| 3sat: Namibia - Jäger, Sammler und Schamanen |
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Freitag, 12. Februar 2010, 16:30 - 17:15
| von Ina | Aufrufe : 467 |
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Eine Antilope, eingefasst in eine Karte des Kosmos, eine Schlange mit riesigen Ohren, eine weiße Göttin im prähistorischen Südwestafrika: Rätsel, Geheimnisse und Geschichten um mythische Wesen und rituelle Opfer ranken sich um die Felsbilder, die man vielerorts in Namibia findet. Wissenschaftler interpretieren die frühen steinzeitlichen Kunstwerke zum Teil völlig unterschiedlich. Viele Fragen sind auch nach 100 Jahren Felsbildforschung unbeantwortet. Beispielsweise die nach Alter und Herkunft der Bilder: Waren die Künstler Vorfahren der Buschmänner, der San, die vor Jahrtausenden das südliche Afrika durchstreiften? Was waren die Motive für die Malereien und Gravierungen? Sind es naturalistische Beschreibungen einer vergangenen Lebenswelt, oder handelt es sich um Protokolle spiritueller Erfahrungen, Trancebilder und Totems?
Zusammen mit dem Archäologen Tilman Lenssen-Erz und seiner Frau Marie-Theres Erz von der Afrikaforschungsstelle der Universität Köln sowie dem Historiker Goodman Gwasira von der Universität Windhoek, Namibia, spürt Peter M. Kruchten den Geheimnissen der Bilder vom Brandberg und von Twyfelfontein nach. Außerdem gelingt es Kruchten erstmals, in der unzugänglichen Apollo-11-Grotte in Südwestafrika zu filmen. Dort hatte der Archäologe Wolfgang Erich Wendt 1969 und 1972 sieben bemalte Steintafeln ausgegraben. Ein sensationeller Fund, handelt es sich doch um die ältesten datierten Kunstwerke Afrikas. 27.000 Jahre sind die Bilder alt, die heute in einem Tresor des Nationalmuseums in Windhoek lagern. |
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