THEMA: Endlich Löwen, Himbas und das Dschungelcamp
02 Jul 2013 18:30 #294704
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Sonntag, 19. Mai 2013

Ich stand schon um 6:00 Uhr auf, schnappt mir meine Kamera und setzte mich an Wasserloch. Es war nicht los. Waren Löwen in der Nähe? Ich sah aber keine.
In der Ferne näherten sich 2 Oryx, aber sie trauten sich nicht so richtig an Wasser. Später kam noch ein Gnu dazu. Aber sie blieben weit entfernt.
Also doch Löwen, irgendwo im Gras? Ich sah aber keine. :(








Nach einer Stunde hatte ich dann Hunger und wir gingen frühstücken und fuhren dann wir Richtung Halali.
An Wasserloch Nebrowni standen sehr viele Auto, sogar schon in der zweiten Reihe. :evil:
Dazu hatten wir wirklich keine Lust. :angry:

Dafür sahen wir viele Oryx.



In Gemskoklakte sahen wir wieder viele, viele Zebras, genau wie letztes Jahr.





In Olifantsbad gab es auch fast keine Tiere. Wir beschlossen etwas zu warten.
Dann kam ein Warzenschwein und 4 Zebras. Später kamen noch Strauße und Kudus.
Wir wunderten uns schon über zwei Autos, die am Ende standen und in die ganz andere Richtung schauten, da war aber nichts.
Später kam ein GameDrive-Auto und fuhr auch bis ans Ende und blieb eine Weile stehen.
Also beschlossen wir auch mal dorthin zu fahren.
Der Guide signalisierte uns „There is a lion“. :) :)
Und tatsächlich, keine 10m entfernt, lag ein Löwe im Busch und schlief. :(
Wenn man das nicht weiß, sieht man ihn wahrscheinlich nicht.




Wir wollten schon wieder fahren, als eine große Herde Elefanten kam. Also blieben wir doch noch.








An einem weiteren Wasserloch sahen wir weitere Löwen im Gras liegen. Martin meinte es hätten auch Kartoffelsäcke sein können.





In Rietfonstein gab es auch noch jede Menge Tiere, vor allem Zebras, Gnus und Springböcke.










Die Etosh-Pfanne:





Schöne Zebras:





Teil 2 folgt...
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05 Jul 2013 11:19 #295136
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Gegen 14:00 Uhr kamen wir in Halali an. Wir bekamen ein großes Buschchalet mit 2 Schlafzimmern. Hier gab es wenigstens Teller, Gläser und Besteck.














Wir kauften noch Feuerholz und ein Eis und machten uns einen Kaffee im Chalet.
Dann gingen wir an den Pool eine Runde schwimmen und relaxen.
Um 16:30 Uhr packten wir die kühlen Bierchen ein und ich bewaffnete mich mit meiner kompletten Fotoausrüstung und wir gingen zum Wasserloch.


Es kam gerade ein Rhino an, trank und verschwand wieder. Später kamen dann noch 2 weitere Rhinos. Aber keine Elefanten, wie im letzten Jahr. Aber Elefanten hatten wir ja schon sehr viele gesehen.
Dann kam eine Rhinomutter mit ihrem Kleinen. Die Mutter säugte auch noch das Baby.
Dann kam noch ein männliches Rhino dazu. Der Vater?
Heute war am Wasserloch auf jeden Fall Rhino-Tag. :) :)
















Als es dunkel wurde gingen wir wieder zurück und bereiteten unser Abendessen zu.
Es gab das gleiche Essen wie gestern.
Um 21:30 Uhr fielen uns die Augen vor dem Feuer zu und wir gingen ins Bett.

In der Nacht schreckte ich plötzlich hoch, da jemand mit der Taschenlampe in unser Zimmer leuchtete. :angry:
Aber es war keine Taschenlampe, sondern ein heftiges Gewitter mit unglaublichen Blitzen und Donner.
Martin schlief wie ein Murmeltier.
Später fing es auch an zu regnen und es regnete immer noch als wir am nächsten Morgen aufstanden. :(

Übernachtung
: Halali Camp Busch Chalet 54.-€ p.P mit Frühstück
Gefahrenen km: ca. 130 km

Fazit Halali Camp:
Uns gefällt das Camp deutlich besser, wie Okaukuejo. Das Busch-Chalet war sehr schön mit einem tollen Kamin. Und es gab sogar Besteck, Teller und Gläser. Auch ist es hier deutlich ruhiger, als in Okaukuejo.
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05 Jul 2013 17:18 #295170
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Montag, 20. Mai 2013

So langsam lies der Regen nach und wir konnten trockenen Fußes zum Frühstück gehen.
Als wir auscheckten nannte eine Schweizer Reisegruppe unser Auto ein „kleines Schnuckerli“. :laugh: :laugh:
An den Wasserlöchern war nicht viel los. Es war ja alles nass und überall auf der Straße gab es große Pfützen.















Um 12:00 Uhr waren wir deshalb schon in Namutoni. Dort stärkten wir uns erst mal mit einem Toast und einem Salat. Überall hüpften wieder die Zebramangusten umher.













Der Bungalow:














Nachdem wir das Gepäck aus Zimmer gebrachten hatten fuhren wir nochmal los.
Den Fischer’s Pan Drive auf der Suche nach der Gabelracke. Ich hatte heuer noch keine vor die Linse bekommen.
Letztes Jahr hatten wir so viele gesehen. Dafür sahen wir heuer unheimlich viele Tokkos. Da habe ich letztes Jahr keinen einzige gesehen und fotografiert. Auf der ganzen Runde sahen wir 3 Gabelracken.

















Wir fuhren noch zum Wasserloch Tsumcor.
Wir sahen gerade noch 2 Elefantenbullen. Dann kam eine Giraffe und ein Waffenkibitz stolzierte umher.












Und an der fast gleichen Stelle, wie letztes Jahr lief und wieder eine Giraffe vors Auto. Aber dieses mal waren wir gewarnt und mussten keine Vollbremsung hinlegen.
Beim Rückweg schauten wir nochmal beim Wasserloch Chudop und Klein Namutoni vorbei. Wir sahen noch ein paar Giraffen – aber keine Löwen.















Also liebe Tiersichtungsfee: Für morgen früh wünsche ich mir noch einen Löwen. ;)
Zum Sonnenuntergang stiegen wir noch auf den Turm und erlebten einen wunderschönen Sonnenuntergang. :)




Vor dem Essen legten wir uns noch in die Badewanne.
Zum Essen gab es ein Buffet. Nach dem Essen schauten wir am Wasserloch vorbei. Aber es war nichts los, nur die Frösche quakten sehr laut.. Also gingen wir früh schlafen.


Übernachtung: Namutoni Camp Busch Chalet 74.-€ p.P mit Frühstück
Gefahrenen km: ca. 130 km

Fazit Namutoni Camp: Uns gefällt das Camp auch sehr gut. Nur am Wasserloch war wieder nichts los. Dafür gibt es in der Umgebung tolle Wasserlöcher. Das Buffet war dieses mal nicht ganz so gut, wie das Essen (à la carte) letztes Jahr. Als Alternative könnte man durchaus auch vor dem Gate übernachten.


Fazit Etosha Nationalpark:
Wir sahen im Westteil deutlich mehr Tiere, als im Ostteil. An den Wasserlöchern waren wir größtenteils alleine. :)
Im Ostteil sind deutlich mehr Autos unterwegs.
Wenn wir das nächste mal den Etosha Nationalpark besuchen würde, würden wir wahrscheinlich 3 Tage im Dolomite Camp bleiben, 1 Tag in Halali und einen Tag vor dem von Lindquist Gate auf einer Lodge übernachten.
Tiere haben wir dieses Jahr unglaublich viele gesehen, was wahrscheinlich mit der Trockenheit zu tun hatte.
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06 Jul 2013 16:32 #295246
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Dienstag, 21. Mai 2013

Der Wecker klingelte um 6:00 Uhr. Wir tranken noch eine Tasse Tee, bevor wir zum Wasserloch Chudop fuhren. Von weitem sahen wir nichts. War das jetzt ein gutes Zeichen?
Martin meinte, da seien heute keine Tiere, aber doch da bewegte sich doch was.
Juhu ein Löwe – danke liebe Tiersichtungsfee. :) :) :) :)
Er marschierte gerade vom Wasserloch weg und legte sich hin.
Er schaute ein wenig umher, brüllte dann noch ausgiebig und legte sich dann ganz schlafen.
In der Ferne sahen wir noch einen Adler oder Geier auf einem Baum.












Wir blieben so ca. eine Stunde und fuhren dann noch zum Wasserloch Koinchas. Hier war eine Giraffe gerade am trinken.





Wir frühstückten, checken aus und fuhren noch zum Wasserloch Klein Namutoni. Aber dort war nichts los und Löwen sahen wir auch keine.
Wir fuhren Richtung Waterberg. Um 13:30 Uhr kamen wir auf der Gästefarm Weaver’s Rock an und wurden dort mit einem Drink begrüßt. Unser Zimmer war noch nicht fertig und so beobachteten wir die Hunde und es gab noch eine Meerkatze.






















Nachmittag machten wir einen kleinen Spaziergang zu einem See. 3 Hunde begleiteten uns. Besonders die Dackeldame Nala war sehr süß. Wir hätten sie am liebsten mitgenommen.
Um 16:15 Uhr machten wir dann mit Herrn Ruegg einen GameDrive. Sven und Julia aus Deutschland fuhren auch mit.
Zum Sonnenuntergang fuhren wir auf einen kleinen Hügel und hatten von dort oben eine tolle Aussicht. Herr Ruegg machte sogar ein kleines Feuer für uns und es kam sogar die Sonne hervor. Da schmeckte das Bier gleich noch viel besser.
Dann fing es an zu regnen und wir fuhren schnell zurück, wurden aber ganz schön nass auf dem Auto.









Nach einer heißen Dusche gings dann zum Abendessen. Es gab Linsensuppe, Nudeln mit Hähnchen und Mousse au Chocolat. Das war bisher unser schlechtestes Essen.
In unserem Zimmer tranken wir dann noch einen Whisky mit Julia und Sven.
Um 22:00 Uhr gingen wir dann ins Bett.

Übernachtung: Weaver’s Rock Gästefarm 56.-€ p.P mit Frühstück
Gefahrene km: ca. 350 km

Fazit Weaver’s Rock:

Eigentlich eine schöne Gästefarm. Das Essen war an diesem Tag nicht so gut. Sehr schade fanden wir, dass sich keiner von den Gastgebern an den Tisch setzte und sich kaum blicken lies. Das haben wir bei anderen Gästefarmen anders erlebt. Vielleicht hatten wir nur einfach Pech an diesem Tag.




Und im nächsten Teil erfahrt ihr dann, warum es nur ein fast perfekter Urlaub war. :(
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10 Jul 2013 17:57 #295758
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Mittwoch, 22. Mai 2013

In der Nacht wachte ich auf und mir war Hundeelend. Ich verbrachte die Nacht mehr auf der Toilette, als im Bett. :evil: :evil: Einzelheiten erspare ich euch. Es kam aus allen Löchern. :(
Und dann kam auch noch ein heftiger Schüttelfrost dazu. Schöner Mist. :angry: :angry: :angry:

Zum Frühstück konnte ich fast nichts essen und ich legte mich noch mal für 1Stunde ins Bett. Aber wir mussten ja weiterfahren.
Die meiste Zeit schlief ich im Auto. In Okahandja kauften wir noch Biltong und im Supermarkt Keks und Cola für mich.
Eigentlich wollte ich noch am Holzschnitzermarkt vorbei schauen. Aber mir ging es so schlecht, dass ich einfach keine Lust hatte.
Wir besuchten och Christine von der Auberge Omulonga, plauderten ein wenig mit ihr und fuhren dann weiter zur Gästefarm Düsternbrook.
Ich legte mich sofort ins Zelt und schlief erst mal 2 Stunden. Martin erkundigte ein wenig die Gegend.
















Den GameDrive verschoben wir auf morgen, in der Hoffnung, dass es mir dann etwas besser geht. Nachmittag versuchte ich ein wenig zu Essen. Dann legte ich mich wieder hin. Ich hatte auch etwas Fieber. Hoffentlich ist es nicht schlimmeres.
Um 19:00 Uhr gabs dann Essen: Tomatensuppe, Oryx mit Reis und Gemüse, gem. Salat. Ich aß nur ein wenig Reis und dann ging es schon wieder los. :angry:
Um 20:00 Uhr legte ich mich dann ins Bett mit der Hoffnung, dass morgen alles besser ist.


Übernachtung: Düsternbrook Gästefarm 37.-€ p.P HP
Gefahrene km: ca. 220 km
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14 Jul 2013 16:38 #296309
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Donnerstag, 23. Mai 2013

Gott sei dank ging es mir am nächsten Tag besser und ich konnte wieder ein wenig frühstücken. Martin hat sich am Vortag schon für einen Ausritt entschieden. Ich machte eine kleine Wanderung zum Andreas Damm, wo die Hippos lebten.
Die Wanderung war sehr schön und einsam.
Plötzlich raschelte es im Gebüsch und vor mir sprang ein Oryx hervor. :whistle:
Ich weiß nicht wer mehr erschrocken ist. Der Orxy oder ich. :kiss:
Im Andreas Damm schwammen 4 Hippos im Wasser und es gab ein paar Enten.










Nach 2.5 Stunden war ich wieder zurück und wir fingen mal an unser Gepäck zu packen. Dann machten wir noch einen Spaziergang am Flußbett entlang.
Wir sahen viele Paviane.






Um 14:00 Uhr startete dann der GameDrive zu den Katzen. Auf der Farm gab es 2 Geparden und einen Leoparden, jeweils in einem großen eigenen Gehege. Sie wurden gefüttert und kamen ganz nahe an uns heran.
Die beiden Geparden warteten schon am Tor auf uns. Sie wussten, dass es gleich etwas zu fressen gibt. Wir fuhren ein Stück in das Gehege hinein und dann bekamen sie ihre Fleischstückchen.












Anschließend fuhren wir zum Leopardengehege. Dort lebt ein männlicher, 8 Jahre alter süßer Leo. :) :)
Auch er bekam seine Fleischration.
Der Drive dauerte eine Stunde.
Letzte Änderung: 20 Jul 2013 15:34 von Uli.S.
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