THEMA: Namibia - klassisch (Lodgetour 2012)
28 Jan 2013 13:57 #273160
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Nachdem mir dieser Drecks, ##*+++/%& :evil: :sick: IE nun drei mal beim Einstellen des Reiseberichts abgestürzt ist, klappts jetzt hoffentlich mit Chrome

Hallo liebe Fomis,

man traut sich ja eigentlich schon gar kein Reisebericht mehr einzustellen. Momentan sind so viele tolle und gut geschriebene RB hier eingestellt, dass man gar nicht mehr weiß wo man anfangen soll. Wir lesen aber überall heimlich mit :-)
Und da unsere Reise von den Rahmenbedingungen doch etwas aussergwöhnlich (für uns) war teilen wir auch gerne unsere Erlebnisse mit euch.
Die Idee für die Reise war, meinen Eltern dieses schöne Land nicht nur in Erzählungen, sondern auch in "praktischer" Erfahrung näherzubringen. Meine Eltern sind 71 bzw. 67 Jahre alt. Damit fiel eine Campingtour schon mal aus und wir haben ausschließlich in festen Unterkünften übernachtet.
Da dies auch eine einmalige Reise für meine Eltern war, wollten wir ihnen natürlich auch so viel wie möglich zeigen ohne dabei einen gewissen Erholungsfaktor ausser acht zu lassen. Und das Ganze innerhalb von 3 Wochen.
Also für Diskussionsstoff bzgl. Reisestrecke und -dauer ist damit ja schon mal gesorgt :-)
Das Fliegen sollte auch so einfach wie möglich sein, und so haben wir bei Air Berlin gebucht. München- Windhoek ... bequemer gehts ja nicht. Dachten wir. Wie bekannt wurden ja die Flüge auf Berlin gelegt und wir sollten sogar beim Rückflug am neuen Flughafen ankommen. Premiere sozusagen. Wegen kleiner Baumängel :laugh: sind wir dann aber doch wieder über Berlin Tegel angekommen.
Der Leihwagen war von ASCO ein DC Hilux 3 Liter Diesel Automatik. Ein sehr angenehmes Fahrzeug zum Reisen mit vier Personen.

Letztendlich haben wir folgende Tour geplant und alle Unterkünfte vorab gebucht.


Datum
06.05.12 München-Windhoek
07.05.12 Kalahari Anib
08.05.12 Mesosaurus Fossil Site
09.05.12 Fish River Canyon - Canon Lodge
10.05.12 Fish River Canyon - Canon Lodge
11.05.12 Klein Aus Vista - Eagles Nest
12.05.12 Klein Aus Vista - Eagles Nest
13.05.12 Sossusvlei - Desert Camp
14.05.12 Sossusvlei - Desert Camp
15.05.12 Swakopmund - Cornerstone Guesthouse
16.05.12 Swakopmund - Cornerstone Guesthouse
17.05.12 Erongo - Ai Aiba
18.05.12 Erongo - Ai-Aiba
19.05.12 Twyfelfontein - Aabadi Mountain Camp
20.05.12 Vingerklip - Vingerklip Lodge
21.05.12 Etosha/ Okaukuejo
22.05.12 Etosha/ Okaukuejo
23.05.12 Etosha/ Halali
24.05.12 Aoba Lodge
25.05.12 Aoba Lodge
26.05.12 Frans Indongo
27.05.12 Windhoek - Ondekaremba
28.05.12 Rückflug




Der Reisebericht wurde von Martina aus ihrer Sicht geschrieben. Deshalb nicht über die "Schwiegereltern" wundern. Ich (Ralf) darf den RB "nur" einstellen ;-)


Sonntag/Montag, 06.05./07.05.2012 Kalahari Anib Lodge


Namibia einmal anders. Zumindest für uns. Kein Camping dieses mal sondern Lodgen hat uns Ralf vorgebucht um seinen Eltern einmal zu zeigen was uns an dem Land so gut gefällt. Für die kommenden drei Wochen haben wir einen Trip vorgesehen vom Fish River Canyon bis Etosha und zurück. Wie immer hatten wir Air Berlin gebucht, nur leider hatte die Fluggesellschaft zwischenzeitlich den Abflugort von München nach Berlin verlegt. Damit waren wir gar nicht glücklich, mussten es aber so hinnehmen.



Es verlief aber alles planmäßig so dass wir in der schwach besetzten Maschine – aber neu ausgestattet mit Inflight Entertainment System - pünktlich in der Dunkelheit auf dem Hosea Kutako Flughafen landeten.



Als wir die Einreiseprozedur überstanden hatten, warteten auch schon unsere Koffer auf uns. Sepp, der Abholer von Asco Car Hire war auch schon da und um 07:00 hatte er seine Schäfchen zusammen und wir konnten mit zwei Autos losfahren. Wir bekamen den gebuchten Toyota Hilux mit Kühlschrank und 4 Campingstühlen. Die zwei montierten Dachzelte wurden freundlicherweise wieder entfernt. Alles in allem gings recht fix und wir waren startbereit. Zuerst stand der übliche Einkauf beim Spar an, dieses mal aber in der Sparversion – nur Getränke und Kleinigkeiten. Um 10:30 Uhr konnten wir uns auf den Weg zur Kalahari Anib Lodge machen. Ein kurzer Stopp am Tropic of Capricorn war obligatorisch.



In Kalkrand wurden wir etwas ausgebremst von jugendlichen Reitern. Die Polizei hatte die Straße gesperrt und wir kamen nur langsam voran. In der Anib Lodge wurden wir freundlich mit einem Drink empfangen.



Für uns war es das 3. Mal hier, allerdings zum ersten Mal in einem Zimmer, sonst waren wir immer auf dem Campingplatz. Wir ruhten uns etwas aus und genossen das erste Rock Shandy des Urlaubs.









Ralf hatte heute Geburtstag und das Personal wollte ihm eine kleine Überraschung bereiten. Uns erwartete ein mit Blumen geschmückter Tisch, sehr hübsch. Schade nur das es schon wieder Oryx Stroganoff gab, das hatten wir erst letztes Jahr , war aber sehr lecker. Alle anderen Gäste bekamen dann Nachtisch nur wir nicht. Aber vielleichz kommt ja noch was :S Ganz zum Schluss bekam Ralf einen bunten, kalorienreichen Kuchen serviert und ein Ständchen gab es obendrein.
Noch ein weiterer Gast wurde mit Kuchen und Gesang bedacht. Das Personal hatte sich in Stimmung gesungen und gab noch einige Lieder zum Besten. Ralf teilte seinen Kuchen auf und bedankte sich noch mal recht herzlich für die schöne Überraschung.





Dann war es auch für uns Zeit langsam ins Bett zu gehen. Es war ein langer Tag und das Fläschchen Welbedacht zeigte auch seine Wirkung.

Fazit Kalahari Anib Lodge:
- schöne, saubere Zimmer in ausreichender Größe
- Essen wie immer gut
- freundliche und zuvorkommende Mitarbeiter
- die Tanzeinlagen der Mitarbeiter wirken sicherlich immer etwas "touristisch", sind aber immer wieder nett anzusehen und man hat den Eindruck dass sie das gerne machen
Grundsätzlich für uns eine schöne Lodge um den Urlaub zu beginnen oder zu beenden. Wir haben uns alle rundum wohl gefühlt.

Und als nächstes gehts dann zu den Köcherbäumen
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29 Jan 2013 09:25 #273336
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Na das ist ja wunderbar daß es doch einige "Mitfahrer" gibt. Platz haben wir ja noch, wir haben ja extra die Dachzelte abmontieren lassen :P

@Bele, Topobär, Casimodo
Wir freuten uns auch tierisch daß man den Eltern bzw. Schwiegereltern das Land zeigen konnte was man selbst doch so gerne bereist. Auch wenn man im Vorfeld sicherlich immer wieder mal Zweifel hatte ob das alles nicht zu anstrengend ist, ob die Route richtig gewählt ist und die Unterkünfte alle passen. Man selbst muss sicherlich ein bisschen zurückstecken und sich dem Tempo und den Wünschen der Mitreisenden anpassen. Hat aber alles bestens geklappt. Und wenn man so Anfänger dabei hat, kann man auch davon profitieren. Stichwort "Anfängerglück" ... aber dazu später im Etosha ;)

@Fleur
Nun hetz mal nicht :P By the way: Eigentlich war ja China geplant; aber jetzt wird es doch wieder Afrika (Caprivi, Chobe, Nxai und ggf. Okavango Delta). Keine Ahnung warum es uns immer wieder nach Afrika zieht. Muss wohl doch ein Virus sein B)

@Irene
Die Unterkunft in der Canon Lodge und in Klein Aus wird dir seeeeehr bekannt vorkommen ;)

Aber jetzt geht es erst einmal zu Giel ins Mesosaurus Camp...Köcherbäume gucken :)

Dienstag, 08.05.2012 Mesosaurus Fossil Camp

Der erste Morgen begann gemütlich beim Frühstück. Die Reisegruppen waren schon abgefahren. Wir saßen mit unserem Kaffee noch etwas in der Sonne bevor wir uns auf den Weg zum Mesosaurus Camp machten.



Ralf wählte die Pad über die M29. Auf dem Weg gab es nichts besonders Aufregendes zu sehen, ab und an mal einige Farmen, einige Autos sonst nur unendliche Weite. Kurz vor dem Ziel sahen wir die ersten Köcherbäume dekorativ auf den Felsen stehen.
In Mesosaurus angekommen, wurden wir schon von Giel erwartet. Wir kannten die Unterkunft von unserer Reise 2008 schon. Ja, sie ist sehr einfach aber mückenverseucht oder so war es bei uns nicht.



Wir setzten uns raus und machten eine kleine Brotzeit. Am späten Nachmittag fuhren wir auch schon wieder los um den Sonnenuntergang im Köcherbaumwald zu erleben. Wir fanden schöne Fotomotive, packten die Campingstühle aus und genossen bei einem Glas Wein die Stille und den schönen Sonnenuntergang. So muss Urlaub sein.












Kleiner Stilbruch...Wein aus dem Karton. Aber praktisch zu transportieren und er schmeckt ;)













Giel kochte Abendessen zusammen mit seiner Frau Bugs, die er Teufels Schwester nennt :blink: Das Häuschen in dem Abendessen und Frühstück serviert wird ist noch nicht ganz fertig gestellt, so fehlen noch Fenster und Türen. Wir saßen am Lagerfeuer mit Bier und Wein und er erzählte aus seinem Leben während Lammfleisch und Würstel grillten. Wir erfuhren so einiges über die Schafzucht und natürlich von den Fossilien, die er auf seiner Farm gefunden hat. Wir erlebten einen netten Abend mit guter Unterhaltung und nicht zu vergessen einem grandiosen Sternenhimmel.

Fazit Mesosaurus Camp:
- die Häuschen sind sauber und zweckmäßig, aber nicht sehr groß. Speziell die Toilette und Dusche sind eher (sehr) klein
- Essen ist gut, Hausmannskost vom Chef selbst zubereitet; hier zählt eher Giels eigene Persönlichkeit
- Giel ist ein ganz Netter... wenn man sich auf ihn einlässt

Da wir bei unserer Reise auch einmal diese Facette (einfache Unterkunft) zeigen wollten, war das Camp genau das Richtige. Uns hat es allen trotz der einfachen Unterkunft sehr gut gefallen.

Und weil Fleur so hetzt, gibt es später noch den nächsten Tag ;)

Gruß

Ralf
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29 Jan 2013 10:57 #273346
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@doschae
Die Campingstühle waren z.B. im Köcherbaumwald und beim Frühstücken im Sossusvlei sehr nützlich. Kühlschrank war uns wichtig damit die Getränke und der Snack zwischendurch z.B. Joghurt immer frisch bleibt.
Ob du das nachträglich buchen kannst kommt halt auf den Autovermieter an. Bei ASCO sollte das kein Problem sein.

Und nun gehts wie versprochen weiter zur Canon Lodge :)

Mittwoch, 09.05.12 Canon Lodge

Nach einer ruhigen Nacht kredenzte uns Giel zum Frühstück ein leckeres Omelette. Er sollte heute Morgen ins Krankenhaus nach Keetmanshop, er ist nicht ganz gesund. Das beschäftigte ihn sehr, das merkte man deutlich. Wir verabschiedeten uns, sahen uns aber vorher noch einige Fossilien an.

Frühstück; wei man sieht war das Häuschen noch nicht ganz fertig



In Keetmanshop wurde nur kurz der Biervorrat aufgestockt und schon ging es wieder auf die Pad. Die Canon Lodge ist heute unser Ziel.
Unterwegs machten wir einen kurzen Halt am Naute Dam um die Füße etwas zu vertreten. Es war sehr warm, aber der kräftige Wind machte es etwas erträglicher. Ganz in der Nähe war ein Anbaugebiet für Wein und Datteln, etwas grüne Abwechslung fürs Auge zum vorherrschenden Sandton.





Kurz vor dem Canon Roadhouse sahen wir dann auch die ersten Zebras in der Hitze stehen. Ich glaube vor 4 Jahren war es schon genauso gewesen.



Das Roadhouse ist seitdem auch ganz schön gewachsen. Das Haus, das die Rezeption und die Bar/Restaurant beherbergt, gab es damals noch gar nicht. Sehr ansprechend mit vielen Oldtimern eingerichtet. Hier legten wir eine Pause ein.





Zur Canon Lodge waren es dann noch ca. 20 Km zu fahren. Es gab einen Begrüßungseistee und Ebba, die Angestellte, führte uns zu unseren Häuschen. Wir bekamen 9 und 10 und gefühlt waren es einige Kilometer die wir bis dahin bei der Mittagshitze zurücklegen mussten (war natürlich in Wirklichkeit nicht so). Den Anblick der Hexenhäuschen, die sich an den Felsen anschmiegten fand ich wunderschön.

Das Haupthaus


Haus Nummer 10 :kiss:


Haus Nummer 9




Wir suchten dann gleich den Pool auf und versuchten etwas von dem raren Schatten abzubekommen, Sonnenschirme hatte es keine. Das Wasser war übrigens eisig. Langsam wurde es auch schon wieder Zeit, sich etwas fürs Abendessen herzurichten.



Es gab Buffet – schön, das auf der Terrasse gedeckt war denn die Temperaturen waren noch angenehm. Es waren auch nicht so viele Gäste da, eine sehr angenehme Atmosphäre. Mein Abendessen fiel sehr kurz aus und ich verzog mich mit anhaltenden Kopfschmerzen schon bald in unser Zimmer zurück. Hoffentlich ist das morgen wieder besser.

Morgen gehts dann weiter...(ohne Kopfschmerzen)

Gruß

Ralf
Letzte Änderung: 17 Jul 2013 20:29 von panther.
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30 Jan 2013 08:17 #273548
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@Claudia, schön daß du auch dabei bist

Und schon geht es weiter...zum "Grand Canyon" Afrikas

Donnerstag, 10.05.12 Canon Lodge

Heute Morgen war die Welt wieder in Ordnung, war ich froh. Beim Frühstück saßen wir wieder auf der Terrasse und genossen die Sonnenstrahlen. Auf dem Programm stand heute nur der Fish River Canyon.



Wir erreichten den Canyon, übrigens der zweitgrößte weltweit, nach kurzer Fahrt durch eine öde Landschaft. Mittlerweile, seit unserem letzten Besuch 2008, war auch hier der Hauptaussichtspunkt etwas komfortabler mit Schattendächern gestaltet worden.







Wir fuhren noch zum nächsten Look-out, machten einen kleinen Spaziergang und saßen lange Zeit ganz alleine da. Es war so schön, die Stille zu genießen. Am letzten Aussichtspunkt machten wir nur noch einen kurzen Halt, bevor es wieder zurück zur Lodge ging.



Mittlerweile war es Mittag geworden und ein kleiner Hunger plagte uns. Es gab guten griechischen Salat. Ralf und ich zogen uns wieder zum Pool zurück um etwas zu lesen. Wir hatten Glück und konnten den einzigen dauerhaften Schattenplatz belegen. Die Schwiegereltern machten es sich unter den Bäume in der Anlage bequem und genossen die Umgebung und ein gutes Buch.



Um 16:45 Uhr ging's auf den Hausberg zum Sundowner. Von hier oben hatten wir eine tolle Aussicht auf das Lodgegelände mit den roten Felsen. Ein Savanna und ein Gin Tonic verstärkten den schönen Eindruck :P Der Guide erzählte uns etwas über die Entstehung der Lodge und gab uns dann eine Einweisung in die Damarasprache. Aber für die Klicklaute sind wir nun mal nicht geboren, es war jedenfalls sehr lustig :laugh:









Um 18:30 Uhr trafen wir uns dann zum Abendessen. Es gab Kürbissuppe, Schweine- und Kudusteak mit Gemüse und Knoblauchkartoffeln und zum Abschluss eine Quarkmousse. Alles sehr lecker. Kleines Manko – das Essen wurde sehr schnell kalt, das ist schade, denn es hat sehr gut geschmeckt. Zum Abschluss des Tages gab es noch einen Amarula aufs Haus :)

Fazit Canon Lodge:
- die Anlage ist ein Traum. Sehr schöne, zweckmäßige "Hexenhäuschen" in einmaliger Lage
- das Essen ist gut, leider nur als Buffet, was (bei uns)den Nachteil hatte daß es schon nur lauwarm auf den Teller kam und wenn es draußen dann noch ein bisschen frisch ist, das Essen bzw die nicht vorgewärmten Teller sehr schnell kalt werden. Aber vielleicht hatten wir einfach nur zu wenig auf dem Teller oder haben zu langsam gegessen ;)
- Die Anlage ist sehr gepflegt, die Angestellten sehr nett und zuvorkommend. Sonnenschirme waren leider auch auf Nachfrage nicht für den Pool verfügbar.
Insgesamt eine Unterkunft die wir unbedingt empfehlen können und bei unseren Mitreisenden sehr, sehr gut ankam.

Und am nächsten Tag gehts zu unserer Lieblingsunterunkunft...Eagles Nest

Ralf
Letzte Änderung: 17 Jul 2013 20:30 von panther.
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31 Jan 2013 08:32 #273724
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Nur alle hereinspaziert. Wir haben noch Platz :P
@Marie
Canon Lodge ist wirklich schön. Man mag es gar nicht glauben daß in dieser "Ödnis" so eine schöne Lodge steht. Und wenn ihr danach direkt nach Klein-Aus fahrt, nehmt die Strecke über den Oranje. So wie wir im heutigen Bericht :)
@Susie
Das kann ich gar nicht verstehen daß der weibliche Part eurer Freunde nicht nochmal Campen will :huh: Kanada, Alaska oder die USA sind mit dem Wohnmobil ein Traum. Allerdings auch nicht mit Afrika-Camping zu vergleichen. Afrika ist....na sagen wir mal doch etwas rustikaler B)
@Irene
Die heutige Unterkunft kommt dir mit Sicherheit bekannt vor ;)

Freitag, 11.05.12 Eagles Nest, Klein-Aus

Wir waren schon früh auf und machten noch einen kleinen Spaziergang zum Pool. Heute hieß es schon wieder Abschied nehmen von der tollen Umgebung. Unser Frühstück genossen wir aber noch in aller Ruhe. Eine Halskette fand noch eine neue Besitzerin, aber dann konnte es losgehen.
Die Strecke führte über Aussenkehr, das bekannt ist für seinen Traubenanbau. Hier machten wir einen kurzen Halt um die unzähligen Strohhütten zu fotografieren.



Dann ging es immer am Oranje entlang durch die Berge. Ein Horde Paviane konnten wir beobachten, leider verzogen sie sich schnell. In Rosh Pinah machten wir ebenfalls Halt um die Wasservorräte aufzufüllen. Durch die neueröffnete Zinkmine und der geschaffenen Arbeitsplätze boomt der Ort. Ab hier war die Straße geteert und wir konnten die letzten Kilometer des Tages bis Klein-Aus schnell zurücklegen. Es war ein langer Fahrtag und wir freuten uns, wieder in Klein-Aus angekommen zu sein.

Ein paar Impressionen von der Fahrt am Oranje











Die Ladies am Empfang waren sehr nett und ließen auf unseren Wunsch hin ein Braai-Paket herrichten. Zusätzlich mit einer großen Kiste und Holz bepackt, legten wir die letzten 7 Km bis Eagles Nest zurück. Wir hatten Eagles View und Desert Vista bekommen. Alle waren ganz begeistert über die schöne Lage und die tolle Einrichtung der Häuschen. Erst mal relaxen, Kaffeetrinken und das Tagebuch vervollständigen.



Eagles View





Eagles View innen












Die Sonne ging in den tollsten Rottönen unter, wunderhübsch. Dann machten wir uns ans Grillen – vier riesige Rumpsteaks und Würstel, Toast mit Tomate und Käse, Kartoffeln und Salat waren im Paket - den Kuchen nicht zu vergessen :woohoo: Papp satt saßen wir auf der Terrasse und wieder ging ein schöner Tag zu Ende.

Tipp:
Unbedingt das Braai Paket nehmen. Vor dem Häuschen sitzen, grillen, Wein oder Bier trinken...was gibt es schöneres. Aber was erzähl ich...das weiß ja sowieso schon jeder ;)

Und am nächsten Tag der Klassiker...Lüderitz, Kolmannskuppe und Wildpferde...viele Wildpferde
Letzte Änderung: 17 Jul 2013 20:31 von panther.
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01 Feb 2013 09:22 #273927
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So, alle Mitfahrer wieder an Bord? Na dann kanns ja losgehen :P

Heute ist es etwas Bilderlastig ;)

Edit: So, alle Bilder drin :cheer: Aber hinter das Geheimnis wie viele Bilder man gleichzeitig hochladen kann werde ich wohl nie kommen. Die Grenze scheint so bei 10 Bilder zu liegen :dry:

Samstag, 12.05.12 Eagles Nest, Klein-Aus

Abfahrt zum Frühstück im Haupthaus war schon um 07:15 Uhr, weil noch Kolmannskuppe und Lüderitz geplant waren. Für uns war ein großer Tisch etwas abseits von den anderen Gästen reserviert. Wir sahen viele bekannte Gesichter wieder, die in etwa die gleiche Reiseroute wie wir hatten.



Nach etwas eintöniger Fahrt entlang der Bahnlinie, wird die eigentlich jemals fertig, kamen wir in Kolmannskuppe an. In Kolmannskuppe begaben wir uns auf die Spuren der Diamantensucher. Für uns war es ja nicht neu, aber wir fanden es wieder beeindruckend was hier so mitten in die Ödnis hingestellt wurde.Und für Fotografen sowieso ein absolutes "Muss". Für unsere Mitreisenden, die nicht so gut zu Fuß waren, war es etwas anstregend durch den Sand zu laufen und die Wärme darf man natürlich auch nicht unterschätzen.



Der alte Turnsaal




























Nach einer kleinen Erholungspause im "Restaurant" ging es dann weiter. Nächstes Ziel war Lüderitz. Leider war die Felsenkirche nicht geöffnet, so blieben nur Bilder von außen. Wir machten eine kleine Rundfahrt und einen Stopp am Hafen. Aber viel gibt es eigentlich nicht zu sehen. Wir tankten noch und machten uns wieder auf den Rückweg.









Kurz vor Aus, bei Garub, bogen wir zu den Wildpferden ab, über die es ja einige Spekulationen gibt, woher sie denn nun wirklich abstammen. Wir hatten Glück und fanden sehr viele Tiere vor. Sie waren sehr übermütig und spurteten auf die Wasserstelle zu um zu trinken und zu baden. Es war sehr schön, ihnen bei ihrem Treiben zuzusehen.











Dann war es nicht mehr weit und wir erreichten wieder unser Häuschen – Zeit um Kaffee zu trinken, die Weite und Stille zu genießen, für uns gibt es nichts Schöneres. Zum Sonnenuntergang liefen wir ein Stück den Wanderweg entlang, aber heute war es bei weitem trüber als gestern und die Sonne ging nicht so farbenprächtig unter. Wir saßen auf einem Felsen und hörten die Schakale heulen.



Das Abendessen nahmen wir heute in der Lodge ein. Wir saßen wieder etwas separiert im Barraum. Trotz Busgruppe verlief alles ganz entspannt -Vor- und Nachspeise wurden an den Tisch gebracht und den Hauptgang konnte sich jeder selbst nehmen. Später zuckelten wir wieder zurück in unsere Einsamkeit.

Fazit Klein-Aus Vista:
Zur Unterkunft und Lage ist eigentlich schon alles im Forum gesagt worden und die Bilder sprechen für sich. Einfach Traumhaft und sollte es uns wieder mal in die Ecke verschlagen, werden wir hier sicherlich wieder übernachten.
Das Essen in der Lodge ist ok und das Braai Paket ist eigentlich Pflicht. Unsere Mitreisenden waren jetzt aber nicht soooo die Grillfans :dry:
Für Geschichtsinteressierte und Fotografen ist Kolmannskuppe natürlich Pflicht. Lüderitz gibt uns jetzt nicht so viel, auch wenn die Umgebung z.B. der Diaz Point ganz schön sein soll.

Und am nächsten Tag geht es weiter über die D707 nach Sossusvlei...
Letzte Änderung: 17 Jul 2013 20:32 von panther.
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