THEMA: There and back again....
30 Okt 2012 19:22 #260702
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  • casimodo am 30 Okt 2012 19:22
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Hi Amos,

bin dabei und freue mich auch auf die Fortsetzung.

Viele Grüße
Casimodo
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30 Okt 2012 19:29 #260708
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  • Champagner am 30 Okt 2012 19:29
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Hey Amos, ich musste mich kurz in deinen Schreibstil einlesen - amüsiere mich aber jetzt um so mehr ;) ! Mal wieder ein etwas anderer Blick auf Namibia - danke dafür!

LG Bele
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30 Okt 2012 20:23 #260721
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  • uschisiggi am 30 Okt 2012 20:23
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Hi Amos,
ich bin auch mit dabei und habe abonniert. Der Anfang Deines Reiseberichtes ist vielversprechend und irgendwie authentisch. Mal sehen, was Ihr so gesehen und erlebt habt. Zeit habt Ihr ja fast im Überfluss gehabt.

Gruß
uschisiggi
Mein Motto: Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen. (Hermann Hesse)
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30 Okt 2012 20:48 #260726
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  • janphillip am 30 Okt 2012 20:48
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Hallo Amos,

Die ersten Zeilen lesen sich bereits sehr gut. Ich befürchte, wir werden auch "übervorbereitet" nach Namibia reisen :woohoo:

Ich freue mich schon auf die Fortsetzung;)

Viele Grüße,
Senta
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31 Okt 2012 11:49 #260792
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  • Max Power am 31 Okt 2012 11:49
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Danke euch... also weitergehts:
Am nächsten Tag, gleich mal mit afrikanischer Gelassenheit c.a. ne halbe Stunde verspätet vom Fahrer abgeholt worden. Aber wir sind ja nicht so und schauen nicht auf die Uhr.
Wir haben uns auf für dieses Traumauto entschieden und es nicht bereut:

10.000 KM standen am Tacho und er blitzte in der Sonne… WOW. Für mich war das praktisch ein Neuwagen im Vergleich zu dem was ich sonst so fahre. Ich wollte an der Stelle die Vermieter dicke loben. Mehrfaches Erklären des Aufbaus, Reifenwechsel, Allradeinschalten, Differential und so weiter.
Das einzige: die Küche ging nur schwer auszuziehen. Nach 30 Minuten wurde behauptet das geht schon ^^. Und es ging tatsächlich irgendwie – hat aber dazu geführt, dass die Küche nach 30 Tagen immer ramponierter wurde und Teile die Belastung nicht ausgehalten haben. Sorry an jene, welche das Fahrzeug nach uns bekamen.
An sonst: professionelle Übergabe. Die Liste, welche ich aus dem Forum dabei hatte wurde komplett abgearbeitet. Vorher war mir die Liste peinlich (zu Deutsch), aber im Nachhinein würde ich Sie jedem ans Herz legen. Einen Trichter hatten sie spontan, eine Schaufel aber nicht. Aber na ja… ce la vie.
Ach ja. Das Auto war TOP, das Bett/Canopy genial im Vergleich zum klassischen Dachzelt und die Reifen hielten die vollen 6000 KM durch ohne zu murren. Die 2 Ersatzreifen durften Afrika nicht sehen, sondern lagen mit 10mm Profil!!! (Ersatzreifen!!!) hinten drin.
Dann ab zum Einkaufen. Und hier begingen wir einen unserer größten Fehler, der noch weitere Probleme nach sich ziehen sollte. Wir haben nur EIN Nutella gekauft. Wir wussten ja aus Erfahrung. Nutella gibt es überall… schon klar. Wie naiv. Sonst gab es alles, wir haben gleich für 7 Tage eingekauft, da wollten wir in Tsumeb sein.
Mit vollem Tank ging es nach Norden. Das faszinierendste war die Auffahrt auf die „Autobahn“. Hier lungern ja dermaßen viele Leute rum und trampen/verkaufen Sachen/liegen einfach nur rum.
Leider hatten wir zu wenig Eier in der Hose um für ein Foto anzuhalten.
Die nächsten 300 km vergingen wie im Flug. Und fliegen ist anstrengend.
Blick zu meiner Freundin….

Blick von ihr zurück

Blick nach vorne….

Augen zu und durch….
… bis es irgendwann dunkel wurde. Vollkommen überraschend schon um 17.30…..

… klaro war es klar, aber es kam sehr plötzlich….

Rückblick… 9°° Autoholen, 11°° Einkaufen…. Und nun soll es schon 17°° sein?????:angry: Verrückt.
Also: Richtersliste und T4A gefragt wohin. Beide sagen: bis Outjo, aber das ist uns noch zu weit, also ab nach Otjiwarongo auf die Acacia Park Rest Camp.
Das war ehrlich die größte Fehlentscheidung unseres Urlaubs.:evil: :whistle:
Wir hätten schon stutzig sein sollen, als wir an der Rezeption gefragt haben ob noch was frei ist und wir die einzigen Camper waren – ja er hatte noch was frei.
Freie Platzwahl! Man muss das ja immer positiv sehen.
Ab 19°° kamen ein paar Bautrupps,B) die hatten sich in den verfügbaren festen Unterkünften eingemietet. Natürlich kamen die mit überhöhter Geschwindigkeit und fuhren direkt an uns vorbei. Die freie Platzwahl hat dazu geführt, dass wir gefühlt auf dem Hauptweg gecampt haben.
Stuzig hat uns nur gemacht, wie viel so auf dem Platz los war. Später wurde uns bewusst, dass ein wichtiger Fußweg des Ortes den Campingplatz kreuzt und dass das alles nur Passanten sind.
Ich schlief ohne Oropax, und schlecht. Und wir waren auch schon um 19°° im Bett. Es war nicht romantisch.

Prädikat: NIE WIEDER, nicht weiter zu empfehlen. Duschen aber sauber, viel Platz, viel Kontakt zu Menschen.
:dry: Was lernen wir aus dem Tag: Der erste echte Tag ist für die Katz, Autoübernahme und Einkaufen braucht Zeit. Das nächste Mal direkt nach dem Flug und dafür nur kurz aus der Stadt rausfahren. Und: MEHR Nutella kaufen!
5 Wochen Namibia - Caprivi und Zurück

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Letzte Änderung: 26 Jul 2013 16:25 von Max Power.
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31 Okt 2012 11:56 #260793
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  • Max Power am 31 Okt 2012 11:49
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Zur Nacht:
Ich habe festgestellt, dass heulende Hunde um 1 Uhr Nachts damit aufhören die Menschen um den Schlaf zu bringen. Und zwar alle 1000 Hunde von Otjiwarongo gemeinsam. Ab da konnte ich gut schlafen. Nur die Stille war nun irritierend und ich fragte mich wer uns nun auf dem Platz überfällt.Schleichen sich nun schon alle an? Ist es deswegen so ruhig? Um 2°° hab ich festgestellt, dass zwei kämpfende Katzen mühelos so viel Krach machen können wie die 1000 Hunde davor. Die Katzen sind aber nicht so durchhaltend wie die Hunde und so ging der Halbschlaf bald ungetrübt weiter.
Bis um 5°° … da schreit ein Vogel, der wie ein Computergeräusch klingt aus einem 90er Jahre Computerspiel. DjeDjeDje PiiuuPiuuPiuuu.
Den Vogel hab ich den gesamten Urlaub nicht wieder gesehen. Es peilt einen mit einem hohen Pfeifton drei Sekunden lang an und dann gibt er mehrere Salven Computerspielergeräusch ab PiuPiuPiuPiuu… wie heißt der Vogel?

Nächster Tag: Natürlich ist uns nichts passiert. Eh klar, aber die Nacht war dennoch schlecht und da wir bei Sonnenaufgang schon wach waren, ab zur Bäckerei Otjiwarongo.
Die hat wenig Auswahl, das Körnerbrot ist aber genial (für Außerdeutsches Brot).
Nächste Etappe: Wo sind wir?


Ich gebe euch noch einen Tipp:


Ja wir sind im Etosha, das erste mal. Die ersten 20 km Teer nach Okaukuejo waren enttäuschend. Ich dachte, dass ab Outjo eine PAD beginnt, aber nix. Teer bis in den Nationalpark hinein. KEINE Tiersichtung bis Okaukuejo. Die Anmeldung war fix, Reservierung wäre nicht nötig gewesen, hat aber niemand geschadet, außer meinen Nerven in den 8 Monaten vor dem Urlaub.
Ich sag nur, Okaukuejo ist ein Muss! Wir haben den ganzen Mittagszeitraum am Wasserloch verbracht und wir waren ganz fertig vor lauter Fotographiererei:
Ich weiß, alles schon oft gesehen, wir waren aber begeistert.
Schaut mal den Combo breaker (Denglisch für „Aus der Reihe Tanzer“):

Und als dann unsere ersten Pachydermen auftraten waren wir hin und weg und haben uns geärgert, wieso alle anderen das so als selbstverständlich hinnahmen. Man beachte 5 Beine!


Sehr oft gesehen, aber selten Fotografiert wird ja dieser Baum hier: Jeder hat wohl ein Bild von Ihm, er steht immer im Hintergrund, deswegen einmal Bühne frei für den Baum.

Alles in Allem ein unvergesslicher Nachmittag. Irgendwann um 16°° brechen wir dann viel zu spät zu unserem ersten Gamedrive auf.
Bis denne Amos

Laut Foto muss es meiner Freundin auch gefallen haben:
5 Wochen Namibia - Caprivi und Zurück

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