Ein Hallo an alle die gerne exponierter unterwegs sind und sein wollen!
Wenn einem in abgelegenen ,exponierten Gebieten persönlich ein besonders bedrohliches Unglück wiederfahren ist,schaut die Sache schon ganz anders aus.
So geschehen im menschenleeren Kaudom:
Brutaler,offener Beinbruch.3 Stunden Nachtfahrt nach Tsumkwe.Das Telefon der dortigen kleinen Rotkreuzstelle funktionierte eine Zeitlang nicht.In der Zwischenzeit habe ich unser Fahrzeug mit den Reservekanistern nachgetankt um eventuell sofort in das 300 km entfernte Grootfontain aufbrechen zu können.Endlich stand aber die Verbindung zur Flugrettungsleitstellein Windhoek.Der Flug dauert 2 Std. bis Tsumkwe.
Wir brechen zur 10 km entfernten Landepiste auf.Das Flugzeug landete nach 2 Stunden tatsächlich.
Meine Frau wurde notversorgt und mit dem Flugzeug nach Windhoek gebracht. Nach insgesamt langen 9 Std. wurde dann operiert.Olga und auch der Fuß konnte gerettet werden wenn auch eine lebenslange Behinderung zurückgeblieben ist.
Mit einem Sattelefon wären es um 3 Std. weniger geworden.3 Stunden ist viel Zeit bei Lebensgefahr !!!!!
In der Zwischenzeit besitzen wir ein eigenes Sattelefon.Wir konnten damit auch schon einigen anderen Menschen damit hilfreich zur Seite stehen.
Nach Jahrzehnten an weltweiten Reise und Abenteuererfahrung zählen wir uns sicher nicht zu den Unerfahrenen Reisenden,aber das hindert uns nicht stehts dazuzulernen.
Letztlich sollte man sich, je nach Abgeschiedenheit u. Schwierigkeit des Reisevorhabens und je nach seinen persönlichen Verantwortungs und Sicherheitsbewußtsein überlegen und entscheiden ob man sich ein eventuell notwendiges Sattelefon doch mieten sollte oder nicht.
Unsere Unglücksreise ist u.a. auf unserer Webseite:
members.aon.at/abenteuer zu sehen.
Liebe Grüße
Olga & Helmut