THEMA: There and back again....
20 Nov 2012 16:20 #263784
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Nach dem Frühstück ziehen wir nochmal los. Und wer kreuzt da unseren Weg? Ein wunderbares (Spitzmaul?)-nashorn. Es geht einfach so über die Straße. Die Szene ist direkt bei Namutoni. 100 Meter entfernt. Faszinierend, wie leicht man Nashörner sehen kann.
Aber das Beste kommt noch. Ich denke mal ich muss dazu nichts schreiben:





Genial ;-)
Wir fahren nochmal zum Elefantenwasserloch und wie gestern ist viel los. Auch dieses nette Gespann in erstaunlicher Kulisse:


Einerseits finde ich es schön, dass Kadaver liegen bleiben. Andererseits bin ich mir nicht sicher, ob das sooo gut ist. Meine Freundin als Veterinärin ist sich da auch unsicher. Milzbrand ist ja wohl schon ein großes Problem. Und das hier macht die Sache sicher nicht besser. Aber ich hoffe mal, dass die Verantwortlichen wissen was Sie tun. Und prinzipiell finde ich es schön, wenn der Mensch wenig eingreift. Die Eingriffe sind schon so gewaltig im Park.
Der Nachmittag ist geprägt von Zwergen-Elefanten… Die folgenden Bilder sind alle innerhalb von 30 Sekunden entstanden…. Und die Geschichte ist einfach nur süß.



5 Wochen Namibia - Caprivi und Zurück

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20 Nov 2012 16:24 #263785
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Der Nachmittag neigt sich einem Ende. Und damit unser Etosha Aufenthalt. Wir wollen in zwei Stunden in Sachsenheim sein und nehmen noch einen kleinen Abstecher von Namutoni nach Osten:



Eine wirklich einsame und schöne Gegend. Nicht zu viel Wild, aber schön. Viele Sekretärs Vögel bei der Arbeit. Das ist auch was wert.
Bei klein Namutoni kommt uns dann noch was Seltenes vor die Linse:



Ein Tier… noch putziger als Bambi. Leider ist das Dickdick sehr flink. Ich bin schon stolz eines gesehen zu haben. Sind ja wohl nicht soooo häufig.



Fazit zu Etosha:
Es gibt viele Einsame Ecken. Früh aufstehen!
Wasserlöcher im Camp. Es lohnt sich spät abends hinzugehen oder um 4°° morgens aufzustehen. Dann ist man alleine und sieht mit Glück sensationelle Sachen.
Hinfahren wenn wo viele Leute sind… war nicht unser Erfolgsmodell und wir haben es auch kaum Versucht
Selber Kochen
3 Tage sind zu wenig. Wir hatten 6. Und die gehen rum wie im Flug.
5 Wochen Namibia - Caprivi und Zurück

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22 Nov 2012 17:00 #264154
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Bis jetzt war der Urlaub wirklich entspannt, voller Abenteuer, voller Tiere… aber irgendwie fehlt mir Afrika. Durch die 6 Tage Etosha zu Beginn fehlt mir das, was ich erwartet habe. Den ganzen Tag sehe ich Urlauber/Weiße/gelegentlich Asiaten in dicken Autos. Aber ich habe die Vermutung, dass es besser wird. Wir hatten eine sehr entspannte Nacht auf der Sachsenheim Farm. Was mich ein wenig nachdenklich macht ist, dass die Farm wie ein Gefängnis aufgebaut ist. Der Zaun um den Campingplatz ist…. Einfach nur HOCH und MASSIV ;-). Sollen wir nicht raus? Soll wer/was nicht rein? Ich weiß es nicht und der Zaun verunsichert mich mehr als wenn er nicht da wäre. Er verfehlt also seinen Nutzen leider.
Egal, der Empfang war herzlich, die Hofhunde nett und wir praktisch alleine auf der Farm. Es war ja eh nur eine Nacht und auf Empfehlung von Frau Sachsenheim gehen wir in der Shoprite in Tsumeb. Hier gibt es wirklich alles. Und nach 7 Tagen ist Einkaufen für uns Pflicht. Und der Plan ist… ja….. eigentlich erst wieder in 9 Tagen einkaufen gehen, dann aber schon in Botswana.
Es gibt fast alles,… bis auf Nutella. Hier ist der Superspar ein paar Meter vorher unsere letzte Hoffnung. Und wir stehen vor dem Regal und überlegen uns, ob 90N$ wirklich der Preis für ein Glas Nutella sein soll und darf. Aber…. Das war so ziemlich der einzige Luxus, der im Urlaub sein muss. Und es war es wert. Zu Hause esse ich eigentlich kein Nutella… aber in Afrika geht’s nicht ohne. Traditionell und Irrational.
Und dann geht’s ab nach Rundu. Wir wollen mal schauen wie weit wir kommen.
Die Fahrt geht sehr zügig und flott voran. Wir sind erst um 12°° mit Einkaufen fertig und nach Rundu sind es nur 4 Stunden Fahrt. PERFEKT denken wir uns.
An dem Tag durchbrechen wir auch endlich den Veterinärzaun. Durchbrechen ist das falsche Wort. Aber auf der nördlichen Seite angekommen ist sofort alles anders. Vorher war da Land menschenleer. Links und rechts nur Farmland und hohe Zäune und viel Staub. Nun gibt es noch mehr Staub und Menschen wo man nur hinschaut. Die Straße nach Rundu ist offensichtlich der Lebensraum für tausende von Menschen. Alle paar Kilometer steht eine Wasserversorgungsstation. Alle paar Meter eine Hütte, ab und an eine kleine Kneipe und ein MTC-Shop.
Und die Armut ist beängstigend. Die ersten 2 Stunden Fahrt durch die Region sensibilisieren uns langsam, wir fahren jedoch meist schweigend durch das Meer von Menschen. Links und rechts sieht man Kinder die mit einfachsten Hilfsmitteln spielen, Frauen und Mädchen/Jungs die Wasserholen, Esel, Ziegen und Kühe. Das ist dann wohl Afrika.
Ich hatte es mir immer gewünscht zu sehen. Jetzt wo ich aber da bin…. Bin ich mir unsicher ob das gut ist, dass ich da bin und mit 100 da durchbrause. Die Fahrt verläuft sehr nachdenklich und relativ schweigsam. Wir haben kein Foto gemacht. Schade für den Bericht, aber ich denke das Elend zu Fotografieren… einerseits gut, andererseits habe ich dabei ein schlechtes Gefühl.
So brausen wir die B8 entlang. Unser Ziel ist es Rundu hinter uns zu lassen um die N’Kwazi Lodge (wir campen da natürlich!) zu erreichen. Nach der Fahrt ist es ein Garten Eden. Grün und schön. Wir haben am Abend einen wunderbaren Blick über den Okavango. Was wir sehen ist Angola. Und das ist für mich auch schon wieder komisch. Ein von Mienen übersätes, relativ armes Land zu sehen, während man in einem gut gehüteten Campingplatz sitzt. Vond er ferne sieht das Leben der Menschen am Fluss so idyllisch und geradezu malerisch aus. Aber in Wirklichkeit ist es wohl einfach nur ein hartes Leben. Punkt aus.
Was zu empfehlen ist scheint mir die Tanzvorstellung mit Gesang einer lokalen Gruppe zu sein. Es kostet zwar was, aber das ist denke ich ok. Leider haben wir genau da gegessen und vor allem den Brai angeschmissen. Wir Campen nämlich neben einer Hütte in der die Damen sich umziehen. Und auch auf dem Weg dahin und zurück singen Sie. OHNE Publikum. Offensichtlich für sich. Es scheint ihnen Spaß zu machen. Im Nachhinein hätte ich diese Partnerschaft gerne unterstütz. (Haben wir bei unserem zweiten Besuch dann nachgeholt, wussten wir da aber noch nicht).
An dem Abend komm ich mit einem (schwarzen) Tourguide lange ins Gespräch. Der trägt gefühlt 1000 Liter Wasser vom Wasserhahn zu seinem Auto… Spühlen, für die Gäste Waschen,… was halt so anfällt. Seine Gäste sind bei der Vorstellung, schlafen in den Lodges. Er Campt hier bei uns. Das macht die Sache sehr sympathisch. Vor allem sein Bild von Lodgegästen. Ich denke ich muss nicht beschreiben, wie er die Sache sieht. Ich bin Camper. Das ist nicht besser. Dennoch fühl ich mich zu dem Zeitpunkt beruhigter. Zumindest freue ich mich, dass ich endlich mal mit jemand längere Zeit ins Gespräch komme. Am meisten tut mir die Gruppe leid, als ich erfahre, dass sie die Stationen die wir so machen in nur 30% der Zeit schaffen. Windhoek Etosha Caprivi, Vicfalls in 8 Tagen mit Okavango Delta…WOW. Wir brauchen 3 Wochen.


:angry: :angry: :angry: Etwas Negatives noch zum Schluss. Etwas was mir peinlich ist und was mir während dem Urlaub den Spaß teilweise verdorben hat und bei mir für ein ungutes Gefühl gesorgt hat.
Kurz vor Rundu ist eine Polizeisperre mit einem Stoppschild. Wir kamen dort um 17°° an. Halten brav, lassen das Fenster runter. Die Polizisten winken uns zur Seite ran. Angeblich haben wir das Stoppschild überfahren nach dem Anhalten. Wir sind nach dem Schild wenige Zentimeter vorgefahren um besser mit dem Polizisten sprechen zu können, der natürlich bei dem Schild stand und nicht bei meiner Scheibe.:unsure:
Das war unser Fehler. Ein überfahrenes Stoppschild will nun natürlich bezahlt werden. 1200N$ oder so was…. Eine lange Diskussion. Ich mach es kurz. Wir fahren nach 2 Stunden weiter und haben einen Polizisten bestochen. Ich bin mir sicher, dass der Polizist keiner war. Die Person am Stoppschild war vielleicht einer. Die Person die uns danach „abgefertigt hat“ war denke ich keiner. Wir haben später im Urlaub eine junge Urlauberin getroffen, die uns genau die gleiche Geschichte an genau der Station erzählt hat. Auch kurz vor Sonnenuntergang.
Der Sonnenuntergang war auch der Grund, wieso wir letztendlich geschmiert haben. Wir wollten einfach mit der Dunkelheit nicht dort noch weiter stehen, sondern ins Camp. Das war natürlich auch deren Taktik.:ohmy:
Schade, dass so was passieren muss. Schade, dass es so was gibt. Problematisch war es nicht. Im Nachhinein war es eine gute Erfahrung. Ich würde es heute anders machen. Aber das war unser erster Kontakt mit namibischen Behörden. Was wussten wir schon. Durch den Vorfall habe ich sehr viel gelernt. Das ist das Gute daran. TIA… Is this Afrika?:dry:
Deswegen mein Fazit für heute: An der Stelle aufpassen. Die Masche passiert wohl häufiger. An der B8, 10 KM südlich von Rundu..:S

P.s. Danke für euer Feedback. Ab morgen gibt’s wieder Bilder. Heute nur Text. Bin selbst wieder nachdenklich geworden. Der Text gefällt mir heute ohne Bilder besser.
Liebe Grüße,:pinch:
Amos
:angry: :angry: :angry: :( B)
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24 Nov 2012 10:03 #264307
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Danke für die Rückmeldungen. Ich bin mir schon im Klaren, dass das das normale, ländliche Leben hier ist. Es geht natürlich viel schlimmer. Aber es ist schon erschreckend wie groß der Unterschied zwischen Arm und Reich in Namibia ist. Nicht umsonst ist Namibia Weltmeister, wenn man die Ungleichverteilung von Wohlstand/Einkommen betrachtet (Ginikoefizient bei Wikipedia).

Was mich fasziniert ist eben genau die Normalität. Das ist ok so. Ich glaube es ist vielen schon zu normal geworden. Auch an einem armen Leben kann man viel Schönes und Idylle sehen. Mich erschreckt die Armut (ich schreibe extra nicht mehr Elend) dennoch, auch wenn sie normal ist. Ich bin mir nicht sicher ob es so sein sollte....

Genau das führt bei uns aber auch dazu, dass wir uns oft wie eingesperrt fühlen. Wie in einem Gefängnis. In Etosha war es wegen den Tieren. IM Caprivi fahren wir von Campingplatz zu Campingplatz. Dazwischen kaufen wir mal ein, tanken,…. Aber so richtig Urlaub wie ich ihn mir erhofft habe, haben wir nicht. Mir fehlt der Kontakt zu Menschen. Das Gefühl der Freiheit.
Wir verbringen ja schließlich den Abend im N’Kwazi Camp. Ehrlich, würdet Ihr auf die Idee kommen um 19°° nach Rundu zu fahren um einen Nachtsparziergang am Fluss zu machen? Das machen wohl die wenigsten. Und das war der einzige Wehrmutstropfen an dem Urlaub. Das Gefühl und das Problem verfolgten uns den gesamtenCaprivi durch. Auch wenn wir zum Schluss weniger ‚ängstlich‘ waren, öfters mal ausstiegen, versucht haben Leben zu sehen…. Man fühlt sich immer wie in einem unsichtbaren Gefängnis, nicht wirklich frei.
Dies bitte nicht falsch verstehen. Der Urlaub war dennoch schön. Dies war jedoch die Schattenseite dieses Urlaubes. Ich bin dennoch froh genau dies erlebt zu haben. Es bereichert schließlich auch. Mich würde dennoch interessieren ob ihr dieses Gefühl auch mal hattet?
Ein anderes Beispiel: als wir an N’Kwazi zahlen wollten traf mich der Schlag. Ich hatte den netten Herrn (Hautfarbe Schwarz) bis dato für den Manager gehalten. Er hat uns begrüßt, hat uns den Platz gezeigt, hat uns ins Buch eingetragen, hat 10 mal gefragt ob alles in Ordnung ist, hat uns einen eigenen Brai vorbeibringen lassen, hat die Arbeiter aufgescheucht, dass wir warmes Wasser haben….
Als ich am nächsten Morgen meine 90N$ bei ihm zahlen will sagt er, er muss kurz seinen Chef hohlen. 5 Minuten später wurde der Besitzer von N’Kwazi geholt um das Geld zu kassieren. 9€…..
Der nette Manager darf wohl nicht mal 9€ abkassieren? Die Frage beschäftigt mich eine Zeitlang.
Aber nicht zu lang: Ich bin ja kein Kind von Traurigkeit. Als wir hier ankamen schien es uns wie der Himmel auf Erden ;-)



Jeder hat erraten wo wir sind? Natürlich. Hier sehen wir Campingground Nummer 3 im NGepi camp. Sicher eines unserer 10 schönsten Camps im Urlaub. Gerne wieder! Wir haben uns 3 Tage für Buffalo und Mahango vorgenommen. Aber der erste Tag geht nun im Camp im Flug dahin. Bei uns ist nun einfach Waschen angesagt. Wir haben noch 21 Tage vor uns… so viel Wäsche haben wir einfach nicht. Und so waschen wir ungefähr 2 Stunden und sind froh über die Wäscheleinen vor Ort. Ein perfekter Ort um dies zu machen und sich neu zu Sortieren.
In Trummis Liste wird gemäckert, dass man nur auf Sand stehen kann, dass das Grün aber so schön sei. Und… ja es stimmt. Unser Auto steht im Sand. UND???



Da steht es gut. Das Grün ist wohl nämlich wirklich pflegeintensiv.
Natürlich müssen wir auch in den Pool



Dachten wir zumindest als wir ihn gesehen haben. Als es dann an ins Wasserspringen geht sind wir doch echte Schisser. Ständig bleibt im Hinterkopf – ist der Käfig wirklich dicht??? Ich war nie länger als 10 Sekunden im Wasser ;-) Ich bin so ein Feigling.



Wenn ich mir das Bild anschaue waren es wohl nie mehr als 5 Sekunden… Ich bin ein riesen Feigling ;-). Aber natürlich trinke ich einen ausgiebigen Schluck Okavango Wasser. Es gibt ja das Sprichwort – Wer Wasser aus dem Okavango trinkt kommt wieder an seine Ufer zurück.
Entschuldigung, dass ich vor dem Urlaub noch genervt habe, ob wir Micropur mitnehmen sollen. Wir hatten es dabei. Und ich habe alles Wasser getrunken, das mir in die Quere kam. Auch Flusswasser. Still alive, still standing ;-) Alles im grünen Bereich. Wie naiv kann man sein. Wieso macht man sich vor der Reise so viele Gedanken ….
Und das schönste. Endlich sehe ich meine Lieblingstiere.



Ich könnte diesen Tieren Stundenlang zuschauen. Und genau das mache ich auch. Von unserem Camp aus. Ganz entspannt. Mahangopark… wir kommen erst morgen. Heute schaffen wir es leider nicht.
Also bis Morgen
Amos
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28 Nov 2012 20:46 #265009
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Danke für das viele Feedback ;-) sehr motivierend. Ich würde sofort weiterschreiben… dachte ich mir vorgestern. Vor lauter Motivation, Elan und Freude habe ich jedoch ein Glas über meiner Tastatur ausgelehrt..... Und war damit ohne Schreibgerät.... Nun sitz ich vor meiner neuen. Also danke fürs warten.

Also weiter auf der Reise… auf dem Weg zum Campingplatz gibt es viele Kinder die Holz verkaufen… meist 3-4 Stück pro Platz… damit wir anhalten wird über die Straße geloffen und viel getanzt von den höchstens 6 Jährigen, während die noch kleineren trommeln. Wir kaufen so viel Holz wie möglich und noch sinnvoll…. Es ist ja immer sinnvoller etwas zu unterstützen als einfach nur so Geld zu geben.
Aber mehr als drei Mal am Tag ein Feuer machen können wir schließlich auch nicht. But we do our very best…
Zwei Tage vorher haben wir zwei Jungs jeweils einen 5 Liter Kanister geschenkt. Erst haben wir ihn gefragt ob er so was brauchen kann. Die Antwort war „yes“… aber kein einfach yes. Der Junge war so fröhlich und glücklich und hat das yes so strahlend laut geschrien…. Mir wird immer noch ganz anders bei dem Gedanken, dass sich ein Kindergartenkind über einen Wasserkanister derart freuen kann. Das Geschenk war ja nicht mal wirklich was wert… eigentlich.
Wir waren also heute endlich auf dem Weg in die Parks… und im Caprivi haben mich auch die Haustiere beeindruckt:





Die Hörner! WOW. Und alle Tiere die wir gesehen haben waren sogar ordnungsmäßig markiert. Meine Freundin ist Veterinärin. Mir wäre es nicht aufgefallen. Aber sie schaut schon aus Reflex danach. Bei jedem Rind ;-)
Aber nun endlich zum Park. Der Park ist... NICHT ETOSHA. Das ist meist positiv gemeint. Erstens: Die Anmeldung verläuft sehr persönlich und lustig. Es ist ja nicht viel zu tun für die nette Dame. Wir fragen viel um das Gespräch für sie am Laufen zu halten. Sie hat so viel Spaß an ihrem Job, offensichtlich. Zudem war direkt vor uns eine deutsche am Schalter, die genervt war, offensichtlich. Sehr genau auf Parköffnungszeiten, schlechte Ausschilderung und Straßen und sonst was hingewiesen hatte (sie mussten wohl ein bisschen warten… wow). Da hatten wir einfach das Gefühl, dass wir das Bild von uns deutschen ein bisschen aufbessern müssen. Mal ehrlich! Wir müssen uns abgewöhnen im Urlaub immer so deutsch zu sein oder?... zumindest ein bisschen. Und ja ich bin es manchmal auch.


Die nette Kududame hat mir auf jedenfall zugesagt. Sonst ist der Blick auf den Fluss, den man oft sieht einfach toll:
Bild 119
Oh und wer genau hinsieht erkennt auch mein erstes Krokodil auf dem Bild am Okavango ;-)
Oft sieht es auch einfach nur so

Oder so


BOAHH schon wieder einfach so Tiere unscheinbar auf dem Bild. Kleine Vögel und kleine Nilpferde. Und das ist schon ein Unterschied zum Etosha. Hier sind die Tiere irgendwie versteckter. Oft weiter weg. Und manchmal unscheinbarer.
Ich sag nur Bambi Zwei… wir hätten es direkt nebem dem Auto fast übersehen:


Und der größte Unterschied. Die nette Dame am Eingang hat uns empfohlen so oft wie möglich aus dem Auto auszusteigen und ein paar Meter zu laufen. Wir waren erst im Park, wenn wir das gemacht hätten. UND ES STIMMT. Die ersten Schritte neben dem Auto sind wie neu laufen lernen. Eine unbekannte Welt ist direkt in Sichtweite neben dem Auto. Mit der Zeit geht es besser und wir schaffen es auch mal ein paar Meter weg vom sicheren Auto. Genüsslich draußen essen können wir aber erst eine Woche später. Dann aber mit ausgeprägtem Frühstück und Löwen in der Gegend ;-)
Ich sage euch.. das tut gut. Endlich FREI. Endlich Afrika. ENDLICH … echter Nationalpark. Wir treffen 2-3 Autos. Das ist einfach sehr angenehm. PERFEKT. Und wenn man so drausen ist, kann man endlich auch mal besser Vögel beobachten. Und von denen hier hat es wirklich viele. Gefühlt 100 Adler hab ich im Urlaub gesehen. Hier einer der ersten:


Wir konnten beobachten wie sie Fischen. Leider gibt’s kein Bild mit erfolgreicher Jagd. Aber das Kreisen und Stürzen ist schon beeindruckend.
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Im weiteren Verlauf springt uns noch dieser Geselle vor die Linse:



Leider ist er so scheu, dass wir gar ihn gar nicht richtig beobachten können. Leider habe ich meinen Tierführer gerade nicht griffbereit. Im Urlaub sind wir nämlich richtig gut darin geworden die Arten zu unterscheiden und zu bestimmen. Bei dem Bambi und bei dem hier bin ich mir nun nicht mehr sicher… kann mir da wer spontan aushelfen?
Na ja.. wir sehen noch einige Rappen und Pferde Antilopen (dank fotomatte abgeändert), aber nur von der Ferne. Davon kommen noch Bilder, keine Sorge.
Vorher noch eine kleine andere Bilderfolge. Das Schauspiel hat ca. 5 Minuten gedauert. Hier das Best off






Putzig hmmm? Ich finde den Gesichtsausdruck genial. Die Pflege tut ihm wohl gut.
Auf dem Rückweg dann endlich

Damit haben wir endlich auch die Big 5 gut zusammen. Wir haben schon im ganzen Mahango Nationalpark die Büffel auf weite Entfernung gesehen. Aber… das ist ja genauso wie keinen Büffel sehen. Auf 100 Meter schauen die zwar aus wie Büffel.. aber erst wenn man ihnen in die Augen blicken kann und wenige Meter einen trennen weiß man warum der Büffel einer der Big 5 ist. Büffel werden als Fotomoteve viel zu sehr unterschätzt. Ihr werdet noch sehen müssen, dass ich sie in mein Herz geschlossen habe. Diese so sanften und dennoch bullig wirkenden Muskelprotze.
In dem Sinne bis morgen. Wir wollen wieder früh raus. Abfahr 05:15. Heute Morgen sind nämlich Löwen gesichtet worden, sagt die Rangerin. Wir wollen die morgen früh also auch sehen. Da steh ich doch gerne früh auf. Deswegen muss ich nun auch weg. ;-)
In dem Sinne
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