THEMA: Namibia 2009 - "suchen und finden"
30 Okt 2009 08:35 #119145
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Huhu liebe FoMis,

wie versprochen möchte ich euch in Form eines Reiseberichts ein bisschen was von dem zurückgeben, was ich an guten Infos bzgl. der Reiseplanung hier bekommen habe.

Ich hoffe ich kann fast jeden Tag schreiben, leider gestaltet sich die Bildsichtung -auswahl und -bearbeitung als recht langwierig :laugh:
Also wenns mal länger dauert, bitte habt Geduld ^^
Verschüttete Bilder, die ichhoffentlich irgendwann doch noch finde, werde ich dann einfach nachträglich einfügen.

Die Reiseroute war wie folgt:

Windhoek (Heinitzburg)
Köcherbaumwald (Mesosaurus Bushcamp)
Fish River Canyon (Canon Lodge)
Klein Aus Vista (Eagles nest)
Lüderitz (Nest Hotel) (2 Nächte)
Tirasberge (Zebra River Lodge)
Sesriem Sossusvlei (NRW Camp)(2 Nächte)
Swakopmund (Seaside Hotel) (2 Nächte)
Brandberg (Brandberg White Lady Camping) (2 Nächte)
Palmwag (Campsite)
Otjitotonge Cheetah Farm (Lodge)
Etosha Okaukueko Camp (2 Nächte)
Etosha Halali Camp (2 Nächte)
Düsternbrook
Airport Farm


Grüssles
janet
Reisebericht: 3 Wochen Namibia 2009 - "suchen und finden *g*"

Reisebericht Sao Tomé 2011

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30 Okt 2009 08:38 #119146
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Sonntag, 20.09.2009

Heute ist Sonntag, der 20.09.2009. Ausschlafen sofern die Katzen uns lassen, rumgammeln, bissl erholen, einfach in den Tag leben. Aber HALT!
20.09.2009? Der Tag auf den wir seit 8 Monaten warten. Nicht was ihr denkt, nein .... heute fliegen wir endlich nach Namibia :p
Monatelang hat man geplant, Reiseführer und Foren gewälzt, wildfremde Leute angeschrieben, und nu soll´s endlich soweit sein? Irgendwie surreal, aber der Flieger geht heut Abend, ob wir wollen oder nicht ^^ Die Aufregung ist in den letzten Tagen ins Unermessliche gestiegen und der Konsum südafrikanischer Weine auch, man muss sich ja einstimmen :p

Die Spinnen sind versorgt, den Katzen haben wir wohlweislich nix verraten. Der Koffer ist gepackt, eine Reisetasche verbringt ihre Zeit aufgrund meines mickrigen Autos schon seit Wochen in München bei meiner Schwester.
Die Fahrt nach München geht zügig und unspektakulär vonstatten, bei meiner Schwester erwartet uns eine leckere Key Lime Pie und Kaffee. Alle sind neidisch auf uns und möchten am liebsten mit ^^
Heiko tut so als wäre er nicht aufgeregt, das glaub ich ihm aber nicht. Immerhin ist es sein erster Afrikaurlaub, ich war ja zumindest schon 2x für je vier Wochen auf eigene Faust in Südafrika.

Da in Richtung Flughafen kilometerweise Stau ist, fährt uns Stephan, mein Schwager nur zur nächsten S-Bahnhaltestelle. Eine kurze Verabschiedung, und los geht´s Richtung Airport!

Da ich mit Flugzeugessen immer so meine kulinarischen Probleme habe, haue ich mir beim Airbräu noch eine leckere bayrische Ofenente und eine Halbe Helles rein. Man muss ja das gute bayrische Essen vorher nochmal auskosten *hihi*. So, jetzt bin ich gestärkt für meine Suche nach Viktor und für den Flug!

Viktor? Viiiiiiiiktooooooor! ^^ Ich habe nämlich ein Date hier am Flughafen. Aufgeregt halten wir Ausschau nach einem Mann mit beigem Hut und grünem Rucksack. Ich sehe beides, allerdings ohne Mann, dafür sitzt neben dem verlassenen Rucksack eine junge Frau und ich kombiniere: der Viktor ist shoppen, der alte Wuestenfuchs! Wir warten ein bisschen und irgendwann steuert ein junger Mann den Platz an. Ich grinse, wackle lustig mit meinem Erkennungszeichen Hodge, dem Plüschschwein, und schon sind wir im Gespräch mit zwei supernetten FoMis.


(Hodge bei der Reiseplanung)

Pünktlich hebt der Airbus der AirBerlin ab. Bin ich nun pessimistisch wenn ich sage er ist halbleer? *g* Diesmal freuen sich meine Beine wie ein Schnitzel. Ausstrecken und schlafen, oder zumindest versuchen.
Es gibt ein Glas Wein zum Essen, zum Glück mag Heiko keins und gibt mir sein ab *hehe* Die Stewardessen schauen mit ihren lustigen roten Hüten aus wie Fliegenpilze ohne Tupfen.

Das Essen ist erwartungsgemäss grauenhaft, der Service von AirBerlin hingegen gut. Wie gut dass ich mir in weiser Voraussicht noch die Ofenente reingedreht hab! :p

So, jetzt Augen zu und versuchen wenigstens a bissl zu schlafen, denn morgen früh sind wir in Namibia! Gut Nacht! :)
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30 Okt 2009 21:30 #119212
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Montag, 21.09.2009

Pünktlich zum Sonnenaufgang landet unser Airbus auf namibischem Boden. Die Nacht war nicht wirklich bequem, aber so ein halbvolles Flugzeug ist schon wesentlich angenehmer .....

Die Luft ist kühl und klar. Um uns herum Hügel und karge Landschaft, ich kann irgendwie gar nicht glauben dass ich nun echt hier bin, so surreal wirkt es.








Im Flughafengebäude begrüssen uns als erstes zwei lustige Damen mit Mundschutz und holen uns ins Hier und Jetzt zurück. Ach ja, die gute alte Schweinegrippe! Ich verstecke schnell den Hodge, verkneife mir ein *OINK!*, ein *HATSCHIIII* und ein *hust*, und nehme dankbar den Flyer, auf dem steht dass ich mich im Verdachtsfall umgehend im Krankenhaus von Katutura melden soll. Alles klar!^^

Die Einreise geht schnell vonstatten und auch unser Gepäck lässt nicht lange auf sich warten. Am Ausgang steht auch schon ein netter junger Herr mit einem Pappkarton, auf dem mein Name steht. Prima, der Transfer zu unserem Autovermieter in der Stadt ist also auch geritzt. Gleich mal versuchen auf der falschen Autoseite einzusteigen, HALT *g*, da war ja was, wir haben ja nun Linksverkehr und alles ist eh ganz anders.

Wir fahren an Termitenhügeln vorbei und Heiko macht grosse Augen als wir unsere erste Giraffe sehen. Auch Paviane sehen wir noch am Strassenrand. In Windhoek fahren wir erstmal zur Bank und ziehen uns etwas Geld, was genauso einfach ist wie in D. Dann gehts ab zum Autovermieter, der etwas ausserhalb des Stadtzentrums ist.

Wir werden schon erwartet und lassen uns unser Auto, einen Toyota Hilux in allen Einzelheiten erklären. Da wir einen DC gebucht haben, haben wir sogar zwei Dachzelte. Na hoffentlich regt mich Heiko während des Urlaubs nicht so auf dass wir die brauchen werden! *lol*
Insgesamt dauert die Übernahme gute zwei Stunden, der Mitarbeiter der Firma Britz hat viel Geduld und zeigt uns alles ausführlich und mit viel Spass bei der Sache. Spontan miete ich noch einen Potjie, denn gutes Essen ist uns wichtig und ich koche und experimentiere ja gerne.

Unser Auto ist zwar nicht das jüngste mit seinen 100.000km drauf, aber top ausgestattet mit neuen Dachzelten, Schubladensystem und zweiter Batterie für den Kühlschrank.

Den gilt es jetzt zu füllen und so düsen wir ab zum Supermarkt. Irgendwie scheint unser Auto doch komisch zu sein, denn immer wenn Heiko abbiegt geht der Scheibenwischer an und ich erschrecke furchtbar. Herrschaftszeiten!

Der Supermarkt ist schnell gefunden und unterwegs fahren wir sogar an Joes´s Beerhouse vorbei, wo wir heute abend mit Viktor und Sabine verabredet sind. Den Supermarkt finden wir schnell ganz toll. Es gibt alles was das Herz begehrt, und so kaufen wir schonmal schöne Oryxsteaks, Gemüse und Grundnahrungsmittel ein, denn morgen abend wird ja gecampt.

Es gibt glaube ich mehr Arten Bautzener Senf als bei uns und auch den guten Meerrettich aus meiner fränkischen Heimat!







Bestückt mit einem guten Vorrat an Lebensmitteln und Getränken machen wir uns auf den Weg zu unserer Unterkunft für heute Nacht, denn heute solls ein Bett sein :)
HUCH, der Scheibenwischer schon wieder! *lol*



Unser Hotel, die Heinitzburg, liegt wunderschön über der Stadt. Da unser Zimmer noch nicht ganz fertig ist, nehmen wir auf der Terrasse Platz und bestellen uns Kuchen, Cappuccino und Apfelstrudel. Es ist bewölkt und ziemlich windig, aber wir geniessen die Luft und den fantastischen Ausblick.



]

Mein Rueblikuchen ... und ja, er schmeckte genauso toll wie er ausschaut. Auch der Cappuccino war so gut wie in Italien, und Heiko war auch ganz begeistert von seinem Milchshake und dem Apfelstrudel.





Nach kurzer Zeit ist unser Zimmer fertig. Schnell raus aus den Klamotten, duschen, Bikini und Bademantel an und ab an den Pool, wo wir erstmal bei einem Savannah Dry relaxen. Ausserdem gibts wunderschöne Eidechsen zu bewundern, ich bin ganz entzückt ^^














(Heiko mit heissgeliebtem Milchshake^^)


Am späten Nachmittag machen wir uns mit dem Taxi auf den Weg zum Craft Center, wo wir schon einige Dollar loswerden. Dann bissl durch die Stadt bummeln, da und dort gucken, und wir wundern uns, es schaut vieles so europäisch aus. Es ist auch nicht viel los, und die Gehsteige werden recht bald hochgeklappt. Wir machen einen Schlenkerer ins Kalahari Sands. Hier sind doch Viktor und Sabine abgestiegen .... wenn man nun nur wüsste wie die mit Nachnamen heissen *hmpf*. Die Dame an der Rezeption kennt keinen Viktor und auch keine Menschen aus Österreich. Schade, sonst hätten wir uns das Taxi zu Joes direkt teilen können .... naja aber kurz ins Internet können wir ja dort. Weit gefehlt, die Leitung ist nämlich "very slow", und nichtmal probieren wie slow sie ist dürfen wir, es wird einfach kategorisch abgelehnt. Gut, also keine kurze Bestätigung heim dass wir gut angekommen sind. :p











Gut, was tun? Geschäfte sind alle schon zu, zurück ins Hotel lohnt auch nicht wirklich. Also ab zu Joes ..... Einstimmunsbier zischen *g*









Joe´s passt meiner Meinung nach eher in die Karibik, aber irgendwie finde ichs schon toll. Das Bier schmeckt, und pünktlich um 19 Uhr kommen auch Sabine und Viktor. Ich entscheide mich für Oryxsteak, Heiko nimmt einen Game-Spiess. Da wir ja eh vorgewarnt wurden dass es etwas länger mit dem Essen dauern kann, gehen wir in Joe´s Laden shoppen und Heiko ersteht einen albernen Safarihut. Prima, damit ist er also nun auch aus sehr grosser Entfernung als typischer Touri auszumachen *g*










Unser Essen ist superlecker und reicht portionstechnisch auch gut aus. Die Bedienung ist aber nicht sooo auf zack, egal, die Stimmung ist super und irgendwie ist es schade dass das unser erster und letzter gemeinsamer Abend zu viert in Namibia ist. Wir verstehen uns alle auf Anhieb und wären sicherlich ne lustige Truppe auch für die nächsten Wochen gewesen^^
Der Abend geht viel zu schnell vorbei und verabschieden wir uns an unseren Taxis. Cucu Sabine und Viktor, gute Pad und ich hoffe euer Urlaub wird genauso schön wie unserer werden soll!

Im Hotel angekommen geniessen wir noch den Wahnsinnsblick von der Terrasse aufs nächtlich erleuchtete Windhoek.




(ja, wir waren echt da!!!^^)







Dann ziehts uns die Augen zu und wir fallen in die Federn.
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01 Nov 2009 16:50 #119388
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Dienstag, 22.09.2009 – On the road!

Also wenn ich was empfehlen kann, sind´s die Betten in Heinitzburg. WAHNSINN! Wir haben super geschlafen ....
Frisch ausgeruht und endlich ohne das Gefühl noch immer im Flieger zu sitzen (kennt ihr das?) geht´s zum Frühstück, das wir draussen auf der Terrasse einnehmen. Es ist wieder sehr diesig.





Die Frühstücksauswahl ist top, genau wie mein Latte Macchiato. Es gibt alles was der Magen begehrt und wir schlemmen uns quer durchs Buffet. Sogar Austern gibt´s und Sekt, aber die heb ich mir bis Lüderitz auf ;)







Das Restaurant und der sagenhafte Weinkeller:





So gestärkt machen wir uns direkt auf unseren Weg in den Süden auf. Da wir gestern schon Lebensmittel gekauft haben, können wir sofort aufbrechen.
Es gibt lustige Autos und Verkehrsschilder (in D arbeite ich in der Daimlerstasse g)





Ein paar Regentropfen begleiten uns auf den ersten Kilometern, aber es wird immer sonniger, je südlicher wir kommen. Egal, der Scheibenwischer knarzt trotzdem an fast jeder Abfahrt über die trockene Scheibe *grrrrrrrrrrr*





In Rehoboth machen wir unseren ersten Tankstopp.



Wir passieren Mariental und die Landschaft wird immer eintöniger und weiter. Wir sehen eine Warzenschweinfamilie und Paviane, aber sie sind leider zu schnell weg um ein Bild zu machen.

Was ich absolut lustig finde sind die Picknickplatzschilder und die Plätze dann an sich, die genauso ausschauen wie auf dem Schild, zumindest auf dieser Strecke. Wir lachen schon wenn wir mal einen Baum am Strassenrand ohne Bank drunter sehen. Die haben doch vergessen eine hinzustellen! *g*






(manchmal werden die Bäume auch gefaked :p )

Die Strecke ist lang und wird immer als recht eintönig beschrieben, und trotzdem vergeht die Zeit wie im Flug.



Unterwegs finden wir Wasser:




Kurz vor Keetmanshoop biegen wir links ein zu unserem Camp, dem Mesosaurus. Hier wollen wir unsere erste Nacht unter afrikanischem Sternenhimmel im Zelt verbringen, im Köcherbaumwald. Und endlich, es staubt! Unsere erste Gravelpad, erstaunlich breit und super zu befahren.



Die 40km sind schnell bewältigt und wir bestaunen im Vorbeifahren Köcherbäume und Felsen. Was für eine wunderschöne Landschaft, wir können uns gar nicht sattsehen.



Gil erwartet uns schon und begrüsst uns herzlich. Er erklärt uns kurz den Weg ins Bushcamp und will nachkommen, den Wassertank für die Dusche füllen. Wir fahren vor, passieren zwei Farmtore und viele Karakulschafe.
Die Schafe sehen putzig aus mit ihren schwarzen Köpfchen.







Auf dem Weg ins Bushcamp:



Im Bushcamp suchen wir uns einen schönen Platz unter einer grossen Akazie mit riesigem Webervogelnest. Ruckzuck steht das Dachzelt und das Feuerchen
brennt.






Wespen brüten am Webvogelnest



Wir setzen uns hin und geniessen erstmal die Atmosphäre. Wahnsinn! Wir sind vollkommen alleine inmitten einer riesigen Ansammlung von Köcherbäumen und Felsen wie bei Giants Playground, nur viel viel schöner. Das Bushcamp haben wir ganz für uns alleine. Ausser den Vögeln hört man überhaupt nix... die Stille erschlägt einen fast.










Nach einer Weile kommt Gil mit seinen beiden putzigen Hunden vorbei und fragt ob alles okay ist. Er füllt den Wassertank der Dusche nach und sagt uns dass wir heute die einzigen Camper sind. JUHUUU!^^

Langsam ziehen ein paar Wolken auf und die Sonne geht langsam unter. Unser erster namibischer Sundowner, denn gestern sassen wir ja im bewölten Windhoek bei Joes^^. Wir sind gespannt, das Savannah Dry steht bereit!



Was jetzt kommt, kann man mit Worten glaube ich nicht beschreiben. Auch die Bilder kommen nur ansatzweise an das ran, was sich jetzt an Farben am Himmel abspielt. So einen Sonnenuntergang habe ich noch nie erlebt, dazu die Silhouette der Köcherbäume und die Felsen, ständig wechseln die Farben, vor lauter Schauen und Fotografieren vergessen wir ganz unsere Steaks zu braten. Die Vögel werden in der Dämmerung aktiv, sie schwärmen aus und fliegen gemeinsam ins Nest zurück.





















Irgendwann, nachdem es fast schon stockdunkel ist, decken wir den Tisch und grillen unseren selbst marinierten Oryx und usnere Boerewors. Dazu gibts selbstgebackenes Stockbrot (die Backmischung hatte ich zum Glück rechtzeitig vor Sonnenuntergang angeknetet), Zwiebeln mit Knoblauch und Butter und gegrillte Squashkürben.
Die kleinen Wolken haben sich verzogen und über uns strahlt ein gigantischer Sternenhimmel, das Kreuz des Südens und die Milchstrasse leuchten.



Das Lagerfeuer knistert und der südafrikanische Wein schmeckt vorzüglich.
Wir grillen Marshmallows und albern rum, malen Bilder mit der Taschenlampe in die Nacht.



Auf unserer Taschenlampentour entdecken wir tolle Insekten und Kampfgrillen! Leider keine Spinnen, aber was nicht ist kann ja noch werden^^ Die Vögel gucken müde und verdutzt aus ihren Nestern raus und wundern sich wer da unten noch rumläuft.





Irgendwann fallen wir müde in unser Dachbett. Unsere erste Nacht als Camper!
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Reisebericht Sao Tomé 2011

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02 Nov 2009 21:23 #119500
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Huhu,

danke, schön dass ich hier nicht alleine bin mit meinem kleinen Bericht ;)

so, geht weiter ....

Mittwoch. 23.09.2009 – „so schön wie daheim ....“



Der Morgen graut. Mir graut es nicht, forsch strecke ich einen Zeh unterm meinem Schlafsack raus um die Temperatur zu prüfen. Angenehm frisch!

Der Mann neben mir liegt noch eingemummelt im Schlafsack, die Frostbeule *grins*. Die Vögel sind auch schon geschäftig unterwegs und veranstalten ein Piepkonzert.
Die Nacht im Dachzelt war kühl, aber nicht kalt, so dass ich meinen Schlafsack nur als Decke benutzt habe.





Der Sonnenaufgang lässt die Felsen und Köcherbäume knallrot leuchten. Eingekuschelt in unsere Fleecesachen machen wir erstmal Frühstück, der Kaffee dampft - wir sitzen da, geniessen die Stille und fühlen uns wie am Ende der Welt.


















Sobald die Sonne etwas höher steht wird es heiss. Wir gehen schnell duschen, hupfen nackert zwischen den Köcherbäumen rum *g* und packen unsere Sachen zusammen.





Auf unserem Rückweg nach Keetmanshoop halten wir immer wieder an und geniessen diese wunderschöne Landschaft.



Wir entdecken Rock-Dassies, leider sind sie immer viel zu schnell weg sobald wir die Kamera zücken.













In Keetmanshoop holen wir erstmal etwas Geld, denn wir müssen unseren Tank füllen. Die ATMs werden gut bewacht. An der Tankstelle werden wir angebettelt, als wir nichts geben wollen reagiert der Mann ungehalten und verärgert. Wir halten schnell für ein paar Fotostopps und vor dem SPAR. Einen Parkwächter bitten wir ein Auge auf unser vollbepacktes Auto zu werfen und gehen einkaufen. Irgendwie ist uns hier nicht wohl, die ganze Atmosphäre ist komisch. Als wir bepackt rauskommen und den Parkplatzwächter entlohnen, mischen sich noch vier weitere Kinder ein und behaupten, sie hätten ja auch aufs Auto aufgepasst und wollen auch Geld haben. Einer fordert Heiko auf, die Türe zu öffnen, die anderen sind auf meiner Seite und spähen das Auto aus.

Nix wie weg hier!









Die Strasse nach Lüderitz ist schnell gefunden, bis wir links nach Seeheim einbiegen ist sie asphaltiert und wir kommen zügig voran. Die Landschaft ist unglaublich weit, linkerhand erhebt sich die Karasberge. Man kann sich gar nicht sattsehen an diesen pastelligen Farben, die für unser europäisches Auge so ungewohnt sind. Wir sichten Springböcke und Vogelsträusse.






Die Gravelpads sind breit und sehr gut befahrbar.

*PFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFF ........*

Wir haben keine Schlange an Bord, also muss das lustige Geräusch irgendwie von ausserhalb des Autos kommen. Wir halten an. Die Luft des rechten Hinterreifens verabschiedet sich gerade hämisch zischend. Toll, der erste Platte am zweiten Tag .... *hmpf*!



Alles hadern hilft nix, der Reifen muss runter und ein neuer drauf, wir wollen ja schliesslich weiter! Nach kurzer Zeit stoppen nette Deutsche mit Wohnmobil und helfen uns, wenig später gesellen sich noch ein paar Südafrikaner dazu, die 3 Wochen lang mit 6 Autos im Kaokoveld unterwegs waren und nun am Fish River Canyon ihre letzten Urlaubstage verbringen wollen. Sie gucken sich den kaputten Reifen an und flicken ihn direkt vorort. Innerhalb von 15 Minuten ist das Ersatzrad drauf und der Reifen geflickt und wieder aufgepumpt, die Hilfsbereitschaft ist wirklich enorm.









Kurze Zeit später passieren wir das Canon Roadhouse und 20 Minuten später erreichen wir unsere Unterkunft für heute Nacht, die Canon Lodge.
Die Lodge liegt wunderschön in Felsen eingebettet, die z.T. in die Chalets integriert sind. Wir hatten auch was integriert, dazu aber später mehr.


- Hauptgebäude mit Restaurant -







Der Pool liegt etwas abseits und bietet einen phänomenalen Ausblick auf die weite Ebene und die Felsformationen, die sich ringsum erheben. Zum Pool und durch die weitläufige Anlage kommt man über schön angelegte Steinwege. Wir legen uns erstmal an den Pool, geniessen die Aussicht und fühlen uns wie im Film. Der Pool ist kühl und erfrischt.







Um 18:15 startet ein Sundownerwalk auf den "Hausberg". Unser Guide erklärt uns einiges zur Flora, Fauna und den Gesteinen hier. Nach einem kurzen Aufstieg ist der Berg erklommen und wir geniessen bei einem kühlen Drink den Blick in die Ferne.





























Unten angekommen erwartet uns schon das Abendessen, gegrilltes Zitronenhühnchen und Oryxragout, dazu Kürben mit Butter und Zimt und Blumenkohl. Als Nachtisch gibts einen leckeren Schokokuchen, alles schmeckt feinfein :) Mjamm!!



Heiko will noch was aus dem Auto holen und kommt aufgeregt an den Tisch zurück: er hat im Garten draussen junge Stachelschweine entdeckt! Ich schnappe mir die Kamera und tatsächlich, zwei gurken in den Blumenrabatten rum. Die Kleinen sind sehr putzig und grunzen und fauchen, wenn man sie mit der Taschenlampe anleuchtet.

Wir erfahren später dass sie nicht gerne gesehen werden, weil sie ziemlich verfressen sind und viel Schaden anrichten, deswegen werden sie oft gefangen und ein Stück weiter wieder ausgesetzt.



Ausserdem sehen wir noch sehr interessante riesige Heuschrecken!



Wir trinken unser Bier aus und machen uns auf den Weg zu unserem Steinhäuschen. Es ist noch angenehm warm, und auf dem Pflasterweg sitzt eine schwarze Katze.

Als alter Katzenfan spreche ich sie natürlich gleich an. Sie scheint mich sympathisch zu finden, streicht mir um die Beine, schnurrt mich an und lässt sich ihr seidenweiches Fell streicheln. Plötzlich wendet sie sich ab und läuft in Heikos Richtung und an ihm vorbei. Als jahrzehntelanger Katzenversteher ahne ich Schlimmes. -.-

Ungeduldig wartet sie drauf dass Heiko die Zimmertüre aufsperrt. Heiko meint nur "das ist jetzt aber nicht ihr Ernst" und verdreht die Augen.
Zack, bevor wir im Zimmer sind ist sie schon im Bett und macht sichs gemütlich. Ich grinse :D



Wie selbstverständlich flackt sie sich zwischen uns und rollt sich schnurrend ein. Fein, wir haben endlich nach drei Nächten Abstinenz wieder ne Katz im Bett, denn von daheim bin ich nix anderes gewöhnt und hatte schon Sehnsucht. *g*
Die Freude sollte mir bald vergehen, denn das Vieh ist nerviger als meine drei daheim zusammen, und das will was heissen. Insgesamt stehe ich die Nacht viermal auf, denn die Fellnase möchte ja auch mal raus und draussen nach dem rechten sehen, und dann natürlich wieder rein. Diese Wünsche werden lautstark von ohrenbetäubendem Gemaunze und Gekratze an Tür und Fensterrahmen untermalt. Also falls wer zu der Zeit in der Lodge war und nachts jämmerliches Geheule gehört hat, das war kein wildes Tier sondern diese Katz! :p


(ja, ich bin schon etwas genervt^^)

Beim vierten Mal Aufstehen resigniere ich und lasse wie daheim auch ein Fenster offen stehen. Allerdings ist Madame jetzt nicht mehr in Pirschlaune, sondern kuschlig und trampelt auf mir rum. Ich fluche, ziehe die Decke übern Kopf, frage mich warum ich nach Afrika gefahren bin und versuche zu schlafen.
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04 Nov 2009 15:26 #119686
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Hi Thomas,

ja, leider :( Aber dafür wars zu spät und am nächsten Morgen hatte er keine Zeit, dafür haben wir kurz seinen feschen Sohn kennengelernt :woohoo: *hust*

so.... weiter gehts!

Donnerstag, 24.09.2009 – nicht immer ist der Weg das Ziel! :unsure:

Die Katze ist diese Nacht natürlich nicht der einzige Besuch, den wir haben. Durch das offene Fenster stürmen einige andere kleine Untermieter für die Nacht ein.

„SSSSSSssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssss.....“ summt es schrill an meinem Ohr .... och neeeee !!! Bis zum Morgen sind wir zerstochen und ich habe nicht allzu viel geschlafen. Wir stehen auf und packen. MadameMietz bleibt dabei noch liegen, seelenruhig hat sie sich eingerollt und pennt vor sich hin, als ob sie die ganze Nacht nix anderes getan hätte .... *grrrrrrr*

Der Angestellte der uns bei den Koffern hilft staunt „oh, a cat!“ (wir verdrehen dezent die Augen) und lässt sie auch erst mal liegen. Das arme kleine Kätzle muss sich ja schliesslich von den Nachtpirschen erholen und ausschlafen! Ich bin aber sicher das Zimmermädchen macht ihr dann schon Beine :D
Beim Frühstück erfahren wir, dass andere Gäste nachts Mäuse im Zimmer hatten. Wir können dagegen mit der Mietz auftrumpfen! Wenn das mal nix is! :woohoo:

Schon gestern hatte ich mich erkundigt, wie wir weiterfahren nach Aus, das vorlaute Mädel von der Rezeption hat uns den Weg untenrum über Rosh Pinah empfohlen, und ich habe dreimal nachgefragt ob man da auch gute Einblicke in den Canyon habe könne, denn wir wollen ihn uns ja im Morgenlicht anschauen und hatten gestern Abend nicht am nördlichen Aussichtspunkt gehalten. „Yes yes, viel besser als der nördliche Punkt, es gibt auch noch viele Lookouts an der Strasse und unten in Ai-Ais sieht man auch viel." Na denn, ihr Wort in meinem Gehörgang ....



Wir fahren also Richtung Ai-Ais.







Vom Canyon keine Spur, aber hinter der nächsten Kurve, da geht’s doch bestimmt rein. *fingertrommel* .... bis wir irgendwann in Ai-Ais ankommen. Der Mann vorne am Tor meint, jaja, da hinten hinterm Hotel gibt’s nen Blick in den Canyon..... gut, also nix wie hin. Man sieht ein paar Steine und neue Campinganlagen und einen Wasserrohrbruch. Ich entscheide mich für den Wasserrohrbruch und wir fragen die Arbeiter dort, wo denn der tolle Blick wäre. Der Vorgesetzte ist Deutscher und meint: „ach das ist nicht allzu weit, ihr müsst hier wieder rausfahren und dann ca. 80km in den Norden ..... *hust* ... ähm ja, da kommen wir ja her meinen wir. Er erklärt uns dass hinterm Hotel das südliche Ende des Canyons ist, man aber praktisch ganz unten ist und nicht von oben reinschauen kann. Es gibt im Prinzip nur den einen Hauptaussichtspunkt, und der wäre halt ganz im Norden.

In dem Moment möchte ich am liebsten zur Lodge zurück und dem Gör den Hals umdrehen. Wenn ich net dreimal nachgefragt hätte, ob wir wirklich den Hauptweg nach Ai-Ais nehmen sollen ... aber so .... *grmpfl*

Heiko läuft die paar Meter unten in den Canyon rein, er hat nur ein paar Pfützen Wasser. Ich bleibe am Campingplatz und fotografiere aus lauter Verzweiflung einen Vogel und eine Dassie Rat.





Das Flussbett selber ist fast trocken, ein paar Blumen blühen im Sand





Ai-Ais selbst empfinde ich als ziemlich unpersönlich und unspektakulär. Irgendwie null Atmosphäre, nix was ich mir näher anschauen will, aber vielleicht liegts daran dass wir einfach gefrustet sind^^

So, was nu? Nehmen wir die angeblich wunderschöne Strecke untenrum am Oranje entlang, verpassen wir den Fish River Canyon, wegen dem wir ja eigentlich hier sind. Schauen wir uns den Canyon an, sind wir 160km Umweg gefahren und verpassen die Strecke am Oranje. Wir entscheiden uns für den Canyon und fahren die ganze Strecke zurück. Unterwegs sehen wir noch Klippspringer.





Der Canyon selber ist toll, der Einblick atemberaubend. Gut, nicht ganz so gross wie der Grand Canyon, aber auch ordentlich!







Langsam meldet sich der Magen, da hilft auch nicht ein paar Bröckele Biltong zu kauen. Wir haben viel Zeit verfahren und es ist Zeit fürs Mittagessen. Wie gut, dass das Canon Roadhouse auf unserem Weg liegt!













Es gibt Sandwiches und Hühnerleber Peri-Peri --- mjammi!

Bevors weitergeht wird noch mal der Tank gefüllt:



Unterwegs zurück nach Seeheim sehen wir tatsächlich mal einen Zug. Wir hatten uns schon seit Windhoek gewundert ob überhaupt mal einer fährt.



Sogar Löwen haben wir hier unten so weit im Süden entdeckt!



Die Strecke nach Aus ist dann wieder asphaltiert und wir kommen schnell voran. Die Landschaft ist weit und schön, die Ortsnamen lustig^^




unsere kaputte und dreckerte Windschutzscheibe :D

Endlich kommen wir in Klein Aus Vista an. Da uns im SPAR in Keetmanshoop kein Fleisch so wirklich angelacht hat, bestellen wir uns ein Braai- und ein Frühstückspaket, denn wir wollen allein sein und nicht mit anderen Gästen zu Abend essen. Ausserdem wollen wir abends nicht zum Häuschen zurückfahren müssen.





Der Weg zu unserem Häuschen „Eagles View“ ist schnell erklärt und so düsen wir weiter





Die Felsen sind toll, rot und rund

Von weitem schon kann man die wenigen Chalets von Eagles Nest erspähen, sie passen sich perfekt in die Landschaft ein.





Erst haben wir Angst, dass in unserem Häuschen kein Felsen ist, denn es ist ganz neu und bei der Herfahrt konnten wir keinen Stein sehen, an das sich unser Haus schmiegt. Doch dann sehen wir an der Rückseite des Hauses den grossen Gesteinsbrocken. JUHUU, wir haben ein Felshäuschen^^















Das Haus ist ein Traum. Es ist erst seit 4 Wochen fertig und geräumiger als die anderen. Es ist das hinterste der Chalets und ein gutes Stück von den anderen entfernt, hat einen grossen Essbereich, eine Küchenzeile und einen offenen Kamin mit Sitzecke. Wir sind ganz aus dem Häuschen und geniessen erst mal den unglaublichen Ausblick, den man von innen hat, auch wenn man im Bett liegt^^







Dann siegt der Hunger und der Grill wird illuminiert^^. Das Braaipaket ist toll, es gibt Lammkoteletts, Steaks, Boerewors, vorgekochte Kartoffeln und sogar Torte als Nachtisch. Da ich noch einen angeschnittenen Kürbis im Kühlschrank habe, mache ich den noch als Grillgemüse dazu. Mit einem Bier als Sundowner und dieser Wahnsinnsaussicht macht sogar Küchenarbeit Spass :p





Den Sonnenuntergang im Köcherbaumwald zu toppen wird schwer werden, aber auch hier haben wir Glück und es ist etwas bewölkt. Was hier fasziniert, ist die fast endlose Weite, die Graslandschaft und die sanften Hügel im Hintergrund.



In der untergehenden Sonne leuchten die Berge und unser Häuschen richtig rot, während sich der Himmel in den tollsten Farben färbt. Ich verfalle ja schon beinahe in eine romantische Stimmung :D







Der Ausblick vom Bett aus^^



Irgendwann ist es fast finster und unsere Steaks sind fertig!
Mit grossem Appetit stürzen wir uns auf unser Abendessen. Die Leute von Klein Aus Vista haben an alles gedacht, sogar ein fertig geschnippelter Salat mit Fetakäse und ein Salatdressing sind dabei. Auch die vorhandene Weinauswahl ist super, und der Kühlschrank ist mit verschiedenen Biersorten und kalten alkfreien Getränken gut bestückt. Das Feuer knistert gemütlich im Kamin, draussen wird’s frisch und ein starker Wind kommt auf.




Der Himmel passt farblich zur Grillkohle! :laugh:









Ich beschliesse dass ich hier wohnen bleiben möchte. Einen Vorratsraum, ein Ankleidezimmer und ein Spinnenzimmer kann man ja noch anbauen, Steine liegen ja genug rum! :p
Mit der Überlegung, vorm Haus auch noch einen winzig kleinen Pool anzulegen, schlafe ich ein.



Gut Nacht!
Reisebericht: 3 Wochen Namibia 2009 - "suchen und finden *g*"

Reisebericht Sao Tomé 2011

Diskutiere niemals mit einem Idioten. Er zieht dich auf sein Niveau herab und schlägt dich dort durch Erfahrung!
Letzte Änderung: 26 Jul 2013 20:45 von janet.
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