THEMA: Facettenreiches Namibia-Der Virus hat zugeschlagen
07 Jul 2012 15:29 #242563
  • Uli.S
  • Uli.Ss Avatar
  • Beiträge: 718
  • Dank erhalten: 1639
  • Uli.S am 07 Jul 2012 15:29
  • Uli.Ss Avatar
Wir besuchten noch den Friedhof der Deutschen und legten uns noch eine Stunde an den Pool. Dort gab es haufenweise Schmetterlinge in allen leuchtenden Farben.










Um 14:30 Uhr startete unser GameDrive.
Den hatten wir schon am Tag vorher gebucht. Da war auch gut so, weil es wollten noch einige mitfahren und sie bekamen keinen Platz mehr.
Unser Führer Bahria (oder so ähnlich B) ) begrüßte alle 12 Teilnehmer. Er war total lustig drauf.:woohoo: :woohoo:
Dann gings los Richtung Waterberg-Plateau. Auf dem Weg dorthin sahen wir viele Warzenschweine. Auf dem Plateau waren dann 2 Giraffen und viele Rappenantilopen zu sehen.











Am ersten Wasserloch, welches wir durch einen ca. 50 m langen Gang erreichten, warteten wir 15 Minuten. Leider zeigten sich keine Tiere.:angry:
Wir stärken uns mit einem Bier. :P :P
Dann fuhren wir weiter auf der „Suche nach dem Rhino“.:laugh: :laugh:
Bahria fuhr kreuz und quer durchs Gelände :cheer: , sah die Spuren im Sand, aber wir fanden es nicht. :(
Letzte Änderung: 17 Jul 2013 18:54 von Uli.S.
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: Lil, KarstenB, Logi
07 Jul 2012 15:44 #242564
  • Uli.S
  • Uli.Ss Avatar
  • Beiträge: 718
  • Dank erhalten: 1639
  • Uli.S am 07 Jul 2012 15:29
  • Uli.Ss Avatar
So, jetzt gibt's einige Giraffenbilder.
Also wegsehen, wer keine Giraffen mag.
@Bele: Giraffen, keine Elefanten :laugh:

Wir fuhren das zweite Wasserloch an. Dort gab es eine Herde Wasserbüffel zu sehen :) und eine Giraffe. Sie war sehr neugierig ;) und kam ganz nah an das Aussichtsguckloch.:)
Sie lief von rechts nach links :laugh: , schaute wieder B) , duckte sich :silly: , lief von links nach rechts :P – ein herrliches Schauspiel. Sie wusste genau, dass wir irgendwo waren. :woohoo: :woohoo:
































Wir hätten noch lange zuschauen können aber wir mussten ja noch eine ganze Weile zurück fahren.
Wir bekamen Decken, die auch nötig waren, da es so richtig kalt wurde und das Fahrzeug ja offen war. Trotz Decke hat es mich ganz schön gefroren. :angry:
Martin war schlauer. :) Er hatte im Rucksack noch eine winddichte Regenjacke.

Um 18:30 Uhr waren wir wieder am Camp. Es war ein ganz toller GameDrive, :) den man jederzeit empfehlen kann, auch wenn sich das Rhino vor uns versteckt hat.

Wir duschten noch schnell und gingen dann ins Restaurant. Martin probierte es nochmal mit dem Krokodil und hatte Glück. :)
Heute gab es eines. :) Das Krokodil war sehr lecker. Ich aß einen Kingklip-Fisch. Zum Nachtisch gönnten wir uns noch ein Eis.

Am Bungalow machten wir uns wieder ein Feuer und hörten den Geräuschen im Busch zu. B)

Auch wenn das Buschchalet nicht so schön war :dry: , war es trotzdem ein schöner Aufenthalt. :) Bei nächsten mal würden wir uns vielleicht etwas anders zur Übernachtung suchen


Übernachtung: Waterberg Camp: 500N$ p.P
Letzte Änderung: 17 Jul 2013 18:54 von Uli.S.
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: Topobär, Lil, madmaddin, kk0305, Nane42, KarstenB, Logi
14 Jul 2012 14:34 #243737
  • Uli.S
  • Uli.Ss Avatar
  • Beiträge: 718
  • Dank erhalten: 1639
  • Uli.S am 07 Jul 2012 15:29
  • Uli.Ss Avatar
Dienstag, 15.5.2012

Auf dem Weg zum Frühstück sahen wir noch viel Zwergmangusten, die sich in der Sonne aufwärmten.
Immer wenn jemand kam sausten sie schnell ins Gebüsch zurück und dann kamen sie wieder schnell heraus.
Das war echt ein lustiges Schauspiel. :cheer:






Nach dem Frühstück packten wir unsere Sachen und fuhren nach Okahandja. Unser Urlaub nähert sich dem Ende.
Um 12:30 Uhr kamen wir in der Auberge Omulonga an.
Christine und Jean-Paul, ein französisches Ehepaar begrüßten uns sehr freundlich. Wir hatten ein sehr schönes Zimmer. Die Auberge ist sehr schön angelegt mit einem schönen Pool und vielen Figuren. Der Essensraum ist auch sehr schön, vor allem die Tische.
Wir unterhielten uns ein wenig mit Christine. Sie spricht auch ein wenig deutsch.














Nach einer Stärkung in der Bäckerei gingen wir zum Holzschnitzermarkt. Das ist zwar sehr anstrengend aber irgendwie doch ein Erlebnis. Wir kauften noch ein paar Mitbrinsel.
Insgesamt waren wir dann doch fast 1.5 Stunden am Markt. Den Kindern schenkten wir dann noch unsere restlichen Malstifte und Knete.




Am späten Nachmittag unterhielten wir uns noch mit Christine und Jean-Paul und erfuhren noch zu einiges über das Leben in Namibia.

Ich entdeckte noch eine große Heuschrecke. :evil:







Zum Essen kochte uns Christine einen Salat, Hähnchen mit Nudeln und einen Bananenshake. Es schmeckte alles sehr lecker. :P


Am Abend schauten wir uns mit Christine noch Bilder auf dem Laptop an. Um 22:30 Uhr gingen wir dann ins Bett.



Übernachtung: Auberge Omulonga: DZ: 450N$, Essen: 120 N$ p.P
Letzte Änderung: 17 Jul 2013 18:55 von Uli.S.
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: Lil, Nane42, KarstenB, Logi
21 Jul 2012 14:04 #245037
  • Uli.S
  • Uli.Ss Avatar
  • Beiträge: 718
  • Dank erhalten: 1639
  • Uli.S am 07 Jul 2012 15:29
  • Uli.Ss Avatar
Mittwoch, 16.5.2012

Der letzte Urlaubstag. :( :( :(
Die Zeit ist so schnell vergangen.
Unser Flug ging ja erst am Abend. Wir hatten also noch einen ganzen Tag Zeit. Eigentlich wollte ich mir ja noch Windhoek anschauen, aber nach der ganzen Natur hatten wir keine Lust mehr dazu, vor allem Martin nicht.
Wir fragen also Christine, was wir noch machen könnten und sie empfahl uns die Gästefarm Otjiruze. Sie rief dort noch an und kündigte uns an.

Es war zwar eine einfache Strecke von 60 km aber so konnten wir noch den Tag in der Natur verbringen.
Nach ca. 50 km standen wir vor der Zufahrt zur Farm. Sie war mit einem Tor verschlossen. Ich stieg aus und wollte das Tor öffnen aber es war mit einer Kette und Vorhängeschlössern verschlossen. :ohmy:
Gut, dass wir ein Handy dabei hatten. :) Also riefen wir dort erst mal an. Es dauerte einige Minuten bis wir endlich Alexander, den Besitzer der Farm am Telefon hatten. Er sagte uns dann, dass da Tor doch nur mit einem Haken eingehängt ist. :blush:
Und tatsächlich es war so. :)
Mein Mann lästerte natürlich ein wenig, musste dann aber doch zugeben, dass es sehr schwer zu sehen war. ;)
Dann hatten wir schon das nächste Problem: Rinder; :evil: sie standen direkt hinter dem Tor und wollten erst mal nicht weg und dann versuchten sie auch noch zu entkommen. :evil: :evil:
Das war gar nicht so einfach für mich. Martin saß ja im Auto.
Gott sei Dank kamen zwei afrikanische Jungs und halfen mir die Rinder zu verscheuchten, so dass Martin durch das Tor fahren konnte. :whistle: :cheer:
Nach weiteren 13 km hatten wir die Farm erreicht.
Dort wartete bereits Sanne, die Freundin von Alexander mit ihrer Tochter Nora auf uns.
Alexander führte uns dann ins Gehege der Geparden. Mir war schon ein bisschen mulmig. :huh:
Aber er erzählte uns, dass er sie mit der Flasche aufgezogen hatte, als sich ihre Mutter bei einem Brand aus dem Staub machte und ihre Jungen zurück lies.
Wir mussten sie allerdings erst einmal suchen und uns durchs Gestrüpp kämpfen. Ich hatte überall Stacheln, in meinen Schuhen und an der Hose. Aber wir fanden sie nicht. Das Gehege war sehr groß.
Ich machte mir schon gar keine Hoffnung mehr. :( Im Etosha sahen wir auch keine Raubkatzen.
Dann hatte sie aber Alexander im hintersten Winkel doch gefunden und kam mit ihnen an marschiert. :) :) :)
Zwei wunderschöne Gepardenweibchen Julia und Chika.
Letzte Änderung: 17 Jul 2013 18:55 von Uli.S.
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: KarstenB, Logi
21 Jul 2012 14:20 #245040
  • Uli.S
  • Uli.Ss Avatar
  • Beiträge: 718
  • Dank erhalten: 1639
  • Uli.S am 07 Jul 2012 15:29
  • Uli.Ss Avatar
Jetzt die Bilder dazu:






















Und man konnte sie tatsächlich streicheln. Wahnsinn.:) :)
Wie schauten so eine halbe Stunde zu, streichelten sie und Alexander erzählte uns einiges über sie. Martin konnte sich von den Damen gar nicht mehr trennen. ;)
Dann gab es doch ein gemeinsames Mittagessen (Elandschnitzel mit Kartoffel- und Gurkensalat).




Leider mussten wir dann wieder verabschieden, da wir ja noch ca. 2.5 Stunden nach Windhoek fahren mussten und unser Auto bis 16:00 Uhr abgegeben haben mussten.
Letzte Änderung: 17 Jul 2013 18:55 von Uli.S.
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: Logi
22 Jul 2012 13:50 #245152
  • Uli.S
  • Uli.Ss Avatar
  • Beiträge: 718
  • Dank erhalten: 1639
  • Uli.S am 07 Jul 2012 15:29
  • Uli.Ss Avatar
Fazit unserer 17-tägigen Namibiareise:

Reisezeit:
Wir waren vom 30.4 bis 16.5 unterwegs. Die Reisezeit fanden wir ideal. Bei allen Unterkünften hätten wir auch ohne Vorbuchung einen Platz bekommen, auch im Etosha Nationalpark.
Wir hatten 17 Tage strahlend blauen Himmel, keinen einzigen Regentropfen und Temperaturen zwischen 25°C und 35°C. Im Sossusvlei gab es einiges an Grün und es blühten sogar einige Blumen. Trotz der vielen Grünpflanzen im Etosha haben wir viele Tiere gesehen. Leider keine Löwen.:( Aber da waren wir halt immer gerade am anderen Wasserloch. Aber man muss sich ja noch was für die nächste Reise aufheben. :)
Wir würden wieder im Mai fahren.

Flug:

Mit Air Namibia von Frankfurt aus in Ordnung. Den großen Vorteil sahen wir darin, dass wir nicht umsteigen mussten.

Auto:
Wir sind rund 3000 km gefahren und wir hatten keine einzige Panne.
Bei Asco hat alles wunderbar geklappt; sehr freundlich; unser Suzuki Jimny war für uns auch perfekt; im Gelände super, auf den Pads konnte man halt nicht ganz so schnell fahren, was uns aber nicht störte, denn dann sieht man auch noch was von der Landschaft.
Wenn wir das nächste mal nicht Campen gehen, würden wir sofort wieder einen Suzuki Jimny nehmen.
Mehr wie 300 km auf Pads an einem Tag waren für uns die Grenze. Mehr hätten wir nicht fahren wollen. Wir waren ganz froh, dass wir die Strecke Sesriem-Swakopmund nicht an einem Tag gefahren sind und wir noch 2 Tage auf Rooiklip verbracht haben.


Unterkünfte:
Am Besten fanden wir die Gästefarmen Rooiklip und Ondurequea und die Auberge Omulonga.
Von den staatlichen Camps hat uns am Besten die Sossus Dune Lodge und Namutoni gefallen.
Am schlechtesten fanden wir die Unterkunft am Waterberg.
Okaukuejo ist halt so eine Sache. Das Essen war dort am Schlechtesten. In das Whaterhole Chalet Double mit Halbpension würden wir nicht mehr gehen. Das Zimmer war dort sehr klein. Da würden wir dann lieber ins Bushchalet gehen. Da gibt es noch die Möglichkeit zum Braaien.

2 Tage auf Rooiklip sind Minimum, da die Anfahrt doch etwas länger dauert. Wir hätten es dort auch noch einen dritten Tag ausgehalten, da die Farm einen ganz besonderen Flair hat.

Wer den Sonnenaufgang im Sossusvlei erleben will, kommt um eine Übernachtung in der Sossus Dune Lodge nicht herum (wer nicht campen gehen will). Wir waren fast die einzigen auf der Düne. Die große Meute kam erst später. Das Erlebnis war einmalig und das frühe Aufstehen hat sich absolut gelohnt.

Highlights:

Sonnenaufgang im Sossusvlei, Living Desert Tour, Ethosha Nationalpark

Fotografieren
:
Da ich sehr gerne fotografiere, werde ich das nächste Mal ein Dreibeinstativ mitnehmen. Das hat mir an den Wasserlöchern am Abend und am Morgen schon sehr gefehlt. Ich hatte nur ein Einbeinstativ dabei.

Was würden wir anders machen:

Für das erste Mal in Namibia fanden wir unsere Route fast perfekt.
Vielleicht würde ich den Waterberg streichen, obwohl wir dort auch schöne Tiersichtungen hatten und lieber die 2 zusätzlichen Tage im Etosha NP verbringen.
Wenn man Tiere gerne sieht, sind 3 Tage Etosha NP das absolute Minimum.
Auch die 17 Tage waren fast zu knapp. Aber leider ging es von den Urlaubstagen bei uns nicht anders.
Bei nächsten mal würden wir auf jeden Fall 3 Wochen bleiben und viele Übernachtungen mit mind. 2 Tagen Aufenthalt einplanen. Auch im Dolomit Camp im Etosha NP würden wir noch eine Übernachtung einplanen.
Wir würden auch schauen, dass wir mehr auf Gästefarmen übernachten können. Die Atmosphäre und das ganze Drumherum hat uns besonders gut gefallen. Das Essen war dort immer hervorragend und die Infos auch sehr interessant. Das man mit der ganzen Familie gemeinsam am Essenstisch sitzt, fanden wir ganz toll.

Ja, wir haben uns mit dem Afrikavirus infiziert! :laugh:
Vielleicht werden wir nächstes Jahr gleich nochmal fahren. :)

Von meinen schönsten Bilder habe ich einen Fotokalender 2013 erstellt.
Wer Interesse hat kann mir eine PM schicken.
Hier gibt’s mal eine Übersicht der Fotos.

Dateianhang:

Dateiname: Kalenderfotos.pdf
Dateigröße:700 KB


Viele Grüße aus dem kalten Bayern

Uli

@janet + topobär: habt ihr euch schon ein Bild ausgesucht?
Letzte Änderung: 17 Jul 2013 18:56 von Uli.S.
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: Logi
Powered by Kunena Forum