Savanna verleiht ab 2017 nur noch Toyota Corolla

18 Antworten · 4’066 Aufrufe · gestartet 05. Okt. 2016 von BerndW
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Themenstarter487 Beiträge · seit 201205. Okt. 2016 ·
...... zumindest wenn man den Versicherungsbedingungen glauben darf:

AREAS WHERE NO TECHNICAL BACKUP CAN BE GUARANTEED WITHIN 24 HOURS Namibia: Kaokoland & Bushmanland (Driven at clients own risk. Backup including any damages will be on the clients own account) Botswana: Complete (Driven at clients own risk. Backup including any damages will be on the clients own account) Zambia: Complete (Driven at clients own risk. Backup including any damages will be on the clients own account) Zimbabwe: Complete (Driven at clients own risk. Backup including any damages will be on the clients own account) Malawi: Complete (Driven at clients own risk. Backup including any damages will be on the clients own account) Dune Driving - (Naukluft NP 4x4 Trail, Namib Desert, Lüderitz-Walvis Bay, Skeleton Coast) is strictly not allowed. No backup at all will be provided. The renter is liable for all costs resulting from damages, tow-ins, breakdowns, transfers, and repairs. Botswana National Parks and surrounding areas (e.g. Chobe NP, Moremi NP, Central Kalahari NP, Kgaligadi NP, Nxai Pan NP, Madgadikdagi NP, Khutse GR, etc) will be entered on complete own responsibility. Driving the Van Zyl‘s Pass is strictly prohibited. Back up can be provided through third parties only. The Renter is liable for all costs resulting from damages, tow-ins, breakdowns, transfers, and repairs

Damit wird eine tolle Offroadflotte fast zu Cityflitzern degradiert.
Der Mieter hält also seinen Kopf hin, wenn ein Fahrzeug, auch aus nicht selbst verursachten Gründen liegen bleibt. Sicher sind die Kosten erheblich, wenn ein Fahrzeug in Botswana liegen bleibt, jedoch müsste das ja auch schon in der Vergangenheit eingepreist gewesen sein.
Überspitzt gefragt: Hofft man in Zukunft darauf, dass Kunden demnächst die Fahrzeuge in die genannten Regionen fahren, liegen bleiben und auf diesem Wege die Wartungskosten übernehmen?
Ich persönlich gehe mit Leihwagen immer sehr sorgsam um und habe sehr gute Erfahrungen mit Savanna Fahrzeugen, jedoch erschließt sich mir diese Konzept nicht?!
Mich ärgern auch die Mieter, die ungeübt und unverantwortlich rasen und sich überschlagen (meist auf den noch nach obigen Regeln zulässigen Pads) und für immer höhere Leihwagenkosten sorgen aber eine Offroadflotte nur für Fahrten im Vorgarten zu versichern kann keine Lösung sein. Vor allem technische Mängel auszuschließen und den Mieter auf den kompletten Kosten sitzen zu lassen......, erinnert mich an den Satz: "Kein Gericht der Welt..."
Ich denke auch nicht, das irgendeine Zusatzversicherung greifen würde, der Weg wird durch solche Bedingungen verwehrt.

Da muss der geschätzte Verleiher nochmals gründlich über sein Geschäftsmodell nachdenken.

Heute etwas verärgerte Grüße
Bernd

📎 savanna_2017.pdf
www.save-wildlife.org www.sptr.de
16,9k Beiträge · seit 201206. Okt. 2016 ·
Heute schon die Suchfunktion genutzt? 🤪
zuletzt bearbeitet 14. Aug. 2026
135 Beiträge · seit 201406. Okt. 2016 ·
Bernd, danke für dein Posting.

>> .. The renter is liable for all costs resulting from damages, tow-ins, breakdowns, transfers, and repairs.

Wir gehen mit den Mietfahrzeugen immer sehr sorgsam um, fahren nie unangemessen.. ich verstehe, dass ein Vermieter sich gegen durchgeknallte Cowboys schützen will/muss.. nun gibt es aber auch technische Defekte (Verschleiß, sparsame Wartung.. ) .. wenn ich als Mieter zukünftig für ALLES haften soll .. puh.. das ist schon eine sehr radikale Regelung!

Gruß,
Tom
zuletzt bearbeitet 06. Okt. 2016
857 Beiträge · seit 201406. Okt. 2016 ·
Hallo,
vielleicht sichert sich Savannah nur besser rechtlich ab.. wie das dann wirklich gelebt wird, ist ja nochmal eine Frage.
Außerdem: Es gibt ja noch andere Anbieter, Savannah macht es wenigstens transparent und eindeutig.
Es fahren nunmal immer mehr Leute die potentiell schwierigen Strecken in BOT etc. ohne Vorwissen und Information (Namibia allein ist ja schon fast langweilig..), wie oft liest man von den Leuten, die stecken blieben und sich selbst nicht mehr befreien konnten? Wie da einige Teile des Antriebsstrangs aussehen, kann man sich vorstellen.
Ich habe Savannah als kulant erlebt, als Freunde dort etwas buchten, aber mit den manchmal? oft? streitlustigen und meist mit Rechtsschutzversicherung ausgestatteten Touris würde ich mir als Vermieter auch überlegen, wie ich was formuliere.
Gruß
Alex
zuletzt bearbeitet 06. Okt. 2016
Themenstarter487 Beiträge · seit 201206. Okt. 2016 ·
Ich kann Dir da zustimmen, dass Savanna sehr kooperativ ist, wenn es sich um vernünftige Mieter handelt.

Jedoch heißt das im Klartext der Versicherungsbedingungen: "Ist z.B. der Anlasser im Moremi kaputt, dann zahlt man für den Schaden, eventuelle Bergung, Technikeranreise und die Reparatur komplett selbst!!!!!!

Festgefahren mit starken Beschädigung an der Bodengruppe und Antriebswelle ist etwas ganz anderes.
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33,3k Beiträge · seit 200606. Okt. 2016 ·
Moin zusammen,

erst einmal vorweg: Solche oder vergleichbare Ausschlüsse haben mittlerweile viele Vermieter (Van-Zyl, Moremi etc). Übersichtlicher wäre es vielleicht, wenn sie einfach grenzüberschreitende Fahrten (außer nach Südafrika) generell verbieten würden. Tun sie (in diesem Fall Savanna) aber nicht, sondern geben das immense Risiko weiter. Warum immenses Risiko: mehr und mehr Fahrzeuge werden als Schrott zurückgegeben, manche davon sehen aus, als seien sie bereits in der Schrottpresse gewesen. Das kann und will ein Vermieter nicht mehr durch Versicherungen begleichen bzw. sich mit schuldigen, aber nicht zahlenden Reisenden rumschlagen, die dann längst im Ausland sind. Die Kosten dafür steigen dann ins unermessliche! Ich sehe es zufällig bei einer Autovermietung bei mir um die Ecke. Letzte Woche sagte mir der Besitzer, dass er von seinem Fuhrpark vn 30 Fahrzeugen 10 Stück (!) in diesem Jahr (!) komplett abschreiben konnte. Neben den steigenden VErsicherungsprämien ist es eben auch jedes Mal mit enorm viel Aufwand verbunden (selbst, wenn der Unfall/Schaden in Namibia entstanden ist). Die Fahrzeuge müssen v.a. in der Hochsaison ja auch relativ schnell ersetzt werden - will doch der Mieter kommende Woche auch seine Reise antreten.

Das Problem, und das hatte ich schonmal betont, ist die grenzenlose Selbstüberschätzung und "Scheiss-Egal-Mentalität" vieler Mieter. Die denken es sei nicht ihr Wagen und v.a. das Stichwort "4x4" treibt vielen Freudentränen in die Augen, denn mit diesem 4x4 kommt man ja überall durch. Praktisch ein Freifahrtsschein, den leider mehr und mehr Mieter ausnutzen. - Klar, für die nachsichtigen Mieter sind solche Einschränkungen wie nun von Savanna natürlich äußerst ärgerlich (und das kann ich absolut nachvollziehen). Genauso ärgerlich wie für mich z.B. die teilweisen Strandfahrverbote im Dorob-Nationalpark, deren Durchsetzung wir den südafrikanischen Rowdies zu verdanken haben.

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
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1’042 Beiträge · seit 201606. Okt. 2016 ·
travelNAMIBIA schrieb:
Warum immenses Risiko: mehr und mehr Fahrzeuge werden als Schrott zurückgegeben, manche davon sehen aus, als seien sie bereits in der Schrottpresse gewesen.
Hallo Christian,

den Eindruck hatte ich bei der Rückgabe des Hilux am Flughafen auch. Da kamen ca. zeitgleich drei weitere Hilux an die mehr oder weniger "platt" waren. Ein weiteres Fahrzeug, ein VW Polo sah nicht viel besser aus. Ich hatte schon Angst dass die etwas los gerüttelte Stoßstange Verkleidung vorne an unserem bemängelt würde (Schotterpiste halt), das spielte aber keine Rolle, Spaxschrauben waren ja auch schon bei der Übergabe durch den Kunststoff gejagt.
travelNAMIBIA schrieb:
Das Problem, und das hatte ich schonmal betont, ist die grenzenlose Selbstüberschätzung und "Scheiss-Egal-Mentalität" vieler Mieter. Die denken es sei nicht ihr Wagen und v.a. das Stichwort "4x4" treibt vielen Freudentränen in die Augen, denn mit diesem 4x4 kommt man ja überall durch. Praktisch ein Freifahrtsschein, den leider mehr und mehr Mieter ausnutzen. - Klar, für die nachsichtigen Mieter sind solche Einschränkungen wie nun von Savanna natürlich äußerst ärgerlich (und das kann ich absolut nachvollziehen).


Ich denke es ist völlige Selbstüberschätzung der Fahrkunst, der normale Mieter wird wohl seinen Urlaub überleben wollen und das geht mit "Scheiss-Egal-Mentalität" eher schlecht. Wer vorher in Europa wirklich nur auf Asphalt unterwegs war kann sich gar nicht vorstellen wie sich ein Fahrzeug auf Schotter verhält. Das fühlt sich relativ sicher an, die Geschwindigkeit wird nicht richtig eingeschätzt und schon ist es passiert. Im südlichen Europa habe ich aber auch schon Dinge (im Gelände) gesehen, die glaubt man nicht. Völlig untaugliche Fahrzeuge (keine Bodenfreiheit) und damit Strecken lang, mit Geschwindigkeiten jenseits von Gut und Böse. Nur da machen die "Helden" das mit ihren eigenen Fahrzeugen. Normalerweise wird das Fahrzeug dann dadurch gestoppt, weil der arme Motor sein gesamtes Öl über die zerstörte Ölwanne verloren hat und trotz Warnlampen etc. weiter geprügelt wurde bis zum Stillstand.
travelNAMIBIA schrieb:
Genauso ärgerlich wie für mich z.B. die teilweisen Strandfahrverbote im Dorob-Nationalpark, deren Durchsetzung wir den südafrikanischen Rowdies zu verdanken haben.
Genau aus oben beschrieben Grund haben wir dieselben Probleme: Verbote! Weil einige ohne Sinn und Verstand die Landschaft verseuchen werden die Strecken für alle gesperrt und drakonische Strafen angedroht. Wer gerne 4x4 gefahren ist, darf das nicht mehr und kann das Auto auch gleich verkaufen. Auf einem abgesperrten Gelände ein wenig herum fahren ist nicht dasselbe wie in der freien Natur wo man immer wieder etwas neues entdecken kann.

Gruß Markus
Gast06. Okt. 2016 ·
Hallo,
travelNAMIBIA schrieb:Tun sie (in diesem Fall Savanna) aber nicht, sondern geben das immense Risiko weiter. Warum immenses Risiko: mehr und mehr Fahrzeuge werden als Schrott zurückgegeben, manche davon sehen aus, als seien sie bereits in der Schrottpresse gewesen. Das kann und will ein Vermieter nicht mehr durch Versicherungen begleichen bzw. sich mit schuldigen, aber nicht zahlenden Reisenden rumschlagen, die dann längst im Ausland sind.
Das ist doch so nicht zutreffend. Wenn der Mieter sich auf Schotter gerollt hat oder das Auto im Moremi versenkt hat, dann war das auch bisher schon nicht versichert und auch bisher kein Versicherungsfall. Der Vermieter hat sich auch bisher am Mieter schadlos gehalten. Savanna gehörte meines Wissens zu den Vermietern, die ggf. den Mieter auch an der Ausreise gehindert haben, bis Schäden bezahlt waren. Und gegen kriminelle Mieter, die das Auto in Botswana schrotten und dann gar nicht nach Namibia zurück kehren sondern auf anderem Weg nach Hause fliegen, um nicht zahlen zu müssen, helfen die neuen Regelungen auch kein bisschen. In solchen Fällen bliebe Savanna weiter auf dem Schaden sitzen.

Das Einzige was sich jetzt ändert: Wenn einem auf Asphalt zwischen Maun und Ghanzi wegen schlechter Wartung, Vorschäden oder was auch immer das Auto verreckt, zahlt der Mieter nun alles: Abschleppen, Reparatur, .. . Für Länder wie Malawi oder Simbabwe kann ich das wegen der Entfernung und teils kaum vorhandener Infrastruktur sogar noch teilweise nachvollziehen. Das ist ein Riesenaufwand da zu helfen. Für Botswana kann ich das nicht nachvollziehen. Die Entfernungen sind nicht größer als z.B. in Namibia in Katima zu helfen und Botswana ist ein verlässlich funktionierendes Land.

Nach meinem Eindruck nimmt Savanna einfach die gleiche Entwicklung, die andere größere Anbieter wie KEA/Maui schon genommen haben. Der Laden brummt. Man ist natürlich genervt von einigen Mietern und man hat es einfach nicht mehr nötig. Und dann werden die Vertragsbedingungen über die Jahre sukzessive zu Lasten des Mieters immer schlechter. Auch Savanna wirbt mit fetzigen Offroad-Bildern, aber eigentlich sollen die Mieter die Autos nur mit 60 km/h einmal die B1 hoch und runter fahren.
https://www.facebook.com/4x4rentals/photos/a.247624802086687.1073741827.247623372086830/458257744356724/?type=3&theater

Beste Grüße

Guido
2’530 Beiträge · seit 201106. Okt. 2016 ·
Vielleicht stoppt das jetzt die Cowboys aus vielen Ländern dort zu fahren wo sie eigentlich nicht sollten, da unerfahren und vom 4x4 fahren und keine Ahnung. Wenn ich zusammen zähle vieviele wir aus dem dicken Sand ziehen, egal wo, dann bin ich froh das das jetzt hoffentlich weniger wird. Klar, schade um die die es können, aber es gibt halt immer die Wenigen die es für andere versauen.
Best Regards Adolf Conservation is our passion! Trustee, Sponsor & SA Contact for 'Desert Lion Conservation'! Sponsor of Desert Elephant Conservation. Hobby: Land Cruiser Touring Vehicles. Member of the LCCSA. Slogan: Tread lightly, leave nothing but your foot prints!
Gast06. Okt. 2016 ·
Hallo Markus,
Markus615 schrieb: Im südlichen Europa habe ich aber auch schon Dinge (im Gelände) gesehen, die glaubt man nicht. Völlig untaugliche Fahrzeuge (keine Bodenfreiheit) und damit Strecken lang, mit Geschwindigkeiten jenseits von Gut und Böse. Nur da machen die "Helden" das mit ihren eigenen Fahrzeugen.
[...]
Genau aus oben beschrieben Grund haben wir dieselben Probleme: Verbote! Weil einige ohne Sinn und Verstand die Landschaft verseuchen werden die Strecken für alle gesperrt und drakonische Strafen angedroht. Wer gerne 4x4 gefahren ist, darf das nicht mehr und kann das Auto auch gleich verkaufen.


Ähhm, Du hattest doch hier kundgetan, dass Du Tiefsand mit Mietwagen ohne Luftablassen, ohne Untersetzung und laut eigener Aussage mit Dauervollgas fährst. Aber die Ahnungslosen, Verantwortungslosen, über die man sich aufregen muss, sind halt immer die anderen...

Beste Grüße

Guido
zuletzt bearbeitet 06. Okt. 2016
Themenstarter487 Beiträge · seit 201206. Okt. 2016 ·
Hallo nochmal,

es geht hier nicht im die Cowboys und rücksichtslosen Fahrer, sondern um den Passus (verkürzt): "Für die nicht selbstverursachten Schäden zu blechen!!!!!

Dein Auto startet nicht weil sich eine Kabel gelöst hat oder gebrochen ist. Mit wenig Werkzeug oder ohne Erfahrung findest Du den Fehler nicht. Du rufst umständlich, per Satphone aus dem Okhavango einen Mechaniker, der findet den Fehler nicht, man schleppt Dich nach Maun. Dort wird der Fehler behoben. Da kommt auch in Afrika ein Sümmchen unverschuldet auf Dich zu.

Grüße
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828 Beiträge · seit 201606. Okt. 2016 ·
Cruiser schrieb:

Vielleicht stoppt das jetzt die Cowboys aus vielen Ländern dort zu fahren wo sie eigentlich nicht sollten, da unerfahren und vom 4x4 fahren und keine Ahnung.
...es ist zu hoffen und es sind halt solche Foren die bei vielen die Hemmschwelle ganz nach unten setzen. Moremi, Chobe, Kaokoveld, alles gar nicht so wild ist hier oft zu lesen. Die erste Frage bevor man überhaupt irgendwelche Auskunft gibt sollte eigentlich immer diejenige nach 4*4 Erfahrung im Gelände sein.

Viele Turis haben hier nicht einmal die rudimentären "Basics" drauf und verlieren dann schnell die Nerven und Kontrolle, wenn es ernst wird. lg Andreas
33,3k Beiträge · seit 200606. Okt. 2016 ·
Hi Guido,
Wenn einem auf Asphalt zwischen Maun und Ghanzi wegen schlechter Wartung, Vorschäden oder was auch immer das Auto verreckt, zahlt der Mieter nun alles: Abschleppen, Reparatur, .. .
was mir - subjektiver Eindruck - aber eher die Ausnahme als die Regel ist, ganz im Gegenteil eben zu versenkten Autos im Moremi etc.

Viele Grüße
Christian
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33,3k Beiträge · seit 200606. Okt. 2016 ·
Hi Bernd,
es geht hier nicht im die Cowboys und rücksichtslosen Fahrer, sondern um den Passus (verkürzt): "Für die nicht selbstverursachten Schäden zu blechen!!!!!
das Risiko wäre aber geringer, wenn dieses nicht im Moremi, sondern auf der B1 zwischen Windhoek und Okahandja passiert. Du gehst das Risiko ein, fernab jeglicher Zivilisation zu fahren und damit trägst Du auch das Risiko. Im Zweifel muss man jetzt eben bei der Mietwagenübergabe nicht mehr 2 sondern 4 Stunden einplanen und jede Leitung checken. So wie ich Savanna und viele andere kenne, werden sie aber kulant umgehen, wenn es wirklich ein "nicht verschuldetes" Problem ist. Wenn Dir zwischen Ngoma und Kasane auf Teer zwei Reifen platzen, glaube ich kaum, dass Savanna dann nicht die Reifenversicherung bemühen wird.

Ein solches Risiko trägt man aber ja mit seinem Privatwagen im Prinzip auch, wenn man nicht besondere Sondersuper-Zusatzversicherungen hat, die Abschleppen im Moremi als Standard bezahlen.

Im Endeffekt gibt es aber nur zwei Entscheidung: AGBs akzeptieren oder es lassen...

Viele Grüße
Christian
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zuletzt bearbeitet 06. Okt. 2016
Themenstarter487 Beiträge · seit 201206. Okt. 2016 ·
Ich sage ja Toyota Corolla! Wir reden ja schließlich von einer Offroadflotte.

Ich finde z.B. Moremi keine Pampa, sicher nicht so zivilisiert wie ein " Pad ´rund um Windhoek".
Aber Asphalt bis Maun, dann Schotter und etwas Sand bis Southgate oder Mababe und von dort ist alles in mehr oder weniger in ein paar Stunden zu erreichen. Selbst Savuti ist für einen Vertragsmechaniker von Maun oder Kasane zu erreichen. Da kenne ich ganz andere Pampagebiete mit Vollversicherungsschutz.

Ich gehe auch völlig konform, wenn Kunden selbstverbrannte Kupplungen bezahlen sollen. Vielleicht sollte Savanna eine Art Offroadschein anbieten und somit auszufiltern und eine Kartei führen.

Jedenfalls wird der Ausschluß aller Schäden viele Kunden berechtigt verunsichern und abwandern lassen.

P.S.: Ein internationaler Anwalt sagte mir übrigens: "Es gibt auch in Südafrika und Namibia ungültige AGB´s".
www.save-wildlife.org www.sptr.de
1’042 Beiträge · seit 201606. Okt. 2016 ·
Hallo Guido
Guido. schrieb:
Ähhm, Du hattest doch hier kundgetan, dass Du Tiefsand mit Mietwagen ohne Luftablassen, ohne Untersetzung
den Fehler gebe ich ja zu und er passiert mir kein zweites Mal!
Guido. schrieb:
und laut eigener Aussage mit Dauervollgas fährst.
Was machst Du wenn der Wagen immer langsamer wird? Dauervollgas hört sich so an wie wenn ich richtig schnell gefahren wäre, das Gegenteil war aber der Fall. Mehr als 25 km/h habe ich stellenweise aufgrund des falschen Reifendrucks ja gar nicht mehr auf den Tacho bekommen, eher noch etwas weniger. Einfacher wäre es übrigens aus den Fehlern anderer zu lernen... 😉
Guido. schrieb:
Aber die Ahnungslosen, Verantwortungslosen, über die man sich aufregen muss, sind halt immer die anderen...
Ahnung vom im Sand fahren hatte ich ja tatsächlich wenig. Ein Sandstrand in Europa ist mit Sossusvlei ja nicht wirklich vergleichbar. Ahnungslos ist auch nicht ganz so schlimm wie verantwortungslos. Gravelroads kenne ich aber zu genüge und gegenüber dem was ich schon viel gefahren bin sind die meisten Stecken in Namibia wahre "Autobahnen" (nicht so zu verstehen, dass man dort viel schneller fahren sollte). Die Stecken die ich sonst gefahren bin waren gerade einmal so breit, dass ein Jeep und ein Schaf aneinander vorbei passten, also gar kein Platz für Fehler (wie z.B. zu schnell fahren). Vielleicht verleitet das viele zum "rasen" (verantwortungslosem schnell fahren) und dann bekommt man aufgrund der schlechten Bodenhaftung die nächste Kurve nicht oder verliert die Kontrolle beim Ausweichen eines unerwartet auftauchendem Hindernisses (z.B. Tiere).

Verglichen mit anderen Ländern ist Namibia vom Straßenverkehr ja gar keine so große Herausforderung und mit wenigen Grundregeln (die erste und wichtigste: langsam fahren!) gut zu befahren. Anderswo hast Du andere Herausforderungen, aber häufig auch sehr offensichtliche wie z.B. irgendwo abstürzen zu können, wo sich jeder etwas darunter vorstellen kann. Dass ein Fahrzeug aber, das mit hoher Geschwindigkeit bewegt wird die kinetische Energie schon mit sich führt, darüber machen sich manche wohl eher seltener Gedanken.

Gruß Markus
828 Beiträge · seit 201606. Okt. 2016 ·
BerndW schrieb:

es geht hier nicht im die Cowboys und rücksichtslosen Fahrer, sondern um den Passus (verkürzt): "Für die nicht selbstverursachten Schäden zu blechen!!!!!

...ich verstehe dich als Mieter, aber ich verstehe auch die Vermieter. Ein Auto kann immer mal stehen bleiben. Dumm wenn es irgendwo im abgelegen Kaokoveld kaputt geht. Dass ein Vermieter keine Lust hat eine Bergung von dort zu zahlen verstehe ich, also macht er Einschränkungen. Du kannst fahren, trägst das Risiko aber selbst. Das gleiche Problem habe ich mit meinem privaten Fahrzeug auch... lg Andreas
33,3k Beiträge · seit 200606. Okt. 2016 ·
Hi Bernd,
Ich finde z.B. Moremi keine Pampa, sicher nicht so zivilisiert wie ein " Pad ´rund um Windhoek".
Persönliche Empfindungen oder eigenes 4x4-Können sind aber für den Vermieter schlecht einzuschätzen. Leider 🙁
Jedenfalls wird der Ausschluß aller Schäden viele Kunden berechtigt verunsichern und abwandern lassen.
sehr gut möglich, nur halten es eben viele der Alternativen genau so/so ähnlich. Bei ASCO wird in allen Nachbarländern Backup-Service (nur nicht innerhalb 24 Stunden geboten) und NICHT in Botswanischen Nationalparks ("Botswana National Parks and surrounding areas (e.g. Chobe NP, Moremi NP, Central Kalahari NP, Kgaligadi NP, Nxai Pan NP, Madgadikdagi NP, Khutse GR, etc): Enter on complete own responsibility. Back up can be provided through third parties only. The Renter is liable for all costs resulting from damages, tow-ins, breakdowns, transfers, and repairs (repair cost in case of a mechanical breakdown will be covered).)"

Viele Grüße
Christian
Vom 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
zuletzt bearbeitet 06. Okt. 2016
Themenstarter487 Beiträge · seit 201206. Okt. 2016 ·
Maputo schrieb:
BerndW schrieb:

es geht hier nicht im die Cowboys und rücksichtslosen Fahrer, sondern um den Passus (verkürzt): "Für die nicht selbstverursachten Schäden zu blechen!!!!!

...ich verstehe dich als Mieter, aber ich verstehe auch die Vermieter. Ein Auto kann immer mal stehen bleiben. Dumm wenn es irgendwo im abgelegen Kaokoveld kaputt geht. Dass ein Vermieter keine Lust hat eine Bergung von dort zu zahlen verstehe ich, also macht er Einschränkungen. Du kannst fahren, trägst das Risiko aber selbst. Das gleiche Problem habe ich mit meinem privaten Fahrzeug auch... lg Andreas
Ich halte Savanna sogar für einen der besten Vermieter in Namibia, zumindest mit den alten AGB´s.
Aber da sind wieder bei dem Toyota Corolla und nicht bei einem 4.5 LandCruiser mit Erhöhung, 200 L Tank und Seilwinde.

Nicht selbstverschuldete Schäden gehören einfach nicht in diese AGB´s, man kann auch nicht von Kulanz sprechen, wenn kein Selbstverschulden vorliegt!
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