THEMA: Vienna goes Namibia - Mit 2 Kids 18 Tage unterwegs
25 Sep 2013 20:26 #305847
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  • Nane42 am 25 Sep 2013 20:26
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Ein Erdferkel :woohoo: :woohoo: :woohoo: , ich fass`es nicht !!! Es gibt sie wirklich :cheer: ...
Das wäre ja mein absoluter Traum mal eins zu sehen (mal abgesehen von einem, dass ich mal im Burger-Zoo auf dem Rücken schlafend ablichten konnte) !! Ich find die soo witzig... KLASSE !!!
LG, Nane :)
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26 Sep 2013 09:17 #305891
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  • granato75 am 26 Sep 2013 09:17
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18. Tag: 25 August 2013 : Cats Unlimited
Erindi - Düsternbrook (150km)
Hippo Chalet Düsternbrook


Wir schlafen uns heute aus und packen in aller Ruhe unsere Taschen und pumpen unser Sorgenkind links hinten ganz auf. Inzwischen gehört diese Tätigkeit schon zur morgendlichen Routine.

Kurz vor 10 Uhr kaufen wir noch Souvenirs und die letzten Lebensmittel im Shop ein. Wir bekommen alles, was wir für den letzten Tag brauchen, somit müssen wir nicht mehr in Okahandja einkaufen gehen. Selbst im Reiseführer steht, dass man in und um Okahandja Vorsichtig sein soll. Ein wenig übervorsichtig sind wir ja noch immer, also ist uns das sehr recht, dass wir nicht mehr in eine Stadt müssen.

Heute fahren wir nicht allzu weit. Knapp 150km bis zur Guest Farm Düsternbrook, wo wir das Hippo Chalet und die Cats Unlimited Tour reserviert haben.

Nach einem kurzen Tankstopp in Okahandja biegen wir von der B1 in die Zufahrt zur Guest Farm ein. Da wir dabei das Gelände einer Hühnerfarm kreuzen, müssen wir uns 2x bei den Ein- und Ausfahrtstoren des Geländes registrieren.

Die Zufahrt zu Düsternbrook ist unterhaltsam. Insgesamt haben wir 3 kleine Wasserdurchfahrten. Das sind mehr, als wir bisher auf unserer ganzen Reise insgesamt hinter uns haben.





Wir melden uns bei der Rezeption an und treffen wieder unsere Bekannten aus Wien. Die haben die Nacht vor uns im Hippo Chalet verbracht und gerade ausgecheckt. Gemeinsam warten wir bei einer kleinen Erfrischung auf den Beginn der Cats Tour um 14 Uhr.

Die etwa 20 Gäste verteilen sich auf 3 Fahrzeuge und wir fahren zum Gepardengehege. Dort werden drei Geparden vom Auto aus gefüttert.




Danach fahren wir zum Leoparden Areal. Der Fahrer verteilt Fleischstücke vom Auto aus auf einem tiefen Ast, den Rest wirft er vom Auto aus dem Leoparden-Männchen zu. Bessere Aufnahmen von einem Leoparden kann man wohl kaum machen als hier bei dieser Tour.









Fazit Cats Unlimited Tour: Der Preis von 280 N$ pro Person für knapp 45 Minuten Fahrt zu drei Geparden und einem Leoparden ist schon stolz. Insbesonders im direkten Vergleich zu 150 N$ auf Erindi für 4 Stunden und 200 N$ auf der Cheetah Farm, dort aber inklusive Übernachtung. Für alle, die sonst keine Raubkatzen zu sehen bekommen lohnt es sich wahrscheinlich, wer schon Geparden auf seiner Tour hatte wie wir, muss sich wohl überlegen, ob die Leopardenfotos das Geld Wert sind.

Nach unserer Rückkehr bekommen wir die Schlüssel für das Hippo Chalet am Andreas Damm. Nach 15 Minuten Fahrt kommen wir dort an. Das kleine Holzhäuschen ist einfach aber nett eingerichtet und wir entspannen und lesen auf der Terrasse.




Vier Hippos dösen 100 Meter entfernt am Rand des kleinen Tümpels. Auch hier merken die Auswirkungen der Trockenzeit. Vom großen See, den wir auf Fotos gesehen haben, ist nicht mehr viel übrig. Von der Terasse aus können wir ein paar Pferde, verschiedene Wasservögel und auch einen Seeadler beobachten, der ab und zu seine Kreise zieht.













Gegen 16 Uhr kommt der Game Drive der Farm vorbei. Die Hippos werden mit Heu gefüttert und die anderen Gäste der Farm schauen neidig auf unser einsames Chalet ;-)

Wir richten die Kleidung für den morgigen Flug her und grillen ein letztes Mal.

Obwohl ich alles andere als ein geübter Fotograf bin gelingen mir ein paar nette Sternenaufnahmen mit dem Nachtmodus der Kamera. Unsere letzte Nacht in Afrika liegt vor uns....



Letzte Änderung: 27 Sep 2013 09:41 von granato75.
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26 Sep 2013 17:51 #305954
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  • KarinK am 26 Sep 2013 17:51
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Hallo Peter!
Ach! Einfach schööön ... B) Wie gerne wär ich noch dort!!
Die morgendlichen 10Grad oder weniger in Namibia sind mir ja doch lieber als das Wetter hier bei uns :P
Und wo ist die Stille geblieben?? :huh:

Für uns wird es sicherlich (bald?) ein nächstes Mal geben! :silly:

Liebe Grüße, Karin

P.S. ich hab kaum Zeit, mich um meine Fotos zu kümmern, geschweige denn Reiseberichte zu lesen ... :( toll, dass du das durchziehst!
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26 Sep 2013 18:21 #305961
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  • granato75 am 26 Sep 2013 09:17
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Hallo!

Ich denke auch, dass wir nicht das letzte Mal in der Gegend waren.
Jetzt machen wir nächstes Jahr einmal wieder Adria...

Dann schau ma mal.

Diese Touren durch den Caprivi und retour durch Botwana lachen mich schon sehr an.....

LG,
Peter
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27 Sep 2013 09:37 #306039
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19. Tag: 26 August 2013 : Abschied nehmen
Düsternbrook - Windhoek (40km)


Heute ist es also soweit, es geht zurück in die Heimat. Wir machen einen letzen Spaziergang und verabschieden uns von der Einsamkeit und der Tierwelt.









Wir verstauen unsere Taschen im Auto, pumpen den Reifen auf und machen uns gegen 10 Uhr auf den Weg Richtung Windhoek. Da heute Feiertag ist, rufen wir bei Camping Car Hire an und geben Bescheid, dass wir gegen 11 Uhr eintreffen werden.

Dort angekommen wird der Wagen vollgetankt und die Ausrüstung auf Vollständigkeit und Zustand kontrolliert. Es gibt nichts zu beanstanden, nicht der kleinste Kratzer im Lack. Auch alle Gläser und der Unterboden haben die 2800km heil überstanden und wir bekommen den vollen Kautionsbetrag rückerstattet. Yippie!

Es ist wieder Rudolf, der uns zum Flughafen bringt. Zwei unserer, zugegeben billig gekauften, Reisetaschen haben auf der Reise stark gelitten. Eine hat einen defekten Zippverschluss und die andere mehrere Risse. Ich habe die Sorge, dass sie unterwegs völlig aufreißen und wir den Inhalt nie mehr wieder sehen. Deshalb lassen wir unsere Gepäckstücke vor dem Check-In in Plastik einschweißen.

Wir geben die letzten Dollars im Flughafenbistro aus. Ich fülle ein Formular für die Mehrwertsteuerrückerstattung aus und muss die Kamera und den Laptop mit Rechnung beim Customs Office vorweisen. Nach dem Check-In bekomme ich am Schalter im Abflugsbereich ca. 1300 Rand vergütet. Nach Abzug der Gebühr für die Cash-Auszahlung und der Wechselgebühr in EUR bleiben noch genau 80 EUR über. Immerhin besser als nichts.

Da wir am Flughafen wieder unsere Wiener Bekannten treffen, lassen wir die drei Kinder im Flieger von Windhoek nach Johannesburg in einer eigenen Reihe sitzen. Erstaunlicherweise klappt das auch ganz gut und wir genießen ein paar Minuten Kinderlosigkeit. Im Transitbereich in Johannesburg kaufen wir noch ein paar Souvenirs, darunter auch die obligatorische Holzgiraffe. Unsere ist ca. 1 Meter hoch und sollte locker im Handgepäck mitgehen.



Der Flug von Johannesburg nach München verläuft ruhig. Wir können alle ein bisschen länger schlafen als beim Hinflug und wir landen pünktlich in München. Wir melden uns telefonisch bei meiner Mutter und bestätigen die Abholzeit in Wien.

Am Gate angekommen erfahren wir von einem Problem mit dem Flugzeug. Ausgerechnet am letzten und kürzesten Flug haben wir 45 Minuten Verspätung, da der Flieger getauscht werden muss.

Der Ersatzflieger ist halb leer und die Kinder haben wieder ihre eigene Reihe.





Kurz vor mittag landen wir bei freundlichem Wetter in Wien und werden freudig von meiner Mutter empfangen.

Fazit der Reise:

Die 2 ½ Wochen waren sicher der tollste Urlaub, den wir bisher gemacht haben. Wobei „Urlaub“ natürlich relativ zu sehen ist. So toll es mit Kindern in diesem Alter ist, diesen Teil der Welt zu entdecken ist es natürlich auch anstrengend. Für die Kinder genauso wie für die Eltern. Wir möchten die Erfahrung auf keinen Fall missen.

Auf jeden Fall vergisst man sehr schnell jeden Gedanken an die Arbeit und den Stress im Büro zuhause.
;)

Die Reise selbst zu organisieren ist eigentlich gar nicht so schwer.
Man muss es halt mögen und früh genug damit beginnen.

An dieser Stelle ein großes "Dankeschön" an alle Fomis, die uns im Vorfeld mit Tipps versorgt haben!
Vor allem das Lesen von anderen Reiseberichten hat uns ermutigt, die Geschichte auf eigene Faust durchzuziehen. Geführt und organisiert und mit festen Unterkünften hätten wir die Reise wohl noch länger nicht finanzieren können....

Ob uns der "Virus" erwischt hat?
Ich denke schon :blush:
Wobei das ähnlich wie bei der Malaria ein paar Wochen Inkubationszeit haben dürfte.

Unmittelbar nach der Reise hat man schon schöne Eindrücke im Kopf; man ist aber auch froh, wieder zuhause zu sein.
Wir haben bemerkt, dass man teilweise erst beim Erzählen, Anschauen der Bilder und Reisebericht schreiben alles so richtig verarbeiten kann und die Erinnerungen sortiert.
Nicht einmal haben wir uns gegenseitig gesagt, dass es schon unglaublich war, was wir alles gesehen haben. Es gab Tage, an denen wir mehr fotografiert und erlebt haben, als sonst in einer Woche Urlaub....
Irgendwie kommt schon Wehmut auf...

Schau ma mal, Botswana soll ja auch ein paar nette Ecken haben.... ;)

Danke fürs Mitlesen und das positive Feedback.
Liebe Grüße aus Wien,
Peter
Letzte Änderung: 27 Sep 2013 09:57 von granato75.
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27 Sep 2013 20:16 #306123
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  • Gnu am 27 Sep 2013 20:16
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Hallo Peter

Jetzt bist du tatsächlich fertig? Wirklich wahr? Da wird man ja fast ein bisschen wehmütig...
Vielen Dank für deinen Bericht. War schön mit euch mitzufahren. Ihr habt ja einiges erlebt, toll!

Ich hab noch ein paar Tage vor mir... :)

Gruss vom Gnu
Reisebericht 2013: 3 Wochen, 2 Dachzelte – unsere 1. Namibia-Reise
Reisebericht 2014: Gnu bei den Gnus; Tansania-Kurzreise 2014

www.flickr.com/photos/philipp_bosshard

"Blitze zucken, Funken sprühen. Mit einem Blinzeln deiner Augen hast du das Sehen verpaßt" (Mu-mon, um 1200)
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