Tom9876Themenstarter135 Beiträge · seit 201407. Juni 2016 ·
Hallo zusammen,
wir sind seit ein paar Wochen zurück von unserer wunderschönen Reise durch den Norden Namibias im April / Mai. Da uns die vielen Reiseberichte der anderen Forumsmitglieder schon oft bei der Auswahl der Routen und Ziele geholfen haben, hier nun kurz eine Beschreibung der Tour und ein paar Fotos.
Unsere Route:
Anreise von Düsseldorf – Windhoek mit AN, Übernahme des Bushcampers bei Savanna Camp Gecko, Spreetshoogte Pass Alte Brücke Holiday Resort, Swakopmund Ugab Basecamp 'Save the Rhino Trust', Brandberg West Desolation Valley 4wd Trail Aba Huab Campsite, Twyfelfontein Palmwag Concession, Crowthers Trail, Hein's Campsite Hoanib Riverbed 4wd Trail Elephant Song Campsite, Kaokoveld Camp Aussicht, Sesfontein Region Epupa Falls Camp Etosha Roadside Campsite, am Etosha Galton Gate Brandberg White Lady Campsite Spitzkoppe Campsite Ameib Ranch, Usakos Düsternbrook Immanuel Wilderness Lodge, Windhoek Rückgabe des Bushcampers bei Savanna, Rückflug mit AN
Mehr dazu in Kürze.
Gruß, Tom
Jaspar061103655 Beiträge · seit 201407. Juni 2016 ·
Na dann steig ich mal schnell mit ein, damit ich den Abflug nicht verpasse 😎 . Bin gespannt, was ihr alles schönes erlebt habt!!!
Tom9876Themenstarter135 Beiträge · seit 201407. Juni 2016 ·
Hallo Sarah, Topobär, lieben Danke für Eure Antwort.
OK.. festhalten.. es geht los;-) Der Hinflug mit AN war pünktlich. Sitzabstand bei unserer Größe schon arg eng, aber der Service ansonsten ok. Auch der Transfer vom Flughafen und die Übernahme des Hilux Bushcampers bei Savanna sind gut gelaufen. Der Wagen machte einen guten Eindruck und nach kurzer Einweisung konnte es losgehen. Endlich!! Wir sind wieder in Namibia:-) Schnell noch der Einkauf im Maerua Super Spar, tanken und über die C26 und D1261 zum Spreetshoogte Pass. Das Panorama von da oben ist einfach genial schön.. wunderschöne Landschaft .. Weite .. das lässt die lange Anreise schnell vergessen. Unser heutiges Ziel, Camp Gecko, ist nun auch nicht mehr weit. Wir hatten vorher kurz angefragt.. zu unserem Glück konnten wir uns eines der schönen doppelstöckigen Bush Hide-Aways für die ersten beiden Nächte aussuchen.
In11Wochen machen wir zu einem großen Teil die gleiche Tour (z.B. Hoanib, Camp Aussicht, Epupa) . Bin gespannt, ob wir noch Ideen bekommen. Jedenfalls steigert es die Vorfreude...
hallo Tom, halt halt ich will auch noch mit, Tom ich liebe auch die Aussicht übers Land vom Spreeghoogte Pass , einfach genial. Liebe Grüsse Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
Tom9876Themenstarter135 Beiträge · seit 201408. Juni 2016 ·
Hallo Friederike, Helgi, Mustangs und Hanne, schön, dass Ihr dabei seid.
Der Aufenthalt im Camp Gecko war sehr entspannend und die Aussicht vom oberen Stock des Hide-Aways grandios. Wir konnten außerdem unseren Bushcamper richtig einräumen und mussten feststellen, dass die beiden Cooker-Tops für die beiden Gasflaschen fehlten. Das war aber schnell per Tel mit Savanna geklärt und einen Tag später konnten wir 2 nagelneue Cooker-Tops bei CYMOT in Swakopmund abholen (lag sowieso auf unserer Strecke).
Der Abschied von Camp Gecko ist uns nicht leicht gefallen. Unsere nächste Strecke führte uns über den Kuiseb Pass. Der Kuiseb ist eines der stärksten Riviere in Namibia.. und das viele Treibgut an der Brücke über den Kuiseb lässt erahnen wie viel Wasser hier in der Regenzeit vorbeikommt. Wenn irgendwie möglich werden wir unsere nächsten Reise versuchen ein paar Tage im Kuiseb Canyon zu sein.
Dieses Mal ging es aber direkt weiter über Walvis Bay zum Alte Brücke Resort in Swakopmund. Der Camping Platz des Alte Brücke Resort ist gewohnt sauber und der Rasen wie immer sehr gepflegt, aber es ist eben nur ein Zwischenstopp um Swakopmund zu besuchen und die restlichen Einkäufe zu erledigen. Die schmucken Häuser in Swakopmund, die koloniale Strandpromenade und die tolle Seebrücke („Jetty“) muss man gesehen haben.
ROrolfhorst538 Beiträge · seit 201208. Juni 2016 ·
Hallo Tom, wer so schön schreibt, ist sicherlich empathisch genug, noch einen weiteren Mitreisenden zu ertragen. Jedenfalls hoffe ich darauf. Ein bißchen was von Eurer Reise steht auch auf unserer Agenda. Der Puls steigt gewissermaßen täglich, und mit so schönen Bildern, wie Du sie postest, führt es zu einem angenehmen Kribbeln im Venenbaum. Sach mal, wie war denn das Auto? - Sieht ja prächtig aus - und Du wirst es kaum glauben, wir haben dieselbe "Kiste" gemietet. Wart ihr damit quasi rundum zufrieden?
LG. Rolf
Tom9876Themenstarter135 Beiträge · seit 201408. Juni 2016 ·
Hallo Friederike,
>> „.. wenn mich nicht alles täuscht, ist das "unser" Bushcamper vom August/September 15 - welche Wiedersehensfreude!..“ wir haben ihn auch gut behandelt 🙂 .. und er ist tadellos gelaufen 🙂 Dann war Euer Bushcamper bestimmt noch ziemlich neu.. inzwischen hatte er knapp 50.000 km auf dem Tacho.. also immer noch „jung“.
Hallo Rolf, freue mich über deine Nachricht.. und dass Du mit an Board bist. Ja, den Hilux Bushcamper 3.0D können wir ohne Vorbehalte empfehlen. In unserem Ranking steht er ziemlich oben. Bei den letzten Reisen waren wir jeweils mit Landcruiser Buscampern unterwegs.. denke die sind vergleichbar gut. Mit Nissan kann ich mich nicht so richtig anfreunden.. liegt aber vielleicht auch nur an meiner damaligen Fahrpraxis. Wenn man günstiger buchen möchte, ist der „standard“ Hilux 2.5D.. oder die Off-Road-Version sicherlich auch eine gute Wahl.
Wann und wo seid Ihr denn mit dem Bushcamper unterwegs.. vielleicht kreuzen sich unsere Wege?
Gruß, Tom
Tom9876Themenstarter135 Beiträge · seit 201409. Juni 2016 ·
Hallo zusammen, weiter geht es am nächsten Morgen vom Alte Brücke Resort in Swakopmund zum Ugab Basecamp (Save the Rhino Trust) am Brandberg. Die Salz-Sand-Piste über Henties Bay lässt sich gut fahren. In Henties Bay kaufen wir noch zusätzliche Lebensmittel ein. Weiter über Cape Cross und dann über die D2303. Die D2303 lässt sich zunächst auch noch gut fahren. Das letzte Stück bis zum Ugab Basecamp ist dann doch deutlich spannender. Hier empfehle ich dringend gute Reifen und Bodenfreiheit wegen der spitzen Steine. Leider haben wir davon keine Fotos.
Jaspar061103655 Beiträge · seit 201409. Juni 2016 ·
Puuh... die D2303 fanden wir damals ganz ganz schrecklich, war die schlechteste Piste auf unserer Reise.
Tom9876Themenstarter135 Beiträge · seit 201409. Juni 2016 ·
Hallo Sarah, >> .. die D2303 fanden wir damals ganz ganz schrecklich, war die schlechteste Piste auf unserer Reise. Ja, die letzten 5-10km waren auch bei uns schwierig.. nur zwei Radspuren im Geröll, eng, steil, scharfkantig.. aber es kam im weiteren Verlauf unserer Reise noch dicker (Crowthers Trail).
Hallo Barbara, freue mich, dass Du dabei bist. Camp Gecko und Etosha Roadside haben uns gut gefallen. Düsternbrook hat uns etwas enttäuscht.
Für die Mitreisenden hier noch ein paar Fotos von unserem Ausflug zur Brandberg West Mine, eine verlassene Zinn-Mine, die von 1946 bis 1980 betrieben wurde. Der Weg zu Mine führt nur zurück über den letzten/schwierigen Streckenabschnitt der D2303 in Richtung Doros Krater.. aber es lohnt sich.
Nach 2 Übernachtungen im Ugab Basecamp führte uns unser Weg dann über den Desolation Valley 4wd Trail in Richtung Twyfelfontein. Unser nächstes Ziel war die Aba Huab Campsite.
Tom9876Themenstarter135 Beiträge · seit 201410. Juni 2016 ·
Hier noch ein paar Fotos die wir unterwegs auf dem Desolation Valley 4wd Trail gemacht haben.
Vorbei am Burnt Montain...
Mit dem Aba Huab Camp konnten wir uns nicht so richtig anfreunden, die Region ist aber dennoch sehr schön.
Tom9876Themenstarter135 Beiträge · seit 201413. Juni 2016 ·
Nach einer ruhigen Nacht im Aba Huab Camp geht es weiter nach Khorixias.. Vorräte noch mal auffüllen. Im OK gibt es fast alles was wir für die nächsten Tage brauchen.. frisches Gemüse kaufen wir lieber bei den Straßenhändlern.
Tom9876Themenstarter135 Beiträge · seit 201413. Juni 2016 ·
Dann endlich geht es in die Palmwag Concession Area.. eines der Highlights unserer Reise.. genauer gesagt über den Crowther's Trail in den nächsten 3 Tagen bis zum Hoanib River. Die Region umfasst etwa 4000 qkm und beheimatet eine große Anzahl seltener Pflanzen- und Tierarten, die sich den Bedingungen der Halbwüste angepasst haben, wie z.B. Wüstenelefanten, Bergzebras und Giraffen. Es beherbergt auch etwa 70% der heute noch in Freiheit lebenden Spitzmaulnashörner.
Tom9876Themenstarter135 Beiträge · seit 201414. Juni 2016 ·
Fortsetzung: Palmwag Concession - Crowther's - bis zum Hoanib River. Die Landschaft ist sehr markant, wechselt zwischen fantastischer Weite mit einer Fahrspur deren Verlauf im Nirgendwo verschwindet, hügeliger Abschnitte mit zackiger Berg- und Talfahrt, schokoladenfarbige Steinwüste, scheinbar unendliche Marslandschaft, dann wieder Canyons die im Verlauf der Zeit in die Landschaft hereingefräst worden sind und als grüne Oasen den hier lebenden Tiere Wasser und Nahrung liefern.
Der Crowther's Trail hat uns sehr gut gefallen. Man muss aber die Einsamkeit lieben und die ausgewiesenen Camps haben keine Einrichtungen (man muss also alles mitbringen und wieder mitnehmen), aber die Abende am Lagerfeuer waren wunderschön!! .. und in den Nächten waren wir (fast) ganz alleine.. bei einem wunderschönen Sternenhimmel.. es war sehr ruhig, man hörte nur ab und zu Knistern und Knacken aus der Entfernung, mal das „bellen“ eines Zebras und in der ersten Nacht immer wieder Löwengebrüll.
Auf dem Crowther's Trail ist uns nur ein Wagen entgegengekommen (Vater und Sohn kamen uns auf einem nagelneuen FJ Landcruiser entgegengeflogen.. mit einem Affenzahn;-). Die nächsten Begegnungen mit anderen Fahrzeugen.. hatten wir dann erst im Hoanib.