THEMA: Das Glück ist mit den Dummen
10 Mai 2011 17:33 #187024
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  • engelni am 10 Mai 2011 17:33
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Hallo Ihr zwei,

hach wie schön... da kommt man doch gleich wieder ins Schwärmen...

LG Nina
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10 Mai 2011 18:15 #187026
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Hallo ihr zwei,
es macht Spaß euch virtuell zu begleiten. Freue mich auf die Fortsetzung.

LG Reinhard
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10 Mai 2011 21:51 #187050
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  • Kathy_loves_Africa am 10 Mai 2011 21:51
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Hallo,

vielen lieben Dank für eure Rückmeldungen! Finde es schön, wenn ihr euch auf den Reisebericht freut, denn es ist mein Erster! Das mit VW und Toyota wird natürlich noch geklärt, ein kleines Problem gab es da ja noch, allerdings erst am vorletzten Tag unserer Reise ;-)
Fortsetzung kommt bestimmt morgen!

Lieber Gruß

Kathy
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11 Mai 2011 07:19 #187061
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Freu mich auch euren Bericht zu lesen und die schönen Fotos anzuschauen :)
Viele Gruesse aus Rhein-Main
Silke
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11 Mai 2011 15:13 #187097
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3.Tag: 18.04.2011
Urikaruus
108,4 km

Kurz vor 5 Uhr wurden wir endgültig wieder wach, da die „Untermieter“ uns keine Nachtruhe mehr gönnten. Da am Urikaruus-Wasserloch nichts Aufregendes passierte, machten wir uns schon früh zu einem Game Drive auf. Wir fuhren Richtung Mata Mata bis zum Veertiende Boorgat. Zu den üblichen Tieren wie Oryx und Gnus, sahen wir eine große Springbockherde im Morgenlicht und mehrere Greifvögel.





Kurz vor dem Dertiende Boorgat entdeckten wir frische Katzenspuren im Sand, sie mussten von einem Cheetah mit Jungen stammen. Doch leider konnten wir die Tiere nicht ausfindig machen und die Spuren verliefen sich. Von den mittlerweile vielen, grazilen Giraffen im Park waren wir genauso angetan, wie von dem regen „Aus- und Einflugsverkehr“ an manch einem Webervogelnest.



Auf der Rückfahrt kamen wir wieder an der großen Springbockherde vorbei, die ganz eng, irgendwie merkwürdig, beieinander stand. War vielleicht ein Raubtier in der Nähe? Die Herde lief los, fast in einer Reihe und plötzlich blieben alle Tiere stehen. Sie blickten starr in eine Richtung.



Kurz darauf bemerkten wir eine Tüpfelhyäne, die auf die Herde zulief und beschleunigte. Die Springböcke flüchteten panisch, doch da die einzelne Hyäne wohl keinerlei Erfolg verspürte, lief sie kurze Zeit später die Dünen hoch und beäugte von dort die Schaulustigen in den Autos :)



Den Nachmittag genossen wir auf dem Balkon in Urikaruus mit Blick auf das Wasserloch, an dem immer einmal wieder Tiere vorbeischauten.



Doch gegen Abend hielt es uns nicht mehr im Camp und wir brachen erneut zu einem Game Drive auf. Zuerst machten wir uns auf den Weg Richtung Süden, wo die Straße reinstes Wellblech war. In diesem Jahr waren wir sehr überrascht von den vielen Oryx-Antilopen, die wir in früheren Urlauben nicht in so riesiger Anzahl gesehen hatten. Zwei davon trugen einen kleinen Machtkampf aus, den wir gespannt verfolgten. Die großen Gnu-Herden, die in der Trockenzeit durch das Auob-Tal ziehen und den trockenen Boden aufwühlen, vermissten wir jetzt nach der Regenzeit etwas. Doch plötzlich bekamen wir doch noch eine Gnuherde zu Gesicht.



Irgendwann drehten wir um, fuhren noch ein Stückchen in nördliche Richtung, wo uns eine Gruppe Strauße begegnete. Einer der Hähne hatte wohl großen Hunger! Wie kann man mit einem so dünnen Hals eine ganze Melone ohne Kauen herunterschlucken? Es sah schon sehr lustig aus, als die Melone den „Hals hinunter rutschte“, doch dem Strauß schien es zu bekommen :) Lustig waren auch immer wieder die vielen Kori Bustards, die durch das hohe Gras huschten, und wir nur die Hälse und Köpfe ausmachen konnten!





Auf dem Heimweg türmten sich schon die ersten Gewitterwolken auf, dennoch konnten wir noch schön auf dem Balkon grillen. Im Lichtkegel der Taschenlampe schlich direkt am Camp eine wirklich große Tüpfelhyäne mit Jungem vorbei. Einige Zeit später setzte sich dann bei uns die Müdigkeit durch. Als wir gerade im Bett lagen, brach draußen ein heftiger Gewittersturm los. Uns wurde es richtig mulmig zumute…


Liebe Grüße
Kathy & Marco
Letzte Änderung: 04 Aug 2013 15:12 von Kathy_loves_Africa. Begründung: Die Sonne
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12 Mai 2011 15:15 #187203
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4.Tag: 19.04.2011 Teil 1
Urikaruus - Kieliekrankie
129,8 km

… die „Gewitternacht“ war wieder sehr unruhig, da ich oftmals überlegte, ob die Chalets all die Sturmböen und Wassermengen vertragen würden. Auch Eric meinte am nächsten Morgen, dass es wohl ein sehr heftiges Gewitter in der Kalahari war. Irgendwann in der Nacht ließ das Gewitter nach. Doch unsere „Untermieter“, die Bats, meldeten sich sogleich wieder zurück, juhu, Schlaf ade!!!

Heute machten wir keinen frühen Game Drive, sondern packten gleich unsere Sachen zusammen. Zuerst fuhren wir ein Stückchen Richtung Mata Mata, wo eine Slender Mongoose wie ein begossener Pudel am Wegesrand verweilte. Fröhliche Oryx-Antilopen lachten für uns in die Kamera und vier kleine Bat-eared Foxes kamen ganz nah an unser Auto heran, bis sie kurz darauf wieder ins hohe Gras verschwanden.





Vor dem Veertiende Boorgat wurde die Straße, bedingt durch den heftigen Regen der Nacht, immer klebriger. Der Sand drückte sich in das Profil der Reifen und schleuderte gegen das Auto, schneller als 20 km/h war hier nicht mehr drin. Irgendwann machten wir uns dann auf den Weg Richtung Kieliekrankie und legten am Kamqua Rest Area eine kleine Pause ein. Hier war das große Glück mal wieder mit uns :) Wow, ein Gepard kam von der Düne her direkt auf den Rest Area zu. Er lief über die Straße im Auob-Tal und ging auf der anderen Talseite die Düne wieder nach oben. Verschwunden war er wieder… Doch welch ein tolles Erlebnis!



Kurz darauf erfuhren wir von 5 Löwen in der Nähe des Kamfersboom-Wasserlochs. Na, das Glück ist mit den Dummen ;-). Bevor wir also in die Querspange nach Kieliekrankie einbogen, fuhren wir noch diese wenigen Kilometer und sie lagen wirklich da! Fünf Löwen dösten im Schatten eines Baumes!







Da unsere eigenen Stubentiger ja auch immer sehr lange „Mittagsschlaf“ halten, wollten wir zuerst einmal ins Camp fahren, um dann am Nachmittag noch einmal zurück zu kommen. Doch kurz bevor wir losfahren wollten, näherte sich eine Oryx-Antilope dem Löwenrudel. Sie bemerkte die Löwen, die nun hellwach waren und galoppierte davon. Jedoch drehte sie sich immer wieder um und beobachtete die ganze Situation. So machten wir uns nun doch auf den Weg nach Kieliekrankie und eine kleine Schildkröte kreuzte noch unseren Weg.





Letzte Änderung: 04 Aug 2013 15:12 von Kathy_loves_Africa. Begründung: Die Sonne
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