THEMA: Reisebericht: Nam-VicFalls-Bot 2010
23 Jan 2011 22:07 #171256
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  • dirkmandy am 23 Jan 2011 22:07
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Hallo Bernd,

klasse, Dein Bericht!
Bin schon sehr auf die Fortsetzung gespannt. Du hast eine ganz andere Reise wie wir gemacht. Quasi "Selbstfahrer vs. Geführt". Über eine solch umfangreiche, geführte Tour bzw. mehreren Touren zu lesen, ist/ wird sehr spannend!
Hast Du ein bisschen Hummeldumm erlebt? :laugh:

Schöne Grüße

Dirk
Letzte Änderung: 24 Jan 2011 21:45 von dirkmandy. Begründung: Rechtschreibung
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23 Jan 2011 22:15 #171259
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  • Selina am 23 Jan 2011 22:15
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Super Bericht.
Ich freue mich sehr auf die Fortsetzung. :)

Ich habe auch gleich noch eine frage an dich:
ich werde im März ähnlich wie du fliegen: mit SAA von München über JO-Burg nach Windheok.
Ich habe auf dem Flug etwas bange wegen der Transfer-Zeit. Diese beträgt 1h15min... Ist der Flughafen in Johannesburg groß, bzw. kann man gut den Anschlussflug erreichen? (Sonst würde ich den Flug so buchen, dass ich einen Anschlussflug später nehme- hätte dann aber 6h aufenthalt auf dem Flughafen).

Viele liebe grüße und einen schönen abend :cheer:
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24 Jan 2011 21:39 #171484
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Hallo,

@Dirk: Habe auch Euere Berichte gelesen. Auch nicht schlecht. Interessant finde ich, dass Ihr alles in der Regenzeit erlebten. Auf Eueren Fotos ist alles Grün. So habe ich den Etosha noch nicht gesehen. Bei mir war noch alles Staubtrocken.
Hummeldumm habe ich leider nicht gelesen, deshalb kann ich dazu nichts sagen. Eine meiner Mitreisenden hatte sich aber mal in einer Situation an den Popa-Fällen daran erinnert gefühlt. Ich werde noch darüber berichetn.

@Selina: Jetzt musste ich gerade mal meine Reiseunterlagen rausholen. Also mein Flug war :
Frankfurt-Jo-burg : 20:45 - 7:15
Wenn ich mich recht erinnere hatten wir so 0:45-1:00h Verspätung beim Start. Hatten aber einiges aufgeholt. Kann mich nicht mehr genau erinnern wann wir gelandet sich. Ich schätze so mit 0:15-0:30h Verspätung.

Weiter nach Windhuk gings dann um 9:45 wobei um 9:00 das Boarding begann. Besonders Stressig fand ich es nicht. Was mich nur verwirrt hatte war, dass ich auf einem Monitor gleich am Eingang ein "B" hinter meiner Flugnummer sah. Und ich bin mir auch noch heute sicher, dass da ein "B" stand. Ich dachte eben das bedeutet Terminal B. Als ich dann, nach Passkontolle und Sicherheitscheck im Hauptgebeude war, sah ich eben nichts mehr von Terminal B.
Aber als dann klar war, dass ich zu einem Gate in Terminal A (wo ich mich ja gerade befand) musste, war alles gut. Die Wege auch nicht sooo weit. Alles in allem kein Stress und als ich am Gate angekommen bin war noch genügent Zeit.

Aber mit 1:15h, könnte es eben knapp werden wenn der 1ste Flug gössere Verspätung hat. Aber gleich 6h am Flughafen rumhängen ist auch nicht toll. Na ich weiss auch nicht was ich Dir raten soll. Da hier im Forum ja einige Leute mehr Erfahrung damit haben (schon öfters die Stecke geflogen sind) können die Dir vielleicht weiterhelfen.

Gruss Bernd
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27 Jan 2011 21:08 #172317
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Hallo,

so nun geht's weiter.
Nach einem Ärgernis am Morgen, erlebe ich den ersten Höhepunkt der Reise : Etosha.
Also los geht's die Löwen warten schon.

Tag 1,2 und 3 : Etosha

Anfahrt :
Es ist 7:00 morgens. Der Wecker ist zumindest zuverlässig, sein gedödel weckt mich sanft. Die Reiseunterlagen die ich in Deutschland bekam widersprachen sich ein wenig. Einmal war 7:00 und einmal 7:30 als Abfahrtzeit angegeben. Aber die Info mit 10:00 die mir der Fahrer gab, der mich vom Flughafen zum Hotel brachte, wich total davon ab (siehe mein Bericht vom Vortag).

Bis jetzt klingelt noch kein Telefon und keiner klopft an meine Tür.
Nun gut Abfahrt um 7:00 scheint wohl nicht der Fall zu sein. Also bin ich nun gespannt was kommt. Als ich gerade aus der Dusche steige, noch feucht hinter den Ohren und bekleidet wie Gott mich schuf, klingelt das Telefon.
:angry:
Ohh, shit. Ich ahne es schon. Es ist inzwischen 7:30. Die Rezeption ist dran und teilt mir mit, dass mein Transfer da sei.
Wie bitte ? Transfer ? Hey, ich hab ne Rundreise gebucht was soll das !?
Nun gut wird irgendwie ein Missverständnis sein, aber ich bin schon gemeint, irgendein Fahrer wartet auf mich. Ich erkläre der Dame am Telefon, dass man mir 10:00 als Abfahrzeit genannt hatte und ich noch so 10min brauche.

Also, ich rein in die Klamotten und noch das restliche Zeugs ins Gepäck geworfen – wie gut, dass ich am Vorabend schon alles vorbereitet hatte. Noch ein kurzer Rundgang – hab ich nichts vergessen, nichts liegengelassen ?? Ich hab nichts vergessen, nichts liegengelassen !! Also, Rucksack übergeworfen, Hauptgepäck geschnappt und schnellen Schrittes zur Rezeption.

Dort wartet schon ungeduldig der Fahrer. Er nimmt mir das Gepäck ab und verstaut es im Auto solange ich aus-checke. Fast vergas ich, dass ich noch was im Hotel-Safe habe. Mann, das wäre ja was gewesen wenn ich das erst unterwegs, oder gar erst an der Grenze zu Botswana gemerkt hätte, dass mein Pass (und paar andere Sachen) noch in Windhok im Safe liegen. Scheiß Hektik.

Ein zierlich gebautes Lehrmädchen soll mir das Zeug aushändigen. Sie schafft es aber kaum die schwere Türe zum Tresorraum zu öffnen. Mann, mach hin Mädchen es eilt. Nach einigem Mühen gelingt es Ihr die Tür zu öffnen und ich bekomme meine Sachen zurück.

Am Wagen wartet der Fahrer noch ungeduldiger als zuvor. Ich entschuldige mich kurz, und erkläre ihm, dass mir eben eine andere Zeit genannt wurde. Aber er reagiert darauf nicht, er scheint nur sauer zu sein. Im Wagen wartet schon ein anderer Fahrgast, Petra. Wie sich rausstellt werden wir die Reise zusammen bis Kasane machen.

Wir brausen los Richtung Norden. Noch in Windhuk werden wir von der Polizei angehalten. Wir waren zu schnell.
Ist er jetzt so schnell gefahren weil ich mich verspätet hatte!? Obwohl ich ja nichts dafür kann habe ich nun ein schlechtes Gewissen.
Der Polizist wiederholt immer wieder :„You was toooo faaast, much tooo faaast“. Unser Fahrer erklärt ihm, dass er nur im Verkehr mitschwamm und auch nicht schneller war als alle Anderen. Der Polizist antwortet aber nur wieder: „You was toooo faaast, much tooo faaast“.
Nachdem er diese Floskel noch paar mal wiederholte dürfen wir weiterfahren. Ich frage den Fahrer, ob er denn jetzt keine Strafe zahlen müsse, oder ob ein Strafzettel nach Hause geschickt wird. Aber er ignoriert mich und meine Frage. Mein schlechtes Gewissen ist nun etwas weniger schlecht. Petra und ich schauen uns nur fragend an.

Petra erzählt mir nun, dass sie schon die Südtour gemacht hat, dann ein paar Tage in Windhuk war usw. Außerdem weiß sie schon, dass wir im Etosha noch 3 Holländer aufnehmen werden, wahrscheinlich die Selben mit denen sie schon die Südtour machte. Und sie weiß auch schon, dass die Holländer nach dem Etosha Teil uns verlassen werden und wir beide nur zu zweit den restlichen Teil bis Kasane machen werden (man kann das Ganze ja so im Baukastenprinzip buchen). Ich bin beeindruckt, jede Info von Petra wird sich als wahr herausstellen. Sie ist besser informiert als die Pfeife die mich vom Flughafen abholte. :angry:

Um ca. 10:00 erreichen wir eine Lodge südlich vom Etosha. Das ist des Rätsel Lösung. Mit 10:00 war gemeint, dass ich da die restliche Reisegruppe und unseren Guide treffe, und dann die eigentliche Rundreise losgeht. Nu-ja aber diese Zeit war für mich eben nicht so wichtig gewesen. Die Info wann es in Windhuk losgeht war doch für mich die Entscheidende.

Wir treffen nun tatsächlich die 3 Holländer mit denen Petra schon die Südtour machte. Es ist ein Paar und eine Einzelreisende. Der Fahrer verabschiedet sich kurz – Trinkgeld gebe ich aber trotzdem keines.
Dafür lernen wir jetzt unseren Guide für den Etosha Teil kennen. Er ist sehr nett, in Namibia auf ner Farm aufgewachsen und kennt Natur und Tiere hervorragend. Einer der besten Guides die ich hatte.

Von ihm bekomme ich nun detailliertere Reiseunterlagen als die, die ich in D bekam. Aber die Abfahrtzeit in Windhok wäre auch da nicht drin gewesen. Aber sonst bin ich nun fast so gut informiert wie Petra.

Endlich geht es Richtung Etosha. Ich glaube es war in Outjo wo wir einen Stopp einlegen. Während unser Guide noch was erledigt, können wir in einem kleinen Cafe was zu uns nehmen. Zum ersten mal an diesem Tag bekomme ich nun was in den Magen. Dabei lerne ich die Holländer näher kennen. Eine nette, coole Truppe. Wir werden eine schöne Zeit im Etosha verbringen. :)

Erster Game Drive:
Dann geht es weiter zur Etosha Safari Lodge wo wir 2 Nächte bleiben werden. Nachdem Check-in gibt uns unser Guide noch ein bisschen Zeit zum relaxen. Dann geht’s zum ersten Game-Drive.
Wir 5 Gäste und der Guide in einem VW-Bus. Wir wechseln immer mal die Plätze, so dass jeder mal jeden Platz im Fahrzeug hat. Im Auto haben wir genügend Platz. Zum fotografieren kann man auf dem Beifahrersitz und in der ersten Sitzreihe die Fenster öffnen. Nur wenn man in der letzten Reihe sitzt hat man etwas Pech. Hier lassen sich die Fenster nicht öffnen, auch ist es etwas enger. Aber da wir ja die Plätze immer wieder tauschen geht es gerecht zu.

Erster Stopp im Etosha ist das Wasserloch in Okaukuejo. Da sehen wir schon die ersten Elefanten. Und Schakale schleichen eh immer an den Wasserlöcher rum.
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Auf der weiteren Pirschfahrt folgen dann einige Giraffen, Zebras, eine afrikanische Wildkatze und sogar ein noch nicht ganz ausgewachsenes Löwenmännchen. Die Ausbeute kann sich für den ersten Tag sehen lassen.


Kurz vor Sonnenuntergang verlassen wir den Park wieder. Und kehren zur unsere Lodge zurück.

Die Etosha Safari Lodge:
Die Lodge ist gut. Ich würde sie zum oberen Drittel zählen. Schöne Zimmer bzw. Häuschen, sauber, gepflegt. Das Essen ist auch gut, obwohl ich das der Taleni Lodge, wo ich das letzte mal war, einen Tick besser in Erinnerung habe. Die Lodge-Häuschen ziehen sich vom Hauptgebäude in einem Halbkreis einen Hang hinunter. Wir sind ganz am Ende einquartiert, so ist ein kleiner Verdauungsspaziergang vor und nach dem Essen inklusive.
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Weitere Game Drives im Etosha:
Am nächsten Morgen geht’s wieder auf die Pirsch. Wir sehen erneut ein Löwenmännchen vermutlich der Selbe wie am Tag zuvor, ...
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...Schakale die gerade ein Zebra ausweiden, während ein Geier schon satt im Baum sitzt, ...
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... ein Vogel von dem ich den Namen nicht mehr weiß – ein Falke ??
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Und als einer der Top Höhepunkte, ganz junge Schakale. Unser Guide meinte, dass er so junge Schakale auch noch nie sah.
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Weiter geht’s mit den üblichen Etosha Bewohnern und einem Löffelhund.
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Dann sieht unser Guide am Horizont einen weißen Punkt. Er meint das sei ein Eli und es würde so 10-15min dauern bis er hier vorbeikommt. Und tatsächlich, er kommt und kommt näher und näher und näher.....
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Als der Eli in einigem Abstand den Kopf schüttelt bzw. schräg stellt, erkennt unser Guide darin das Zeichen, dass er wohl anfängt sauer zu werden. Denn wir stehen ihm im Weg. Sofort setzen wir ein paar Meter zurück und der Eli geht nun gut gelaunt an uns vorbei.

Am nächsten Tag sollte auch ich einen weißen Punkt am Horizont erkennen. Nu-ja, ich als kleiner Nachwuchs - Tarzan lerne ja dazu. Ich frage unser Guide ob das wieder ein Eli sei. Er schaut auf den weißen Punkt, dann auf mich und schmunzelt schon fast mitleidig : „Nee, das ist ein Auto“ :S
Jetzt sehe ich es auch. Für ein Eli viel zu schnell und so eckige Elefanten gibt’s tatsächlich nicht. :laugh:
Ich muss wohl noch üben bis ein Tarzan aus mir wird.
:P

Weiterer Höhepunkt ist ein Rudel Löwen. Es kommt wohl gerade vom Frühstück, denn einige haben ein blutverschmiertes Fell.
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Besonders schön ist ein Kleines das sich an seine Mutter schmiegt.
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Am Mittag fahren wir zur Siesta wieder zu unserer Lodge. Unser Guide meint, dass wir bei der Mittagshitze wir eh wenig Chancen hätten Tiere zu sehen. Gegen 16:00 brechen wir dann wieder zu unserem Nachmittags Game-Drive auf. Der ist wieder sehr erfolgreich und wir sehen wieder Löwen.
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Am nächsten Morgen verlassen wir die Safari Lodge, wir werden die nächste Nacht im Park, in Halali, verbringen. Ich freue mich schon endlich mal Nachts an einem Wasserloch zu sein. Im letzten Jahr hatten wir ausschließlich außerhalb des Parks übernachtet.

Der morgendliche Drive ist wieder erfolgreich, und wieder Löwen.

Zur Mittagszeit kommen wir dann in Halali an. Checken-ein und gehen zum Wasserloch. Dort bietet uns eine Elefantenherde eine Show.
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Nachdem die Elis abzogen, zogen auch meine mitreisenden Holländer und Petra ab. Ich bleibe alleine am Wasserloch zurück in der Hoffnung, dass noch was kommt. Und ich sollte tatsächlich eine Darbietung der besonderen Art bekommen.

Durch die kahlen Bäume sehe ich wie sich das Dach eines Reisebusses auf den kleinen Parkplatz nahe des Wasserloch schiebt.
Oha, denke ich gleich kommt eine größere Reisegruppe. Und wenige Augenblicke später hört man sie auch schon und dann sieht man sie auch kommen. Es scheint eine Studiosus Gruppe zu sein. Nein der Bayer aus dem Flugzeug ist nicht dabei.
Amüsant ist aber die Kleiderordnung der Gruppe. Eine ältere Dame legt den Weg vom Parkplatz zum Aussichtspunkt gut beschirmt mit einem rosafarbenen Regenschirm zurück. Na, ich kann ja verstehen, dass man sich vor der Sonne schützen will. Aber muss es ein Rosa-Schirm sein? :pinch:
Als krasser Kontrast ist ein junger Herr dabei, der eine Bundeswehr Fleckentarnjacke trägt. Wow, der nimmt’s aber ernst, fehlte nur noch, dass er eine lange Machete am Gürtel trägt. Krasser kann der Gegensatz wohl nicht sein – die Pink-Umbrella Lady und der Tarnjacken-Gentleman. Echt zum schießen. :laugh:
Aber die Show geht weiter. Nachdem die Gruppe dann sämtliche Plätze an dem Aussichtspunkt besetzten, stellen sie auch scharfsinnig fest, dass ja gar keine Tiere am Wasserloch sind. Als jeder mindestens einmal bestätigt, dass auch ganz wirklich gar keine Tiere da sind, ist man sich einig, dass es keinen Sinn hat hier zu bleiben. Gesagt – getan, sie ziehen wieder ab. Die Lady spannt ihren Pink-Schirm wieder auf und tippelt davon. Dabei gelingt mir gerade noch so (wenn auch ein schlechtes) ein Beweisfoto von der Pink-Umbrella Lady.

Und was passiert nun ? Kaum war die Gruppe abgezogen, kamen die nächsten – ja sogar 2 Gruppen auf einmal. Nämlich eine Gruppe Zebras und eine Gruppe Impalas zum Wasserloch. Tja – wer nicht mal 5min. Geduld aufbringt den bestraft eben das tierleere Wasserloch. :P
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Der Nachmittags Game Drive ist wie gewohnt wieder erfolgreich. Giraffen, etliche Vögel usw.
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Als wir wieder nach Halali zurückkommen wird’s schon langsam Dunkel. Meine erste Nacht an einem Wasserloch. Unsere Holländer bekommen endlich das von Ihnen so ersehnte Nashorn zu sehen. Ich dagegen hoffe ehr auf einen Leoparden. Der fehlt mir noch zu den Big 5. Aber es lässt sich keiner sehen.
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Wir übernachten nun in Halali.

Zu Halali:
Ich habe schon einiges schlechtes zu den Lodges im Park gehört und gelesen (auch schon hier im Forum). Ich kann’s aber nicht bestätigen. Die Lodge ist gutes Mittelmaß. Sauber und sonst ganz ordentlich. Das Essen ist kein Gourmet–Essen aber auch gut. Unser Guide sagte uns, dass es hier 2 Teams gibt. Ein Gutes und ein Schlechtes, die abwechselnd Dienst haben. Als wir da waren war hatte das gute Team Dienst. Das könnte die unterschiedlichen Erfahrungen evtl. erklären.

Am nächsten Tag geht unsere Zeit im Etosha langsam zu Ende. Wir sehen wieder ne Menge Tiere.
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In Namutoni legen wir eine kurzen Stopp ein um verschiedenen Bedürfnissen nachzugehen.


Hier tollen etliche Zebramangusten herum. Während ein schamloses Mangustenpaar ganz ungehemmt ihre Triebe in aller Öffentlichkeit auslebt,
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... bringt ein anderes ihre Beute von den vor Futterneid geplagten Artgenossen in Sicherheit
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Wieder ein anders hat wahre Freude daran mit mir Fangen zu spielen und an meiner Schuhspitze herum zu knappern.


Wir verlassen nun den Etosha und halten noch am Lake Otjikoto. Hier hatten die Deutschen Kolonialtruppen vor ihrer Kapitulation 1915 ihre Waffen versenkt, damit sie nicht in feindliche Hände gelangen sollen.
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Na-ja, es ist nicht so spektakulär, wenn man daran vorbeikommt kann man es sich anschauen, sonst hätte man das Gefühl, dass es hier was zu sehen gäbe was man nicht gesehen hat. Aber einen großen Umweg würde ich dafür nicht fahren.

An der Khorab Lodge verabschieden wir (Petra und ich) uns dann von den Holländern und unserem Guide. Er fährt die Holländer zurück nach Windhuk, während wir in Khorab den Guide treffen werden der mit uns den Rest der Reise durchführt.

Den restlichen Tag relaxen wir in der Lodge. Am Abend treffen wir unseren neuen Guide. Ich nenne ihn einfach mal KC. Er wird sich als ein sehr netter und liebenswürdiger Kerl herausstellen, dessen Fähigkeiten als Guide sich aber leider doch noch als ausbaufähig erweisen werden.

-Fortsetzung folgt
Dann erfahrt Ihr wie gut der Orientierungs-Sinn unseres neuen Guides ist.
Und wie wir ein Monster im Caprivi treffen.

Bis dann
Gruss Bernd
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28 Jan 2011 08:48 #172390
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  • namibiafieber am 28 Jan 2011 08:48
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Hallo Bernd,

sehr fesselnd und weiterhin lustig geschrieben !

Meine Güte - derzeit sind echt super gute Reiseberichte im Forum !!! Ich freue mich jeden Abend (bzw. Morgen) auf die Fortsetzuzngen - und habe alle im Abo - damit ich jaaa nix verpasse ! ;-))
Freue mich auf die Fortsetzung - in den Caprivi und zu den Vic-Falls muss ich dann nämlich auch irgendwann mal hin - aber in diesem Jahr steht "nur" der Rest von NAM auf dem Tourprogramm !

Weiter so !!!!

Beste Grüße
Antje

PS: Das Foto mit der pink umbrella-lady hätte ich mir wohl auch nicht verkneifen können ;-)
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30 Jan 2011 10:54 #172769
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Hallo Antje,

danke für das Lob.
Manchmal habe ich schon das Gefühl ich schreibe zuviel und zu langatmig. Freud mich, dass es Dir gefällt.

Was die Pink-Umbrella-Lady angeht : Nu-ja, eigendlich zeugt es von einem schlechten Charakter, wenn man sich über Andere lustig macht. Aber manche Leute sind so grotesk da kann man nicht anderst. Die Anekdote musste sein.
Ich hoffe da war kein Fomi dabei, und ich hab's mir jetzt auf ewig im Form vermasselt B)

Gruss Bernd
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