Nordroute Tansania - Reisebericht

Reisebericht 39 Antworten · 8’206 Aufrufe · gestartet 25. Juni 2015 von Bushtruckers
Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201404. Juli 2015 ·
Noch das lustige von gestern - Wir waren kaum fertig mit Essen, da werden wir gerufen es sei da eine Katze... wir stapfen im Dunkeln nur mit Taschenlampen durch Gras und Dornen und sehen Augen. Der Nachtwächter hat gemeldet kleiner Leopard, doch es war eine Ginsterkatze.

19.5. Sonnenaufgang beim Lake Manyara



Bakari hat schon gestern angefangen, den Landcruiser unter die Lupe zu nehmen. Da noch was fehlt, fährt er ins Dorf Mto wa Mbu. Wir essen in der Zwischenzeit gemütlich Frühstück. Um 09.30 geht es los. Wiederum zum und durch das Dorf Mto wa Mbu und den Hang des Grossen Grabenbruchs hoch. Durch Felder, um Kurven, hoch und runter, bis wir nach ca. 2 Stunden beim Eingang zur Ngorongoro Conservation area sind. Bakari muss nun bezahlen und wir vertreiben uns die Zeit mit rumschauen.



Weiter gehts auf der Naturstrasse, hoch und um Kurven. Die Strasse ist eng und vorsichtiges Fahren, im Falle einer kommt rasant von oben, ist angesagt. Bald sind wir auf dem Kraterrand. Sofort was anziehen, es ist kalt und es geht ein Wind. Nun sind wir in der Geschichte zurückgesetzt, denn 2 Tafeln erinnern uns an Prof. Dr. Bernard Grzimek und sein Sohn Michael, der 1958 mit einem kleinen Flugzeug hier abstürzte. Auf einer Tafel steht, “Es ist unsere Pflicht, Wildtiere zu schützen”. Nun steht man auf dem Rand eines Vulkankraters mit 16 km Durchmesser. Jedesmal stelle ich mir vor, wie war es als all die Lava ausströmte? Und dann als der Krater in sich zusammenkrachte? Dies sind Aktivitäten der Natur, die man sich kaum ausmalen kann und schon lange nicht mehr so vorgekommen sind.



Die Flechten und Moose an den Baeumen zeigen die hohe Luftfeuchtigkeit. Es ist auch stark neblich und Fotos sind schleierhaft...



Prof. Grzimek darf nicht vergessen gehen....



Seine ganzen Buecher, auch die 13 Enzyklopaedien stehen bei mir hier in Kenia. Davon konnte ich mich nicht trennen.

Wenn man vom Krater runter fährt, sieht man die kleineren Vulkane, Akazien und Commiphoren sowie Maasai Dörfer. Natürlich auch deren Nutztiere.







Commiphoren und Ueberweidung



Ein Stück fahren wir durch trockenere Gegend bis wir auf der endlosen Ebene mit der Wellblechpiste sind. Gaaaannnz weit hinten ist ein Hügel und dort ist der Eingang zur Serengeti, das Naabi Gate.



Das ganze Auto zittert nun und es muss ca. 60 km pro Stunde gefahren werden, um wie darüber zu fliegen. Etwas tönt am Auto und wir halten an. Bakari checkt, sieht aber nichts. Unter dem Baum sassen Maasais und kamen neugierig aber sehr freundlich an. Einer von denen sieht das lose Teil. Bakari meint, das werde er in Seronera schweissen lassen. Wir können weiter. Da rennt aber noch eine Echse rum... nun ganz werde ich nicht verstanden, dass ich davon nun auch ein Foto will. Sie hatte einen enorm langen Schwanz und heisst auch Langschwanzeidechse.

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Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201404. Juli 2015 ·
Auf der Weiterfahrt begegnen wir plötzlich ganz vielen Gnus und daneben stehen die typischen Kurzgrasgazellen Thommies.



Und nun endlich kommt das Naabi Hill Gate näher, der Hügel wird zusehends grösser.





Hildebrandt Glanzstar



Dreifarbenglanzstar



Scharlachweber



Auch Maeuse haben Durst. Lustig denen zuzuschauen. Sie legen wo immer sie sind gleich Gaenge an.

An einer Stelle liegt Baumaterial rum und diese Mwanza Agame waermt sich so auf



Es geht weiter und bald schon bekommen wir Grantgazellen und Zebras zu sehen, in der weiten Ebene versteht sich.



Elefanten, Inselberge und hohes Gras. Die Zeit drängt schon ein bisschen und somit müssen wir etwas zügig Fahren. Die Strasse nach Seronera ist Wellblech und somit ist das sowieso angenehmer.



Unsere Augen sind dennoch offen und somit fallen uns auch die Ohrengeier auf dem Nest auf



Nach einer knappen Stunde sind wir bei Seronera und schauen kurz beim Hippopool vorbei. Die Strasse geht weiter nördlich und Bakari fährt links in einen Nebenweg rein. Er hat eine riesige Büffelherde gesehen, die nun im schönen Licht im hohen Gras weidet. Dass es viel geregnet hat sieht man der Vegetation an.



Fuer das Graubrustfrankolin musste gehalten werden. Dies eine weitere Art, die ich unbedingt finden wollte, nur habe ich sie mehr im Ndutu Gebiet erwartet.



Nun gehts Richtung Fort Ikoma und etwa 20 km vor dem Tor stoppt Bakari das Auto. Die Achse und noch weiteres ist gebrochen. Der Radverlust hat mehr unsichtbare Auswirkungen gehabt, als wir angenommen haben. Es kommen 2 Safarifahrzeuge und halten an. Im Busch hilft man sich. Ich rufe sofort meinen Partner an und er versucht ein Lodgefahrzeug zu bekommen. Wenn das Pech mal angefangen hat, geht’s auch so weiter. Alle Lodgen in der Nähe haben wegen der Nebensaison ihre Autos zum Ueberholen in Arusha. Nun..... erstmal den gewaltigen Sonnenuntergang fotografieren. Ein Fahrzeug von Arusha kann frühestens morgen um 10.00 Uhr hier sein. Also bitten wir die Safarifahrer, dass einer deren Kunden in deren Camp fährt und der andere uns zur Fort Ikoma Lodge. Die Diskussion dauert. Ich werfe den Laptop an und suche die Nummer eines Veranstalters in Arusha, der leider zu sehr erkältet ist und seinen Fahrer schicken müsste. Ich verknüpfe ihn nun mit meinem Partner. Es klappt, der Fahrer kommt morgen. Die Safarifahrer sind immer noch am Diskutieren und der Sonnenuntergang wird noch toller, da kann ich doch nicht widerstehen, Probleme hin oder her. Warten müssen wir so oder so. Nun, die Entscheidung ist gefällt, es fährt uns einer gegen Bezahlung zur Lodge.



Wir laden nun alles um und fahren los. Es ist schon fast dunkel und bis zum Gate dauert es auch nochmals etwa eine halbe Stunde. Auschecken und zur Lodge fahren. Im Dunkeln müssen sich Bakari und der andere Fahrer erst orientieren, wo die Einfahrt ist. Doch gefunden und wir sind wohlbehalten in der Fort Ikoma Lodge. Der Fahrer meint, er könnte Probleme bekommen, wieder in den Park zu gelangen. Also schreibe ich ihm eine Notiz und scheinbar hat das geholfen, denn er kommt nicht mehr zurück. Wir begeben uns nur kurz in die Zelte und dann gleich zum Abendessen, das sehr gut schmeckt.
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Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201406. Juli 2015 ·
20.5. Da wir ja warten müssen, bis das Auto aus Arusha ankommt, verweilen wir uns mit Fotoaufnahmen. Das Licht ist grandios und Vogelarten ebenso.



Mein Zelt in der Fort Ikoma Lodge. Sie ist ganz gut, etwas weitlaeufig, was ich schoen finde. Essen ist in Ordnung, die Picknicklunchboxen sind verbesserungsfaehig.



Silberschnaepper



Marico Nektarvogel



Textor- oder Gelbscheitelweber



Weissbrauen-Heckensaenger



Elsterwuerger

Das Auto kommt um 10.00 wie vorangekündigt. Also los zum Gate und für heute bezahlen. Nun ist ja das Single Entry in Kraft und wenn man ausserhalb schläft, kann man nur für den Tag bezahlen, an dem man reinfährt. Dann ist es 24 Stunden gültig. Erstmal bringen wir Bakari zum Auto, der nun alles durchgeht und nach Arusha kommuniziert, was er alles braucht. Jemand wird ihn dann zurück zur Lodge mitnehmen. Wir fahren weiter an Seronera vorbei und Richtung Lobo, der Nordostecke der Serengeti.



Da Sikoyo mit einer starken Erkaeltung das Haus huetet, kommt Lazaro.



2 Nilwarane streiten um ein Stueck Aas. Der Kleinere muss weichen, bekommt aber dennoch etwas ab.



Wenn ein Raubadler sich schon so hinstellt, da muss man doch einfach knippsen



Diese alten Bueffelbullen faszinieren mich immer. Der Gesichtsausdruck ist einfach speziell



Das Gebiet ist ideal fuer Klippspringer und ich habe mir schon gedacht, dass wir hier welche finden. Mit ihren steilen, gummiartigen Hufen haben sie keine Probleme auf den Felsen rumzuspringen. Das Camp "Mbuzi Mawe" ist nach ihnen benannt. Mbuzi = Ziege, Mawe = Stein - also Steinziege aus dem Kisuaheli uebersetzt.



Den Picknicklunch geniessen wir in der Mitte von Gnus. Die Zahl der Fliegen könnt Ihr Euch nicht vorstellen, sofort ist alles schwarz. Gesicht, Essen, Besteck. Was soll’s wir wollen in der Natur sein.
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Gast06. Juli 2015 ·
Ich oute mich als stiller Mitleser. Mit Lazaro habt ihr nen tollen Fang gemacht. Der ist spitze. Ich war schon 2x mit dem unterwegs!Top!

Gruß
Andy
Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201406. Juli 2015 ·


und so in etwa sah der Fliegenbesuch aus....



Ein Teil der Grossen Wanderung war bereits hier. Gegen Ende Juni standen sie am Sandriver und es schien, wie wenn sie in die Mara kommen. Doch sie haben wieder umgedreht. Sie werden aber bestimmt kommen.

Dies ein Anblick, den ich hasse, egal wo... armer Schakal





Topis die sich auch am roten Hafergras satt fressen - es hat ja genug fuer alle



Wir sind in Lobo und die dunklen Wolken werden immer schwaerzer....

Doch wir schauen uns noch einen Klippspringer, einen Hasen und Voegel an. Etwa 20 Minuten nachdem wir in der Lodge angekommen sind, giesst es aus Kuebeln. Glueck gehabt.

Ich finde Lobo Wildlife Lodge total gekonnt in die Felsen gebaut. Feigen Baeume wachsen aus den Felsspalten und von den Zimmern hat man einen tollen Blick - sofern der Regen nicht grade einen Vorhang bildet.



Der Hof der Lobolodge wo Klippschliefer rumhuepfen und auf die Baeume klettern



Die Lodge ist vor nicht langer Zeit renoviert worden

Nach Regen gibt es oft die tollsten Stimmungen. Da ich hier kein Internetempfang habe, also Bilder machen. Ich bin ja ausgeruht, denn ich hatte mich etwas schlafen gelegt.



Das Abendessen schmeckt gut und die Kellner sind sehr aufmerksam.

22.5. Wie gewohnt fahren wir um 07.30 Uhr los. An den tollen Kopjes vorbei und wieder ins ebenere Gebiet. Die Strasse wurde neu gemacht, das heisst der "Schneepflug" hat neue Erde draufgeschoben. Diese 30 cm dicke, noch nicht gesaettigte Erde ist nun vollgesogen mit Wasser. Zum Fahren sehr eklig, denn sobald Lazaro etwas Gas gibt, schleudert das Aut. Einmal im Graben kommt man nicht so leicht wieder raus. Ein kleiner Laster hatte das geschafft...





Zwergfalke Weibchen



Zwergfalke Maennchen - sie sassen einen Moment so schoen zusammen... doch ich war zu langsam

Wieder fahren wir durch die unzaehligen Gnus, einige Zebras und ein paar Elefanten.



Die 3 Musketiere haben sich wohl Machtuebungen geliefert



ich will wissen, wie ihr riecht...



Eine herrliche Landschaft und Tiere so weit man sehen kann - es ist einfach so schoen....



Gestern fuhren wir an dem Baum vorbei, doch das Licht war sehr mies. Heute erinnerte sich Lazaro, dass der Kundin und mir dieser Feigenbaum so gefiel. Sehr aufmerksam.
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zuletzt bearbeitet 06. Juli 2015
1’739 Beiträge · seit 201007. Juli 2015 ·
Hallo Elvira

Es macht richtig Spass, parallel zum eigenen Bilder bearbeiten, bei Dir mit zu lesen.

Die Gnus sind ja dieses Jahr wie von der Rolle, was Ihre Wanderung gen Norden angeht. Nichts ist wie üblich. Schön, das Ihr sie trotzdem gefunden habt. Freu mich auf die Fortsetzung.

LG
Christa
www.botswanadreams.de "Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201407. Juli 2015 ·
Hallo Christa

freut mich, dass Dir der Bericht gefaellt.

Die Gnu- und Zebraherden waren extrem weit verteilt. So haben wir welche auf dem Weg nach Lobo gefunden, andere beim Naabi Gate und wie Ihr bald zu sehen bekommt in Ndutu.

Abwarten, wie sie sich nun verhalten werden...

Liebe Gruesse
Elvira
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8’057 Beiträge · seit 200807. Juli 2015 ·
Hallo Elvira,

Lobo Wildlife haben wir auch schätzen gelernt. Die Lage ist einfach tip top! 🙂

Du musst bestimmt ein spezielle Anziehungskraft bei Vögel haben...... 😁

So Viele konnte ich in einem Monat nicht sehen!!! 😗

Es macht Spass mit dir zu reisen. 😎

Es grüsst
Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201407. Juli 2015 ·
Hallo Annick

Freut mich, dass Du mitreist!

Nun, mit den Jahren entwickelt man vielleicht einen Vogelblick, obwohl ich nach wie noch nicht so gut bin, wie ich gerne wollte. Die in Zweigen wuselnden Voegel entgehen mir immer noch zu oft. Was auch eine Rolle spielt, wie schnell faehrt der Fahrer. Bei 40 km/Std. hast Du kaum die Chance kleinere Voegel zu entdecken und wenn dann sind sie lange weg, wenn er endlich das Auto gestoppt hat und zurueckgefahren ist. Wir tuckerten sehr oft mit 15 bis 20 km durch die Gegen. In Tansania mussten wir dank den laengeren Strecken gelegentlich schneller fahren. Du bringst auch nicht alle Fahrer dazu vom Loewen- auf den Vogelblick umzustellen 😵 obwohl, die Augen sowohl das Gehirn auf beides programmiert werden kann. Viele Aufnahmen habe ich zu Fuss in Camps oder so gemacht. Dort sind die Voegel meist zutraulicher und lassen einem naeher ran.

Also weiter geht's nun mit etwas anderen Tieren...

Liebe Gruesse
Elvira
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Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201407. Juli 2015 ·


2 Impala Jungbullen oder Schwarzfersenantilopen, wie sie auch genannt werden



Flussbetten faszinieren mich immer wieder und es hat in der Serengeti einige tolle!

Bald sind wir an der Stelle, wo das andere Auto am Folgeschaden zusammenbrach. Aus Arusha sind nun Mechaniker und Ersatzteile gekommen. Somit können sie bald nach Arusha fahren, wo das Auto weiterhin überprüft werden muss. Und da bin ich sicher, dass Bakari alles dran setzen will. Auch er will sowas nie wieder erleben!



Wir fahren in die Seronera Werkstatt, damit ein platter Reifen wieder geflickt wird, während wir das Essen auf der nahegelegenen Picknicksite einnehmen. Wie man sieht, gibt es einige Reifen zu flicken... na ja, bei den Schotterpisten... Das Schlammauto kommt aus dem Westernkorridor, wo es auch stark regnete und Moorerde vorherrscht.





Usambiro Bartvoegel im Duett



Marmorspaetzling

Lazaro kommt mit den geflickten Reifen und weiter geht es zum Rangerposten. Die Parkgebühren für heute müssen neu bezahlt werden. Grüsse vom Single Entry.... Die Ranger sind grade beim Mittagessen. Das stört mich wohl am wenigsten, denn es hat ja Vögel und grade solche, von denen ich ein neues Bild brauche.... lasst Euch Zeit Ranger...



Rotschwanzweber, typisch in Tarangire und Serengeti. Erst seit ein paar Jahren ist er auch in der Masai Mara heimisch geworden.



Spekesweber beim Nestbau



Graukopfsperling - Marina ist nun Parrot-billed sparrow

Ein Löffelhund rennt über die Flugpiste, mal ein anderes Bild, als sie nur hinter Büschen sitzen zu sehen.



Etwas kommt um die Ecke geflogen und ich muss natuerlich gleich nachschauen - ein Kaptriel



Vorbei geht es am Hippopool und was hat es... Vögel - es ist ja aich eine Vogeltour...... die Hippos sind im Schlamm versteckt.



Schweifglanzstar mit Beute

Halb erlaubt halten wir nun fuer Mohrenrallen, denn die sind echt selten im guten Licht zu fotografieren. Hat es zu viel, reflektierts, hat es zu wenig, ist alles schwarz in schwarz...



Lazaro sagt mir auf Kisuaheli, dass er von Löwen gehört hat. Also nichts wie hin und es eine Ueberraschung werden lassen, denn bisher hatten wir kein Glück mit Katzen. Und so sieht ein Loewenbaum aus... Hier oben ist es kühler und die Tsetsefliegen, die mit den Augen jagen, finden die Beute weniger gut.



Nach etwa 15 Minuten tönt es von ihm von hinten, lass uns weiterfahren. Seine Frau und ich auch protestieren. Jetzt haben wir endlich Löwen, das müssen wir auch geniessen und das mit wenig Autos um uns herum! Nun, er hat die Sorge, dass dann zu hause zu viele Fotos zum Aussortieren sein werden. Diese Sorge hatte ich noch nie....



Es ist einfach zu schoen, diesen Grosskatzen zuzuschauen. Es ist auch nie langweilig, es tut sich immer etwas



Eine Löwin trägt einen Sender, so dass die Position und Wege des Rudels verfolgt werden können. Die Serengeti hat immer noch einen sehr guten Löwenbestand.



Es pinkelt sich auch vom Baum runter sehr bequem...



Das Bild erinnert mich an eine Szene aus "Lion King". Er hatte es eben grade geschafft da hochzukrabbeln und nun sind da die laestigen Fliegen

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zuletzt bearbeitet 07. Juli 2015
1’739 Beiträge · seit 201007. Juli 2015 ·
Oh Elvira

Dieses Löwenrudel liebt die Bäume um Seronera. Wir hatten Sie an zwei Tagen auf verschiedenen Bäumen. Wir hatten wohl 17 oder 18 gezählt, wenn ich mich recht erinnere. Zwei prachtvolle Herren gibt da auch noch, die wir leider nur bei schlechtem Licht im Gras faul rumliegend erwischt haben.

LG
Christa
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Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201408. Juli 2015 ·
Ausnahmsweise nutzen wir den Funk, denn in der Weite Katzen zu finden, ist nicht grade einfach und wir sind auf Entzug... Es gibt ein paar Flussläufe, wo Leoparden ihr Territorium haben und da gesellen wir uns zu ein paar Autos. Der Leopard liegt auf dem Baum und lässt sich nicht stören.



Es ist schon wieder Zeit, um ins Fort Ikoma Camp zu fahren, wo uns ein lieblicher Sonnenuntergang erwartet.

22.5. Das Frühstück wird auf der offenen Terrasse serviert und da steht nach wie vor die blühende Agave, die ein Magnet für Vögel ist.





Goldbugpapagei

Es geht los, bis zum Parkeingang. Beim Bezahlen des Eintrittes hat unsere geladene Karte ein Problem... also muss bar bezahlt werden und das hat uns leider etwas Zeit gekostet, bis wir uns mit den Rangern über die Bezahlart einig waren. 2 Kuhantilopenböcke liefern sich einen Machtkampf als wir auf dem Weg Richtung Süden sind.



Auf dem Weg zum Hippopool erblicke ich eine Löwin, aber sie ist zu stark verdeckt. Wir schauen denen nun über eine Stunde zu. Kampf, Territorium markieren, die Kleinen bei den Müttern und die Madenhacker, die in den Wunden rumpicken.





Der Dung muss richtig verstreut werden...







Kampferprobt... Nilpferde gehoeren zu den Tieren, die Beschaedigungskaempfe ausfuehren. Gelegentlich sterben Bullen an den Verletzungen. Sie sehen aus wie wenn sie aus dem Schlachthof kaemen. Die Eckzaehne sind sehr scharf.







Gelbschnabelmadenhacker

Es faellt fast ein wenig schwer, die Hippos zu verlassen....
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Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201408. Juli 2015 ·
Doch der Weg muss uns weiter südlich führen. Da es bald Mittag ist, fahren wir wieder zur Serena Picknicksite. Das gepackte Essen von der Fort Ikoma Lodge schmeckt nicht besonderlich. Fast nur Brot, der Kaffee ist leicht angefärbte Brühe.



Das Gluglug der Schieferwuerger ist oft hoerbar



Veilchenastrild

Und weiter gehts auf der Holperpiste zu den Simba Kopjes. Das Gras ist zu beiden Seiten hoch und Gnusruecken sind noch sichtbar.



Mich faszinieren diese Steinhuegel, die immer mehr ueberwachsen werden und die Simbas liegen auch oben, wie der Name verheisst





Lazaro fährt eine staubige Piste, um zu sehen, ob da noch mehr Löwen sind. Nicht, also zurück auf den Highway, wo ich bald danach 2 stattliche Löwenmänner in Hmoll-Lage finde.





Das Naabi Gate, wo wir auschecken ist nun nicht mehr weit. Wir brauchen auch nicht viel Zeit dafür und somit geht es weiter auf der Holperpiste, bevor wir auf einen sandigeren Weg Richtung Ndutu abzweigen. Und was liegt da am Wegesrand? 3 Löwinnen, die sich an einem gerissenen Gnu gütlich tun.





Die eine will das Gnu gleich nochmals umbringen. Verspielte Katzen





und die Fliegen.....



Wir tuckern weiter, vorbei an Zebras, Grantgazellen und kommen bald ins Ndutu Gebiet. Die Wege sind total verwirrend, doch Lazaro findet den richtigen, befahrbaren. Wir werden in der Lodge begrüsst und ich muss mal wieder ins Internet, das kaum funktioniert und dann mit dem Fotoapparat rumtigern. Zebras und Dikdiks stehen im Garten mit den Blumen. Eine tolle Anlage!





Nochmals darf ich einen gewaltigen Sonnuntergang erleben, bevor es zum Duschen und Abendessen geht.



Das Logo der Lodge sind 2 sich anschauende Ginsterkatzen. Und siehe da, sie kommen nach dem Abendessen und sitzen auf den Balken unter dem Dach. Sie werden gefüttert und bald sind es 4.

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Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201409. Juli 2015 ·
23.5. Frühes Erwachen wie gewohnt und ein leckeres Frühstück. Da wir etwas warten müssen, bis Lazaro die Reifen wieder geflickt hat, strolchen wir auf dem Grundstück und fotografieren ein paar Vögel. Die Unzertrennlichen stechen dabei besonders raus.



Pfirsichköpfchen beim Morgenbad

Lazaro fährt zum Ndutu See. Erstaunlicherweise sind noch sehr viele Gnus und Zebras hier.





Die Wanderung.... und bald werden sie sich auch auf den Weg nach Norden machen.

Doch was er sucht, ist was ganz anderes. Es ist Gepardengebiet und wir finden auch eine Mutter mit Kleinem. Das Kleine hat Angst und somit respektieren wir das und fahren nicht nahe ran, als sie ihren Schattenplatz gefunden haben.



Rosaflamingos bevölkern den See und wir fahren an der Grenze Ndutu / Serengeti Nationalpark. 2 Strassen nebeneinander und Grenzsteine. Wehe man fährt aus Versehen ins andere Gebiet ohne Eintrittskarte. Es führen etliche Wege vom See Weg Richtung Highway, doch welcher ist passierbar? Der Regen hat sichtliche Spuren auf den abschüssigen Wegen hinterlassen und wenige sehen einladend aus. Doch wir schaffen es und sind bald auf der Ebene vor dem Highway. Tüpfelhyänen, davon haben wir auch noch nicht viel gesehen. Es sind 2 und die Kleinere folgt der Grösseren. Die Thomson Gazellen stehen nur verdutzt da, die merken, dass die Hyänen nicht auf der Jagd sind.



Nun wissen wir mehr....



Tiere links, Tiere rechts - Elenantilopen, Goldschakal usw.





Auch ein Vogel, der mir gelegen kommt, Schwarzflügelkiebitz
Nun geht es weiter zur Oldupai Schlucht. Vorbei an grossen Schafherden und durch sehr kurz gefressene Grasebenen. Der Weg führt nun durch die Schlucht, vorbei an den verschiedensten Sukkulenten und wieder hoch zum Museum. Es ist gut zu sehen, wie die Flüsse die Schichten freigelegt haben, so dass die Ausgrabungsarbeit für das Schreiben unsrer Entwicklung, aber auch der der Tiere, erleichtert wurde. Das Ngorongoro Gebiet ist im Hintergrund.




Der Blick vom Museum aus



Im Museum lernt man über die Ausgrabungsarbeiten geführt von der Familie Leakey und anderen. Die Funde zeigen, wie sich die Menschheit entwickelte und was für Tiere mal den Planeten besiedelt haben. Es ist interessant!

Von hier ist es nicht weit auf den Kraterrand hoch. Die Maasai Manyattas und Viehherden sind überall zu erblicken. Doch die Landschaft ist lieblich und überaus interessant.







Da das Licht grade gut ist, halten wir nahe beim Eingang zum Ngorongoro Krater und geniessen den Blick runter, es ist arg frisch! Und da werden wir morgen runterfahren.





Als wir in der Ngorongoro Wildlife Lodge ankamen, war die Sicht in den Krater noch sehr gut. Dann fing es an neblig zu werden und Kaaaaaalllttt, jedenfalls für mich, die in einem sehr warmen Gebiet lebt und schon immer ein Grörli war. Eine heisse Dusche, so warm als möglich anziehen und so zum Abendessen. Ich frier immer noch. Also Tee, was bei mir sehr selten vorkommt und heisse Suppe. Das Essen ist Tellerservice. Als wir am Essen waren, kam der nepalensische Koch und fragte, wie es schmecke. Nun, das Gemüse ist hart wie Stein und das mag ich halt gar nicht. Ansosten schmeckt es. Bald ins Bett und zum Glück habe ich ein Doppelbett, so dass ich die Decke halbieren kann. Wie gerne hätte ich nun eine Wärmflasche...
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5’061 Beiträge · seit 201410. Juli 2015 ·
Hallo Elvira,

als bisher stiller Mitleser, muss ich mich nun auch mal zu Wort melden. Danke für den informativen Bericht und die tollen Fotos!
Ich bin ganz begeistert von den vielen Vögeln - einige davon sind mir bis jetzt noch nicht - oder zumindest nicht so fotogen vor die Linse gekommen. Die Katzen-, Hyänen-, Hippos- und sonstigen Bilder sind auch super - aber gerade das Ferdervieh kommt ja sonst etwas zu kurz! Vielen Dank fürs Zeigen!

Freue mich schon auf die Fortsetzung mit vielen weiteren Fotos.

LG Konni
Link zu Reiseberichten: http://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/286619-reiseberichte-linksammlung-daxiang.html https://www.tickerfactory.com/ezt/d/4;10402;80/st/20261020/e/Namibia+%26+KTP+2026/dt/6/k/0145/event.png
Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201410. Juli 2015 ·
Hallo Konni

das freut mich, dass Dir auch die Vogelbilder gefallen haben. Es stimmt schon, oft werden die gefiederten Freunde im Hintergrund gelassen. Es braucht halt Zeit, diese zu finden und dann auch noch mit etwas Geduld zu fotografieren. Viele suchen dann lieber die groesseren Tiere.

Danke fuers Mitreisen.

Liebe Gruesse
Elvira
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Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201410. Juli 2015 ·
24.5. Obwohl es grau und neblig ist, stehen wir genau so früh auf wie immer und fahren um 07.30 Uhr auf dem Kraterrand zum Eingang. Das Einchecken dauert wie gewohnt einen Moment. Der 4x4 wird nun eingeschaltet, denn ohne wäre es fahrlässig die steile Einbahnstrasse unter die Räder zu nehmen. Langsam fahren wir im Konvoi runter. Es scheinen es nicht alle im Auto als gemütlich zu empfinden. Der Nebel hängt.... und auch auf dem nun erreichten Kraterboden ist es sehr diesig.



Erstes Ziel ist der Wald mit den vielen Gelbrindenakazien, doch hauptsächlich wegen der Toilette... Danach begegnen wir einigen prächtigen Elefantenbullen. Schön, das es sie hier noch in dem stark bewachten Krater noch gibt.



Beim Magadi See (Sodasee) angelangt, versuchen wir die vielen Zwergflamingos aufs Bild zu bringen. Deren tolle Farbe kommt noch nicht richtig raus.





Der Krater ist derzeit ein Blumenmeer und es sieht traumhaft schön aus mit den gelben und violetten Blüten.



Vernonia und eine Art Margriten



Den Rotkehlgrossporn wollen wir doch auch wuerdigen.

Eine Thomsongazellenmutter mit ihrem kleinen, ein Schabrackenschakal und 2 Raubadler. Der Schabrackenschakal jagd das Kleine, doch es entwischt und versteckt sich im hohen Gras,wo es nun kaum sichtbar ist. Glück für das Junge, Pech für die Fleischfresser.



Die Mittagszeit naht schon und somit fahren wir zum See, wo die Picknickstelle und Toiletten sind. Die Hippos im See grunzen und Vögel wuseln um und uns rum.



Die Schwarzmilane sind bekannt dafür, dass sie einem das Essen aus der Hand reissen und oft Kratzer dabei hinterlassen. Also esen auch wir brav im Auto. Komischerweise sahen wir nur einen Milan, obwohl früher sehr viele anwesend waren. Vielleicht lohnt es nicht mehr als “Jagdrevier”.



Normalerweise ist der Platz hier vollgepackt mit Fahrzeugen und Picknickern. Derzeit nicht. Ok, es ist Nebensaison, aber dennoch hat der Tourismus weniger Besucher zu verzeichnen.



Weitere Elefantenbullen, Vögel und das ohne ein gutes Licht. Schade.



Russtermitenschmaetzer, die sich nicht wegbewegen und uns mit ihrem Gesang erfreuen

Wir fahren nun weg von wo sich die meisten Touristen bewegen. Zebras, Büffel, Warzenschweine... und eine liebliche Landschaft.





Das Warzenschwein ist das einzige Savannenschwein und man kann sehen, dass auch die kurzes Gras bevorzugen.



Geierraben sind stattliche Voegel. Das erste Mal, dass ich einen zu Gesicht bekam. Man sieht, was fuer Fotolicht wir hatten.



Schwarze Bueffel im Blumenmeer, es sah einfach gigantisch aus




Es geht nun wieder Richtung Wald mit Toilette, bevor wir den Anstieg beginnen.



Damara- oder Dorntschagra

Der Nebel fängt schon wieder an, vom Kraterrand runterzukriechen. Etwas, das mich immer faszinierte, sei es in Flims, wie er von Chur her hochkam und am Flimsterstein entlang kroch oder auf Galapagos über den Kraterrand des Vulkanes Alcedos sich ausbreitete.



Die Strasse ist nun mit Kopfsteinen befestigt. Die Arbeiten dauerten etwa 2 Jahre, doch wird sie nun nicht mehr ständig vom Regen weggeschwemmt.



25.5. Es heisst nun der Wildnis Aufwiedersehen sagen und die Fahrt nach Arusha antreten. Den Weg runter vom Krater, durch das Ackerbaugebiet bei Karatu, am Manyara See vorbei und durch die Maasai Ebenen. In Arusha treffen wir auf den mittlerweile auch dort vorkommenden Stau und wir brauchen etwa 1 Stunde bis zum Büro meines Partners beim Clock Tower. Danach geht es zügig zur KIA Lodge zum Mittagessen.

Wenn es keine grossen Tiere und keine Voegel hat, so gibt es noch Insekten.... und diese Erntetermite, die grade ein Blatt von einer Bougainvillia ins Loch schleppt, soll das Schlussbild sein.



Ich bin dankbar, dass wir auf dieser Reise so viel sehen durften.

Liebe Gruesse
Elvira
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1’739 Beiträge · seit 201010. Juli 2015 ·
Hallo Elvira

Danke für die schönen Bilder und Deine begeisterte Beschreibung vom Krater. Es ist und bleibt, so hoffe, ich ein Naturwunder. Schon am Aussichtspunkt am Kraterrand ist man sprachlos und sieht durch das Fernglas, wie sich die Tiere da unten tummeln, auch wenn Wolken die Sicht teilweise vernebeln. So eine Tierdichte hatten wir nicht erwartet.
Ich bin dankbar, dass wir auf dieser Reise so viel sehen durften.
Das war jetzt aber nicht der Schlusssatz - oder?

LG
Christa
www.botswanadreams.de "Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
zuletzt bearbeitet 10. Juli 2015
383 Beiträge · seit 201310. Juli 2015 ·
Ich bin auch ein stiller Mitleser und freue mich immer wenn es hier weiter geht und neue Fotos kommen. Danke dafür!
Bei unserer Tour letztes Jahr war der Krater aber das enttäuschendste Highlite.
Ich hatte mir das ganz anders vorgestellt.
Ok, wir hatten vielleicht auch nicht die besten Voraussetzungen. Erst ca. 9:30 Uhr eingefahren, weil wir unten am Hauptquartier eine gefühlte Stunde gebraucht haben, warum keine Ahnung. Dann oben an der Einfahrt auch noch mal 20 min gestanden.
Dazu war Mitte September alles trocken und sehr sehr wenige Tiere da.
Ich habe kaum ein vorzeigbares Foto dort hinbekommen. Das schönste war wie die Wolken am Kraterand in der Krater hineinfielen.
Holger
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Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201411. Juli 2015 ·
Hallo Christa und Holger

Christa - es war der Schluss-Satz. Irgendwann geht auch die schoenste Reise zu Ende. Schliesslich waren wir 3 Wochen unterwegs, zuerst in Kenia - siehe hier: http://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/286441-kenia-und-tansania-3-wochen.html

Obwohl ich ja verstaendlicherweise am liebsten im Busch bin, so muss ich doch wieder an anderen Dingen arbeiten. Die administrativen Arbeiten in Kenia werden mit dem nun digitalen System mehr und aufwendiger.

Zudem vermisste ich nun auch meine 4 Hunde und 4 Katzen, obwohl, es ging noch nicht nach hause, ich musste erst noch geschaeftlich nach Dar es Salaam und dann immer wieder zwischen Kenia und Tansania hin und her. Mein Rottweiler/Dobermann wollte nicht mehr fressen, obwohl meine Leute alles probiert haben. Als ich zuhause ankam, war ich schockiert, er war duenner als ein Strassenhund, nur noch Haut und Knochen. Nun hiess es ausprobieren, was er fressen will. Zum Glueck klappte es und nun ist er wieder der Alte.

Holger - ueberlege mal in der Regenzeit zu fahren. a) sind die Lodgepreise um einiges tiefer und b) ist alles gruen und blumig. Bei Tiersichtungen hast Du nicht die Automassen. Der Nachteil, Tiere sind viel mehr verstreut und man sieht sie in dem hohen Gras schlechter. Dennoch, wie ihr seht haben wir viel gesehen. Im Ndutu Gebiet ist das Gras ja von den staendig dort weidenden Maasai Rindern immer kurz gehalten.

Es gibt zwar mal Regen und einige Strecken werden fast bis ganz unbefahrbar. Dafuer erlebt man auch tolle Stimmungen und schluckt nicht staendig Staub. Es regnet ja nicht pausenlos.

Fuer die Vogelfreunde: Es sind um die 280 Vogelarten zusammengekommen...

Liebe Gruesse
Elvira
Safaris in Ostafrika Bush Trucker Tours www.bushtrucker.ch Elvira Wolfer Zubucher- und individuelle Safaris