| ZDF: Steffens entdeckt Namibia - Nationalpark im Aufbruch |
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Freitag, 19. März 2010, 15:15 - 16:00
| von Ina | Aufrufe : 545 |
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Der Mamili-Nationalpark, eines der tierreichsten aber zugleich unbekanntesten Schutzgebiete Afrikas, liegt im Caprivi, einem schmalen Landstreifen im Nordosten Namibias. Obwohl schon 1990 gegründet, ist der Park noch wenig erforscht. Dirk Steffens trifft sich mit einem Wissenschaftler-Team mitten im Busch.Jedes Jahr zur Trockenzeit versammeln sich an den Wasserstellen des Nationalparks um die 5000 Elefanten aus den umliegenden Ländern. Auf der Suche nach Nahrung und Wasser gelten Staatsgrenzen für die Tiere nichts. Leider richten die grauen Riesen großen Schaden an und tragen zur Savannenbildung bei. Für die Menschen, die von der Landwirtschaft leben, bedeutet dies eine Katastrophe.Die Bewohner in den Dörfern leiden zudem unter den Raubtieren, die ihre Rinder reißen. Von Wissenschaftlern geführte Raubtierüberwachungsprogramme sammeln Daten und suchen nach Lösungen, wie Wildtiere und Menschen möglichst harmonisch zusammenleben können.Mit Fresh, einem ehemaligen Wilderer, der heute als Ranger im Park arbeitet, geht Dirk Steffens auf Spurensuche - sie wollen Leoparden finden. In dem hohen Gras der Savanne ist das nicht so leicht. Stattdessen begegnet Dirk Steffens dem seltenen Steppenschuppentier und natürlich Elefanten, Flusspferden und Büffeln.Neben der Erfassung der Tierbestände ist eine der wichtigsten Aufgaben im Mamili-Park die Erstellung einer Landkarte. Das geschieht heute per GPS. Die Karte dient den Wissenschaftlern als Grundlage für ihre Arbeit.Auf lange Sicht sollen die Tiere Touristen in den Park locken. Tourismus wird Geld und Arbeit für die Bevölkerung bringen. Das wiederum dient dem Schutz der Tiere. Im Gegensatz zu schon lange bestehenden Parks wie dem Krüger-Nationalpark wird es im jungen Mamili-Park noch einige Jahre dauern, bis Menschen und Tiere in dieser Region geregelt miteinander leben können. google_protectAndRun("ads_core.google_render_ad", google_handleError, google_render_ad); |
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