| MDR: Serengeti darf nicht sterben |
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Montag, 5. April 2010, 13:05 - 14:25
| von Ina | Aufrufe : 502 |
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Deutschland 1959
1957 wurden der prominente Tierschützer Professor Bernhard Grzimek (1909-1987) und sein Sohn Michael (1934-1959) nach Tansania eingeladen, um in der Serengeti-Steppe das vielfältige Tierleben zu untersuchen. Mit einem umgebauten Sportflugzeug, das mit auffallenden Zebrastreifen lackiert war, starteten sie nach Afrika. Erstmalig konnten sie die Tierbestände präzise erfassen und die genauen Wanderwege der großen Tierherden dokumentieren. Eine Pionierarbeit, die half, die Grenzen des Serengeti-Nationalparks zu erweitern. Zugleich beteiligten sie sich aktiv an der Bekämpfung von Wilderern.
In einer gekonnten Mischung aus autobiografischem Reisebericht und kenntnisreich kommentierter Naturbeobachtung entstand ein faszinierendes und abwechslungsreiches Bild von den Gewohnheiten und Eigenheiten der Tiere in der Steppe. Dem Kameramann Michael Grzimek, der bei den Dreharbeiten mit dem Flugzeug tödlich verunglückte, gelangen beeindruckende Aufnahmen, u.a. von einem nächtlichen Steppenbrand, der Geburt eines Gazellenjungen und alten Festungsbauten aus der Kolonialzeit. 'Serengeti darf nicht sterben' erhielt 1960 als erster deutscher Film einen Oscar und stach damit in der Endausscheidung auch Disneys 'Die Wüste lebt' aus. |
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