THEMA: Vienna goes Namibia - Mit 2 Kids 18 Tage unterwegs
20 Sep 2013 14:16 #305053
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  • granato75 am 20 Sep 2013 14:16
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Hallo Peter!

1) Das Programm nennt sich Vasco da Gama.
Damit kann man Animationen jeder Art machen.

Nur Linienführung, mit Fahrzeugen, mit Flugzeugen.
Man kann entweder die im Programm hinterlegte Karte verwenden oder eigene importieren.
Es dauert eine ganze Weile, bis man das Tool im Griff hat, wenn aber einmal, kann man auch ganz tolle Flüge basteln.
Einfach einmal googlen oder Demo Videos auf Youtube anschauen.

2) Du hast recht, die Mädels waren echt super. Jetzt im Nachhinein wird mir oft erst bewusst, wie intensiv viele Tage waren. Trotz der vielen Stunden im Auto und fehlender Rückzugsmöglichkeiten ist auch relativ wenig gestritten worden.
Entscheidend ist natürlich, dass die Kinder Auto-Fit sind. Und da sind unsere wirklich phänomenal!
MP3-Player, Nintendos, Hörspiele und Lesestoff sind immer in Griffweite.
Im Gegensatz zu uns Erwachsenen konnten sie sogar unterwegs lesen....
Und wenn es ganz langweilig war, hat die Kleine einfach für eine Stunde die Augen zugemacht.

Immerhin kamen wir im Schnitt auf 170km und wahrscheinlich 4 Stunden im Auto pro Tag....

LG,
Peter
Letzte Änderung: 20 Sep 2013 14:20 von granato75.
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21 Sep 2013 13:25 #305164
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  • Moosy am 21 Sep 2013 13:25
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Hallo Peter,

ich habe bis jetzt still und leise mitgelesen, möchte Dir aber auch zu Deinem Bericht gratulieren. Super!! Warte jeden Tag auf die Fortsetzung. In zwei Wochen reisen auch wir ab, so kann man sich in letzter Minute noch ein paar Tipps abholen.
Was ich Dich konkret fragen wollte: Ihr ward doch im Himbadorf. Ist das dies bei der Gelblingen Lodge oder gibt es in der Nähe von Kamanjab noch ein anderes, das vielleicht sogar näher liegt?

Schöne Grüsse
Moosy
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21 Sep 2013 14:54 #305175
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  • granato75 am 20 Sep 2013 14:16
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Hallo!

Danke für das positive Feedback.
Bei Gelbingen waren wir nicht. Soweit ich weiß, liegt das 30km westlich von Kamanjab.

Wir waren in einem Dorf ca. 20km östlich von Kamanjab, Richtun Outjo.
Die Anmeldung und die Organisation lief über das Oase Guest House in Kamanjab, wo wir geschlafen haben.

Gebucht haben wir die Übernachtung und den Himba Ausflug im Netz bei Elena Travel Services vorab.

LG,
Peter
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21 Sep 2013 15:34 #305180
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  • Champagner am 21 Sep 2013 15:34
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Hallo Peter,

nun bin ich hinterhergehechelt und endlich wieder auf dem Laufenden!!

Wir machen uns ein paar Brote zu Mittag und erfreuen uns an mehreren Tokos und Perlhühnern, die sich um die Brotkrümel streiten. Ganz in der Nähe spaziert ein Dik-Dik über den Platz.



* Lehrermodus an* Das "Perlhuhn" ist ein Rotschnabelfrankolin (das Perlhuhn später irgendwann ist ein Perlhuhn) *Lehrermodus aus*

Sofern dich eine solche Kleinigkeit bei euren unzähligen Supersichtungen im Etosha (grummel..... Neid..... ich hab dort so gut wie NICHTS gesehen) überhaupt interessiert!!!




Den überbewerteten Unsinn mit dem täglichen Wechsel der Unterwäsche haben wir uns inzwischen ohnehin schon abgewöhnt ;-)

Oder Ihr macht es wie in einem Sketch von Otto Waalkes: Maier wechselt mit Müller, Lehmann mit Schulze....... B)

Vielen Dank mal wieder für den schönen Bericht - und was für süße Mädels Ihr habt :kiss: :kiss:

Gruß von einer Jungsmutter :)

Bele
Letzte Änderung: 21 Sep 2013 15:38 von Champagner.
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21 Sep 2013 16:42 #305186
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Hallo Peter ,

danke für die prompte Antwort. Werde dem nachgehen. Wäre kein Umweg. Dafür, so scheint es, muss man sich anmelden. Vor zwei Jahren in Gelblingen kamen wir per Zufall vorbei und wurden sehr herzlich empfangen und durch das Dorf geführt (ohne dass wir dort übernachtet hätten).

LG
Moosy
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22 Sep 2013 10:45 #305280
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14. Tag: 21 August 2013 : Pirschfahrt nach Namutoni
Halali - Namutoni (80km Fahrt)
Camp Site Namutoni


Heute ist Claudia als erste wach und spaziert zum Wasserloch, wo sich aber gerade nicht viel tut.
Wieder beim Auto bemerkt sie, dass unser Reifen hinten links offensichtlich wenig Luft hat.

Ich messe nach und sehe, dass der Reifen nur mehr 1 Bar Luftdruck hat. Ich werfe unseren Kompressor an und pumpe ihn wieder auf über 2 Bar auf. Bis zur Abfahrt merken wir aber nichts von einem neuerlichen Druckverlust und entscheiden uns einmal den Reifen zu beobachten und nicht zu tauschen.



Ohne Hektik und ob unserer Routine dennoch recht flott packen wir unsere 7 Sachen und machen uns auf den Weg Richtung Namutoni, unserem heutigen Ziel. Bei Springbockfontein sehen wir unsere erste Herde Kuhantilopen.





Kurz darauf liegt ein langer Ast auf der Straße. Als ich daran vorbeifahre richtet sich der „Ast“ auf, macht kehrt und verschwindet im Gestrüpp. Leider können wir kein Foto mehr machen. Keine Ahnung, welche Schlange das gewesen sein könnte. Mindestens 2 Meter lang, ich meine grün/oliv/braun.

Wir fahren weiter Richtung Okerfontein, wo wir hunderten von Zebras begegnen. Als wir Warnschreie hören und die Herde nicht weit von uns entfernt in vollem Tempo davonsprintet, hoffen wir vielleicht Zeuge einer Jagd zu werden. Aber die Hektik legt sich und wir setzen die Fahrt fort.

Kurz vor Okerfontein überqueren 10 Meter vor uns 3 riesige Elefantenbullen die Straße. Wir bleiben stehen und halten den Atem an. Ganz gemächlich trotten die Giganten an uns vorbei – ohne uns eines Blickes zu würdigen. Beeindruckend.







Wir kommen gegen 14 Uhr in Namutoni an und essen eine Kleinigkeit im Restaurant im Fort.



Von den drei Campsites in Etosha hat Namutoni sicher die gemütlichsten Stellplätze. Durchgehend Rasen und auch Steintische als Sitzgelegenheiten. Allerdings kann man sich das Wasserloch getrost schenken. Weder bei Tageslicht noch am Abend sehen wir irgendein Tier.

Eine kleine Runde wollen wir dann noch fahren. Da auch hier in Namutoni die Campsites nicht reserviert werden können, besetzen wir unseren Stellplatz mit unserem Tisch und den Stühlen um bei unserer Rückkehr nicht einen neuen Platz suchen zu müssen. Ich checke den Reifendruck links hinten. Ein bisschen ist er runtergegangen, aber noch locker im grünen Bereich.

Wir fahren Richtung Dik-Dik-Drive und entdecken recht bald das erste von vielen Dik-Diks.

Kurz darauf sehen wir am Rand ein Tour-Auto stehen. Über die übliche Zeichensprache und Lippenlesen bekommen wir mit, dass 50m entfernt im Gebüsch ein Leopard liegt. Die Sicht ist eingeschränkt und so klettere ich verbotenerweise vom Inneren des Wagens auf das Dachzelt. Dort gelingen mir tatsächlich ein paar gute Fotos. Mit den Ferngläsern gelingt es dann auch den Mädels vom Auto aus den Leo zu entdecken.







In den nächsten Minuten bleiben immer mehr Autos stehen. Darunter auch ein offizielles inklusive Ranger, der mich ermahnt schleunigst wieder zur Gänze im Inneren des Autos zu verschwinden.

Inzwischen hat dann aber auch der Leo vom Auflauf genug und macht sich davon.

Am Rückweg zum Camp machen wir noch einen kurzen Stopp bei Klein Namutoni, wo wir eine Tüpfelhyäne vor die Linse bekommen. Es dämmert aber schon und wir kehren zurück ins Camp.



Da wir heute wieder mal spät und auch warm Mittagessen hatten, machen wir uns nur ein paar belegte Brötchen zum Abendessen. Mit Einbruch der Dunkelheit setzt im Schilfgürtel rund um den Campingplatz ein unglaublich lautes Krötenkonzert ein. Teilweise ist es so laut, dass man schon richtig laut miteinander reden muss um sich zu verstehen.



Als wir in die Zelte verschwinden, nimmt die Lautstärke zum Glück ein wenig ab und die schon bereit liegenden Oropax bleiben in ihrer Verpackung. Trotz des immer noch beträchtlichen Lärmpegels dauert es nicht lange bis wir alle schlafen.
Letzte Änderung: 22 Sep 2013 10:58 von granato75.
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