THEMA: Frau HIRN on the floodplains
16 Okt 2013 20:45 #308490
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19.8.2013 Chobe Safari Lodge – Elephant Sands

Um 5 klingelt wieder der Wecker, schnell fertig machen und schon sind wir in der Reseption.
Hier gibt es weder Kaffee noch Muffins, dafür ist es auch günstiger!! :laugh:

Kurz nach 6 Uhr fährt unser Guide wieder durch das Sedudu Gate.



Es weht ein kalter Wind, und viele Tiere verstecken sich in den Busch wo es wärmer ist.
Ein paar Impalas sid aber schon unterwegs.







Es wird langsam Tag über Chobe.





Unten am Wasser sind Hippos und Wasserböcke am Grasen, 2 Wasserböcke tragen ein Duell aus











Ein Rotschnabeltocko lässt sein Gefieder von den ersten Sonnenstrahlen wärmen





Auf den Floodplains sind ein paar Red Lechwe und jede Menge Impalas zu sehen.













Ein juveniler Sattelstorch schreitet durchs Wasser und sucht nach seinem Frühstück





Und wieder ein paar Hippos







Ein Schreiseeadler sitzt mit wachen Augen im Baum





Ein Krokodil zeigt mal die Zähne



Und ein paar Perlhühner sind auch schon unterwegs



Dann wird schon wieder über Funk gesprochen und der Guide gibt Gas. Ich hatte eigentlich den Wunsch LÖWE geäußert, aber nein, da ist er, Botswanas Next-Top-Leopard-Modell! :laugh: :laugh:
Entspannt räkelt er sich in der Astgabel und ich komme mich vor als habe ich der Jackpot geknackt. An 2 Tagen hintereinander ein Leopard – das ist für mich unbeschreibliches Glück und ich bin ganz aus dem Häuschen.

Zuerst liegt er zusammengerollt und schläft. Ey, Leute ich bin noch gaanz müde





dann hat er aber die Freundlichkeit sich aufzurichten und dann wird nach alle Regeln der Kunst gepoost. Das nenne ich mal ein shooting! Frau Klum wurde vor Begeisterung quietschen!



















Jetzt vielleicht mit Schwanz und ein bisschen Zähne



Ihr seid ein bisschen blöd, ich strecke euch die Zunge heraus



Jetzt mal in Profil







Wir lassen die gepunktete Schönheit in Ruhe, andere wollen auch gucken, und machen Kaffeepause.









Wieder ein paar rotärschige Baboons ,







Auf dem Weg zur Gate schauen wir ein letztes Mal über die Chobe Floodplain





Es lieget wieder jede Menge Hippos auf kleinstem Raum, irgendwie gefällt ihnen das.







Wieder Giraffen, *like*





Und last but not least verabschiedet sich der Chobe Park mit Elefanten











Was wir gar nicht gesehen haben sind Zebras. Sie sind um diese Uhrzeit noch nicht unterwegs. Und Löwen natürlich, die fehlen auch noch; da setze ich jetzt meine Hoffnungen in Sango.
Wir haben versucht jemand zu finden der mit uns ein Gamedrive von 6-12 Uhr machen (machen sie erst ab 4 Pers.), aber es war niemand bereit.
Wir sind aber mehr als zufrieden – wer wäre das nicht nach 2 Leopardensichtungen und all die anderen Kreaturen die wir hier gesehen haben? Wir haben Leute getroffen die 8 Jahre Afrikaurlaub gebraucht haben um einen Leopard zu sehen.
Wir verabschieden uns Gedanklich von Chobe und sind froh, dass es noch solche Orte gibt wo man diese Vielfalt und Menge an Tiere erleben kann. Und es ist ganz klar, dass man das nicht so alleine für sich erleben kann. Wunderbar ist es trotzdem gewesen. :P :silly: :)

Zurück in der CSL frühstücken wir schnell, packen das Auto und machen uns bereit für die Weiterfahrt.
Alles in allem hat es uns hier gut gefallen, das Zimmer war sehr schön, das Essen sehr lecker und reichlich. Es ist ein bisschen groß und busy, aber wo ist es das in Kasane nicht? Vor 3 Jahren haben wir in Cresta Mowana gewohnt. Dort war das Zimmer nicht schöner, das Essen nicht besser und rummelig war es auch. Nur viiel teurer. :woohoo:
Wir haben aber nicht in Ordnung gefunden, dass sie uns in ein Loch namens „Frontroom“ abschieben wollten ohne ein Wort zur Erklärung. :angry:
Nach meiner Intervention hat sich aber alles zum Guten gewendet! :laugh:

Wir tanken erst mal voll und schon sind wir wieder unterwegs. Nachdem wir Padamatenga passiert haben rufe ich in ES an und melde unsere Ankunft für 14-14:15 Uhr an. Wenn wir dann nicht da sind, müssen sie nach uns Ausschau halten. Es kommt dann eine große Baustelle die etwas aufhält, die Behelfsstraße daneben ist aber geteert und gut zu fahren.

Punkt 14:15 biegen wir ab auf die private Straße nach ES und kommen vielleicht 200 m weit.
Da stehen ein Hilux mitten in der „Straße“ und ein Typ daneben.
O-Ton Fr. Hirn:“ Schau mal Schatz, wie nett. Sie warten schon auf uns! Halt mal an“. :)
Na ja, anhalten ist ein Fehler, hätten wir aber eh müssen, und der Typ wartet auch nicht auf uns. :(
Ein Stück weiter vorne hat sich nämlich zwei Kleinbusse mit dem guten Stern aus Schwabenland samt Anhänger festgefahren und innerhalb kürzester Zeit stand hinter uns noch ein Hilux, ein Safari Truck und noch ein Kleinwagen - Trafficjam von feinsten. :pinch: :angry:

Wir stehen alle in der Sonne herum und es wird allgemein geschimpft, dass auf der HP nicht darauf hingewiesen wird, dass ES nur mit 4x4 erreichbar ist. So lange der Kleinbus abgeschleppt wird, beschließen wir mit dem anderen kleinen, dass wir soweit gar nicht abgeschleppt werden wollen. Sie sollen uns hier nur sicher auf die Seite stellen, so dass wir keinem behindert und dann uns und unser Gepäck auf den Safariwagen mitnehmen und morgen Früh das gleiche retour.

Als wir endlich in ES angekommen sind, genervt und durstig, ist erst mal ein kaltes Bier am Wasserloch und Elefanten gucken angesagt. Das ist schon unheimlich wie nah sie sind. :cheer:
Was die Elis wohl denken über den Muzungu-Gaffern die hier sitzen und an ihrem Bier nuckeln?































Unheimlich wird es und dann auch gleich danach als wir in den Bungi gehen. Von außen sieht es nicht mal so schlimm aus, innen gefällt es uns gar nicht. :angry: :sick:







Es gibt keine Fenster, ein dunkles Mückennetz ist vor den Öffnungen getackert, mit braunem Vorhangfetzen davor. Oben in eine Ecke gibt es eine Funzel die wenig Licht gibt. Das Bad ist am schlimmsten, verrostete Wasserhäne und sonst gammelig. :( :S
Es hat geheißen ab 17 Uhr gibt es warmes Wasser. Fehlanzeige, um 17:30 auch nicht und um 18 Uhr genau so wenig. Das letzte Mal im kalten Salzwasser geduscht, habe ich vor 25 Jahren auf den Malediven. ………. :huh:
Ich brauch eigentlich nicht erwähnen, dass H. Hirn nicht besonders amused ist. :angry:
Wir gehen dann in der Bar ein GT trinken und noch ein bissen Elefanten gucken bevor es Abendessen gibt. Das soll es laut Plan um 19:30 geben. Um 20:10 wird dann endlich das Buffet eröffnet, alle haben Hunger und stürzen sich darauf. Es gab 2 verschiedene Eintöpfe, eins mit Huhn und Curry, eins mit Rindfleisch.
Es war ganz ok – mehr aber auch nicht.
Wir essen schnell und gehen zurück ins Bungi. Eine Flasche Mineralwasser um die Zähne zu putzen geopfert, und ab in die Koje.

Schnell schlafen damit es Morgen wird und wir hier abhauen können.

Dombo wir kommen………….. :laugh: :laugh:
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17 Okt 2013 21:12 #308638
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20.8.2013 Elephant Sands – Dombo Farm

Wir stehen 6:30 auf, jetzt funktioniert die Funzel auch nicht - gut, dass wir Stirnlampen haben- und das Wasser ist immer noch kalt. :angry:
Wir stellen unser Gepäck hinaus, unser Shuttle haben wir auf 8 Uhr bestellt.
Als wir zum Frühstück gehen wollen, krabbelt neben dem Nachbarbungi ein Pärchen aus ihrem
Auto. Sie sind in der Nacht dorthin umgezogen, da ihnen irgendwelche „ Viecher“ über das Gesicht gelaufen sind. :blink:
Das Elend geht weiter, Frühstück soll es ab 7 Uhr geben. Da fängt das muffige Personal erst mal an zu fegen und aufzuräumen und wir dürfen noch nicht Platz nehmen. Es heißt ja, so wie man in den Wald hineinruft, so kommt es wieder hinaus, daher bemühe ich mich trotz allem – die Angestellten können nichts für die Zustände hier- freundlich zu sein, es gibt aber kein „Guten Morgen“ und auch kein Lächeln :S
7:30 ist es dann so weit und 15 min. später haben wir dann tatsächlich was auf dem Teller. Wir haben kleines Frühstück aber mit 2 statt 1 Ei bestellt. So flexibel ist man dann aber nicht, wir hätten wahrscheinlich Continental Breakfast ohne Würstchen, Bohnen und Speck bestellen sollen. Dann hätten wir die 2 Eier gehabt. :ohmy:
Wir essen schnell und schauen, dass wir um 8 Uhr ready for take off sind.

Als Finale furioso haben wir dann jede Menge Wein und Wasser auf der Rechnung welches wir gar nicht gehabt haben. :angry:

Der Shuttlefahrer war pünktlich und er erzählt, dass er jeden Tag hier Leute aus dem Sand zieht.
Schönes Zusatzgeschäft kann man sagen, man lässt sich ja nicht lumpen. Daher haben sie auch wahrscheinlich kein Interesse die Straße auszubessern. :(

Für uns war ES als Pitstop auf dem Weg zur Dombo gedacht, und da es nicht all zu teuer ist, auch um die Reisekasse ein wenig zu schonen. Wir haben hier eigentlich nicht viel erwartet, aber schon ein wenig mehr als hier geboten wurde.
Wenn alle Geheimtipps beim Forumbekannten Reiseveranstalter diese Qualität aufweist, kann ich ganz gut darauf verzichten. Die veröffentlichten Fotos haben auch keine Ähnlichkeit mit unserer Absteige gehabt, und alle Bäder sollen angeblich schön sein. :sick: Ha, sag ich da nur.
Das Wasserloch ist das einzig Positive was ich ES abgewinnen kann, Elefanten gucken kann man aber auch anderswo…..
Außer Kakerlaken im Bad :angry: , haben wir keine der anderen Tiere gesehen die es hier angeblich geben soll.
Riesige Herden Elefanten und Büffel kreuzen hier auf und nutzen das Wasserloch und auch schon mal den Pool von Elephant Sands um ihren Durst zu stillen. Dazu gesellen sich Giraffen, Zebras, Kudus sowie Schakale und manchmal auch Löwen und (!) Wilde Hunde.

Über Geschmäcker kann man streiten und es gibt bestimmt auch Leute die es hier gefällt. :blink:
Dies ist unserer subjektiven Meinung, es muss jeder für sich ausmachen ob dies ins Schema passt. Wir werden hier bestimmt nicht wiederkommen, und ich könnte mich ein Monogram in den Allerwertesten beißen, dass wir nicht nach Nata gefahren sind. :woohoo:

Die Weiterfahrt läuft gemütlich durch wie gewohnt langweilige und staubige Landschaft. In Gweta tanken wir nochmal und wir sind dann pünktlich am Meeting Point wo Uli von der Dombo Farm kurz darauf erscheint. Wir begrüßen uns herzlich und er ist uns auf Anhieb sympathisch. Wir fahren zuerst nach Motopi wo wir unser Auto bei Freunden abstellen, und schon sind wir unterwegs zur Dombo Farm!
Wir sind gespannt wie Flitzebogen, vor allem H. Hirn, da er sich das mit nur 2 Bungis nicht vorstellen kann und wie das überhaupt funktionieren soll. Wir fahren gemächlich 1 h auf die Farmpad, das Gespräch geht während dessen locker über dies und das.
Und dann sind wir da – für meine Empfinden und nach ES im Paradies! :laugh: :P





Bei Heike finden wir auch gleich den Ton, nämlich den Schwäbischen. ;)
Heike und Uli kommen aus der gleichen Gegend wie wir und so läuft das Gespräch in schönster Schwäbischer Dialekt.
Ich soll noch später im Urlaub gefragt werden, ob ich als Zugereiste auch Hochdeutsch kann.
Aber wie bekannt können wir alles, nur das nicht. :whistle:

Der 2 Bungi ist nicht besetzt und so können wir behaupten, wir sind so weit weg von Massentourismus wie möglich.

Wir vespern ein bisschen, Heike hat ein sagenhaftes Brot und leckeren Schokoladekuchen gebacken. Das schmeckt, nach viel Toastbrot die letzte Zeit, himmlisch. :P

Danach nehmen wir unseren Bungi in Augenschein.
Wow, großzügig, durchdacht, geschmackvoll – jedes Detail stimmt! Durch 25 Jahre Schöner Wohnen Abo kann ich das beurteilen. ;) :whistle: So gefällt mir das.



















Wir sitzen dann auf unsere Terrasse in Stühle die ausnahmsweise nicht am Hintern nagen,
und genießen einfach hier zu sein. Uli kommt dann und frägt ob wir mit wollen die Karakals füttern. Klar wollen wir das! Sophia und Timmy sind von Uli und Heike groß gezogen.









Um 16:30 machen wir mit Uli eine Farmrundfahrt über das große Gelände und wir erfahren viel über die Entstehungsgeschichte von der Dombo Farm.
Es ist eine trockene Landschaft und die Farben sind blasser als am Chobe und in den Caprivi.
Das Spätnachmittagslicht verleiht aber alles einen goldenen Glanz











Die Bäume sind voller Webervögelnester. Ulli erzählt, dass er auf Grund der Dürre über längerer Zeit den Vögeln am Tag 1000 l Wasser gegeben hat. Es waren wohl so viele Vögel, dass die Bäume die Last nicht tragen konnte und Äste abgebrochen sind.





Als wir zurückkommen fotografiere ich den Sonnenuntergang









Uli macht Feuer in der Boma. Wir schauen African-TV und genießen dort unseren Sundowner – ein GT what else! :laugh:









Wir gehen dann eine ausgiebige Dusche nehmen und uns für das Abendessen fertig machen.
Ach, wie schön ist es hier in dem großzügigen Bad

Auf einmal machen Schakale ein mords Lärm neben unseren Bungi. Inzwischen ist es dunkel und schon ein bisschen scary. Uli kommt uns dann holen, nach Dunkelheit dürfen wir nicht alleine ins Haupthaus laufen, und er wird uns auch später zurückbringen. Er erzählt dann, dass ein Leopard die Hyänen verjagt hat, daher vorher den Radau. Ich spitze die Ohren – Leopard? - das war mir nicht bewusst als wir Dombo gebucht haben, dass hier Leopard-Country ist! :silly:
Wir haben nämlich bisher nicht die Lageberichte von Dombo bekommen. :huh:

Was dann kommt ist schon einmalig. Wir sitzen draußen am schön gedeckten Tisch und essen unser Dinner, das übrigens sehr lecker war, dazu einen leckeren Nederburg. Der Kerzenschein spiegelt sich in den Gläsern, das Gespräch geht locker, rechts über uns leuchtet der Vollmond und als ob das noch nicht genug ist, sitzt links ein Leopard im beleuchten Baum.
Ich muss mich kneifen, damit ich weiß, es ist kein Traum. Da ich das nicht erwartet habe, bin ich wie meistens beim Dinner, ohne Foto unterwegs. Das war Leopard Nr. 3 :( :pinch:

Jetzt hat uns Uli zurück in den Bungi gebracht.
Wir liegen in den wunderbaren Betten, H. Hirn liest, ich schreibe Tagebuch bevor ich und Schantall euch alle ma gute Nacht winken tun.
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20 Okt 2013 13:39 #308939
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@ Lil. Wir zwei Romantikerinnen, was? ;)

@ Panter. Danke. Die Sonne scheint auch am 19.8 :)



21.8.2013 Dombo Farm - Makadikgadi-Pan-Nationalpark Teil 1


Morgens auf Dombo



Wir haben geschlafen wie daheim in den eigenen Betten. Frühstück gibt es um 7:15, wie erwartet
lecker und gesellig. H. Hirn kann von dem leckeren Brot nicht genug bekommen.







Wir wollen heute ein Ganztagesausflug mit Uli in dem Makadikgadi-Pan-Nationalpark und vor allem an den Boteti „The returning river“ machen. Der Boteti verbindet die üppig grüne Wasserwildnis des Okawango mit dem Ödland der Makgadikgadi-Salzpfannen. Über Jahrhunderte hat das Wasser des Okawango den Boteti gespeist - und die Wüste zu Leben erweckt. Der Boteti River war fast zwei Jahrzehnte lang trocken und führte 2009 zum ersten Male wieder Wasser, dadurch kamen viele Tiere in diese Gegend und die Wildwanderungen veränderten sich. Begrenzt wird der Park, der über eine Gesamtfläche von etwa 4.870 Quadratkilometern verfügt, im Westen durch den Boteti River. Ebenso wie die Kudiakam Pan, Kgama Pan und Teile des Nxai-Pan-Nationalparks gehört dieses Naturschutzgebiet zu dem 16.000 Quadratkilometer großen System der Makgadikgadi-Salzpfannen. Die Bezeichnung Makgadikgadi bedeutet übrigens so viel wie „ausgedehntes lebloses Land“. Der Name rührt wohl hauptsächlich von dem in diesem Gebiet herrschenden Wassermangel her – aus diesem Grund gibt es hier auch bislang keinerlei Besiedlung.

Wieder 1 Stunde Farmpad, dann 30 min. auf der Hauptstrasse Richtung Gweta und wir sind da.







Uli bezahlt den Eintritt und wir fahren dann auf teils tiefsandige Piste, aber da ist Uli ein Meister.
Gleich nach dem Eingang, begrüßt uns ein Steenbock



Es dauert nicht lange und die ersten grauen Kolosse kreuzen unseren Weg.













Gleich darauf kommen ein paar Giraffen in majestätischer Gang daher











Gefolgt von Sträuße









Als sich dann die Landschaft öffnet und wir den ersten Blick auf den Boteti erhaschen, ist das was einmalig schönes, was man hier in den nördlichen Ausläufern der Kalahari nicht unbedingt erwartet.









Die Sonne glitzert im Wasser und auf den Auen grasen Gnus. Wir haben einen schönen Ausblick nach dem anderen.











Botswanas Nationalvogel, die Gabelracke sitzt auf einem Ast. Vobei der englische Name Lilac-Breasted-Roller schöner ist...........



Wir fahren die Uferböschung hinunter und dann den Floodplains entlang.
Wir sehen viele Gnus, auf manche Fotos sieht man, dass sie ihren Platz bei den uglys verdient haben.









Die Landschaft ist breathtaking.





Ein Lilytrotter trottet am Ufer entlag.



Ein Waffenkiebitz auch.



Wir fahren dann wieder am Ufer entlang und sehen den Deutschlandvogel /Sattelstorch der im rosa gefärbten Wasserpflanzen herumstolziert und nach Beute sucht













Ein Kormoran trocknet sein Gefieder



Dann kreuzen ganz viele Kudus unseren Weg (oder wir ihren).
Große Männchen mit ihren wunderschön geschwungenen Hörner









Hübsche Weibchen, ah, sie haben alle so freundlicheGesichter und die Ohren erst…
Da wurde ich so gerne mal hinlangen.















Eine Gruppe Strauße läuft herum



Kudus stehen im Wasser und fressen





Stolze männliche Kudus





Und die Kudu-Kindestube ist auch da.






Um 1 sucht Uli ein Plätzchen oberhalb vom Fluss, wo wir einen schönen Ausblick haben.
Hier machen wir Mittagspause. ………..

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21 Okt 2013 18:47 #309112
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21.8.2013 Dombo Farm - Makadikgadi-Pan-Nationalpark Teil 2


…………..Hier wird nicht einfach nur eine Stulle gegessen, Uli hat Stühle, Tisch - mit Tischdecke
versteht sich -, Schönes Geschirr und dann wird aus der Magic Box alles was das Herz begehrt aufgefahren. Wurst, Käse, Tomaten, das sauleckere Brot (to die for), kaltes Bier und Wasser und als Abschluss Schokokuchen mit Kaffee. Yammi, yammi, yammi. :P







Und während wir da sitzen und genießen kommen hunderte von Zebras und Gnus zum Trinken.
Das ist paradiesisch schön und man kann bei diesem Anblick das Essen vergessen!
Ich bin ein bisschen hibbelig und habe Angst sie ziehen wieder ab bevor wir mit unser Essen fertig sind, aber Uli ist ganz ruhig und weiß es besser. Es gehen welche, dafür kommen aber noch mehr.









Wir räumen zusammen und fahren wieder hinunter das Schauspiel aus nächster Nähe zu beobachten. Eine Kakophonie aus Geräuschen in unseren Ohren: Die Zebras „bellen“ die Gnus „gnöhen“, das Geplansche vom Wasser als die Tiere hineinrennen- hier ist ein pulsierendes Leben
















































(das war jetzt hardcore :woohoo: )
Über dem allem schweben die Geier auf den Aufwinden und lauern auf Beute





Die märchenhaft schöne Gabelracke



und wieder ein Waffenkiebitz lassen sich ablichten





Ein paar Frankoline picken herum







Ein eleganter Schlangenhalsvögel und ein Kormoran



Einer meiner Favoriten; Giraffe





Eine große Gruppe junge Strauße









Und wieder ein wunderschöner Blick über die Floodplains und „The Returning River“





Impalas spiegeln sich im Wasser







Ein Schlangenadler schwingt sich in die Höhe









Wieder ein Sattelstorch







Und ein kleiner Steenbock





Der Boteti kurz vor Kumaga mit Blick auf Leroo la Tau





Hier sehen wir wieder Elefanten















Schöne Impalas haben sich einen Schattenplatz gesucht.





Bei Kumaga wollen wir mit der Fähre übersetzen. Für mich, die nur die Kielfähre und die Autofähren im Wikingerland kennen, eine ganz neue Erfahrung.







(Don´t pay) The ferryman



Impressionen um die Fährstelle











Kurz vor Sonnenuntergang sind wir wieder auf der Dombo Farm. Heike begrüßt uns und sagt ein Leopard sitzt im Baum.
Das Licht ist gerade gut genug um ein paar Fotos zu schießen. Das klack, klack der Kamera stört ihn aber und er verschwindet in die Büsche. Sie sagen er kommt wieder wenn es dunkel ist.







Jetzt mache ich ein Guttenberg und Zitiere aus Beles RB. :whistle:
Auf dem Gelände der Dombo Farm gibt es viele Leoparden, die meisten sind Uli und Heike persönlich und namentlich bekannt. Neben dem Wasserloch gibt es einen toten Baum, auf dem Uli ebenso totes Fleisch anbindet, welches die Katzen anlockt. Laut Uli ist das nie so viel, dass die Tiere davon satt werden und vom selbständigen Jagen abgehalten werden. Aber es bietet gute Beobachtungs- und Fotomotive. Keine Ahnung, ob dieses Verfahren den Leoparden schadet, weil es sie zu sehr an den Menschen gewöhnt oder sie verwöhnt oder ob das völlig unbedeutend für ihr Leben ist. Spannender sind natürlich ungeplante und nicht inszenierte Sichtungen, aber so kann man in Ruhe neben dem Essen her das Tier beobachten und genießen – so etwas gibt es sicher sehr selten! Es ist auch tatsächlich so, dass nicht immer dasselbe Tier auftaucht und sich satt isst, sondern Lady, Charly, Susi usw. sich quasi die Klinke in die Hand geben. Mengenmäßig dürfte das angebotene Fleisch daher höchstens ein Amuse-Gueule sein.... Für Uli und Heike sind die Leoparden ein wichtiges Puzzleteil in ihrem Konzept – und es hat wohl sehr lange (Jahre) gedauert, bis die Katzen ihre Scheu verloren haben und sich regelmäßig an das Wasserloch trauen.

Wir gehen schnell ins Bungi duschen und um 19:30 kommt uns Uli zum Dinner abholen.
Schon wieder sitzt ein weiblicher Leopard im Baum. Ich versuche wieder ein paar Fotos zu machen, mein Stativ liegt aber im Auto – dort liegt es gut -, ein verunglücktes stelle ich trotzdem hinein.



Heute Abend gehen wir hinein zum Essen.



Es gibt:
Salat mit Fetakäse, Oryxeintopf mit Gemüse und Reis und als Abschluss Schokomousee – alles sehr lecker.
Als wir unsere gesellige Runde beenden und Uli uns zurück ins Bungi bringen möchte, sitzt Charlie, der große männliche Leopard im Baum. Diesmal ohne Foto, man kann das tatsächlich auch genießen ohne die Knipsmaschiene. Das ist sozusagen Schrödingers Katze……….. ;) :silly:

Heike und Uli können die wunderschönen Katzentiere auseinanderhalten und sagen das ist wie Gesichter bei den Menschen! Bele übt sich ja inzwischen auch in der Kunst sie zu bestimmen. Mir ist das zu kompliziert und es ist mir auch egal ob das jetzt verschiedene sind oder immer der gleiche. Leo bleibt Leo - basta!

Jetzt stellt sich nur die Frage: Kann man an Leoparden-Überreizung leiden? :P ;) :whistle:

Was war das heute für ein schöner Tag. Der Ausflug in den Makadikgadi-Pan-Nationalpark war
schöner als ich mir das vorgestellt habe und eins der Highlights in diesem Urlaub.

H. Hirn liest, ich schreibe wieder Tagebuch

Anschließend liege ich wach- Nessun Dorma, Nessun Dorma- und lasse den heutigen Tag Revue passieren
Ich glaube ich schlafe heute mit einem Lächeln ein………………
Anhang:
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23 Okt 2013 19:50 #309463
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22.8.2013 Dombo Farm

Heute haben wir einen gemütlichen Tag vor uns. Früstück ist erst um 8. Ich bin aber schon kurz nach 6 wach und schaue dem Sonnenaufgang von Bett aus zu. Dann lesen wir noch eine Weile bevor es Zeit ist zum Aufstehen.

Wir frühstücken lange, gut und gemütlich und unterhalten uns auf das angenehmste mit Heike und Uli. Außer dem leckeren Brot gibt es hier wirklich guter Kaffee, leckeren Saft, Wurst, Käse, Eier,
Ceralien, Yoghurt und heute eine mega leckere Kumquatmarmelade von Heikes Freundin. Mmmmmm…………. :)

Nach dem Frühstück gehen wir den 2 Karakals in ihrem Gehege besuchen. Die hübschen Katzen sind jetzt 20 Monate alt und wurden von Heike und Uli aufgezogen. Sie haben ein großes Gehege das demnächst erweitert wird. Der Plan war wohl die Tiere auszuwildern, aber da haben sie die Rechnung ohne die Hyänen und Leoparden gemacht, die hier jede Nacht ihr Unwesen treiben.



















Um 10 Uhr machen wir den Buschmantrail. Das ist nichts spektakuläres, muss es auch nicht sein. Es ist aber schön ein wenig im Busch herum zu laufen; der San vorne weg, dann Hirns und als letzter Uli mit dem Gewehr!!







Der Buschman erklärt uns verschiedene Bäume, Büsche und Gräser und zu was sie benützt werden.









Er zeigt uns wie sie für Vögel und kleine Antilopen Fallen stellen.







Der Gesang der Vögel und der Duft nach Busch und Wildnis hüllen uns ein. Wir sehen Hyänen- und Elefantenpfade die durch den Busch gehen. Auch der Rastplatz der Hyänen. Uli sagt, hier liegen sie den ganzen Tag faul herum und überlegen was sie in der Nacht kaputt machen können oder sonstigen Unfug.





Er zeigt uns auch eine kleine Buschmanhütte und ein kleiner Kraal. Der Versuch auf traditioneller Art Feuer zu machen, wollte aber nicht so recht klappen.













Nach 1,5 Stunden sind wir durstig zurück. Die Männer freuen sich auf ein alkoholfreies Erdinger,
ich begnüge mich mit Wasser.
Wir haben heute das Mittagessen abbestellt da wir schon um 5 Uhr Dinner essen werden.
Wir werden danach in den Busch fahren an ein anderes Wasserloch, wo ab und zu auch Leoparden kommen.
Wir sind gespannt. …………

Wir haben uns ein paar gemütliche Stunden gemacht, gelesen, geduscht, auf die Terrasse gesessen und die Haare getrocknet, den Vögeln gelauscht; das alles ist auch eine Beschäftigung die mir sehr gefällt. Ich muss nicht IMMER herumstressen.

Um 4 gehen wir einen Kaffee trinken.



Uli macht schon Feuer in der Boma, er wird nachher Schaschlik grillen. Während wir mit unseren Kaffeetassen da sitzen, kommt ein wunderschöner Steenbock angetrippelt, schaut uns mit neugierigen Augen an und lässt sich hübsch fotografieren.
Ich finde die Steenböcke haben die hübschesten Ohren im Busch!







Dann kommen auf einmal 2 Leoparden angeschlichen. :)
Der eine ist ruck zuck in ein Baum mit Laub geklettert – keine Chance auf ein Foto. Der andere macht es sich am Wasserloch gemütlich und schlabbert genüsslich das Wasser. Nach eine Weile hat er aber genug und verschwindet wieder in den Busch.

















Wow, was haben wir in diesem Urlaub für ein Glück mit den Leoparden. Ich fass es nicht!! :) :)
Der Gedanke kommt mir; warum sollen wir jetzt noch in den Busch fahren, wo es hier so gemütlich ist und die Leos quasi um die Terrasse tänzeln??

Aber eins nach dem Anderen,

´Couse this is Thriller Night!

Die Leos waren mit dem Salat quasi die Vorspeise zum Dinner.
Die gegrillten Spieße – Huhn und Impala- waren sehr lecker. Dazu gab es überbackene Blumenkohl, Broccoli und Kartoffeln.
Als Nachtisch frischer Ananas mit Quark. Dazu trinken wir ein Windhuk Lager.
Wir plaudern noch eine Weile mit Heike und Uli, dann geht die Sonne unter und es ist Zeit für den Aufbruch ins Abendtheater.
Und hier haben wir die Logenplätze gebucht. ;)









Wir klettern auf den offenen Safariwagen, Foto und Fleecejacken haben wir dabei und ich versuche keine großen Erwartungen zu haben.

Die Sonne steht schon tief als wir durch den Busch fahren. Auf einmal kommen 3 Hyänen – es ist die Dracula-Gang- aus dem Dickicht, sie sind nervös und unruhig, hungrig vielleicht?, und wollen eigentlich nicht für ein Foto stillstehen.









Dann kommen wir am Hide an, Uli fährt ganz nah an die Tür, da die Hyänen in der Nähe sind.



Hush, hush, die paar Schritte bis zur Tür, kniiiiiiiirk, wir machen sie auf und sind drinnen im Hide.
Uli passt so lange mit dem Gewehr auf. :woohoo:

Wir machen es uns bequem und testen die Kameras so lange Uli auf dem Baum klettert und ein Fleischmockel festbindet.





Er will dann das Auto ein Stück wegfahren damit es hier nicht störend herumsteht.
Wir sitzen jetzt alleine da in den inzwischen dunklen Busch. :unsure:
Dann hören wir wieder Motorengeräusch, Uli kommt zurückgefahren. Da die Hyänen so aufdringlich waren und bei 3 kann man sich auch schlecht verteidigen. Einer ist immer hinter dir. :woohoo: :woohoo:

THRILLER

Na gut, jetzt sitzen wir da…………….
Es wird ganz dunkel und der bleiche Vollmond geht auf. Durch das Laub beleuchtet er die gespenstische Stille.

It's close to midnight and something evil's lurking in the dark
Under the moonlight, you see a sight that almost stops your heart








Wir sitzen, warten, atmen still vor uns hin und versuchen kein Geräusch zu machen.
Auf ein mal ein Hyänengeheul direkt neben dem Hide, das geht durch Mark und Bein


You try to scream but terror takes the sound before you make it
You start to freeze as horror looks you right between the eyes
You're paralyzed






Dann hört Uli wie die Hyänen sich an das Auto machen, er nimmt das Gewehr und geht nachschauen.
Kniiiiirk, die Tür fällt hinter ihm zu.

You hear the door slam and realize there's nowhere left to run
You feel the cold hand and wonder if you'll ever see the sun
You close your eyes and hope that this is just imagination
But all the while you hear the creature creeping up behind
You're out of time






Uli kommt zurück, puh, und erzählt, die Biester haben schon das Grasnetzt zerfetzt und wollten sich schon an den Reifen machen.
Das fehlt noch, mit von den Hyänen zerkauten Reifen hier im Busch festsitzen. :S :huh:

'Cause this is thriller, thriller night
And no one's gonna save you from the hyenas about to strike
You know it's thriller, thriller night
You're fighting for your life inside a killer, thriller tonight






1,5 Stunden starren wir vergebens in die Dunkelheit, aber kein Leopard zeigt sich.
Uli meint das wird nichts mehr. :angry:
Wenn die Hyänen sich hier herumtreiben kommt der Leo nicht. Wir beschließen zurückzufahren.

Kniiiirk, die Tür schnell aufgemacht. Uli passt wieder mit dem Shotgun auf und zack, zack sind wir wieder auf dem Landy.
Schon sind die Hyänen da und tänzeln um uns herum. :woohoo:

'Cause this is thriller, thriller night
There ain't no second chance against the things with greenish eyes
Thriller, thriller night
You're fighting for your life inside a killer, thriller tonight






Uli schaut nochmals zum Baum und sagt jetzt ist ER auf dem Baum. Hab gar nicht gedacht ich könnte so leichtfüßig vom Landy klettern.
Kniiirk, Tür auf.........
kniiirk Tür zu............
und wir sind wieder drinnen im Hide. Der schlaue Kerl hat gewartet bis wir die Hyänen abgelenkt haben und schon war er auf dem Baum.
Wir bringen unsere Fotos im Anschlag und schon kann die Fotosession starten.

















Die Hyänen tänzeln um den Baumstamm, die Nase nach oben und den „Braten“ witternd, die Augen leuchten grün.

They're out to get you, there's hyenas closing in on every side
They will possess you unless you change that number on your dial
Now is the time for us to cuddle close together, yeah
All through the night Uli´ll save us from the terror on the screen
I'll make you see






















Nach 20 min. klettert der Leo vom Baum, sichert erst mal hinter dem Baumstamm, bevor er sich in die Nacht verabschiedet.
Die Hyänen haben nichts abstauben können, sie schauen mit leuchtenden Augen Richtung Hide bevor sie auch in der Dunkelheit verschwinden.
Wir klettern wieder schnell auf dem Wagen – oh, ja, wir sind heute Abend ziemlich leichtfüßig.





























Cause this was thriller, thriller night
So let me hold you tight and share with you this
Killer, diller, chiller, thriller here tonight ………………


Uli meint so was hat er auch noch nicht erlebt und bittet um eine CD mit den Fotos von dieser
Sonderaufführung. Und klar, die bekommt er. :P

Zurück auf Dombo müssen wir Heike alles erzählen und unser Erlebnis mit ein oder 2 GT begießen.
Dann liegen wir das letzte Mal in den guten Dombo-Betten.
H. Hirn liest noch ein bisschen,
ich muss noch das Erlebte im Tagebuch festhalten

Ich schlafe heute wieder mit ein großes Lächheln ein……………. :laugh: :silly:

Ich danke Bele und Michael Jackson die ich mich für meine Schilderungen von der Dombo Farm,
als Co-Autoren ausgeliehen haben.
Reiseberich Namibia August 2012: Tagebuchaufzeichnungen einer Wikingerin in Namibia
Reisebericht Namibia/Botsuana August 2013: Frau HIRN on the floodplains
Reisebericht Namibia 2015:A trip down Memory Lane
NAM/BOT 2017 : So weit! So gut!
Kenia/Masai Mara 2019 : Der Kreis schliesst sich
Letzte Änderung: 24 Okt 2013 08:13 von Guggu.
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23.8.2013 Dombo Farm – Thamalakane River Lodge

Heute ist ein Tag ohne besondere Vorkommnisse – es kann ja auch nicht jeden Tag so zugehen wie in den letzten Tagen. :laugh: :woohoo:
Wir schlafen aus und schauen den Sonnenaufgang zu bevor wir wieder am 8 beim letzten Frühstück – Henkersmalzeit- in dieser wunderbaren Location sind. :(



Ein Steenbock



Ein Gelbschnabeltocko



Ein Glanzstar



Und die Maskenbülbüls an der Vogeltränke sind die letzten Tierischen Begegnungen auf der Dombo Farm.





Ich gehe dann unsere Sachen packen, H. Hirn bleibt und plaudert noch ein bisschen mit Uli.
Heike wird uns nachher wieder nach Motopi fahren wo unser Auto untergestellt ist.

Wir verabschieden uns herzlich von Uli bevor wir losfahren, und in Motopi müssen wir dann auch Heike Lebewohl sagen.







Wir durften hier wunderbare Tage verbringen und wir hatten das Gefühl bei Freunden auf Besuch gewesen zu sein. :)

Ich habe versucht meine Erwartungen zu Dombo Farm nicht zu hoch zu schrauben, um ja nicht enttäuscht zu werden. Es wurde aber ALLES in alle Kategorien weit übertroffen. Sei es die Unterkunft, die Tiersichtungen, die Gastfreundschaft oder what ever; ich kann für alles nur die volle Punktzahl geben. :laugh:

Hier hat es uns gefallen – hierher wurden wir gerne zurückkommen! :P

Nach gut einer Stunde erreichen wir Maun. Heike hat uns vorgewarnt, es gibt hier jetzt 2 neue Ampelanlagen – dafür haben sie absolut alle Straßenschilder abmontiert. :(
´Cause this is Africa………. :whistle:

Wir finden trotzdem die Thamalakane River Lodge.







Hier vollen wir uns einen faulen Nachmittag machen, mit Lesen und Nichtstun verbringen und auch um ein bisschen runterzukommen nach den Erlebnissen die letzten Tage. Es geht ja hoffentlich morgen auf Sango weiter! :woohoo:







Am Spätnachmittag sundownern wir vor unserem Bungi mit eine Flasche Shiraz aus Fr. Hirns
Vorratkiste. ;)







Die Sonne senkt sich blutrot hinter dem Horizont, die Frösche quaken, alles ist gut………..







Zum Abendessen bestellen wir Salat mit Riesengarnelen, Pfeffersteak mit Pommes und Gemüse,
dazu ein Bierchen. Den Wein hatten wir ja schon. :whistle:

Jetzt lesen und schreiben wir.

Nachdem ich Schantall auf die Dombo Farm gelassen habe (die Glückliche) lese ich jetzt
Ein ganzes halbes Jahr.
Reiseberich Namibia August 2012: Tagebuchaufzeichnungen einer Wikingerin in Namibia
Reisebericht Namibia/Botsuana August 2013: Frau HIRN on the floodplains
Reisebericht Namibia 2015:A trip down Memory Lane
NAM/BOT 2017 : So weit! So gut!
Kenia/Masai Mara 2019 : Der Kreis schliesst sich
Letzte Änderung: 06 Feb 2017 17:08 von Guggu.
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