THEMA: Namibia 2009 - "suchen und finden"
04 Nov 2009 17:48 #119709
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  • janet am 04 Nov 2009 17:48
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Huhu Otji,

upps, danke, wird korrigiert! ;)

Dachte mir schon, die schauen irgendwie wolliger aus, so wie Mehmet im Winter :laugh:

Mit Weiterschreiben ist das net sooo einfach, das frisst soviel Zeit, und dann die Bilder sichten... naja wird schon werden, ich geb alles *grins*

Grüssles
janet
Reisebericht: 3 Wochen Namibia 2009 - "suchen und finden *g*"

Reisebericht Sao Tomé 2011

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04 Nov 2009 19:01 #119721
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  • casimodo am 04 Nov 2009 19:01
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Mehr...mehr....mehr !!!!

Beim Eagles Nest Bericht packt mich die Sehnsucht ! Du beschreibst das echt so packend, das ist kaum auszuhalten.

Wir waren im April das zweite Mal im Eagles Nest, da war von Eurem Häusschen gerade mal die Bodenplatte fertig. Piet Swiegers sagte uns schon, dass er bei jedem neuen Haus dazulernt! Wir waren im "The Rock" und wollten nicht mehr weg.

Das Braai-Paket ist ein absolutes MUSS!

Viele Grueße und weiter so
Carsten
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04 Nov 2009 19:09 #119723
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  • Goldmull am 04 Nov 2009 19:09
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Also Janet,

dein/euer Bericht liest sich so fantastisch, dass ich mir fast überlegen
muß, ob ich überhaupt nochmal hinfahren brauch...!
Es wird alles so plastisch, der Rueblikuchen, die Bröckele Biltong
(Erlanger fränkisch oder so?) und die tolle Behausung in Klein Aus Vista-
wir erleben es mit!!
Ich freue mich auf jede Fortsetzung, wobei ich weiß und anerkenne, wieviel Arbeit so was macht!!

Und was anderes für euch Spinnenfreunde: Habt ihr die white lady spider
aufgesucht bzw. entdeckt? Gehört in Namibia ja zur Pflichtveranstaltung
für euch. Wird ja dann noch kommen...? Und goldmulle?

zu Spinnen schau mal das hier:
www.wissenschaft.de/...aft/news/308001.html

kurzer Auszug:
Warum Springspinnen auf Blut stehen

Die Achtbeiner verändern mit einer Art Vampir-Diät ihren Geruch

"Springspinnen der Art Evarcha culicivora finden ihre Partner besonders attraktiv, wenn diese nach Blut duften – genauer gesagt, nach Blut von Säugetieren, das sie aufnehmen, indem sie vollgesogene Stechmücken fressen......"

Vorschlag: die sollte man doch von Neuseeland nach Namibia einführen,
dann werden die Stechmücken ein Problem haben, oder?
Liebe Grüße und weiter so,

Goldmull
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07 Nov 2009 00:10 #119961
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  • janet am 04 Nov 2009 17:48
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Huhu, Goldmulle nicht, aber die Spinnen kommen noch ;)

weiter gehts ....

Freitag, 25.09.2009 – „ab in die Wüste .... an der Küste^^“

Guten Morgäääääääääääääääääääääääähn .... wie fast immer in diesem Urlaub werden wir vor Sonnenaufgang wach, denn er ist immer zu schön um ihn zu verpennen.
Auch heute weckt uns die Sonne mit wunderschönen Farben, das ganze Szenario können wir heute bequem aus vom Bett verfolgen... wie praktisch *hihi*



Die Sonne die über unseren Berg spitzt färbt die Felsen gegenüber orangerot







Später werden die Berge dann fast lila-braun... und wir müssen packen L ... aber jetzt geht’s ans MEEEER !!! Eigentlich kann ich mich gar nicht losreissen von unserem Häuschen, aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben und noch viele Dinge wollen in diesem Urlaub entdeckt werden,!



Vorher stöbern wir noch etwas in den Felsen hinterm Haus rum ... leider keine Spinnen, aber tolle Pflanzen und Erdhörnchen!












Auf dem Weg nach Lüderitz geht’s wieder mal durch endlose Weiten. Für manche mag das langweilig sein, ich bin total fasziniert von der Gegend.
Die Farben sind sehr ungewohnt für das europäische Auge, ich konnte mich gar nicht satt sehen!



Unterwegs gabs wieder mal Vogelsträusse zu sehen!



Kurz nach Klein Aus Vista kommen wir in die Gegend von Garub. Hier leben Wildpferde, man nimmt an dass sie Nachkommen von den deutschen Schutztruppenpferden sind. Sie haben sich an diese karge Landschaft angepasst und sind mit den Generationen kleiner geworden. Seitdem durch Spenden
deutscher Touristen eine Tränke gebaut wurde, vergrössert sich die Population.











Wir hatten das Glück und hatten einige Pferde direkt am Auto und am Unterstand. Die Pferde haben keine Scheu, man kann direkt an sie herangehen.









Es macht unglaublichen Spass, die Tiere zu beobachten. Es ist erstaunlich wie sie sich an die karge Vegetation angepasst haben. Junge Hengste messen ihre Kräfte und wirbeln viel Staub auf^^









Lustig war auch das Verhalten eines Pferdepärchens... ich hoffe ihr habt grad nix gegessen *g* ... erst machte sie nen Haufen, er schnupperte und urinierte hinterher^^





... und weiter geht’s nach Lüderitz. Die Landschaft wird immer karger, je weiter man kommt. Wir befinden uns in einer Sackgasse, denn die Strasse endet in Lüderitz und dann im nirgendwo. Von rechts lecken die Sanddünen der Namib über die Fahrbahn, immer wieder haben wir Sand auf der Piste.












Plötzlich hält der Heiko und springt aus dem Auto. Was ist denn nu los!^^ .... Er späht auf der Strasse rum....





Heiko hat ein Chamäleon gefunden !!! (er ist für den Rest des Urlaubs auch noch mächtig stolz drauf^^). Er trägt es von der Strasse und ich fotografiere es erst mal.
Als alte Terrarianer möchten wir´s am liebsten mitnehmen, aber das geht ja so nicht, ausserdem bräuchte es dann ja auch einen Gefährten.





Das Chamäleon wurde dann an sicherer Stelle auf der gewünschten Strassenseite, auf die es auch unterwegs war, ausgesetzt





Unterwegs wurden wir von allerlei Gefahren auf der Strasse gewarnt!







Kurz vor Lüderitz:


das alte Bahnhäusschen



In Lüderitz beziehen wir erst mal unser Hotel. Wir haben uns fürs Nesthotel entschieden, eigentlich wollte ich Kratzplatz, aber Manfred hatte trotz zwei-
maliger Mail nicht geantwortet, ausserdem wollte ich nachts das Meer hören, und das Nest liegt direkt in der Bucht und soll über ein gutes Restaurant verfügenJ





Das Hotel ist gross und relativ unpersönlich, aber okay. Es bietet viel Komfort. Wir machen uns aber gleich auf den Weg in die Stadt, denn wir wollen für morgen früh ein Fotopermit besorgen, um bei Sonnenaufgang nach Kolmanskop zu kommen. Wir laufen zu Fuss, die Stadt ist klein und es sind eh nur wenige Minuten zu gehen. Es ist sehr frisch, ein kräftiger Wind bläst, zum Glück scheint aber die Sonne, ich liebe so ein Wetter! Wir ziehen unsere Fleecejacken an und machen uns auf den Weg, ich geniesse die Brise! Es riecht sehr nach Meer – was für ein Kontrastprogramm zu den Tagen vorher!

Direkt nach dem Hotel lacht uns die Felsenkirche an, sie wurde mit Elbsand gebaut. Lüderitz steht übrigens auf Granitfelsen!



Unser Stadtrundgang gefällt mir gut. Hier sind die ersten deutschen Siedler an Land gekommen! Die Stadt ist sehr überschaulich, und viele Gebäude sind liebevoll restauriert. Es sind fast keine Touristen hier, und man kommt sich wirklich vor wie am Ende der Welt. Kein Wunder, wer kommt schon hierher, die Stadt endet praktisch in einer Sackgasse, im Westen ist der Atlantik, im Norden und Süden Diamantensperrgebiet bzw. die Namibwüste. Die Gebäude sind z.T. wunderschöner Jugendstil. Wir entdecken Strasse für Strasse, die Stadt hat wirklich eine ganz eigene Faszination.










Fasching!!!









hier kaufen wir unser Permit sowie einige Souvenirs ;)



























Irgendwann siegt der Hunger und wir essen bei Rizzi´s Fisch, direkt an der Waterfront. Die Portionen sind gut und es schmeckt sehr lecker. Ich habe Garnelen, Heiko einen Kingklip Wir reservieren gleich einen Tisch für morgen Abend, denn wir wollen hier zwei Nächte bleiben! Der Ausblick auf den Hafen ist toll, viele Schiffe ankern, im Hintergrund sieht man die Dünen der Namib, der ältesten Wüste der Welt.









Nach dem Essen klettern wir auf ein paar Felsen und knipsen









Das alte Fabrikgebäude vor unserem Hotel hat mich fasziniert... ein altes E- Werk!







Etwas durchgefroren kommen wir irgendwann wieder beim Hotel an. Es verfügt zwar über einen relativ windgeschützten Pool (um den ringförmig das Hotel gebaut ist), aber die Temperatur ist für uns einfach zu kalt um Schwimmen zu gehen. Ja, sagts halt, ich bin ein Weichei, ich gebs ja zu! :p

Als Kontrastprogramm reservieren wir das Weicheiprogramm Sauna und einen Tisch im Restaurant. Von der Sauna aus bestaunen wir während zwei Durchgängen den obligatorischen Sonnenuntergang :



*grins*

Die Sauna tut sehr gut, und hungrig nehmen wir im Restaurant Platz. Es gibt sehr feine Austern für mich und eine Crayfishsoup für Heiko, dann für uns Vogelstraussfilet in Schokochilisauce. Lecker !!!!! Wir nehmen noch einen kurzen Blick vom Balkon aufs nächtliche Lüderitz.
Vollgefuttert und erschöpft von den Eindrücken heute sinken wir in die Federn. Die Betten sind gut, ich reisse die Balkontüre auf und wir schlummern zum Rauschen des Meeres ein.

Gut Nacht ;)
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Letzte Änderung: 26 Jul 2013 20:46 von janet.
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10 Nov 2009 14:57 #120262
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  • janet am 04 Nov 2009 17:48
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Samstag, 26.09.2009 – Kühlschränke in der Wüste


*piep piep piep PIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIEP!!!!!*
Es ist 5:30 Uhr morgens und unser Wecker gibt alles. Das Meer rauscht immer noch ganz doll, so doll dass der verfrorene Mann nachts die Balkontüre zugemacht hat. Die Nacht war ganz schön eisig und direkt vor der Balkontüre schlagen die Wellen mit grosser Wucht auf die Felsen!

Wir wollen heute den Sonnenaufgang in Kolmannskuppe erleben, dafür haben wir uns gestern extra das Fotopermit besorgt - denn normal kann man erst ab 8 Uhr morgens rein, und so dürfen wir uns drinnen bewegen wie wir wollen. Es ist stockfinster und wir fahren los, es ist recht neblig. Lüderitz liegt wie ausgestorben vor uns in der Dunkelheit, ich komme mir vor wie im Film "The Fog" *g*
Die paar Kilometer bis nach Kolmannskuppe sind auch in Dunkelheit und Nebel gut zu bewältigen. Kolmannskuppe selber liegt in tiefster Suppe. Ob das die Sonne schafft, da durchzukommen? Wir zweifeln.



Trotzdem oder gerade deswegen ist die Stimmung einmalig. Wir haben die alte Diamantenstadt ganz für uns alleine, die verwitterten, seit Jahrzehnten zurückgelassenen Häuser tauchen schemenhaft im Nebel auf. Die Luft ist so feucht, dass sofort alles beschlägt, fröstelnd irren wir durch die verlassenen Strassen. Eine gruselige Atmosphäre!













Die Häuser sind nicht verschlossen, viele Türen und Fenster fehlen oder sind nach innen gedrückt, die Wüste erobert die Stadt zurück, Dünen dringen in die Häuser ein. Haus um Haus wollen von uns entdeckt werden, die Trockenheit der Wüste hat über die Jahrzehnte alles konserviert, Wandfarben leuchten noch frisch, Fussböden sind z.T. noch vollkommen erhalten. Wir geniessen die morbide Stimmung, klettern über Sandhügel in die Häuser und entdecken Badewannen, Waschbecken und Bettgestelle.




















Im Krankenhaus hallen unsere Schritte auf den ausgetretenen Dielenböden der langen Gänge. Die Sonne schafft es nicht, den Nebel zu durchdringen, diffuses Licht fällt durch die Fenster in die einzelnen Räume.

















Die Häuser tauchen manchmal aus wie aus dem Nichts.




Heiko vor dem Ingenieurshaus^^









Aktuelle Einwohner von Kolmannskuppe!



















Noch immer sind wir vollkommen alleine in der Stadt, es ist jetzt kurz nach 9. Um 11 Uhr ist die Führung mit Herrn Hälbich, er will uns etwas über das damalige Leben in Kolmanskop erzählen. Wir sind klamm, durchgefröstelt und hungrig, und so beschliessen wir zum Hotel zurückzufahren und frühstücken zu gehen.

Das Frühstücksbuffet ist reichlich und der Kaffee tut unendlich gut. Da heute Samstag ist und wir übermorgen wieder campen, gehen wir noch einkaufen. Der SPAR in Lüderitz ist mal wieder super sortiert, es gibt wieder den guten Meerrettich aus dem mittelfränkischen Baiersdorf, das nur 6km von meinem Heimatort entfernt liegt. Leider gibts kein Wild, aber der Metzger schneidet uns auf Nachfrage zwei riesige dicke Rinderfiletsteaks runter .... fast 1000 Gramm. Bei deren Anblick kann ich das Grillen fast nicht mehr erwarten *ggg*
Das Einkaufen ist entspannt, niemand bettelt und auch sonst haben wir zu keiner Zeit ein komisches Gefühl, wenn wir uns in der Stadt bewegen.







Inzwischen hat sich die Sonne durchgerungen die Nebelwand zu durchbrechen und strahlt. Es wird langsam warm^^. Wir fahren zurück nach Kolmanskuppe, denn wir haben ja um 11 Uhr die Führung mit Herrn Hälbich.

Inzwischen ist in Kolmanskuppe einiges los, viele Autos parken innerhalb der Stadt. Durch die vielen Leute und das jetzt strahlende Sonnenlicht wirken die Häuser ganz anders, die Atmosphäre ist völlig verwandelt.





Die Führung beginnt im Konzertsaal, der während der Woche als Turnhalle genutzt wurde. Die alten Turngeräte stehen noch im Nebenraum. Die Kegelbahn ist einsatzbereit, und oben im Cafe werden leichte Mittagsgerichte und Kuchen angeboten.













Die Führung ist toll - Kolmanskuppe muss Anfang des letzten Jahrhunderts die modernste deutsche Stadt gewesen sein. Jedes Haus verfügte über einen Kühlschrank, es gab eine Eismaschine, eine Bäckerei wo jeden Morgen frische Brötchen gebacken und ausgeliefert wurden, das Trinkwasser kam mit dem Schiff aus Kapstadt. Im Konzertsaal gabs regelmässig Aufführungen, Weltstars wurden eingeschifft um die Leute zu unterhalten. Den Einwohnern wurde das Leben so angenehm wie möglich gemacht. Im Krankenhaus stand das erste Röntgengerät im südlichen Afrika, das allerdings eher zum Aufstöbern von geschmuggelten Diamanten als zur Krankheitsdiagnose genutzt wurde.
Der Reichtum damals muss immens gewesen sein.

















Mittags nach der Führung stärken wir uns mit Kaffee, Key Lime Pie und Scones im Cafe. Der Kaffee ist passend zur Geisterstadt gruselig, Heikos Trinkschokolade dagegen ein absoluter Traum. Also wenn ihr mal dort seid, unbedingt probieren!!!



Nachdem wir dann noch die grossen Häuser des Architekten, Ingenieurs, und des Buchhalters mit ihren aufwändigen Tapeten bestaunt haben, machen wir uns geschafft wieder auf den Rückweg nach Lüderitz. Das Laufen durch den Tiefsand strengt ganz schön an!



































Wir fahren ins Hotel zurück und legen uns an den Pool. Der soll zwar windgeschützt sein, trotzdem pfeift auch heute die steife Brise ganz schön rein und zum Baden ist es definitiv zu kalt. Wir mummeln uns auf die Liegen, schreiben Postkarten an die armen Menschen die daheim in Deutschland hocken müssen und faulenzen einfach rum. Tut auch mal gut ..

Gegen 17 Uhr raffen wir uns wieder auf und fahren nach Shark Island. Der Wind weht uns fast weg, aber der Blick auf Lüderitz ist wunderschön.











Hier werden einige neue Häuser direkt am Meer gebaut oder stehen schon, als Innenarchitektin liebe ich Architektur und suche mir gleich mal eins aus *g*



Der Campingplatz ist wunderschön gelegen, allerdings bin ich froh dass wir hier ein Hotel genommen haben, es hätte uns wohl fast weggeblasen^^

Zum Sonnenuntergang wollen wir an den Achatstrand fahren, es geht einmal quer durch Lüderitz (um die Uhrzeit Samstags ausgestorben), vorbei an der Wohnsiedlung Nautilus und dann am Diamatensperrgebiet 2 der Namib entlang.





Unterwegs kurz vor dem Strand sehen wir Flamingos.













Am Strand selbst ist einiges los, viele Einheimische sind da und grillen, es gibt feste Braaistellen die anscheinend gut genutzt werden. Wir schlendern am Strand entlang und versuchen Achate zu finden, aber die Ganoven tarnen sich recht gut und verwirren uns, so dass wir sie nicht wirklich identifizieren können. Dafür finden wir hübsche Muscheln, und der Strand ist wunderschön im Licht der untergehenden Sonne. Zusammengekuschelt auf einer kleinen Sanddüne gucken wir zu wie schnell die Sonne im Meer untergeht. Auch hier verfallen wir fast in eine romantische Stimmung, allerdings wird es dann sehr sehr schnell eisig kalt, so dass wir schnell ins Auto flüchten und zum ersten Mal in diesem Urlaub die Heizung aufdrehen :woohoo:









Bibbernd trinke ich meinen Sundowner, einen kalten Savanna Dry aus dem Kühlschrank :p



Lüderitz ist in ein wunderschönes Abendrot getaucht. Wir stoppen bei Ritzi´s, wo wir ja für heute einen Tisch bestellt haben. Dank der eisigen Kälte entscheiden wir uns für einen Fenstertisch drinnen, wir haben einen fantastischen Blick auf den Hafen und beobachten, wie gerade ein grosses Containerschiff gelöscht wird.







Das Essen ist viel zu viel und superlecker, auch der Nederburg Riesling ist fein. Pappsatt und zufrieden fahren wir zurück zum Hotel und sinken in die Federn. Heiko schaut noch ein bisschen TV, mir reichen das Rauschen des Meeres und das Rauschen des Weines in meinem Köpfle *g* und schwupps bin ich eingeschlafen! Gute Nahaaaaaaacht!
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Letzte Änderung: 26 Jul 2013 20:46 von janet.
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12 Nov 2009 10:13 #120466
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Sonntag, 27.09.2009 – on the road again!

Heute schlafen wir mal fast aus, aber nur fast, denn wir haben heute eine sehr sehr lange Fahrtstrecke vor uns. Es geht heute zur Zebra River Lodge, und die ist ca. auf der Höhe von Sesriem ..... ca. 400km liegen also vor uns, das meiste davon Gravelpads!

Zur Stärkung wird erstmal gut um 7 Uhr gefrühstückt, vorher haben wir schon das Auto beladen und ausgecheckt. Bis Aus geht es sehr zügig auf Teer voran, kurz nach Lüderitz passieren wir Kolmanskuppe. Sowas, heute morgen im strahlenden Sonnenschein! *tztztz*
Nach Aus gehts links rein, die Gravelpad ist in einem einwandfreien Zustand. Wir passieren die Tirasberge, die Landschaft ist wunderschön, links liegen die Farmen Koiimasis, Tiras, Landsberg, Gunsbewys, Weissenborn und Excelsior.















Kurz vom Mittag erreichen wir Station eins unseres ultimativen Apfelkuchentests: Helmeringhausen! Der Kuchen ist leicht warm, der Boden bröselig-knusprig und superlecker. Das Cafe gehört zum Helmeringhausen-Hotel, der Garten ist wunderschön angelegt und sehr gepflegt. Die Blumenpracht und das viele Grün wirkt wie eine Oase inmitten dieser kargen ariden Landschaft.



















Der absoute Knaller hier ist aber der Kater. Er ist eine Schönheit, rot-orange Tabby und total verschmust, ich trage ihn erstmal ne Runde durch den Garten und kann mich gar nicht losreissen. Die Krümel von meinem Apfelkuchen findet er auch ganz toll, natürlich teile ich mit ihm solidarisch, so viel Charme kann ich als Frau nicht widerstehen^^. Leider müssen wir irgendwann weiter, der Abschied fällt mir schwer und ich muss gestehen den Kerl hätt ich zu gerne eingepackt *g* .... aber ihm gehts dort prima, und so widmet er sich wieder seiner Beschäftigung als Insektenschreck und -fänger im üppigen Garten.



Der Rest von Helmeringhausen besteht aus einer Bank, einer Tanke, einem Haus und einem Laden, indem man so gut wie alles kaufen kann. Sogar ein geschmückter Weihnachtsbaum steht im Eck!













Der Rest der Fahrt ist ziemlich unspektakulär, und gegen 14:30 Uhr kommen wir an der Zebra River Lodge an. Die Anfahrt ist toll, die Lodge liegt wunderschön in einem Tal. Herzlich werden wir von Elke begrüsst, ich bin verwirrt, habe Marianne erwartet. Elke meint dass sie die Lodge erst vor 6 Wochen übernommen haben - und so schaut es z.T. auch noch aus. Es muss noch einiges getan werden.















Mit unserem Zimmer haben wir Glück, Elke und Peter haben das Haus der ehemaligen Eigentümer in zwei wunderschöne Zimmer umgebaut, und so haben wir ein halbes frisch renoviertes Steinhaus mit Terrasse, grossem Bad und eingelassener Badewanne für uns alleine!



Es ist warm und es geht etwas Wind, wir entscheiden uns nach der langen Fahrt gegen eine Wanderung und für den Pool. Der ist Meister der Täuschung: winzig klein, aber EISKALT, erfrischt aber sehr gut. Die übrigen Gäste sind fast alle Franzosen, die Lodge wird in französischen Reisekatalogen angeboten. Leider fehlen Liegenauflagen etc, laut Elke wurde hier die letzten Monate nichts mehr gemacht weil die ehemaligen Eigentümer keine Lust mehr hatten. Bleibt zu hoffen dass sie das Chaos etwas in den Griff bekommt und die Lodge wieder aufmöbeln kann. Wir kommen mit den Franzosen ins Gespräch und ich kann mal wieder mit meinem ausgezeichneten Schulfrancais "glänzen" *HUST!*




*bibber*

Abends machen wir eine Sundownerfahrt auf einen nahegelegenen Berg. Ich darf im Defender mitfahren, juhuuuuu !! Wir fahren mit drei Autos, es ist ganz schön eng. Unterwegs läuft uns ein Waran über den Weg!



Oben angekommen stehen schon Tische und Stühle bereit, auch ein Braiiplatz ist vorhanden, der aber erst wieder instandgesetzt werden muss. Wir trinken Bier und Wein und geniessen die wunderschöne Aussicht ins Tal und auf die Tsarisberge. Leider ist es nicht bewölkt, so dass der Sonnenuntergang zwar wieder wunderschön, aber nicht so spektakulär ist.
Dafür ist der Sternenhimmel mal wieder der Wahnsinn, auch das Kreuz des Südens leuchtet sternenklar.









Auf dem Rückweg möchte unbedingt ein Franzose ans Steuer, er darf und so wird die Rückfahrt über den 4x4 Trail recht lustig. Am Ende bejubeln wir ihn alle^^





Das Abendessen wird auf der Veranda serviert, wir sitzen alle zusammen an einem grossen Tisch. An den Wänden huschen lustige Geckos rum.
Als Vorspeise gibts einen Fisch, dann eine Art indonesiche Reistafel mit Hackfleisch und allerlei lustigen Zutaten und Chutneys, die sich jeder nach eigenem Gusto nehmen kann. Als Nachtisch gibts Apfelkuchen vom Blech. Das Personal ist mittelmässig motiviert, Elke sitzt aber mit am Tisch und unterhält sich mit uns allen.
Das Essen ist sehr lecker und reicht auch absolut aus.







Irgendwann stehen wir alle auf und gehen ins Bett. Ich schaue mir noch ein bisschen unsere Spinne auf der Veranda an und sinke in die Federn.
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