Man sollte aber beachten, dass die Game Drives (zumindest als wir dort waren) am Abend stattgefunden haben und je nachdem wie schnell die Geparden bzw. Leoparden gefunden werden incl. der Rückfahrt zur Lodge auch bis in die Dunkelheit dauern können. Danach noch heim fahren wollte ich nicht. Da würde ich mich erst genau erinnern wie die Fahrten für die Tagesbesucher terminiert sind.
Wir waren im Plains Camp und fanden es absolut traumhaft, ich würde dort auf jeden Fall wieder übernachten, zumal wenn Ihr so oder so hin fahren wollt.
CLClint121 Beiträge · seit 201512. Aug. 2015 · #24
Auch wir waren bei unserem ersten Namibia-Urlaub in diesem Jahr im Plains Camp, das wesentlich günstiger ist als das Bush Camp (Standard Room 2016 N$ 1760). War aber sehr geräumig und hatte auch eine tolle Aussicht! Kann man am Handy-Foto (morgens im Bett gemacht) evtl. erahnen. 😎
ZapeaThemenstarter94 Beiträge · seit 201512. Aug. 2015 · #25
Ja für Plains Camp hätte ich mich auch entscheiden können, habe jedoch heute von meinem Reiseanbieter, der unverbindliche Vorbuchungen durchführt, die Mitteilung erhalten, dass für den gewünschten Zeitraum ausgebucht ist. Auch über Buchungsportale wird Plains Camp zu diesem Zeitpunkt nicht angeboten. 😠
Die andere Möglichkeit dort, das Okonjima Bush Camp würde mit einem Aufpreis in Höhe von 420 € p.P. bei 3 Nächten ausmachen ggü. unserer Alternativ-Überlegung Waterberg Plateau Lodge und Tagesbesuch in Okonjima.
Für 820 € setze ich mich entweder ins Auto und mache einen anstrengenden Tagesausflug dorthin, oder verbringe die Zeit sonstwie (viele kühle Bierchens vielleicht). 😛
Nachdem ich Leoparden bereits in Südafrika gestreichelt habe, ist das nicht soooo wichtig, und ich hoffe, dass ich diese Tiere vielleicht auch noch anderswo in der freien Wildbahn sehen kann.
VG Zapea
ZapeaThemenstarter94 Beiträge · seit 201520. Aug. 2015 · #26
Hallo liebe Namibia-Foriker,
Frage zur Nutzung eines Navis
Vielleicht liegt es ja an meinem Alter (62 Jahre), dass ich bisher noch keinen Kontakt zu einem Navi hatte. Auch auf unserem letzten Südafrika-Tripp über 6 Wochen habe ich kein Navi vermisst. Kann sein, dass das daran lag, weil man ja die Vorzüge nicht kennt - was man nicht kennt, kann man nicht vermissen.
Nun ist hier im Forum häufig die Rede von einem T4A, welches ein Garmin Navi voraussetzt. Gefundene Preise für T4A gleich 82,00 €, fürs Navi min. 120,00 €.
Nun gibt es die T4A nur als Micro-SD-Karte. Das heist aber, dass ich sie nicht in einem IPad verwenden kann, denn da brauchts eine Nano-Karte. Ein Lapi mit Card-Reader habe ich nicht. 🙁
Nun stellen sich mir die Fragen: 😕
1) wie sinnvoll könnten diese Anschaffungen sein, wenn man voraussetzt, dass es im Höchstfall für 2 Afrika-Reisen eingesetzt wird? 2) Wie gut / schlecht kommt man in Namibia überhaupt ohne obige Ausrüstung zurecht? 3) Hat jemand Erfahrung, ob es eine Käufermarkt für die gebrauchte Ausrüstung gibt?
Nun ist meine Frage, ob die Tour von der Grootberg Lodge über die Ugab Terassen zur Etosha Safari Lodge - gem. Google Map Angabe mit 490 km und 6:10 Std. - an einem Tag machbar wäre, und vielleicht auch noch der eine oder andere Stopp/Pause eingeplant werden kann? Muß man mit weiteren Unterbrechungen die Zeit kosten wie Permits, Schranken etc. rechnen?
Ist sicherlich - was den Aufenthalt vor Ort dort betrifft - nicht unbedingt das gelbe vom Ei, aber die Landschaft hat es mir angetan. Fährt man da einfach die "Main-Road" entlang, oder muß man auf ein "Privatgelände"? Fragen über Fragen 😮
Als Tagesausflug von der einen oder anderen Lodge geht leider nicht, da der Zeitplan/Aufenthalt jeweils sehr knapp bemessen ist, bzw. an den Tagen dort vor Ort schon andere Touren vorgeplant sind.
Da ich weiss, dass man sich nur sehr bedingt nach den bei Google angegebenen Zeiten richten kann, stelle ich die Frage an erfahrene Namibia-Foriker!
Ich würde mich über entsprechende Hilfestellung sehr freuen.
VG Zapea
Hanne6'152 Beiträge · seit 200620. Aug. 2015 · #27
hallo Zapea, zu Navi kann ich Dir leider nix sagen, nur soviel in Namibia haben wir noch nie eines gebraucht, da kann man sich so gut wie nicht verfahren, ausser man biegt mal verkehrt ab. Alle Namibia Karten sind so super , da findet man sich zurecht ausserdem ist in Namibia alles sehr gut ausgeschildert, besonders die Zufahrten zu den Unterkünften sind mit grossen Hinweis-Schildern gekennzeichnet. In Botswana sieht es anders aus, da sind die Strassen und Unterkünfte nicht so gut gekennzeichnet, da haben wir ein Navi. Nun zu der Fahrt von der Grootberg Lodge zu Etosha Safari, Kilometermässig sind es ca. 200 km unterschied, wenn Du direkt fährst, Kamanjab, C 40 Outjo, C 38 ca. 270 km. Wenn Du Grootberg-Kamanjab-C 35 Fransfontein-Khorixas , C 39 50 km in die D 2743, D 2752 an Vingerklip vorbei und an den Ugab Terrassen entland, bis zur C 39 Outjo- dann C 38 Okaukuejo ca. 460 km. Die Strecke über die Ugab Terrassen ist wunderschön, wenn Du nicht mehr in diese Gegend kommst, würde ich persönlich diese Strecke fahren, einfach morgens früh los 6.30 Uhr dann seit Ihr auch spätestens mit Stops zwischen 14 und 15.00 Uhr am Ziel. Entscheide doch vor Ort an der Grootberg Lodge zu welcher Strecke ihr Lust habt. Beste Grüsse Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
Hallo Zapea, zu deiner Navi-Frage: In Namibia brauchst du m.E. kein Navi. Abgesehen davon, dass es ganz interessant ist, dass ein kleines technisches Gerät einem sagt, wo man gerade genau ist und wie lange man voraussichtlich zum nächsten Ziel braucht, ist die Orientierung in Namibia mit einer ordentlichen Papierkarte sehr gut möglich. Wirklich gebraucht habe ich das Navi bislang nur in den Parks in Botswana, da man sich auf den Pisten (z.B. Moremi) ordentlich verfranzen und die Orientierung verlieren kann. Die Karten für einzelne Länder kosten rund 15 Euro (z.B. für Botswana). Du brauchst nicht gleich das Komplettpaket für das ganze südliche Afrika zu kaufen. Die Karten kannst du dir downloaden und auf eine beliebig Speicherkarte spielen. Ein gebrauchtes Garmin Navi kann man günstig kaufen. Für Apple (ipad) funktioniert das allerdings so nicht. Da sollte es m.W. mal eine App geben....aber näher kenne ich mich da auch nicht aus.
Wenn deine Route noch halbwegs mit Seite 1 deines Threads übereinstimmt, würde ich mal sagen: geht auch ohne Navi Ich finde, es ist ein "nice to have". Bietet dein Autovermieter evtl ein Navi an? Manchmal werden hier auch auf dem Marktplatz welche angeboten
Wie auch schon an anderer Stelle gesagt, brauchen tust Du ein Navi für Namibia sicher nicht., außer Du fährst exotische Strecken. Es ist normalerweise alles gut ausgeschildert. Der Vorteil den Du mit dem Navi hast sind eher so Sachen wie schnell mal rausfinden wo die nächste Tanklstelle oder der nächste Supermarkt sind, immer einen Blick auf die Prognose wie lange die Fahrt noch dauert (gerade dann gut, wenn man am überlegen ist ob noch genug Zeit für einen Stop ist wenn man gerade etwas interessantes entdeckt hat, ... ). Kurzum, ich finde die Zusatznutzen praktisch, aber es ist kein Muss.
Was die Streckenfrage angeht: Ugab Terrace nach Etosha Safari Camp ist viel mit asphaltierter Strecke, von daher könnte da auch eine so weite Entfernung mal gehen. Aber ganz ehrlich, Spaß macht das keinen. Außerdem stehst Du dann etwas unter Zeitdruck nicht zu lange zu bleiben.
Wenn Du es machst: An der Ugab Terrace Lodge hat man eine lange Zipline an der Du über eine Felsschlucht fahren kann. Findet allerdings nur statt, wenn sich am Vortag mindestens 4 Leute dafür anmelden. Falls Ihr daran Interesse haben solltet, schaut es Euch mal auf der Homepgae an und meldet Euch dafür ggf. vorab per Mail oder Telefon an.
Hallo, Zapea, als Alternative schaut euch doch mal den Thread "VicFallsin 26 Tagen" an. Diese Tour hat dann letztendlich doch länger als 26 Tage gedauert und war wunderschön. Auch hier haben mir viele Forumsmitglieder geholfen, vor allem Gerd1942, der für mich diesen Thread eingestellt hatte. Ihr könnt ja mal unverbindlich hineinschauen, ich habe zum Schluß des Threads meine tatsächlich gefahrene Strecke eingestellt Vielleicht dient es euch ja zur Anregung. Liebe Grüße Gerd (Southafrican)
ZapeaThemenstarter94 Beiträge · seit 201520. Aug. 2015 · #31
Hallo zusammen,
danke für die Tipps an Hanne, Mabe, Namibia-Neuling und Southafrican.
Bezüglich des Navis habe ich von Euch quasi meine "Wunsch-Antwort" erhalten. 😄 Dachts mir auch, det geht auch ohne 😄
Hanne bezüglich deines Routenvorschlags, meinst du das so, wie im Dateianhang? - Wo genau sind denn nun überhaupt diese Terassenberge (in Venezuela wären das Tepuis - nur sind dies deutlich höher) - Sind die auf der D2752 besser zu sehen als auf der C39?
Southafrican, sorry, den Thread habe ich nicht gefunden (ev. ein schreibfehler). Werde es nochmal versuchen.
Vielen Dank Euch
LG Zapea
Hanne6'152 Beiträge · seit 200621. Aug. 2015 · #32
Zapea schrieb:Hallo zusammen,
danke für die Tipps an Hanne, Mabe, Namibia-Neuling und Southafrican.
Bezüglich des Navis habe ich von Euch quasi meine "Wunsch-Antwort" erhalten. 😄 Dachts mir auch, det geht auch ohne 😄
Hanne bezüglich deines Routenvorschlags, meinst du das so, wie im Dateianhang? - Wo genau sind denn nun überhaupt diese Terassenberge (in Venezuela wären das Tepuis - nur sind dies deutlich höher) - Sind die auf der D2752 besser zu sehen als auf der C39?
Southafrican, sorry, den Thread habe ich nicht gefunden (ev. ein schreibfehler). Werde es nochmal versuchen.
Vielen Dank Euch
LG Zapea
hallo Zapea, genau diese Route meinte ich. Die Ugab Terrassen liegen rechts der D 2752 Richtung Outjo, von der C 39 sieht man diese nicht, und es sind ja nur ca. 20 km mehr, als wenn Du die Teerpad fahren würdest. Liebe Grüsse Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
Hallo Zapea, bitte suche unter Kategorie Routen und dann "Namibia-VicFalls in 26 Tagen. Vielleicht klappt das?
ZapeaThemenstarter94 Beiträge · seit 201521. Aug. 2015 · #34
danke Southafrican,
habe ich bereits doch noch gefunden.
Aber bringt mich bei meine Fragen nicht unbedingt weiter.
Jedoch habe ich hierauf ja auch schon die "gewünschten" Antworten erhalten.
ZapeaThemenstarter94 Beiträge · seit 201513. Sept. 2015 · #35
Hallo zusammen,
und wieder mal haben sich diverse Fragen zur anstehenden Reise ergeben.
Ich hoffe, auch hierauf Antworten mit interessanten Informationen zu erhalten.
Da man in Namibia nicht nur Ballon-Rundflüge sondern auch Rundflüge mit Kleinflugzeugen durchführen kann würde ich mich freuen, hierzu Infos von Teilnehmern zu erhalten, die bei der einen oder anderen Gesellschaft schon mal gebucht hatten und somit die Gesellschaft als auch den Flug beurteilen können.
Ich habe folgende Anbieter gefunden:
1) http://www.flymysky.de/ a) SOSSUSFLY, Flugzeit ca. 130 MIN. @ NAD 3.500,00 pro Person b) Rundflüge starten ab 60 Minuten Flugzeit @ NAD 1.600,00 pro Person (bei 5 Teilnehmern)
Da ich/wir auf dieser Reise erstmals mit einem 4x4 Fahrzeug unterwegs sind, stellt sich mir die Frage, ob die Fahrzeugeinweisung bei der Übernahme aussreichend ist, oder ob man schon mal ein Fahrtraining in der BRD mitmachen sollte. Meine schlimmste Befürchtung ist, wegen Sandpiste Luft abzulassen und später wieder aufzupumpen, oder sind die Fahrzeuge hierfür mit technischen Hilfsmitteln ausgerüstet, sodass keine "Luftpumpe" verwandt werden muss. Muss man z.B. für die Dune 45 bei Sosoussvlei bereits mit diesem Vorgang rechnen?
Besuch eines Himba-Dorfes: Aus verschiedenen Beiträgen im Forum habe ich bisher 3 Adressen ausfindig gemacht:
a) Kamanjab b) Toko Lodge c) Otjikandero
1) Gibt es hier grundsätzliche Unterschiede? 2) Kann man den Besuch jederzeit und unangemeldet durchführen, oder wo muss man sich ggf. anmelden? 3) Wie sind die Preise, oder muss/soll man etwas spenden? 4) Kennt jemand noch andere Dörfer die besucht werden können (wenn ja, wo )?
So das waren meine aktuellen Fragen, wobei ich befürchte, dass noch welche dazukommen 😉
Zapea schrieb:Da ich/wir auf dieser Reise erstmals mit einem 4x4 Fahrzeug unterwegs sind, stellt sich mir die Frage, ob die Fahrzeugeinweisung bei der Übernahme aussreichend ist, oder ob man schon mal ein Fahrtraining in der BRD mitmachen sollte.
Das hängt davon ab welche Pisten Ihr fahren wollt.
Meine schlimmste Befürchtung ist, wegen Sandpiste Luft abzulassen und später wieder aufzupumpen, oder sind die Fahrzeuge hierfür mit technischen Hilfsmitteln ausgerüstet, sodass keine "Luftpumpe" verwandt werden muss. Muss man z.B. für die Dune 45 bei Sosoussvlei bereits mit diesem Vorgang rechnen?
Dune 45 ist lange vor dem 2WD Parkplatz. Bis dahin ist Asphaltiert! 4WD brauchst Du erst aber dem 2WD Parkplatz. Da brauchst Du ihn dann aber auch, musst Luft abgelassen haben und solltest auf Sand fahren können. Ansonsten ein Trinkgeld für's rausschleppen einplanen 😉
Zum Luft in die Reifen bekommen gibt es an jeder Tankstelle die gleichen Geräte wie auch in D. Beim Rückweg aus dem Sossusvlei beispielsweise an den Tankstellen am Gate des Permit-Bereiches. Wenn Du mit für Sand abgelassenem Druck auf Asphalt fährst musst Du halt die Geschwindigkeit reduzieren um die Reifen nicht zu kochen. Die entsprechenden Richtwerte für Luftdrücke und Geschwindigkeiten solltest Du mit dem Vermieter bei der Übergabe durchsprechen.
Hallo Zapea, ein 4*4 Kurs ist vorab sicher sinnvoll, wenn Du gar keine Erfahrung damit hast - es fährt sich schon etwas anders. Schau aber, dass Dein Gelände möglichst Tiefsand mit anbietet....den gibt es nicht überall in Deutschland. Du kannst einen Kompressor mit mieten - zumindest bei uns gab es den dazu, Luft an beliebiger Stelle ablassen und wieder reinbringen ist damit kein Problem.
Viel Spaß beim weiteren Planen.
ZapeaThemenstarter94 Beiträge · seit 201504. Nov. 2015 · #38
Hallo zusammen,
bei meinen Recherchen sind aktuell zum Thema "Besuch eines Himba-Dorfes" folgende Fragen aufgetaucht (hatte ich schon mal gestellt, aber leider keine Antwort erhalten):
Besuch eines Himba-Dorfes: Aus verschiedenen Beiträgen im Forum habe ich bisher 3 Adressen ausfindig gemacht:
a) Kamanjab b) Toko Lodge c) Otjikandero
1) Gibt es hier grundsätzliche Unterschiede? 2) Kann man den Besuch jederzeit und unangemeldet durchführen, oder wo muss man sich ggf. anmelden? 3) Wie sind die Preise, oder muss/soll man etwas spenden? 4) Kennt jemand noch andere Dörfer die besucht werden können (wenn ja, wo )?
Freue mich auf interessante Antworten
Allen schöne Grüße Zapea
ZapeaThemenstarter94 Beiträge · seit 201526. Dez. 2015 · #39
Hallo an alle Foriker,
ich hoffe jeder hatte sein ganz spezielles Weihnachtsfest, ist glücklich und zufrieden und wartet nur noch darauf, dass der nächste Abflug möglichst schnell kommt. 😁
Derzeit bin ich bei folgenden Positionen noch unsicher und würde mich über Rückmeldungen sehr freuen.
Leider hatte ich auf meine letzte Anfrage noch keine Rückantwort erhalten, daher versuche ich`s nochmals.
Bei meinen Recherchen sind aktuell zum Thema "Besuch eines Himba-Dorfes" folgende Fragen aufgetaucht:
Aus verschiedenen Beiträgen im Forum habe ich bisher 4 Adressen ausfindig gemacht:
a) Kamanjab b) Toko Lodge c) Otjikandero d) Camp Aussicht
1) Gibt es hier grundsätzliche bzw. große Unterschiede? 2) Kann man den Besuch in den Dörfern jederzeit und unangemeldet durchführen, oder wo muss man sich ggf. anmelden? 3) Wie sind die Preise. Wie verhält man sich bezüglich Spenden? 4) Kennt jemand noch andere Dörfer die besucht werden können (wenn ja, wo )?
>> Wir kommen ja von der Grootberg Lodge. Ist ein Tagesausflug von dort aus sinnvoll: - oder zu zeitaufwendig?
1) Rustig Toko Lodge: = 124 km = 2:04 Std. einfacher Weg - über Kamanjab
2) Otjikandero: = 116 km = 1:48 Std. einfacher Weg - über Kamanjab (20 km weiter Outjo)
3) Fahrt von Kalaharii Red Dunes L. zur Sosuss Dune Lodge:
Die Fahrt ist angedacht über die C14 (Bullsport). Es geht mir um einen Zwischenstopp auf der Farm Hauchabfontein wegen dem Köcherbaumwald.
Hat jemand hierzu Erfahrung, ob man da nen kurzen Zwischenstopp einlegen kann um den Wald zu besuchen, oder bedarf es eines längeren Aufenthalts, weil man nur über eine Führung dort hin gelangt ?
So, mein Vorrat an Fragen ist erst mal erschöpt 🙂
Ich würde mich über viele Ratschläge freuen.
LG Zapea
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200815. Jan. 2016 · #40
Hallo Zapea,
aufgrund Deines Hinweises in dem "gekaperten" Thread von Didi05 habe ich mir Deine Tour mal genauer angesehen. Meine Kommentare findest Du bei den jeweiligen Zielorten. Ich bemühe mich - unabhängig von den bereits erhalten Antworten anderer Fomis auf jede Deiner Fragen einzugehen:
1) Ist die Strecke zur Jahreszeit März/April mit einfachem Fahrzeug - und insbesondere ohne Stress - machbar? Ja, das ist überhaupt kein Problem und einen 4 x 4 brauchst Du auf dieser Strecke normalerweise nicht. Da niemand weiß, wie die Regensituation sich weiter entwickelt, solltest Du Dich von Unterkunft zu Unterkunft nach dem Streckenzustand erkundigen und ggfs. vor Ort die Route ändern.
2) Hat jemand Tipps zu Lodges an den genannten Orten, die preisgünstiger sind, aber dennoch empfehlenswert? Darauf komme ich dann bei den einzelnen Stationen zurück.
3) Lohnt sich der Weg nach Mariental - oder doch gleich nach Sesriem? Die Red Dunes Lodge ist eine der wenigen Lodgen, die ich nicht kenne. Daher weiß nicht die genaue Lage. Wenn ich das auf der Karte richtig lese, ist sie in der Nähe von Kalkrand. Dann würde ich von der Lodge zurück nach Rehoboth fahren, dort auf die C C 24 fahren, von dort über die D 1261 nach Nauchas und dann über den Spreetshoogte Pass nach Solitaire. Die Fahrzeit für diese Strecke bis Solitaire beträbt ca. 3 bis 4 Stunden. Das hängt davon ab, wie lange Ihr für Euer Picknick auf der Passhöhe braucht. Von Solitaire bis Sesriem ist es dann noch eine gute Stunde. Der Weg nach Mariental lohnt sich gar nicht, denn dort gibt es außer einem guten SPAR-Markt nichts zu sehen. Und der Hardap Dam ist auch nicht interessanter als die Stauseen in Deutschland, wenn Du keine längere Tierbeobachtungsrundfahrt (viele Antilopen und manchmal auch Zebras + Pelikane) dort machst.
4) oder wäre es sinnvoll, Kapstadt oder Upington anzufliegen, und sich auf Namibia zu konzentrieren, da dann zumindest die Mietwagenpreise günstiger wären?? Das wäre für mich keine Alternative bei der vielen Zeit, die Ihr habt.
5) Ist zu dieser Jahreszeit die Tiersichtung wegen Regenzeit sehr eingeschränkt und ist es sehr kalt? Das hängt vom Wetter ab. Hat es ausreichend geregnet, dann kommen die Tiere nicht so regelmäßig an die Wasserlöcher in der Etoscha. Dafür sieht man viele Steppentiere auf den grünen Wiesen. Kalt? Es ist Spätsommer/Frühherbst und daher eher zu warm. Hängt von Eurem Temperaturempfinden ab.
20.03. Ankunft Windhuk und Weiterfahrt zur Fahrt zur Reddunes Lodge Kann man machen, kann man besser lassen. Das hängt davon ab, wie gut Ihr im Flieger schlafen könnt. Unausgeschlafen würde ich diese lange Fahrt (gut 2 - 3 Stunden) nicht empfehlen.
22.03. Fahrt nach Sesriem zur Sossusvlei Lodge Die Fahrtroute habe ich schon oben beschrieben. Eine Alternative zur Sossus Dune Lodge im Park ist die Sossusvlei Lodge. Da Ihr ohnehin keine Frühaufsteher seid und deshalb nicht schon morgen um 5.30 Uhr den Run zur Düne 45 mitmacht, würde ich an Eurer Stelle auf jeden Fall in der Sossusvlei Lodge oder im Desert Camp übernachten. Die Wanderung im Sesriem Canon könnte wegen des Einstiegs schwieriger werden. Ansonsten sind unbedingte Muss das Dead Vlei, Sossus Vlei und die kleine Sossus Vlei Düne. Aufstieg ca. 30 Minuten, vielleicht auch etwas mehr wegen der Hüfte.
24.03. Fahrt zur Tsondab Valley Lodge Dort habe ich bisher noch nicht gewohnt, kann also keine Aussage machen.
26.03. Fahrt zur Wüstenquell Guestfarm Ich weiß nicht, was für eine Unterkunftsart Ihr gewählt habt. Ich würde unbedingt eines der Chalets buchen. Die liegen genial schön, haben viel Platz und eine tolle Rundum-Sicht. Man kann von dort herrliche Wanderungen machen.
29.03. Fahrt zur Onduruquea Guestfarm Kenne ich nicht.
01.04. Fahrt zum Mowani Mountain Camp kenne ich auch nur vom Vorbeifahren. Ist mir persönlich zu teuer und die Kritiken, die ich gelesen habe, sind uneinheitlich.
03.04. Fahrt zur Grootberg Lodge Auf dem Weg dorthin würde ich den Abstecher nach Twyfelfontein machen, da es (fast) kein Umweg ist. Ihr müsst für die Hin- und Rückfahrt von/zur D 2612 jeweils 15 - 30 Minuten rechnen. Die Tour dauert maximal eine Stunde. Details dazu in dem anderen Thread. Von der Lodge werden Game-/Scenic Drives durchgeführt, die Ihr unbedingt einmal mitmachen solltet. Außerdem fand ich das Rhino Trekking sehr interessant. Aber da braucht Ihr möglicherweise Kondition, weil man nie weiß, wie lange man der Spur des Rhinos folgen muss.
06.04. Fahrt zum Etosha Safari Camp Kauft Euch in Windhoek unbedingt die beigefügte Broschüre, die alle Wasserlöcher in der Pfanne aufzeigt.
Mir gefällt das Camp sehr gut. Andere bevorzugen die Lodge. Das Camp ist uriger, die Lodge luxuriöser. Allerdings würde ich eher in Okaukuejo wohnen wollen. Frage: Warum fahrt Ihr - wenn Ihr vom Grootberg kommt, nicht über das Galton Gate ein und bleibt eine Nacht im Dolomite Camp. Die Chance auf gute Sichtungen sind nach meinen Erfahrungen im Westteil höher. Dann würde ich halt nur eine Nacht dort bleiben und erst am 7. April nach Okaukuejo weiterfahren. 07.04. - Aufenthalt siehe oben
08.04. Fahrt zum Onguma Game Reserve Sehr schönes Camp. Etwas teurer, aber wunderschön direkt am Wasser gelegen sind die Waterhole Chalets.
11.04. Fahrt nach Rundu zur Hakusembe Lodge Auf dem Weg von der Onguma kommt Ihr am Veterinär-Zaun vorbei. Nicht abzocken lassen.
12.04. Fahrt zur Mahangu Safari Lodge oder alternativ zur Nunda River Lodge Ich kenne nur die Mahangu Lodge. Von da aus in den Mahangu NP. Pferde- und Rappenantilopen, Elefanten, drei riesige Baobabs. Dafür braucht Ihr einen halben Tag. Am anderen Tag könnt Ihr den Buffalo NP besuchen. Auf der anderen Seite vom Fluß. Durch den Busch bis runter zum Fluss fahren. Größere Herden von Rappenantilopen, große Elefantenherden (die größte, die ich dort im September 2014 gesehen habe, hatte mindestens 500 Tiere) Eine Bootstour abends von der Lodge und wenn Du gerne angelst, kannst Du Dein Glück auf Tigerfisch versuchen.
16.04. Fahrt zur Dornhügel Gästefarm (bei Grootfontein) 18.04. Fahrt zur Waterberg Lodge
Die Unterkünfte kenne ich nicht. Der Waterberg selbst ist sehr interessant, aber nach den hoffentlich guten Sichtungen in der Etoscha und im Caprivi fällt das ab. Sehr gute zum Wandern.
21.04. - Fahrt nach Windhuk 22.04. - Rückflug
Ich nehme an, dass Ihr AN fliegt, d. h. Ihr habt am Vormittag noch Zeit für eine Stadtbesichtigung mit Bwana Tucke Tucke.
Weitere Fragen von Dir:
Da ich/wir auf dieser Reise erstmals mit einem 4x4 Fahrzeug unterwegs sind, stellt sich mir die Frage, ob die Fahrzeugeinweisung bei der Übernahme aussreichend ist, oder ob man schon mal ein Fahrtraining in der BRD mitmachen sollte. Meine schlimmste Befürchtung ist, wegen Sandpiste Luft abzulassen und später wieder aufzupumpen, oder sind die Fahrzeuge hierfür mit technischen Hilfsmitteln ausgerüstet, sodass keine "Luftpumpe" verwandt werden muss. Muss man z.B. für die Dune 45 bei Sosoussvlei bereits mit diesem Vorgang rechnen? Du brauchst auf der ganzen Strecke keinen 4 x 4, allenfalls bei viel Regen im Mahangu- und Buffalo-NP. Ich würde das viele Geld sparen und mit einem anderen SUV ohne Allrad fahren. Spart viel Geld, das man anderswo - z. B. für den Rundflug - ausgeben kann. Im Sossusvlei sind nur die letzten 5 km Sandpiste. Und da würde ich den Wagen am Parkplatz abstellen und für diese 5 km den Shuttle nehmen.
Aus verschiedenen Beiträgen im Forum habe ich bisher 3 Adressen ausfindig gemacht:
a) Kamanjab b) Toko Lodge c) Otjikandero d) Camp Aussicht
1) Gibt es hier grundsätzliche Unterschiede? Alle drei Dörfer sind "künstliche" Dörfer, die aus rein touristischen Überlegungen "gebaut" wurden. Angeblich leben die Himbas dort ganz normal. Ich war mehrfach in einem der Dörfer. Interessant, die Kinder spielen auch weiter, obwohl Touristen da sind, die Frauen sitzen und kochen oder machen andere Dinge. Sieht sehr normal aus. Von Camp Aussicht aus werden Touren ins Kaokoveld durchgeführt. Dort gibt es natürliche Himbadörfer. Auch die von der Grootberg Lodge durchgeführten Touren gehen ins Kaokoveld. Das liegt aber so weit ab von Eurer Route und die Ausflüge sind so teuer, dass ich es lassen würde. Das von der Toko Lodge kenne ich am besten und würde es empfehlen. Was die heute nehmen, weiß ich nicht. Gehe mal so von N$ 200 - 300 aus. Dafür kannst Du dann aber auch nach Herzenslust fotografieren, ohne belästigt zu werden. Du musst nur den Personen, die Du fotografiert hast, immer das Bild auf dem Display Deiner Kamera zeigen.
Die restlichen Fragen kann ich Dir aus dem FF auch nicht beantworten. Da gibt es Fomis, die besser informiert sind.