THEMA: Vienna goes Namibia - Mit 2 Kids 18 Tage unterwegs
13 Sep 2013 16:51 #304148
  • StephanM
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  • StephanM am 13 Sep 2013 16:51
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Hallo Peter,

dein Schreibstil ist wirklich erfischend! . :)
500N$ für Makalaninüsse!?!? :blink: :S :unsure:
Am günstigsten hatten wir in Otjo diese erhandelt. 30N$ p. Stück.

Das Elefantenschild am Ugab kommt mir sehr bekannt vor. Und eure Bilder von Madisa wecken wieder die Sehnsucht. Wie ich sehe habt ihr den Schönen Campground direkt in den Felsen erwischt. Dieser war bei uns leider schon von ner großen Truppe aus SA besetzt. Ich fand es auf Madisa sehr schön (wenn auch einfach)
Ich freue mich schon auf die Fortsetzung eurer Reise! B)
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13 Sep 2013 17:08 #304150
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  • Guggu am 13 Sep 2013 17:08
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Hallo Peter mit family,

wir waren im gleichen Flieger unterwegs und haben uns kurz auf den Flughafen gesehen.

Der Anfang von Urlaub war ja nicht so schön, ich sehe aber , dass sich alles zum Guten
gewendet hat. :)

Sehr schön dein Bericht. *like*
Ich hoffe es gab sonst keine bösen Überraschungen und dass ihr noch richtig viel Spaß hattet.

LG Guggu
Reiseberich Namibia August 2012: Tagebuchaufzeichnungen einer Wikingerin in Namibia
Reisebericht Namibia/Botsuana August 2013: Frau HIRN on the floodplains
Reisebericht Namibia 2015:A trip down Memory Lane
NAM/BOT 2017 : So weit! So gut!
Kenia/Masai Mara 2019 : Der Kreis schliesst sich
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16 Sep 2013 17:56 #304495
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  • granato75 am 16 Sep 2013 17:56
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10.Tag: 17 August 2013 : Felsgravuren und Naturvölker
Damaraland - Kamanjab (300km Fahrt)
Oase Guest House Familienzimmer


Ich werde um 6 Uhr mit der aufgehenden Sonne wach. Selina schläft noch tief und fest und lässt sich auch nicht davon stören, dass ich mich im Zelt anziehe.

Ich mache einen Morgenspaziergang und bemerke gleich, wer in der Nacht Lärm gemacht hat.





Eine Pavian-Familie bewohnt die Felsen inmitten der Campsite. Die ganze Familie spaziert gemütlich 50m von mir entfernt über den Weg, wahrscheinlich am Weg zur Morgentoilette.
Nur gut, dass wir trotz der Abgeschiedenheit des Platzes wieder alles bis auf den Tisch und den Stühlen im Auto verstaut haben.

Leonie schläft von allen wieder am längsten, bis 8 Uhr. Erst als schon alle mit dem Frühstück fertig sind, lässt sie sich blicken. Während Madame ausgiebig frühstückt und sich kämmt, packen wir andere drei die Taschen und die Zelte zusammen.



Unser erster Programmpunkt heute sind die Felsgravuren von Twyfelfontein, dem einzigen Weltkulturerbe Namibias. Es ist schon knapp 9 Uhr, als wir losfahren.

Gegen 10 Uhr sind wir beim Visitor Center in Twyfelfontein.



Wir vier und eine Gruppe Franzosen bekommen Rodney als Guide zugeteilt.
Entgegen mancher Berichte und Erfahrungen ist Rodney sehr nett, motiviert und erzählt jede Menge Wissenswertes über die Zeichnungen. Er plaudern auch über die Kinder und wir erfahren, dass er selbst zwei Jungs, circa im Alter unserer Mädels hat.











Die Wanderung auf der Hauptroute dauert etwa eine Stunde, für die Kinder genau richtig lange. Auch sie bestaunen die jahrtausende alten Zeichnungen und Gravuren. Länger wäre sicher für sie langweilig und auch anstrengend geworden. Inzwischen steht die Sonne schon sehr hoch und es wird richtig heiß. Wir verabschieden uns von Rodney und geben gerne ein paar Dollar Trinkgeld.

Nach einem kurzen Fotostopp bei den Organ Pipes besuchen wir das Living Museum der Damara. Es liegt direkt an der Kreuzung der Hauptstraße und der Abzweigung nach Twyfelfontein.





Es ist augenscheinlich, dass das Museum ausschließlich für touristische Zwecke existiert. Zu gut sprechen alle Englisch und auch unsere Heimat Österreich ist unseren Gastgebern ein Begriff.



Das kümmert natürlich die Kinder wenig und wir bekommen Einiges zu sehen.

Unter anderem werden die Wirkung von Heilkräutern, Feuermachen, Schmuckherstellung und traditionelle Spiele der Damara anschaulich erklärt und gezeigt. Beim Basteln mit Straußeneierschalen dürfen die Mädels auch selbst Hand anlegen und stolz ein Stück mitnehmen. Zum Abschluss noch eine Gesangs- und Tanzeinlage aller Anwesenden. Wir kaufen 2 Schmuckketten und nehmen die restliche Strecke in Angriff.






Wir entscheiden uns über den Grootbergpass und nicht über Khorixas nach Kamanjab zu fahren.

Den größten Teil der heutigen Strecke fährt Claudia. Und endlich haben wir unsere schon sehnlichst herbeigesehnten ersten Wasserdurchfahrten auf der Strecke Richtung Palmwag, die natürlich promt auf Film gebannt werden.

In Palmwag wollen wir Geld abheben und tanken, aber als wir sehen, dass die Stadt hinter dem Veterinärzaun liegt, drehen wir um. Wir haben keine Lust auf Durchsuchen des Autos und Abgeben unserer Fleischvorräte und fahren weiter Richtung Kamanjab über den Grootbergpass.





Eine sehr schöne und abwechslungsreiche Fahrt. Wir sehen unser erstes Impala, 2 Kudu-Damen und sogar eine Herde Bergzebras. Eine Fuchsmanguste kreuzt die Straße, leider zu schnell um sie auf Foto zu bannen. 20kmvor Kamanjab das tierische Highlight des Tages. Eine Gruppe von Giraffen links, rechts und auf der Straße. Wir beobachten sie eine Weile und können ein paar schöne Fotos machen. Erst als wir ihnen näher kommen, steigen sie gemütlich über den Weidezaun und ziehen ab.







Endlich Kamanjab. Es ist schon 17 Uhr als wir im Oase Guest House eintreffen, aber wenigstens müssen wir heute keine Zelte aufbauen und auch nicht selbst kochen.

Beim Entladen bemerken wir, dass wir heute vergessen haben, die Staubklappe seitlich zu öffnen.

200km Schotter- und Sandpiste haben sich im Canopy verewigt. Jetzt wissen wir, was WIRKLICH dreckig und staubig ist und dass die Staubklappe tatsächlich einen Sinn hat.

Claudia verbringt 15 Minuten min mit dem Abkehren der Schuhe und Taschen.

Die Eintritte des Tages und die Souvenirs haben meine Bargeldvorräte rascher als erwartet schrumpfen lassen. Ich brauche einen ATM.

Doch leider erfahre ich, dass es in der Stadt keinen ATM, sondern nur eine Bank gibt. Diese hat heute schon zu und morgen, Sonntag natürlich auch.

Der nächste ATM ist in Outjo, die Kleinigkeit von 150km entfernt.
Na super !

Für das Oase Guest House und die Tour morgen habe ich Voucher, aber für die Cheetah Farm und Tour brauche ich mehr Bargeld, als ich noch habe. Ganz zu schweigen von Einkäufen bei den Himbas.

Meine Hoffnung ist, dass wir hier im Hotel morgen beim Bezahlen des Abendessens etwas mehr von der Kreditkarte abbuchen lassen können, und wir dafür ein paar hundert Dollar Cash zurück bekommen. Sicher nicht im Sinn des Erfinders, aber hey, THIS IS AFRICA !!!

Zum Abendessen bekommen wir zunächst Knoblauchsuppe, Claudia isst Schnecken und ich stuffed Game (ich tippe auf Oryx mit Schafskäse gefüllt). Die Kinder bestellen Hühnerschnitzel.

Diesmal haben wir kein Familienzimmer, sondern zwei Doppelzimmer nebeneinander.
Wie im Dachzelt schläft Selina bei mir im Doppelbett. Claudia und Leonie sind im anderen Zimmer. Ich schreibe noch ein bisschen Tagebuch und nutze das WLAN bei der Rezeption für ein paar elektronische Grüße in die Heimat.
Letzte Änderung: 19 Sep 2013 10:12 von granato75.
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16 Sep 2013 23:24 #304552
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  • granato75 am 16 Sep 2013 17:56
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Hallo!

Eine erfreuliche Nachricht abseits des Reiseberichts:
Ich hab heute von meiner Reiseversicherung (Mastercard) erfahren, dass ich den Schaden von meinem Diebstahl in Windhoek ersetzt bekomme.

ca. 80% des Neuwertes der Kameras und des Laptops, die ungefähr ein Jahr alt waren.

Da kann ich echt nicht meckern, YIPPIE!

LG,
Peter
Letzte Änderung: 16 Sep 2013 23:24 von granato75.
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17 Sep 2013 06:06 #304559
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  • Champagner am 17 Sep 2013 06:06
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GLÜCKWUNSCH!

Und auch Glückwunsch zu deinem weiterhin wunderschönen Bericht!

Habt Ihr eure Katze eigentlich mit dabei gehabt - da sitzt eine so ganz vertraut neben deiner Tochter beim Frühstück ;) !

LG Bele
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17 Sep 2013 07:42 #304564
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  • granato75 am 16 Sep 2013 17:56
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Hallo Bele!

Das mit der Katze ist ganz normal bei uns.
Sobald ein Tier nicht schnell genug weg ist, bekommt es einen Namen, eine Familiengeschichte und wird schon halb adoptiert ;)

War auf der Solitaire Guest Farm genauso:


LG,
Peter
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