THEMA: Tausche 50 Oryx gegen...
21 Jun 2011 18:45 #192069
  • engelstrompete
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  • engelstrompete am 21 Jun 2011 18:45
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Hallo Tanja,
und??? habt ihr nun Löwen gesichtet :laugh: Und wooooo?????

mache bitte weiter mit dem Reisebericht. Im Übrigen , der Reisebericht Titel ist wirklich klasse :laugh:

Liebe Grüße
Cécile :)
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
namibia-forum.ch/for...hrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
www.namibia-forum.ch...eiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html[/size]
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
[/url]
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
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21 Jun 2011 18:56 #192071
  • TanjaH
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  • TanjaH am 21 Jun 2011 18:56
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Hallo Cecile...

Ich mach ja schon weiter ;-)

Nach einer sehr lauten und unruhigen Nacht - so lauten Donner hab ich noch nie gehört und außerdem immer rausgelugt, ob sich unser Auto wohl nicht die Düne hinab verabschiedete vor lauter Wasser - entschlossen wir uns, unser Schicksal hinzunehmen. Wir hatten noch eine Nacht in Gharagab gebucht und wollten uns an diesem Tag wieder in Polentswa auf die Lauer legen. Erstmal ging es wieder über die stark bewachsenen Dünen - fahrtechnisch gar kein Problem, eher ein Riesenspaß.







Ich fand den Spaß am fotografieren wieder und wir erfreuten uns an Mäusen und Hörnchen, wenn sich schon keine Katzen sehen lassen wollten. Die Oryx wollten wir immer noch eintauschen, die Gnus und Springböcke fanden wir hingegen irgendwie cooler :-)







Der Morgen und der Vormittag vergingen ziemlich tierlos - mal abgesehen von unseren Antilopentauschmitteln, wir waren mittlerweile bei "ich biete 50 Oryx und erhöhe um 50 Kuhantilopen". Am Polentswawasserloch trafen wir wieder unsere Südafrikanier und kippten gegen 11 Uhr gemeinsam ein Windhoek Lager - war jetzt auch schon wurscht. Langsam hatten wir genug vom Frustschieben und fanden uns mit dem Gedanken ab, dass wir diesmal mit Pech für unser Glück im vorigen Urlaub bezahlen müssten. Die Südafrikaner machten sich mit ihren zwei Autos auf den Weg, wir folgten eine viertel Stunde später. Ihr Ziel war Grootkolk, unseres Gharagab. Nach nicht allzu langer Zeit sahen wir sie am Straßenrand stehen. Da wird doch nicht etwa...????

Kris fragt nach und ich höre nur "hyena". Nein! Echt? HURRA!!! Auf ein Zusammentreffen mit einer Hyäne hatte ich mich sehr gefreut, aber auch darauf die Hoffnung aufgegeben. Die Hyäne stand kaum sichtbar im hohen Gras, die Südafrikaner fuhren weiter. Ich wollte warten und siehe da, es lohnte sich. Die Hyäne - ein schönes großes Exemplar - begann zu laufen. Wir fuhren los und sie lief wohl etwa 200 Meter neben dem Auto her, querte dann hinter uns die Straße, schlug sich wieder in den Busch und legte sich schließlich hin. Mit einem Mal war sie einfach weg! Unglaublich, dieses. Gras. Wir waren aber total glücklich, schließlich durften wir sie mehrere Minuten begleiten. Die Fotos wurde ob der Aufregung und des hohen Grases kein renner, aber für mich trotzdem die liebsten Urlaubs - endlich ein großer Räuber und dann auch noch kooperativ :lol:






Letzte Änderung: 21 Jun 2011 19:13 von TanjaH.
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21 Jun 2011 19:38 #192082
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  • TanjaH am 21 Jun 2011 18:56
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Nach der Begnung mit der Tüpfelhyäne waren wir beide entspannter und sahen den kommenden Tagen im KTP gelassener entgegen. Es war halt echt Glückssache und alles Drängen würde nichts helfen. Wir fuhren nochmal nach Unions End und dann zurück nach Gharagab. Ich stell einfach mal schön bunt ein paar Bilder ein, die noch an diesem Tag - dem Tag der Hyäne ;-) - entstanden sind:













Als wir schließlich das Camp erreicht hatten, machten wir uns einen schönen Abend. Das Wetter hielt und im Bad funktionierte wieder alles.









Ich verbrachte noch einige Stunden am Wasserloch, in der Hoffnung auf Besuch. Der kam auch: In Form von Steinböckchen und - Überraschung - Oryx! Also ging ich auch schlafen. Gegen ein Uhr nachts sassen wir dann beide praktisch aufrecht im Bett: Löwengebrüll - sehr laut, wahrscheinlich nah. Ich natürlich auf, Jeans an und raus auf die Terrasse geschlichen - die Hoffnung stirbt tatsählich zuletzt. Draußen sah ich einen Schatten und mein Herz schlug höher. Da wird doch nicht tatsächlich... :woohoo:

Aber dann, ein weiterer Schatten. Und noch einer. Und ein weiterer. Als sich meine Augen an die Dunkelheit gewöhnt hatten, was glaubt ihr, wer da Wasserloch stand? Natürlich vier Oryx :huh: Und dafür war ich aus dem bett gestiegen, wo ich in den vergangenen paar Tagen schon mehrere hundert gesehen hatte. GRML :evil: Egal, ab ins Bett, auch der Löwe schwieg den Rest der Nacht über. Tja dann, weiter warten und hoffen...
Letzte Änderung: 21 Jun 2011 19:49 von TanjaH.
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21 Jun 2011 20:28 #192097
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  • Windhuk am 21 Jun 2011 20:28
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Hallo Tanja,
also wer die Bilder nicht mag und was dagegen hat wird gelüncht:laugh:
Wirklich ein toller Reisebericht und erst die Fotos! Wenn wir jetzt nicht nach Österreich fliegen würden, würde ich mich am liebsten gleich ins Auto setzen und losfahren. Bei soooooooo vielen tollen Reiseberichten komm ich gar nicht dazu, meinen fertig zu schreiben. Freue mich schon auf eine Fortsetzung!

LG
Elisabeth
(ausgewandere Österreicherin)
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22 Jun 2011 06:11 #192125
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  • Bergzebra am 22 Jun 2011 06:11
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Hallo Tanja,
ein schöner Bericht und schöne Bilder, von sowas kann man nie genug bekommen.
Herzliche Grüße
Christa
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22 Jun 2011 08:45 #192148
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Hallo zusammen!

Danke für das Lob :-)

@Elisabeth: Na geh, in Österreich ist es ja auch superschön, vor allem zu dieser Jahreszeit :-) Wo machst du den Heimatbesuch? Wir sind Klagenfurter ;-)

Und weiter geht's:

Im Morgengrauen schlich ich mich wieder auf die Terrasse, vielleicht würde sich der Löwe ja doch blicken lassen. Aber nein, natürlich nicht - war ja zu erwarten. Wir packten in Ruhe zusammen und genehmigten uns ein gutes Frühstück. Unsere Nachbarn dagegen packten unter einem Wahnsinnskrach (also für Kalahari-Verhältnisse) und mit viel Hektik ihre Sachen, um nur ja zu Sonnenaufgang loszufahren. Wir gingen es gemütlich an, fuhren ziemlich nach den Nachbarn los - und holten sie prompt auf den Dünen wieder ein. Sie hatten einen brandneuen Amarok und offensichtlich Angst um ihr Auto. Wir mit unserer coolen Kiste dagegen konnten die Hoppelei über die Dünen richtig genießen.





Unterwegs sahen wir wieder jede Menge Tauschobjekte ;-) Vor allem die jungen Kuhantilopen mit ihren noch zusammenstehen Hörnern hatten es mir angetan:





Immer wieder entdeckten wir zudem Schakale. Nach der Hyänen-Sichtung am Vortag und dem Löwengebrüll in der Nacht, waren wir irgendwie lockerer, obwohl immer noch kein Löwe in Sicht war.



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