THEMA: Reisebericht: Nam-VicFalls-Bot 2010
04 Feb 2011 17:16 #173939
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  • engelstrompete am 04 Feb 2011 17:16
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Hallo Knipser,
:laugh: :laugh: :laugh:

super Danke Dir, so haben wir es ja auch gesehen und leider nicht festgehalten.

Lieben Gruß
Cécile :)
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
namibia-forum.ch/for...hrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
www.namibia-forum.ch...eiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html[/size]
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
[/url]
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
Letzte Änderung: 04 Feb 2011 17:16 von engelstrompete.
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04 Feb 2011 20:03 #173974
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Hi Bernd,

is ja ´n cooler Reisebericht! :)
Ich muß schon sagen individueller als mit einer 2-Mann-Reisegruppe
geht es ja fast nicht. Hast ja viel erlebt. Das mit der Dame vom Veterenäramt haben wir so geregelt, indem sie einen Beutel Orangen beschlagnahmt hat und wir dann nicht mehr auf weitere Schuhe kontrolliert wurden. Wir waren damals 6 Reisende.
Welche Reiseleiter war eigentlich Theo, ich denke der 2.?
Ich bin auch schon wieder "heiß" auf Namibia. Ich denke im Herbst gehts wieder rüber. Ja der Reisebericht jedenfalls liest sich Super! :cheer: Bis bald!
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04 Feb 2011 21:08 #173978
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  • BerniOx am 04 Feb 2011 21:08
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Hallo Alle,

@Cecile & Knipser : Das heisst, dass das nicht eine Besonderheit dieser Reisegruppe war die mir begegnete, sondern, dass das schon zur Standartausrüstung jedes Asiaten gehöhrt ?
Knipser : Bild gut getroffen. Nur hatten meine Asiaten eben noch eine Schutzbrille auf. :laugh:

@roni: Habe Dir eine PM geschickt. Ich wollte das mit den Namen der Guides hier nicht so direkt öffentlich machen. Aber Theo hatten wir im Etosha, er war ja ganz fähig. Nur der, den ich hier KC nenne war manchmal etwas unbeholfen, nicht nur an den Popa-Fällen.

Gruss Bernd
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04 Feb 2011 22:39 #173995
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....na denn weiss ich wenigstens, dass Theo der Bessere war. Kann ich nur bestätigen. Er ist einer der Besten, meiner Meinung nach. :)
Also wer bei Deinem Reisebericht nicht Lust auf mehr NA bekommt, ist selbst Schuld ;) .
LG Ronald
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04 Feb 2011 22:44 #173996
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....die Transferzeit ist ausreichend. Haben wir ´n paar mal durch. Nicht trödeln, dann packt man es locker :)
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05 Feb 2011 12:48 #174074
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Hallo,

und weiter zu den Fällen.

Tage 9,10 : Victoria Falls

Der Reiseteil Victoria Falls wird von Wild Horizons durchgeführt. KC begleitet uns zwar, aber er kann sich nun etwas entspannen und sich selbst wie ein Touri fühlen, denn wir bekommen für die 2 Tage einen Guide von Wild Horizons. :)

Wir werden von einem Jeep von Wild Horizons zur Grenze Zimbabwe gebracht, unser Kleinbus bleibt bei der Kubu Lodge stehen. An der Grenze wie üblich die Aus- Einreiseformulare ausgefüllt. Erstaunt hatte mich die Frage in welcher Währung ich das Visum für Zimbabwe zahlen wolle. Ich dachte die nehmen nur US$. Ich entscheide mich dann für Rand, denn davon habe ich noch am meisten, und werde wohl nicht alles brauchen.

Nun gehen wir mit unserem Gepäck zu Fuß über die Grenze und steigen auf Zimbabwe Seite in einen anderen Jeep.
Wenn man den ganzen Grenzübertritt auf einen einfachen Nenner bringt :
Mit einem Auto zur Grenze - dann zu Fuß über die Grenze - und dann jenseits der Grenze in ein anderes Auto steigen.
Das Ganze hat den Charakter eines Agentenaustausches zu Zeiten des Kalten Krieges. B)

Auf der Fahrt zu Victoria Falls drückt uns unser Guide von Wild Horizons ein Prospekt in die Hand, wir sollen schon mal überlegen welche Aktivitäten wir so machen/buchen wollen.
Nun auf der Liste steht :
Hubi-Rundflug, Bungee Jumping, Wild Wasser Rafting, Kanu fahren, Lion Walk und Elefanten reiten.

Hmm, also Bungee Jumping streiche ich mal als erstes, zuviel Adrenalin, ähnliches gilt für Wild Wasser Rafting. Heli Flug würde mich schon reizen, aber für nur 15min etwas teuer und 15min sind echt kurz. Eine gemütliche Kanu Tour könnte mir gefallen, ebenfalls die Löwen und Elis. Über den Lion Walk hab ich schon im Forum gelesen. Aber 1 muss noch weg. Löwen oder Elis, Elis oder Löwen – ich kann mich nicht entscheiden. Uwe und Silke entscheiden sich für die Elis. Davon beeinflusst schließe ich mich an. Uwe und Silke lassen sich dann wohl auch etwas von mir beeinflussen und schließen sich der Kanu Tour an.

In Victoria Falls angekommen halten wir am Wild Horizons Büro und machen die Buchung fix. Hier werde ich dann meine US$ los. Danach ab zur A’Zambezi River Lodge und eingecheckt. Und ab geht’s zu den Fällen.

Zuerst sagen wir dem wohl berühmtesten Afrikareisenden „Hallo“.
Dr. Livingston:


Doch der ältere Herr wirkt ein wenig steif und wortkarg. Somit wenden wir uns den Fällen zu.
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Wir gehen entlang der Fälle Richtung Osten (also Richtung Sambia).

Je weiter wir kommen desto wasserärmer werden die Fälle. Man erklärt uns, dass die Fälle selbst etwas abschüssig seinen, so ist auf der einen Seite immer mehr Wasser als auf der Anderen.
Mir wurde mal gesagt, dass man nicht gerade dann zu den Fällen sollte, wenn Hochwasser (also Regenzeit oder kurz danach) ist. Dann sei so viel Gischt da, dass man fast nichts sieht. Aber so kurz vor Ende der Trockenzeit, also bei wohl dem niedrigsten Pegel, sehen diese sonst so mächtigen Fälle schon etwas armselig aus. Etwas mehr Wasser hätte es schon sein können.
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Dann die bekannte Brücke
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Unser lieber KC bittet mich ein Foto von ihm und den Fällen zu machen. Tu ich doch gerne. KC war wohl auch noch nie dort. Ich verspreche ihm die Fotos per e-mail zu schicken.

Dann verlassen wir die Fälle. Unser Guide zeigt uns noch das berühmte Victoria Falls Hotel.
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Dann werden wir nahe unseres Hotels direkt zu unserer Sundowner Bootsfahrt gebracht.
Wieder sehen wir Elis und Hippos.
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Es gibt doch die Geschichte warum die Hippos das Maul so weit aufmachen.

Als Gott die Welt schuf, hatte er nicht geplant die Hippos ins Wasser zu lassen. Er befürchtete, dass diese mit ihrem großen Maul alle Fische fressen. Die Hippos bettelten aber darum ins Wasser zu dürfen und versprachen auch keine Fische zu fressen. Gott gab nach und ließ die Hippos ins Wasser. Und um Gott zu beweisen, dass sie sich an ihr Versprechen halten, machen Hippos das Maul so weit auf, damit Gott sehen kann, dass sie kein Fisch im Maul haben.

Bei dem folgenden Bild muss ich an diese Geschichte denken. Da das Hippo das offene Maul fast senkrecht in den Himmel streckt, könnte man meinen, dass er wirklich Gott sein leeres Maul zeigen will.



Zurück in unserer Lodge essen wir zu Abend. Endlich bekomme ich mal Gelegenheit Krokodil zu essen. Habe schon viel darüber gehört und gelesen.
Von :
Es schmeckt wie Radiergummi (war dann wohl ne schlechte Qualität).
über:
Es schmeckt wie ne Mischung aus Hühnchen und Fisch.
zu.:
Es schmeckt wir Hühnchen, Fisch und Wild (also ne Mischung von allem)
- war alles dabei
Nun, Hühnchen kann ich bestätigen, alles Andere nicht. Liegt vielleicht auch an der Machart. Es gab es wie ein typisches indisches Huhngericht mit Reis und Curry.

Zur A’Zambesi River Lodge:
Man kann sie mit der Chobe Lodge vergleichen. Sie gleicht ihr sehr. Es ist wieder nicht eine Lodge, was ich unter Lodge verstehe, vielmehr ein großes Hotel. Wieder sehr gut. Wieder Top Level. Wie gesagt, der Chobe Lodge sehr ähnlich.
Es kann durchaus auch passieren, dass man am Pool Besuch von Warzenschweinen oder Affen bekommt.


Am nächsten Morgen werden wir dann zu Kanu Tour abgeholt. Es wird wieder von Wild Horizons durchgeführt. Im Wagen sitzen schon ein Paar aus Norddeutschland und eine Alleinreisende Engländerin.

Zuerst fahren wir mit dem Auto ein ganzes Stück den Fluss hinauf. An der Stelle angekommen an der wir nun die Kanu Tour beginnen, bekommen wir zunächst Instruktionen.

Ich bin noch nie Kanu gefahren, und bekam (leider) erst nach der Buchung bedenken, ob die Tour für Anfänger geeignet ist. Doch nun erklärt man uns, wie man ein Paddel hält und das Boot steuert. Also Einführung für Dummies, somit rechnen die mit Typen wie mir, gut. :)
Aber dann kommt’s dicke.
Anweisung wie man sich verhält wenn ein Kroko oder Hippo neben einem auftaucht.
Kroko , Hippo :woohoo:
Ja bin ich denn vom Affen gebissen, in Afrika meine erste Kanufahrt zu machen. Nun wird mir erst bewusst : Klar in Afrika, da gibt’s andere Tierchen im Fluss als Bachforellen. Und ich hab mein großes Messer im Hotel gelassen - keine Verteidigungsmöglichkeit. :unsure:
Kaum hatte ich das verdaut, kam der Nachschlag :
Erklärung : Wie fährt man Stromschnellen hinunter
Stromschnellen, :woohoo: hey Jungs ich bin Anfänger.
Auf meine Frage ob denn wirklich Stromschnellen kommen, meint der Guide: „Ja, 3 kleine“.
Nun was mag der wohl unter „klein“ verstehen.
:dry:
Aber er beruhigt uns, der 2te Guide fährt mit dem Auto parallel zum Fluss. Und bevor die erste Stromschnelle kommt gehen wir nochmals kurz an Land. Wer es sich nicht zutraut kann dann mit dem 2ten Guide im Auto mitfahren.
Ich bin beruhigt, dass es ein Plan „B“ gibt.

Nun geht’s los. Da die Engländerin und ich kein Partner haben werden wir in ein Boot gesetzt. Sie vorne, ich als Boss (Steuermann) hinten. Nach ner kurzen Eingewöhnung, in der das Kanu immer in die andere Richtung fährt als ich es will, bekomme ich es aber in Griff. :)

Ich entspanne mich und genieße die Tour. Nur wenn ich als Fotografieren will treibt das Boot ab oder dreht sich. Leider sieht sich die Engländerin nicht genötigt das Boot auf Kurs zu halten. Der Hintermann ist ja für’s Steuern zuständig. So versuche ich mit einer Hand die Kamera zu bedienen und mit der Anderen ein bisschen Kurs zu halten. Ich habe nur meine kleine 2t Knipse (nicht die Spiegelreflex) dabei, die ich in so einen wasserdichten Fotobeutel verpackte, die es für's Schnorcheln oder kleinere Tauchgänge gibt.
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Als Höhepunkt sehen wir Elefanten am Ufer. Einer von ihnen überquert den Fluss, so dass man fast nur noch seinen Rüssel wie ein U-Boot Teleskop aus dem Wasser ragen sieht. Davon habe ich leider kein Foto und die anderen sind leider unscharf – der Beutel beschlug.
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Dann nähern wir uns den ersten Stromschnellen. Mann, die Popa Fälle nennen sich Fälle obwohl sie Stromschnellen sind, und hier nennt sich Stromschnelle was die Victoria Fälle höchstpersönlich sind. :woohoo:
Ich komme erstaunlicherweise gut die Stromschnellen herunter, aber direkt dahinter kommen 2 Monsterwellen auf uns zu (zumindest erscheinen sie mir als Monsterwellen, von Land aus betrachtet sehen sie sicher harmlos aus). Die erste Welle nehme ich noch so einigermaßen im rechten Winkel. Die Welle dreht aber unser Boot so, dass die 2te Welle längsseits auf uns zu kommt. Ich sehe uns schon im Fluss liegen. Aber das Boot erweist sich als kentersicherer als ich glaubte, ein wenig das Gewicht verlagert, wir werden bisschen durchgeschaukelt aber dann ist es überstanden. Wir sind wieder in ruhigem Gewässer.

Ich drehe gerade unser Boot in Fahrtrichtung, als ich unseren Guide was schreien höre. Ich glaubte er meint uns. Ja, ja ich komm ja schon. Doch dann merke ich er meint schon uns, aber anders als ich denke. Ich sehe Silke mit verdutztem Gesicht alleine im Boot sitzen. Ihr Uwe kommt auf der Rücken treibend den Fluss hinunter. Sah noch irgendwie cool aus, wie er so, von seiner Schwimmweste über Wasser gehalten, den Sonnenhut und Sonnenbrille noch an der richtigen Stelle sitzend, so den Fluss runter kam.

Aber unser Guide rief weiter, wir sollten Uwe helfen da wir am nächsten sind. Wir müssen ihn schnellstens wieder in ein Boot ziehen.
Denn Ihr wisst ja – Hippos und Krokos im Fluss!! :woohoo:
Also paddele ich schnellstmöglich zu Uwe. Unser Guide kommt fast gleichzeitig an und kurz darauf auch Silke. Mit etwas Mühe schaffen wir es dann ihn wieder in sein Boot zu hieven. Zwischenzeitlich kam auch sein Paddel vorbei das wir aus dem Wasser fischten. Alles gutgegangen und weiter geht’s.

Die nächsten beiden Stromschnellen erwiesen sich dann als harmlos, und wir schafften es Alle heil durchzukommen. :)

Während der Tour hatte ich keine Krokodile gesehen. Einige Ohren, Augen und Nüstern -sprich Hippo Gruppen- sah man schon immer wieder mal aus dem Wasser ragen. Aber unser Guide führte uns immer geschickt in großem Abstand um sie herum.

Nach der 3ten Stromschnelle gehen wir an Land. Die Halbtagestour ist vorbei. Nur das Paar aus Norddeutschland hat eine Ganztagestour gebucht. Nach einem kurzem Lunch werden sie weiterpaddeln.
Als Bezwinger des wilden Sambesi, mit viel neuem Selbstbewusstsein ausgestattet, gehe ich nun einige Zentimeter größer und mit John Wayne Gang versehen zum Jeep. :laugh: Wir werden vom 2ten Guide zurück zum Hotel gebracht.

Im Hotel raus aus den nassen Klamotten, noch bisschen am Pool relaxen, bis wir zum Elefantenreiten abgeholt werden.

Dort zunächst auch wieder Belehrung. Die sich eigentlich darauf beschränkt, dass man, egal was passiert, nie vom Elefanten runterspringen soll. Gut, werde ich nicht machen. :)

An der Stelle wo wir gleich die Elis besteigen werden, tollen noch paar Affen rum.


Dann kommen die Ellis.

Sie stärken sich noch ein wenig.

Dann machen wir und bekannt.

Dann geht’s auch schon los.
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Langsam und gemächlich schaukeln wir durch das Gelände. Mein Eli ist Emily und hat noch sein Kleines dabei.

Ab und zu wedelt sie mit den Ohren. Das Ohr fühlt sich außen an wie es aussieht, etwas rau, die Innenseite dagegen wie glattes Leder.

Nach dem Ritt dürfen wir unseren Eli noch füttern. Ich lege also eine Handvoll Futter in Emilies offenes Maul.
Fehler- man sollte es hinein werfen.
Daher macht bei mir das Maul – klapp noch bevor ich meine Hand draußen hab. (ey, reimt sich sogar). :) Zum Glück habe ich mich für’s Elefantenreiten entschieden. Wäre mir das beim Löwen Walk passiert, würde mir nun der Unterarm fehlen B) (aber wahrscheinlich gibt es da eh kein Füttern danach).
Doch so bekomme ich nur Emilies feuchte Zunge zu spüren. Bei meinem zweiten Versuch stelle ich mich dann auch besser an. Danach wechselt eh die Pose, und statt das Futter direkt ins Maul zu werfen, muss ich es ihr in den Rüssel legen.
Emilies Kleines steht auch da und reckt mir bettelnd sein Rüssel entgegen. Ich hab Erbamen und gebe auch ihm was. Uns wurde allerdings gesagt, dass wir uns von den Jungen fern halten sollten, weil die Mütter sonst ihr Beschützerinstinkt auspacken könnten und das uns nicht gut bekommt. Als der Guide sieht, dass ich auch das Junge füttere ist er fast dem Herzinfarkt nahe, doch er beruhigt sich schnell wieder, als er sieht, dass Emily ganz cool reagiert. So füttere ich abwechselnd Mutter und Kind. :)

Dann ziehen die Elefanten wieder ab. Der Ritt wurde von den Angestellten fotografiert und gefilmt. Während der Film bearbeitet wird, werden uns Getränke gereicht. Als dann der Film fertig ist, werden wir in einen Raum gebeten, wo uns der Film gezeigt wird. Natürlich kann man ihn kaufen, ebenso wie eine CD mit den Fotos.
Außerdem gibt es Fußabdrücke der Elis zu kaufen. Man hat mit Farbe ihre Füße bestrichen und sie auf ein Papier treten lassen. Tja - mit was man alles Geld machen kann. :dry:
Ich weiß nicht mehr warum ich so wenig Bares dabei hatte, wahrscheinlich hatte ich den Großteil im Hotel-Safe. Aber mein Geld reicht nicht mehr für den Film, so kaufe ich nur die Foto-CD. Allerdings darf ich nur bezahlen, die CD würde dann ins Hotel geliefert. Ich wende ein, dass wir am nächsten Tag schon früh abreisen. Kein Problem sagt man mir. Ich misstraue der Sache. Doch am nächsten Morgen ist die CD tatsächlich an der Rezeption.
Allgemein muss ich sagen, dass alles von Wild Horizons sehr gut und professionell gemacht wurde. Gut ein bisschen Touri abzocke war’s schon, aber alles lief perfekt und zuverlässig wie am Schnürchen. :)

Die beiden Tage an den Vic.-Fällen gehen nun zu Ende. Die nächsten 1,5 Tage werden wir dann nur auf der Straße sein, auf dem Weg nach Maun.

Bis bald !
Gruss Bernd
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