THEMA: Namibia 2009 - "suchen und finden"
11 Dez 2009 21:04 #123319
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  • janet am 11 Dez 2009 21:04
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lange hat´s gedauert .....


Dienstag, 06.10.2009 – heute werden wir beklaut! :(

Heute gehts mal wieder ganz entspannt los. Wir schlafen bis kurz vor 7, packen und machen uns dann auf zum Frühstück.



Dazu müssen wir nur die 15 Meter rüber zum Restaurant laufen. Das Frühstück wird auf der überdachten Terrasse eingenommen, es gibt Kaffee, Tee, und auch sonst alles was das Herz begehrt. Wir unterhalten uns noch etwas mit Roeleen über das Projekt hier und unsere Weiterfahrt und brechen dann auf.

Wer sich etwas dafür interessiert, hier habe ich einen Link gefunden:
www.focus.de/reisen/...mibia_aid_62635.html

Am Tor zum Haupthaus verabschiedet uns noch die Giraffe.







Nach der Farmpad biegen wir nach links Richtung Outjo ab. An den Strassenrändern sieht man immer wieder Gästefarmen und Lodges, man merkt dass man sich Etosha nähert.



Die Strasse ist geteert und wir kommen schnell voran. Links und rechts der Strasse erheben sich riesige Termitenbauten.





Bald kommen wir in Outjo an. Es ist traumhaft, die Jacarandas blühen um die Wette.












In Outjo führt uns unser Weg zuerst zum Metzger, schliesslich müssen wir uns mit Essen versorgen! Es gibt leckere Wildfilets in der Auslage, aber der Metzger nimmt leider nur Bares und davon haben wir nix mehr... also schnell ab zum Geldautomaten! Der ist schnell gefunden und so ziehen wir uns beide Geld, denn im Etosha werden wir ja auch bissl was brauchen.

Nach ca. 15 Minuten stehen wir also wieder in Vorfreude auf die Filets im Metzgersladen...... PUSTEKUCHEN! Irgendein ganz böser Mensch hat sie uns vor der Nase weggekauft ...... so erstehen wir halt T-Bonesteaks, Lammbeinscheiben und Rinderfilets. *hmpf*



Im Supermarkt nebenan gibts dazu dann noch lecker Gemüse und Getränke und Eier, so, Etosha kann kommen. Denn das angeblich so grausige Essen in Okaukuejo tu ich mir sicher nicht an! :p



Weiter gehts Richtung Norden, auch hier ist die Piste geteert. Die Termitenbauten werden immer schnörpfeliger.





Trotz des nahen Etoshaparks ist die Strasse hier im Land der Schnörpfeltermiten recht einsam und wir haben wenig Gegenverkehr. Nach einer Stunde erreichen wir auch schon den Parkeingang.



Die "Einreise" geht schnell vonstatten und auch Okaukuejo ist recht schnell erreicht. Unterwegs sichten wir schon die ersten Oryxe und Perlhühner, und direkt vor Okaukuejo steht als Empfangskomitee ein grosser Elefantenbulle.



Wir checken in Okaukuejo ein und bekommen unseren Campingplatz für die nächsten zwei Nächte zugewiesen. Hier ist ganz schön was los.



Wir schauen uns erst mal im Camp um, es gibt einen kleinen Shop mit recht übersichtlich gefüllten Regalen *hust*, ein Souvenirshop, ein Postamt, einen Kiosk und den Pool. Der schaut super aus, allerdings gibt viel zuwenig Liegen und die sind alle besetzt.
Na super, es ist brütend heiss und ich wäre schon gern mal kurz reingehüpft und hätt mich nen paar Minuten hingelegt.

Egal, dann halt direkt zum Campingplatz. Er ist voll und eng.

Ich checke gleich mal das Wasserloch, das ja nur einige Meter weiter hinter den Chalets ist. Meine Güte ist hier was los, und dabei sind sicher viele Leute jetzt noch im Park unterwegs.

Auch Tiere sind einige da!











Im Park begegnen wir Natascha und Chris, die wir auf der Living Desert Tour kennengelernt hatten. Sie haben heute Löwen unter Sträuchern gesehen, und bei der Hitze liegen die sicherlich immer noch da. Also brechen wir gleich auf, denn die Chance lassen wir uns natürlich nicht entgehen!

Am Wasserloch Gemsbokvlakte ist schon mal recht viel los.



















Besonders gut gefallen mir die Zebras!









So, nun aber auf zu den Löwen! Sie liegen ja angeblich nur weniger Kilometer weiter rechts in den Büschen. Erst sehen wir sie nicht, so perfekt sind sie getarnt. Aber dann ..... tadaaaaaa !!!!







Wir warten und beobachten, aber es tut sich nix. Es ist einfach zu heiss und die Damen und Herren pennen katzentypisch und lassen sich nicht stören. Irgendwann geben wir auf und treten unseren Heimweg an. Unterwegs sehen wir noch lustige Springböcke, die sich vor der Sonne verstecken!



Im Camp angekommen hupfen wir kurz in den Pool und kühlen uns ab. Dann geht’s ans Wasserloch, die Abendstimmung und den Sonnenuntergang geniessen.





















Da wir ja hier das Restaurant meiden (die vielen Leute wären mir eh ein Greuel), gibt’s heute wieder selbstgekochtes. Heute: Lammbeinscheiben mit Zwiebeln in Sherrysauce mit grünen Bohnen und selbstgebackenen Stockbrot! Mein erstes Kochen im Potjie !!!! Ich bin sehr gespannt, aber es schmeckt vorzüglich^^


- formschönes Stockbrot *g* -





Es ist mal wieder zuviel und so haben wir noch ne schöne Mahlzeit für den nächsten Tag :)

Nach dem Essen dackeln wir noch mal zum Spitzen ans Wasserloch. Und siehe da, es dauert nicht lange und es findet sich hoher Besuch ein^^







Wir beobachten noch eine Weile Mama und Kind, dann sind wir bettschwer und laufen zurück. Als wir am Auto ankommen fällt uns als erstes unser Potjie auf, der auf dem Boden liegt. Wir inspizieren: das Ding muss im Geschirrspüler gewesen sein, so blitzblank ist es! :p Unser Essen ist leider auch weg.
Gibt es hier etwa automatischen Geschirrspüldienst?! ... sicher nicht, wir sind also beklaut worden! Na super, bei gutem Essen reagieren wir sensibel und so machen wir uns auf die Suche nach dem Täter und harren aus.

Wir sind doch weit weg von daheim, Mehmet (eine unserer Katzen, daheim hauptberuflich Staubsauger und Geschirrspüler in unbewachten Momenten) scheidet also schon mal aus. Wir beobachten und sehen Unglaubliches: eine Schakalbande regiert wohl hier über den Campingplatz und bedient sich. Den Leuten werden die Steaks sogar vom Grill geklaut während sie danebensitzen!

Wir schmunzeln über den Vandalismus, gönnen dem dreisten Dieb sein Festmahl, fluchen gleichzeitig über unser schönes leckeres Essen und gehen ins Zeltbett. Was ein Glück dass wir vorher noch was davon gegessen haben! :p
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13 Dez 2009 00:15 #123408
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... weiss ja nicht was das nu wieder heissen soll, aber ich mach halt mal trotzdem weiter! :P


Mittwoch, 07.10.2009 - antizyklisch urlauben :p

Heute weckt uns nicht die Sonne, sondern das dauernde Auf-und Zugeziehe der Reissverschlüsse der Zeltnachbarn um uns herum. Nervig !!!!



Ich wackle in die sanitären Räumlichkeiten für Mädchen. PUH ist das hier drin stickig und dampfig, und dazu noch total viel los, alle Toiletten besetzt und vor den Spiegeln beginnt das grosse Schminken. Na super .... ich quetsche mich zwischen zwei Frauen, bei denen man den Eindruck hat die machen sich grad hübsch für die Disco, putze mir meine Zähne, spritze mir Wasser ins Gesicht, binde meine Haare zum praktischen Pferdeschwanz und ergattere beim Hinausgehen doch tatsächlich noch ne freie Toilette. Was für ein Mief (nein, ich wars nicht! :laugh: )! Eine Minute später stürze ich wieder raus und nehme erstmal ein paar tiefe Atemzüge Frischluft.

Das Zelt ist schnell zusammengeklappt und so machen wir uns kurz vor 7 auf die Pirsch. Nördlich von Okaukuejo am Rande der Etoshapfanne wurden gestern Löwen gesichtet, da wollen wir unser Glück versuchen!

Leider ist so gut wie nix los, und von Löwen fehlt jede Spur. Später erfahren wir dass sie sich bei Gemsbokvlakte aufgehalten haben, naja, falsche Zeit falscher Ort für uns, aber es gehört halt auch viel Glück dazu.

Dafür sehen wir Fuchsmangusten!





Auch einige Erdhörnchen sind wach!





Wir düsen weiter nach Westen, auch hier wie ausgestorben. Unser Ziel heisst Sprokieswood, der Märchenwald, er klingt interessant auf der Karte ^^. Sprokieswood entpuppt sich als Gegend mit einigen kuriosen Bäumen und zweimal Vogelstrauss. mhhhhhh... naja.




Wir kurven noch bissl durch den Park, es wird langsam recht heiss. Auch an den Wasserlöchern auf dem Weg ist nix los, heute scheinen uns alle Tiere einen Streich spielen zu wollen!
Egal, dann halt nicht, wir sind eh ein bisschen müde und so kommt uns der Pool grade recht - zumal es jetzt vielleicht sogar noch freie Liegen gibt :p Immerhin sind jetzt alle auf Pirsch, da setzen wir mal den Gegendtrend! :p

Und tatsächlich, menschenleer liegt er vor uns, ein Traum in türkisem, glitzerndem kühlem Blau. Wir legen uns ab, geniessen die Aussicht und vor allem die Ruhe.



Der Pool ist angenehm kühl und erfrischt, und gegen Mittag bestellen wir uns Sandwiches. Langsam füllt es sich hier auch und die wenigen Liegen sind schnell besetzt. Wir dösen noch bis in den Nachmittag, ab und an gucke ich ans nahe Wasserloch, hier ist aber auch nicht viel zu sehen.

Am späten Nachmittag brechen wir wieder auf und fahren verschiedene Wasserlöcher an. Diesmal haben wir mehr Glück, wir sichten viele Springböcke, Oryxe, Zebras und Elefanten. Der viele Schlamm lässt sie aussehen wie mit Persil gewaschen, so weiss leuchten sie. :p





















Das letzte Zweihorn^^



Zebras queren die Strasse













Unterwegs sehen wir auch noch Trappen, ein Dik Dik, Perlhühner und Streifengnus.













Die Sonne steht langsam tief und so machen wir uns auf den Weg zurück ins Camp. Unterwegs sehen wir noch einen Zebrastreifen, Impalas und eine neugierige Giraffe.







Zum Sonnenuntergang sind wir wieder im Camp und auch hier hat sich wieder eine grosse Elefantenherde eingefunden. Es macht Spass den Dickhäutern beim Planschen zuzusehen. Heute gesellen sich auch einige Giraffen dazu, ihre langen Hälse zeichnen sich kontrastreich im Gegenlicht ab.
















Die Sonne geht unter und die Stimmung ist fantastisch. Allerdings ist auch heute wieder viel los, so dass man gar keinen Sitzplatz auf einer der zahlreichen Bänke ergattert.















Als die Sonne ganz weg ist, trinken die Giraffen.







Der Hunger siegt und so laufen wir an den Chalets vorbei zu unserem bereits glimmenden Feuerchen. Die T-Bone-Steaks sind schnell mariniert und gegrillt, als Beilage gibts heute nur Chips, das Fleisch ist aber trotzdem wieder preisverdächtig lecker.



Und so lassen wir den Tag mit einem Bier ausklingen und krabbeln in die Falle. Beim Einschlafen habe ich fast ein wenig Mitleid mit all denen, denen heute mal wieder das Essen vom Grill geklaut wurde :p
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23 Dez 2009 23:21 #124415
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Donnerstag, 08.10.2009 - "rien ne vas plus - nichts geht mehr!"

*ritsch-ratsch-ritsch-ratsch* ...... *seufz*, es ist Aufstehenszeit in Okaukuejo. Heute können mich alle mal, ich habe keine Lust auf einen überfüllten dampfigen stinkigen Waschraum mit Frauen, die sich für die Tiere hier mit Bauernmalerei aufhübschen und so drehe ich mich rum und döse noch ne Weile. Dann bauen wir erstmal in Ruhe unser Zelt ab. Jetzt wirds ruhiger und auch der Waschraum ist jetzt betretbar ^^

Unser heutiges Ziel ist Halali, und auf dem Weg dorthin wollen wir wieder einige Wasserlöcher ansteuern.

Unterwegs sehen wir wieder die obligatorischen Zebras und Springböcke.















Am Rande der Etoshapfanne wollen wir Salvadora ansteuern, hier wurden des öfteren Löwen gesehen! Wir biegen von der Hauptpad ab und schleichen durch die Gegend, versuchen die Katzen zu erspähen.

*krchhchhzrhgdhfg* .... plötzlich ein komisches Geräusch. BITTE net wieder der Reifen ..... gestern haben wir erst Leute mit Reifenpanne hier gesehen. Heiko stoppt und macht das Auto aus, wir kurbeln die Scheiben runter um nachzuschauen. Zum Glück alles okay, na dann mal weiter!

*brblblbrlblr* .... mh ... was das, noch mal anlassen.
*brblblbrlblr*
*BRBLBLBRLBLR!*

......


ok. Auto springt nicht an bzw. geht wieder aus sobald man den Zündschlüssel loslässt. Ich bleibe im Auto und spähe, Heiko steigt aus und schaut, Öl ok, Kühlflüssigkeit ok, Rest schaut auch aus wie er ausschauen muss. Nun sind wir beide natürlich die totalen Autoschraubercracks und stehen doof da. Fakt ist, wir kriegen die Maschine nicht zum Laufen. Na super ..... mal schauen wann hier wer vorbeikommt....

Nach ca. 35 Minuten kommt uns ein Auto entgegen. Ahhhhh ... Rettung ! *g*

Es ist ein holländisches Paar mit Geländewagen, sie fragen ob sie helfen können. Nach einigem Rumgedoktere sind wir dann aber auch nicht weiter als vorher. Dummerweise sind die beiden auf dem Weg nach Okaukuejo, und wir haben die nächsten zwei Nächte in Halali gebucht und stehen nun direkt auf halber Strecke.
Wir tauschen Namen und Telefonnummern aus, geben den beiden die Nummer unseres Autovermieters mit und bitten, dort anzurufen wenn sie in Okaukuejo sind. Dann schleppen uns die zwei noch rückwärts auf den Hauptweg zurück. Die beiden haben übrigens 10 Minuten vorher 3km weiter Löwen und einen Geparden gesehen ... ich sitze im Auto und könnte ins Lenkrad beissen -.-




Jetzt stehen wir also auf dem Hauptweg, es wird immer wärmer. Zum Glück haben wir viele Getränke dabei, und feuchte Handücher helfen gegen die Hitze. Irgendwann kommt ein Reisebus vorbei, den staunenden Augen der Touris drinnen nach zu urteilen sind wir wohl die grösste Attraktion, die sie heute hier gesehen haben ... *grml*. Wenig später hält auch noch ein X-Trail mit deutschem Ehepaar. Sie fahren Richtung Halali und nehmen uns gleich samt Auto mit. Der Mann hat erst etwas Bedenken wegen unseres schweren Autos, da wir mit Seil geschleppt werden müssen, aber es geht super.



So setzt sich also endlich unser Auto in Bewegung, wenn auch nicht aus eigener Kraft. Nach einigen Minuten kommt ein Geländewagen des Parks vorbei, die Hilfe aus Okaukuejo. Hui, das ging wirklich schnell! Wir bedanken uns bei den netten Helferlein die uns abgeschleppt haben und lassen den Herrn vom Park ran. Jetzt wird wieder am Auto rumgedoktert .... und tadaaaaaaa, natürlich wieder ohne Erfolg. Er entscheidet sich dass er auch nicht weiterkommt und schleppt uns nach Halali.









Dort stellen wir erstmal das Auto ab und checken ein, was ein mittleres Drama ist da sich keins der Mädels dort mit dem System auskennt.

Nach etlichen Minuten des Wartens bekommen wir endlich den Zimmerschlüssel, denn hier campen wir nicht. Erstmal Cola kaufen, der Shop ist ja gleich nebenan. Beim Betreten hauts mich erstmal aus den Latschen: es stinkt hier dermassen nach verdorbenem Fleisch, dass es mich richtig hebt. Da graust es mich sogar vor ner Cola .... :( ..... zumal die nicht wirklich kalt ist sondern eher lauwarm, die Kühlung hier funktioniert nicht richtig, auch die Kühlschränke mit dem vielen Fleisch drinnen sind nicht wirklich kalt *würg* ... wer hier drauf angewiesen ist einzukaufen, gute Nacht.

Mit meiner lauwarmen Cola in der Hand versuche ich dann den Autovermieter zu erreichen, die Chefin ist dran und hat jemanden im Camp, der sich heute noch ums Auto kümmern will. Na super, dann inspizieren wir doch schon mal Anlage und Zimmer!















Halali hat den Charme einer Jugendherberge. Der Pool ist aber recht gross und bietet insgesamt stolze 4 Sonnenschirme und sage und schreibe 7 Liegen - fürs gesamte Camp. Die sind natürlich alle besetzt, also stehe ich bissl doof rum und in dem Augenblick stehen zwei Leute auf, ich sprinte los und mache mich gleich breit!! Die Wasserlöcher können mir grad mal gestohlen bleiben ....
Jetzt muss ich nur noch warten bis der Heiko kommt und Badetücher mitbringt :p

Heiko war derweil fleissig und hat schonmal die Koffer ausgeladen und ins Zimmer gebracht. Die Zimmer sind soweit okay, nur ein Braiiplatz fehlt .... naja da wird uns schon was einfallen. Denn wir haben ja noch ein gar feines Rinderfilet - und im Gegensatz zum Camp hier funktioniert unser Kühlschrank im Auto 1A!!

Unterdessen geht das Austesten bei unserem Auto weiter. Es wird herausgefunden dass wir doch tatsächlich wie angegeben Diesel getankt haben und nicht Benzin, und dass tatsächlich Sprit im Tank ist .... man kommt zu dem Ergebnis dass es wohl was an der Elektronik ist und wir einen Ersatzwagen bekommen. Der ist entweder heute Abend da oder morgen früh. Na klasse, also kein Gamedrive mehr heute .... *grml*

Ich schnappe mir meinen Badeanzug und stürze mich in die Fluten. Durch die hohe Aussentemperatur wirkt der Pool eiskalt, es hat über 40 Grad !!! Sobald man draussen ist ist man im Prinzip schon fast wieder trocken. Nachdem wir uns einigermassen abgekühlt haben, räumen wir uns unser Auto komplett leer und machen wir uns dann auf den Weg zum Wasserloch. Das ist einige Gehminuten entfernt hinter dem Campingplatz .... der schaut ähnlich aus wie in Okaukuejo. Mit der schweren Kamera um den Hals sind wir bis wir hinten angekommen sind wieder durchgeschwitzt, allerdings werden unsere Mühen mit einer Elefantenherde belohnt, die gerade ankommt!







Erst wird der Durst gestillt, dann geplanscht!



















Nachdem die Sonne untergegangen ist, laufen wir zu unserem Zimmer zurück.

Da wir keine Braaimöglichkeiten und gar nix haben, stellen wir kurzerhand vor unserer Zimmertüre Tisch und Stühle sowie Gaskocher auf. :p Die Kartoffeln sind schnell gekocht und das Fleisch brate ich kurz in der Pfanne an und reiche es dann dem Heiko. Der Bratensatz ist schnell mit etwas Weisswein abgelöscht und ergibt mit Honig, Senf und Kräutern der Provence ein äusserst leckeres Sösschen. Heiko geht derweil mit dem scharf angebratenem Filet auf den Campingplatz und sucht sich nette Leute mit schöner Glut. Er tauscht einen Glutplatz für unser Filet gegen ein Bier und kommt wieder mit einem herrlich rosa gegrilltem butterweichen Stück Fleisch.... mhhhhhhh was für ein Festessen!

Während wir essen "weht" an uns ein "Blatt" vorbei ...blöd nur dass fast kein Lüftchen geht. Es sieht fastaus wie ne Maus, so beige .... wir sind neugierig und sprinten hinterher. Es ist eine riesige Solifugae!!! Sie hat Angst vor dem Licht unserer Taschenlampe und flüchtet die Hauswand hoch.
Unsere Zimmernachbarn kommen vom Abendessen und sind neugierig was wir an der Wand anleuchten ... ich bin sicher die haben die Nacht kaum ein Auge zubekommen *g*



Wir beobachten die riesige Spinne noch etwas, bis sie irgendwann nicht mehr da sitzt. Dann packen wir unser Geschirr nach innen und gehen ins Bett. Gute Nacht! :)
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06 Jan 2010 01:27 #125337
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daaaaaaaanke!!!

ich euch auch ... ach wider Erwarten kam ich zwischen den Feiertagen zu NIX, die Tierchen die ich pflege und züchte haben meine ganze Aufmerksamkeit in Beschlag genommen ;) ... wollen wir hoffen dass es von Erfolg gekrönt wird :) Habe seit wenigen Tagen einen Kokon einer begehrten Art, die so gut wie noch nie nachgezüchtet wurde ... bitte drückt alle die Daumen!!!!


aber weiter gehts ^^

Freitag, 09.10.2009 -my car is my castle oder auch net :/ :(

Ich bin mal wieder früh zum Sonnenaufgang wach. Heiko schnarcht noch leise vor sich hin, und so mache ich mich alleine auf den Weg zum Wasserloch. Mobil sind wir ja ohnehin noch nicht. :(



Es ist noch angenehm kühl. Unterwegs sehe ich unsere Freunde mit den Schnäbeln, die Tokos. Am Wasserloch ist noch nicht viel los. Einige Hörnchen kuscheln und wuseln in der Gegend rum.





Irgendwann kommt ein Marabu und stillt seinen Durst.



Dann treffen Tauben ein :)



Dann finden sich langsam die üblichen Verdächtigen ein: Kudus, Springböcke und Impalas ...und ein paar Elefanten!










































Der einsame Marabu trocknet derweil sein Gefieder... oder wärmt es auf^^




- Gefiederpflege - ^^

Ab und an kommen auch Windhosen vorbei (für die Fans hier von nichtanimalischen Aktivitäten^^)






Die Impalas spielen Kräftemessen.



Dann knurrt der Magen bedenklich, inzwischen ist auch Heiko dazu gekommen. Wir machen uns auf den Weg zurück zum Camp, das Frühstück haben wir ja dazu gebucht.

Unterwegs sehen wir Glanzstare, die aus Pfützen trinken!



Es gibt pappige Gebäckteile, Toast, Eier, Speck, Würstel, Joghurt und und und .... also reichlich und man kann das meiste auch essen.

Das Essen muss man dauernd gegen die Glanzstare verteidigen, die ninjalootermässig sofort über die Teller herfallen, sobald man dem Tisch den Rücken zuwendet. Es ist äusserst amüsant die Reaktionen der Leute zu beobachten :laugh:





Eins muss man lassen, das Frühstück hier hat durch die Stare schon nen grossen Unterhaltungsfaktor, wenn auch ungewollt *g*

Was aber immer noch fehlt, ist unser neues Auto. Auch auf Nachfragen gibts nix neues. Naja, warten wir halt weiter ..... :( ... gegen Mittag erfahren wir dann endlich, dass NUN entschieden wurde, dass wir doch ein Ersatzfahrzeug bekommen und das Auto unterwegs wäre. Es würde zwischen 16-18 Uhr erwartet. Na toll ...... damit haben wir 1,5 Urlaubstage im Etosha fast verschenkt.

Am Wasserloch ist auch nix los.


(bis auf Mopanebäume)

Es ist furchtbar heiss und wir haben keine Lust auf Wasserloch für Tiere und so suchen wir das grosse hellblaue Wasserloch für Menschen auf. Wir gammeln also rum. Alle anderen sind draussen auf Pirsch, und wir hocken hier fest ..... ich bin richtig deprimiert.

Nachmittags gehen wir dann wieder ans Wasserloch, es ist immer noch nix los. Irgendwann kommen dann aber Elefanten! Sie planschen ^^































Irgendwann kommt auch noch jemand anderes vorbei, und wir könnens gar nicht glauben: ein Campangesteller eröffnet uns dass unser Auto da wäre. Um 18 Uhr !!!! ...... Heiko läuft mit nach vorne ins Camp um das neue Auto zu übernehmen, ich bleibe noch um den Sonnenuntergang anzuschauen.























Auch die lieben Achtbeiner wagen sich nun raus!



Das neue Auto hat noch mehr Kilometer drauf als das alte, ist aber moderner. Es hat elektronische Fensterheber und Zentralverriegelung. Und es zieht im Vergleich zum alten wie Sau !!!! Äusserlich schaut es fast gleich aus.

Da ich heute weder Lust auf Kochen habe noch unser Kühlschrank noch was vernünftiges hergibt (und in DEM stinkigen Shop kaufe ich sicher nichts!) gehen wir heute im Restaurant essen.
Ich versuche nicht an den Shop zu denken und hoffe inständig dass die Kühlschränke des Restaurants mehr taugen und ich morgen nicht Dauergast auf irgendwelchen dubiosen Toiletten bin.^^

Wir nehmen draussen Platz und inspizieren das Essen. Es gibt Oryx, Huhn und Salate sowie Kartoffeln. Kantinencharme, aber essbar, und nichtmal so schlecht! Kein kulinarisches Highlight, oder besser gesagt gut davon entfernt, aber essbar :)

Danach gehts nochmal ans Wasserloch.





Da aber ausser Eulen und einer Hyäne wie ausserm Gruselfilm erstmal nix erscheinen mag und wir auch müde sind, treten wir den Heimweg an und gehen ins Bett. Gute Nacht!
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Samstag, 10.10.2009 - endlich wieder on the road ... und leider wieder Richtung WDH!

Auch heute wieder gleiches Prozedere: Wasserloch: nix los, also ab zum Frühstück. Heute neben der obligatorischen Glanzstargang- Überfälle mit einem weiteren Highlight: unser kaputtes Auto soll zurück nach Windhoek transportiert werden, auf einem Anhänger.
Achja ein Detail am Rande, das uns auch erst gesagt wurde (und auch erklärt warum das Auto soooo spät ankam): der arme Mann der uns das Auto aufm Anhänger gebracht hat hatte in Etosha zwei (!!!) Platte am Anhänger..... na ja^^





Die Jungs vom Camp plagen sich dabei ganz schön ab, bis wir ihnen nen heissen Tipp geben: der Motor läuft ja solange man den Zündschlüssel nicht loslässt. Mit der Info ist das Ganze dann natürlich ein Kinderspiel :laugh:
Unser Auto wird somit zur Belustigung für das gesamte Frühstückspublikum.



Wir tanken nochmal voll und machen uns dann auf den Weg zurück nach Okaukuejo.



Unterwegs und an den Wasserlöchern sehen wir wieder die obligatorischen Zebrasherden, Streifengnus, Springböcke, Oryx und auch Elefanten, Giraffen und Dik-Diks.























Gegen ein Dik-Dik ist Bambi wirklich ein Witz! ^^







Unterwegs sehen wir auch etliche Bauten von Stegodyphus spp.



Wir fahren ein kurzes Stück in die Etoshapfanne rein. Wahnsinn, die weisse Pfanne erstreckt sich scheinbar endlos, verliert sich im Horizont, definitiv kein Ort für Leute mit Platzangst!
Die haben wir zum Glück nicht und so geniessen wir die tolle Atmosphäre.








- der Mann auf der Jagd nach Früsstück^^-





Unterwegs nach Okaukuejo dann wieder Herden Herden Herden ..... die Masse an Tieren hier ist wirklich beeindruckend.













































Kurz vor dem Anderson Gate sehen wir verschiedene Feuer im Park - es sieht fast aus wie Gewitter, wenn man das Fenster öffnet riecht man aber deutlich den Rauch.


- Sekretär mit Rauch im Hintergrund -



Unterwegs nach Outjo überholen wir unser Auto!



In Outjo kaufen wir diesmal nur das Nötigste an Getränken ein, da wir ja nur noch einen Tag vor uns haben, denn übermorgen früh gehts wieder nach Hause ins nasskalte Deutschland :(

Auf der Strasse sitzen Himbafrauen mit Kindern und verkaufen Schmuck, ich schaue mich um und werde direkt genötigt, überall zu kaufen .... die Mädels sind sehr aufdringlich und beleidigt wenn man nur bei einer kaufen möchte, bei den anderen jedoch nicht. Ich verbrate die Dollars die ich aus dem Auto mitgenommen habe, rette mich durch beherzte Flucht ins Auto vor den beiden bei denen ich nix mehr kaufen konnte und kann mich nun also in Deutschland nach Himbaart behängen!





Was noch nicht geklärt ist ist die Frage der Übernachtung heute. Wir haben nix vorgebucht um am letzten Tag wenigstens etwas flexibel zu sein. Da ich aber in Windhuk noch einkaufen möchte (in Swakopmund habe ich das was ich wollte nicht bekommen und das Craftcentre hat nur bis 13 Uhr geöffnet), möchte ich recht nahe an der Stadt nächtigen.

Auf unserem Weg in den Süden sehen wir Rock Dassies, schnelle Warzenschweinfamilien und Paviane. Bei den Pavianen fährt Heiko einfach weiter!!!! (Er hört es heute noch :p )




- ja, ich bin auch stolz auf ein schlechts Warthog-Pic, Hauptsache ich hab eins!!!! - :p








- hier sieht man die Verwandtschaft zu Elefanten xD-









Auf gut Glück fahren wir nach Düsternbrook, denn das liegt auf der Strecke und ja nur ne knappe Stunde von WDH entfernt. Auf der Farmpad fallen die ersten Regentropfen, und das alte Farmanwesen erhebt sich bedrohlich vor einem düsternen Gewitterhimmel. Wow, hier ist der Name ja echt Programm!



Wir werden recht reserviert von einer jungen farbigen Frau empfangen. Ein Zimmer ist noch frei, und da wir keine Lust mehr haben weiter rumzufahren nehmen wir es. Es ist in einem alten Nebengebäude untergebracht und .... naja .... sagen wir mal seltsam^^.
Auf den ganzen Areal riecht es stark nach Kurkuma.
















- unsere Freunde mit den Schnäbeln !!!! -







Leider ist es schon zu spät für den Gamedrive und so schauen wir uns den Garten an. Auf dem Weg zum Campingplatz entdecke ich ein Gehege mit einem Geparden. Das Wetter hellt langsam wieder auf und es gibt einen schönen Regenbogen. Heiko schaut sich auch bissl um und hat einen Friedhof entdeckt, den er mir zeigen will. Auf dem Weg dorthin kommen wir wieder bei dem Geparden vorbei. Ein junger Mann ist im Gehege und wir werden neugierig und bleiben stehen. Er kommt raus und wird gefolgt von einem Geparden, der humpelt - bei genauerem Hinsehen hat er nur noch drei Beine :(





Wir fragen was passiert ist. Die Gepardin ist als junges Tier in eine Falle geraten und es gelang nicht das Bein zu retten. Sie hat sich aber gut an ihre Situation angepasst, und lebt nun hier und bekommt täglich zweimal einen Spaziergang verordnet. Wir fragen ob wir mitdürfen, der junge Mann ist erst skeptisch weil wir kurze Hosen anhaben, aber wir erzählen dass wir von Kunni daheim einiges gewohnt sind und so willigt er ein. Er ist sicher auch froh über ein bisschen neue Gesellschaft :)

Wir laufen zum Flussbett runter und ein Stück entlang. Die Katze lässt sich immer ein Stück zurückfallen und nimmt dann Anlauf und rennt einem von hinten in die Beine rein. Ausserdem scheint sie auf Schuhe zu stehen, denn sie knabbert und schleckt unsere Sandalen aus O_o Na Mahlzeit *g




Also fit ist sie, und fast so schnell wie ein vierbeiniger. Wir erfahren dass sie gerne Warzenschweine jagt und auch stellt, aber nicht tötet, da sie das nie gelernt hat. Sie spielt dann mit den Tieren und erschrickt sich wenn sie sich wehren^^

Wir laufen nach einer Weile gemeinsam zurück und bedanken uns für den Spaziergang. Dann schauen wir uns noch den kleinen, sehr gepflegten Friedhof und den schönen Campingplatz an, der schön schattig unter riesigen Bäumen liegt.

Wir entdecken noch riesige Nester in den Bäumen hier





sowie kleinere ;)



Auf dem Zimmer machen wir uns frisch fürs Abendessen und sehen durchs Fenster zwei junge Männer mit riesigen Teleobjektiven. Sie werden vom Geländewagen der Farm abgeholt .... aha, gabs heute wohl doch noch eine ausserplanmässige Fahrt, wohl zu den Leoparden. Schade! ... da wäre ich schon gerne mitgefahren :(

Vor dem Abendessen in der Lapa nehmen wir noch ein Bier an der Bar und kommen mit dem Mädel ins Gespräch, das hinter der Bar steht. Sie kommt aus Kanada und macht ein Volontariat als Lehrerin für die Kinder hier auf der Farm, sie ist total nett, witzig und offen. Wir unterhalten uns angeregt und sie erzählt uns allerhand über die Farm und ihre Pläne hier im Land, wenn das Volontariat zuende ist. Die Arme, ständig hört sie von den Touristen wie schön es da und dort ist, und hat selber noch nichts vom Land gesehen ausser dem Flughafen in WDH und der Farm selber^^

Plötzlich kommen die beiden Jungs die ich vorher mit den Objektiven gesehen habe dazu. Ich bin natürlich neugierig und frage nach wo sie denn schon überall waren und ob sie die Bilder nur für sich machen oder verkaufen oder ein Buch machen wollen. Normal freut man sich ja immer über etwas Konversation und Austausch, grad wenn man zu seinem Hobby gefragt wird, und ich fotografiere ja auch gerne, auch wenn ich mich nicht wirklich damit auskenne.

Leider werde ich kurz und bündig mit einer knappen Antwort abgespeist und die beiden ignorieren auch die anderen Gäste die sich noch an der Bar befinden gekonnt. Wenn ich gewusst hätte dass es sich dabei um einen FoMi handelt ...tztztz!!! :p

Auch beim gemeinsamen Abendessen entwickelt sich leider mit den beiden kein Gespräch, obwohl wir es noch mal versucht hatten und beide neben mir sitzen. Schade, denn ich hätte gerne mehr von den beiden erfahren. Aber wer nicht will der hat schon ....

Dank unseres Barmädels, die gegenüber von mir Platz nimmt und zwei anderen netten Mädels, die wir dann beim Essen kennenlernen, wird es aber doch noch sehr lustig und so haben wir beim Essen viel Spass. Es schmeckt fein und wir albern noch eine zeitlang rum. Ich beschmuse noch kurz die bildhübsche Russisch Blau und dann machen wir uns auf den Weg ins Bett. Die Betten sind hart, aber schon nach kurzer Zeit schnarche ich mich ins Reich der Träume^^ ... gute Nacht!
Reisebericht: 3 Wochen Namibia 2009 - "suchen und finden *g*"

Reisebericht Sao Tomé 2011

Diskutiere niemals mit einem Idioten. Er zieht dich auf sein Niveau herab und schlägt dich dort durch Erfahrung!
Letzte Änderung: 26 Jul 2013 20:56 von janet.
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10 Jan 2010 15:42 #125686
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  • janet am 11 Dez 2009 21:04
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Sonntag, 11.10.2009 - janet wird desillusioniert

Wir wachen früh auf und packen unsere Koffer. Durch den Autowechsel vorgestern haben wir das Ausräumen ja schon vorgezogen und so ist wenig zu tun, bevor wir heute nachmittag in Windhoek unser Auto abgeben.

Aber erstmal gibts Frühstück, und zwar nicht in der Lapa sondern auf dem wunderschönen riesigen Balkon des alten Herrenhauses. Angerichtet ist es im Speisesaal mit Kamin.





Der Ausblick ist wunderschön, man überblickt das Flussbett.



Auch das Frühstück ist gut, es gibt alles was das Herz begehrt. Herr Vaatz sitzt wieder bei uns und macht Smalltalk. Auch unsere beiden fotografierenden Sympathiebolzen von gestern gesellen sich irgendwann an den Nebentisch, den Blicken und Kommentaren der anderen Gäste an unserem Tisch zufolge sind wir nicht die einzigen die die beiden mehr als merkwürdig finden :laugh:

Wir albern noch etwas mit den anderen Leuten rum und brechen dann auf. Auf der Farmpad zur B1 sehen wir noch eine Nilgans.



Windhoek ist schnell erreicht und unser Weg führt uns zuerst ins Craftcenter. Hier bummeln wir stundenlang und erstehen wunderschöne bunte handbestickte Tischwäsche und ein paar andere schöne Sachen. In der ersten Etage links hinten beim Schmuck hätte ich noch ein Vermögen lassen können ....

Dann fahren wir zum NICE, in der Hoffnung was Leckeres zum Essen zu bekommen - leider hat es zu. Naja schade. Von aussen sieht es aber toll aus!!

Als Ausklang dieses wunderschönen Urlaubs entscheiden wir uns dorthin zurückzukehren, wo der Urlaub für uns begonnen hat: auf die Terrasse der Heinitzburg.



Auch heute entdecken wir wieder farbenfrohe Echsen.







Windhoek hat sich in den drei Wochen sehr verändert: vor uns liegt ein violetter Tupfenteppich, die Jacarandas blühen um die Wette!



Auch die Berge sind heute schöner zu erkennen, da es nicht so diesig ist.



Die Sachertorte schmeckt feinst, genau wie Heikos Eis. Irgendwie können wir uns gar nicht vorstellen gleich unser Auto abzugeben und morgen früh ins sicherlich nasskalte Deutschland zurückzufliegen, und ich bin traurig, dass diese wunderschönen drei Wochen nun vorbei sein sollen. Viel zu schnell ist die Zeit vergangen und ich würde jetzt gerne gleich nochmal eine Runde drehen.







Wir verabschieden uns vom netten Parkwächter, der sich noch an uns erinnert hat und dem sogar aufgefallen ist dass wir ein neues Auto haben. Unterwegs zu unserem Vermieter mache ich noch ein paar Bilder von Windhoek.








- wieder Echsen vor der Kirche -





Die Autoabgabe selbst entpuppt sich als recht unspektakulär und kurz. Die Chefin selbst ist da und entschuldigt sich nochmals für die Panne mit dem ersten Auto. Nach wenigen Minuten ist auch schon unser Taxi da, das uns zu unserer letzten Unterkunft dieser Reise fährt: der Airportfarm.

Direkt nach dem Flughafen geht links die Farmpad ab und wir werden sehr herzlich von Rotraud, Irmchen und Max Trümper begrüsst. Die drei haben uns schon erwartet. Uwe ist geschäftlich in Windhoek. Wir setzen uns zusammen, trinken Kaffee, Bier und mampfen Kuchen und erzählen von unserer Reise, es kommt mir vor als wären wir bei Freunden und würden uns schon ewig kennen. Dann zeigen Max und Rotraud uns das Farmgelände und den riesigen Autounterstand mit all den Schätzen, die hier untergestellt sind. Ach, jetzt hier ein Auto aussuchen und morgen wieder los, das wär was!

So ein eigenes Auto hat natürlich schon was. Man könnte es hier unterstellen und wüsste was man hat und würde Gepäck sparen, da man ja was drinnen lassen kann. Ausserdem könnte man bei günstigen Flügen direkt zuschlagen, sofern man Urlaub bekommt ..... *grml*

Ich erzähle Max dass ich ja schon immer einen Defender wollte, mein jahrelanger Traum. Max lacht mich aus und meint wenn ich mal in einem gesessen hätte würde ich diesem Traum nicht so nachhängen - kurzerhand setzt er mich auf den Fahrersitz in einen, der in der anderen Halle steht, knallt die Türe zu und amüsiert sich über mein erschrockenes Gesicht. Dann meint er grinsend: "und nun kurbel mal das Fenster runter!"

Mein linker Arm klemmt schon an der Türe und mit meinen Knien stosse ich gegen das Lenkrad. Ich versuche mich zu verrenken und schaffe es halbwegs, unter dem Gelächter der Aussenstehenden das Fenster runterzukurbeln. Toll! *g* .... Goodbye Defendertraum und herzlichen Dank Max fürs Desillusionieren! ..... :laugh:

Gefrustet quäle ich mich wieder raus. Max meint nur "und nun komm mal mit" und zeigt auf den Landcruiser, der wenige Meter weiter steht. Auch schick!
Ich nehme innen Platz und freue mich über das nette Platzangebot und die bequemen Sitze :D

Ich beschliesse dass der besser zu meiner Körpergrösse passt und möchte jetzt also einen Landcruiser! :p Heiko verdreht dezent die Augen *g*

Nach einer Führung durch Haus und über den Hof machen wir uns kurz fürs Abendessen frisch und packen die letzten Sachen in die Koffer.
Irmchen erfüllt mir unbewusst noch einen Wunsch: ich komme doch noch an mein Oryx Stroganoff! :D

Lecker lecker lecker .... als Nachtisch gibts dann noch Guavencreme. Wir sind in dieser Nacht die einzigen Gäste und unterhalten uns noch lange an diesem Abend. Irgendwann müssen wir aber dann doch ins Bett, denn morgen um 7 Uhr gehts ab zum Flughafen .....



Montag, 12.10.2009 - wenn Katzen sich freuen!

Nach einem leckeren Frühstück mit selbstgemachtem fantastischem Kudu-Rauchfleisch (kann mir da mal evtl. wer der mal dort ist was mitbringen?) fährt uns Max zum Flughafen. Unterwegs sehen wir noch ein paar Kuhantilopen. Am Airport treffen wir noch Uwe und quatschen noch ein bisschen, bis wir in die Boardingarea gehen.

Im DutyFree verbraten wir unsere letzten Dollar für eine Flasche Amarula und etwas Biltong. Dann dürfen wir auch schon an Board. Ich bin ziemlich traurig, freue mich aber auch schon auf meine Raubkatzen zuhause :)

Der Flug verläuft ereignislos und wir landen abends in MUC. Es regnet und hat 7 Grad ... ich will gar nicht raus! *g*

In der SBahn kriege ich meinen ersten Anfall von Zivilisationskoller .... und kriege kaum Luft. Die UBahn gibt mir dann den Rest, ich will nur noch raus. Tausende Menschen, es stinkt, es ist laut, es ist GRAUSAM.

Bei meiner Schwester die nächste Überraschung: sie ist nicht da, in der Kinderkrippe ihrer Tochter grassiert die Oink-Grippe und so ist sie mit ihr zu meinen Eltern nach Franken geflüchet. Zum Glück hat die Nachbarin den Wohnungsschlüssel, und so kippen den Inhalt unseres Koffers und der Reisetasche einfach in den Kofferraum meines kleinen Audis, weil da ja wieder kein Koffer und nix reinpasst. Ich nehme mir ein Reisebier mit und Heiko fährt uns auf ungewohnt rechter Strassenseite heil nach Hause.

Es ist 23 Uhr als wir daheim ankommen, und dann geschieht das grosse Wunder: kein einziger meiner Microtiger ist beleidigt! Normalerweise dauert es nach Urlauben 1-2 Wochen, bis sie sich wieder einkriegen und mich beachten, aber diesmal ist alles anders. Sie sind einfach nur glücklich uns wieder zu haben ... und so steht mir noch eine schlaflose Nacht bevor, eine Nacht in der ich von zwei glücklichen, schmusigen Katzen belagert werde. Nur meine Kunni .... die spielt mal wieder die ganz coole ;)
- ENDE -

Kurzes Resumee .... das war einer der schönsten Urlaube die ich je gemacht habe und mein erster grosser Urlaub mit Heiko.

Folgende Erkenntnisse haben wir dabei gewonnen:
- das Land ist ein absoluter Traum, die Menschen sehr nett und das Reisen auf eigene Faust supereinfach und angenehm
- wir haben uns super verstanden, auch in manchmal stressigeren Situationen und viel gemeinsam gelacht
- wenn man sucht, findet man meist, ausser es ist Bautzener Senf
- wir mögen das Campen sehr, allerdings nicht auf engen, vollen Campingplätzen ... wir lieben aber auch schöne, kleine Lodges
- das Essen unten ist ein Traum^^.
- und last but not least: WIR KOMMEN WIEDER! *g*

.... und ein liebes DANKE an alle die diesen Urlaubsbericht verfolgt haben. Ich hoffe er war trotz vieler Bilder und ausführlicher Beschreibungen nicht zu langatmig und hat euch ein bisschen Spass gemacht. :)
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Letzte Änderung: 26 Jul 2013 20:57 von janet.
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